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Ich bin Charlotte Simmons Gebundene Ausgabe – 16. September 2005

4.1 von 5 Sternen 45 Kundenrezensionen

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Die Welt des Campus ist eine Welt der Jungs. Eine Welt der besoffenen Jungs, um genau zu sein. Eine Welt der muskelbepackten, sportverliebten, gewaltbereiten, sexbesessenen, tumben Jungs. Die Welt akademischer Ausbildung ist eine über weite Strecken gänzlich geistfreie Welt. Jene Welt also, der die ebenso intelligente wie schüchterne Landpomeranze Charlotte Simmons zu entfliehen sucht, als sie zur Abschlussfeier ihrer Schule in einem 900-Seelen-Kaff in Carolina die Vorzeigerede hält, um mit einem Stipendium in der Tasche an der traditionsreichen Dupont University in Pennsylvania zu studieren. Nach den fast 800 dicht beschriebenen Seiten von Ich bin Charlotte Simmons wird die Titelheldin während einer Party das Gefühl beschleichen, zur Elite der USA dazu zu gehören. Aber offenbar geht das ja nur unter Aufgabe aller Ideale und der eigenen Identität.

Tom Wolfe ist ein Phänomen. Denn eigentlich ist Ich bin Charlotte Simmons nach Ein ganzer Kerl (1998) und Fegefeuer der Eitelkeiten (1987) erst der dritte Roman des US-amerikanischen Schriftstellers, der in den sechziger Jahren gemeinsam mit Truman Capote, Gay Talese und Norman Mailer den literarischen Reportagestil des „New Journalism“ begründete und inzwischen stets weiß gekleidet in der Art des Dandys durch die New Yorker Straßen geht. Trotz dieser für einen 74-jährigen Autor doch eher spärlichen Buchausbeute ist Wolfe aus dem amerikanischen Literaturbetrieb nicht mehr wegzudenken. Denn Wolfe ist es gelungen, mit einem Mindestmaß an Produktion ein Maximum an Wirksamkeit zu erreichen. Das liegt vor allem daran, dass wohl kein anderer Autor der USA derart fulminant, episch klug und sehr gut lesbar die Schwächen und Eigenheiten der heimischen Gesellschaft zu entschlüsseln versteht -- und so in gemessenem Abstand einen Schlüsselroman nach dem anderen vorgelegt hat.

Das gelang besonders gut im Romandebüt Fegefeuer der Eitelkeiten, den Brian de Palma mit Tom Hanks in einer Hauptrolle kongenial verfilmte. Und das ist auch in dem Campusroman Ich bin Charlotte Simmons wieder grandios geglückt. Ich bin Charlotte Simmons führt tief hinein ins dunkle Herz der amerikanischen Jugendkultur, entlarvt die tiefen Gräben, die sich durch die verschiedenen Ideologien ziehen und das mit rein literarischen Mitteln, ganz ohne moralischen Zeigefinger. Ich bin Charlotte Simmons ist Gesellschafts- und Entwicklungsroman zugleich. Und darüber hinaus auch noch ein Schmöker, den man Seite für Seite verschlingen kann. --Thomas Köster


Exklusiver Audio-Clip von Tom Wolfe
Erleben Sie Bestsellerautor Tom Wolfe im O-Ton: In unserem exklusiven Audio-Clip spricht Tom Wolfe über seinen Roman I Am Charlotte Simmons -- jetzt reinhören!

  • Tom Wolfe spricht über I Am Charlotte Simmons


    Lebenslauf von Tom Wolfe
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    1931: Thomas Kennerly Wolfe, Jr. wird am 2. März in Richmond, im US-amerikanischen Bundesstaat Virginia, geboren. Er studiert an der Washington University und an der Lee University (BA in Englisch, 1951) sowie in Yale (Ph.D. in American Studies, 1957).

    1956: Wolfe arbeitet als Reporter in Springfield (Massachusetts), Washington, D.C. und schließlich in New York City. Er schreibt Reportagen und Artikel für große Tageszeitungen, aber auch für Zeitschriften wie den Esquire. Wolfe ist unzufrieden mit den zur damaligen Zeit vorherrschenden Konventionen des Zeitungsjournalismus und experimentiert mit neuen Techniken, etwa der Verwendung fiktionalen Schreibens. Wolfes journalistische Karriere dauert ein Jahrzehnt.

    1963: Wolfe soll für den Esquire eine Reportage über die Szene aufgemotzter und getunter Autos in Südkalifornien schreiben. Er kehrt nach New York zurück mit vielen Eindrücken und Ideen, aber ohne Artikel. Er sagt dem zuständigen Redakteur, dass er die Reportage nicht schreiben kann, worauf dieser vorschlägt, dass ein Kollege aus Wolfes Notizen einen Text macht. Wolfe bleibt die ganze Nacht wach und tippt 49 Seiten, die er am nächsten Tag in der Redaktion abgibt. Aber der Redakteur ruft ihn später an und sagt, sie würden einfach seine Notizen drucken. Das war die Geburtsstunde des New Journalism, bei dem u.a. Techniken des fiktionalen Schreibens eingesetzt werden. Auch Reportagen konnten nun die Erfahrungen und Wahrnehmungen des Autors enthalten, Perspektivwechsel, sprachlichen Jargon oder Slang einsetzen sowie Gespräche und Ereignisse rekonstruieren.

    1965: Farrar, Straus und Giroux veröffentlichen Wolfes erste Sammlung von Reportagen, in denen er all diese neuen journalistischen Techniken benutzt: The Kandy-Kolored Tangerine-Flake Streamline Baby. Das Buch festigt Wolfes Stellung als prominenter und stilbildender Vertreter des New Journalism.

    1968: The Pump House Gang und The Electric Kool-Aid Acid Test werden am selben Tag veröffentlicht und bieten ein detailliertes Bild der Hippiekultur der 60er Jahre (z.B. ein Porträt des Romanciers Ken Kesey und seiner dem LSD zugetanen Anhänger) und der kulturellen Veränderungen an diesem zukunftsweisenden Punkt der US-amerikanischen Sozialgeschichte.

    1970: Radical Chic & Mau-Mauing the Flak Catchers wird veröffentlicht. Diese Sammlung beschäftigt sich mit der Kluft zwischen den Rassen in Amerika. Zum Beispiel in der amüsanten Geschichte über Prominente in New York City, die Gruppen aus der Emanzipationsbewegung der Schwarzen einluden, so etwa der Dirigent Leonard Bernstein, der in seinem Haus in der Park Avenue mit Mitgliedern der „Black Panthers“ eine Party feierte.

    1976: Wolfe nennt die 70er Jahre in seiner Sammlung von Essays Mauve Gloves & Madmen, Clutter & Vine "The Me Decade" und liefert auch die Illustrationen zu dem Buch.

    1979: The Right Stuff erscheint, worin sich Wolfe mit den wagemutigen Helden der Luft- und Raumfahrt auseinandersetzt, von den Pionieren der Raketen- und Luftfahrttechnologie bis zu den NASA Astronauten, die als erste Menschen den Mond betraten. Das Buch erhält 1980 den National Book Award, wird von Hollywood verfilmt und mit 4 Oscars ausgezeichnet.

    1987: Tom Wolfe veröffentlicht mit The Bonfire of the Vanities (Deutsch: Fegefeuer der Eitelkeiten) seinen ersten Roman, der als Vorabdruck im Magazin Rolling Stone erscheint. Ihm gelingt damit einer der bestverkauften und wichtigsten Romane der 80er Jahre, in dem er seine Sozialkritik weiterführt und das Lebensgefühl einer ganzen Generation von Amerikanern erfasst. Für die Filmrechte erhält Wolfe die Rekordsumme von 5 Millionen Dollar, aber obwohl der Roman ein Bestseller ist, wird die Verfilmung kein Erfolg.

    1998: A Man in Full (Deutsch: Ein ganzer Kerl), Wolfes zweiter Roman, erscheint und erntet gemischte Kritiken, kommt beim National Book Award aber in die engere Auswahl. Dieses Werk spielt in Atlanta (Georgia) und stellt die gesellschaftliche Elite -- Grundstücksspekulanten und ihre repräsentativen Gattinnen -- in den Mittelpunkt. Aber auch die Rassenfrage bleibt ein Thema sowie die große Kluft zwischen Arm und Reich in den USA.

    2000: Hooking up (Deutsch: Hooking up) wird veröffentlicht -- der Sammelband enthält Essays, Kritiken, Porträts sowie die Novelle “Hinterhalt bei Fort Bragg“.

    2004: Am 9. November erscheint der Roman I Am Charlotte Simmons (Deutsch: Ich bin Charlotte Simmons), der an der fiktiven Dupont University spielt.

    Pressestimmen

    "Ein Roman, der Leuten, die kein Kind an einem amerikanischen College haben, viel amüsanten Stoff bietet." (Welt am Sonntag)

    "'Mr. America' Tom Wolfe hat seinen dritten Roman geschrieben - ein exklusives Stück Gegenwartsliteratur. ... 'Ich bin Charlotte Simmons' verdient Applaus - und jede Menge Zugaben." (Bild am Sonntag)

    "Das Warten hat sich gelohnt." (Gala)

    "[Wolfe] weiß, wie Amerika spricht. Er bleibt ein Meister." (Frankfurter Allgemeine Zeitung)

    "Knallig grell, übertrieben, uneffizient, bösartig und herrlich zu lesen. Tom Wolfe, 74, widmet sich in dem Roman bewundernd und angeödet der Jugend." (Berliner Zeitung)

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    Kundenrezensionen

    Top-Kundenrezensionen

    Von Ein Kunde am 13. Februar 2006
    Format: Gebundene Ausgabe
    Tom Wolfe gewährt mit seinem Werk "Ich bin Charlotte Simmons" tiefe Einblicke in das Leben an amerikanischen Universitäten.
    Das nach außenhin konservative, beinahe prüde wirkende Leben an der Uni wird offengelegt, etwas teilweise Unerwartetes und vollkommen Neues tritt zutage. Mit einer sprachlichen Gewandheit der Sonderklasse versteht Tom Wolfe es sich auszudrücken.
    Welche Raffinesse hinter vielen Formulierungen, sowie hinter der gesamten Handlung, steht, fällt häufig erst beim mehrfachem Lesen beziehungsweise intensiverem Überdenken der Handlung auf.
    Detailliert ist die Geschichte allemal, zeigt das Auf und Ab des Lebens des hochbegabten Landeis Charlotte Simmons, das aufgrund eines Präsidialstipendiums die Möglichkeit erhält an der Elite-Universität Dupont zu studieren, wo sie einen riesigen Kulturschock erleidet, wo für sie Traumwelten zusammen brechen, wie sie anschließend anfangs beschwerlich neue Kontakte knüpft.
    Sie gerät rasch in einen mitreßenden Strudel aus Alkohol, Drogen, Sex und Dekadenz. All das durch ihr Zusammentreffen mit DEM Frat Boy der Uni.
    Charlotte verliert sich selbst, schafft es nicht sich an der Wasseroberfläche zu halten; sie droht zu ertrinken.
    Durch die Hilfe eines Freundes versucht Charlotte wieder sie selbst zu sein, ihre Familie nicht zu entäuschen.
    Das Buch vermittelt auf sehr besondere Weise, dass man seine Einstellung zum Leben und seine Ziele nicht unbedacht über den Haufen werfen sollte. Doch nur durch Erfahrung kann man sich selbst besser und seine Grenzen kennen und schätzen lernen.
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    Format: Audio CD
    Als Charlotte Simmons von den Blue Ridge Mountains herabsteigt um als Vollstipendiatin an der prestigeträchtigsten Universität der vereinigten Staaten zu studieren, glücklich dem Stumpfsinn ihres ländlichen Heimatstädtchens entkommen zu sein, ist sie in keinster Weise auf das vorbereitet, was sie erwartet: An Stelle intellektueller Betriebsamkeit findet sie eine Parallelgesellschaft vor, in der das ausgiebige Praktizieren sexueller Freiheit zwingend geworden ist und strenge Verhaltensregeln keinen Spielraum mehr lassen. Doch die Parallelgesellschaft von Dupont existiert nicht losgelöst von der sie umgebenden. In ihr werden die Karten der High School neu gemischt. Wer dort ein nerd war, kann hier zum angesagten Verbindungsmitglied werden und den Grundstein für eine glorreiche Zukunft legen. Die Studenten gebrauchen einander als Zeugen für ihr Ich; ein Ich, dem, da allein erzeugt durch die Zeugenschaft der Anderen, keine individuelle Ausdifferenzierung möglich ist. Doch jeder hat nur eine einzige Chance, denn: Es gibt kein Leben nach Dupont. Wer hier angesagt ist bleibt es für den Rest seines Lebens. Wer unter die Räder kommt hat verspielt. Es geht also ums Ganze und auch Charlotte muss sich entscheiden, welche endgültige Bedeutung der Satz „Ich bin Charlotte Simmons“ haben soll. Soll sie etwas Besonderes sein oder dazugehören, ihre Grundsätze über Bord werfen oder ihnen treu sein, das Spiel um Sex und Macht mitspielen oder ausgestoßen sein, das schillernde Leben auf dem Campus von Dupont oder ein Leben des Geistes führen. Auf Charlottes Depression folgt die Schizophrenie. Inneres und äußeres Leben gehen getrennte Wege. Dupont hat einen Menschen zerstört und einen Amerikaner erschaffen.Lesen Sie weiter... ›
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    Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
    Bis auf etwas zu lang geratene Passagen über die tollen Basketballspieler mit ihren Trapezmuskeln (diese Machos!) habe ich den Roman geradezu eingeatmet. Verschlungen, konnte nicht mehr aufhören, habe furchtbar gelacht, z. B. über die grausam witzige Analyse -Schilderung der verschiedenen Studenten, über die sympathische, doch etwas kleinkarierte Familie Charlottes in Sparta, die wie anfangs mit ein -bisschen Wehmut verlässt, die sie ein paar Monate später aus ganz anderenAugen betrachtet, als sie mit schrecklicher Depression aus ihrer Eliteuni zu Weihnachten nach Hause fährt. Der Gegensatz zweier Welten, zweier Weltanschauungen, - Charlotte Simmons ist ein hoch interessanter Entwiklungsroman.

    ich konnte der Schilderung des Studentenballs kaum glauben, habe mich gewundert über den kalten Zyismus dieser oft gut betuchten Jugendlichen mit ihren Alkohol- Drogen und Sexexzessen, die Manie der Kleidung, die IN ist, die Sprache der Jugendlichen oder die der Professoren, herrlich, Jargons und Sprachmuster, mit denen Wolfe spielt und die in diesem Buch sehr gut übersetzt wurden, wie ich glaube, weil ich persönlich nirgends auf "schlecht übersetzte Amerikanismen" gestossen bin. Und natürlich gibt es fein nuanciert auch Gute und Böse, solche, die - und man wünscht es ihnen, am Ende auch bestraft werden. Ein grossartiges Buch, - ja, ich kann es nur empfhlen!
    Kommentar 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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    Von Paula Jakob TOP 1000 REZENSENT am 14. April 2008
    Format: Taschenbuch
    Gerade lese ich Tom Wolfes farbenprächtigen Campus - Roman zum zweiten Mal und bin ebenso begeistert wie vor zwei Jahren beim ersten Lesen! Meiner Meinung nach muss "Charlotte Simmons" sich keineswegs hinter "Fegefeuer der Eitelkeiten" verstecken, auch in diesem Roman schaut Wolfe sehr genau hin und lässt den Leser teils quälend präzise teilhaben an den Gedanken und Gefühlen seiner mehr oder weniger sympathischen Hauptfiguren: Die Hauptperson, die 16- jährige Charlotte, kommt aus einem Kaff in North Carolina an ein Elite - College,in jeder Hinsicht weit weg von den Blue Ridge Mountains. Sie hat kein Geld und keine Ahnung, wurde in einem konservativen sittenstrengen Milieu unter einfachen Leuten mit viel Liebe erzogen und von einer ehrgeizigen, altjüngferlichen Lehrerin zu Höchstleistung gecoacht. Charlotte ist, was ihre herzensgute Momma und die ihre begeisterte Lehrerin in ihr sehen wollen, eine eigene Persönlichkeit hat das Mädchen, das sein Leben lang nur gelernt hat, noch nicht. Und damit landet sie auf einem sinnesfrohen, hedonistischen Campus wie eine Außerirdische, die mit all den Riten,nicht vorhandenen Sitten und sonstigen Gebräuchen gar nicht klar kommt. Es begegnen dem Leser also erst mal Charlotte, das naive, weltfremde Landei, dem all seine klassische Bildung im hormongesteuerten Dschungel eines Uni - Wohnheimes einfach gar nichts nützen mag; Jojo, der faule, bequeme aber doch unterschätzte Sportstar, der plötzlich merkt, dass er mehr sein will als nur ein Anabolika - Monster; Hoyt, der verführerische, und eiskalte Verbindungsstudent und der verbitterte Loser Adam, der sich einredet, ein Intellektueller zu sein, der aber eigentlich nur eins will: Das große Geld.Lesen Sie weiter... ›
    Kommentar 24 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich? Ja Nein Feedback senden...
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