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Ich und Kaminski: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 29. November 2004

3.9 von 5 Sternen 73 Kundenrezensionen

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Daniel Kehlmann schrieb einmal: „Aus irgendeinem Grund hören viele Menschen einen Text lieber, als ihn selbst zu lesen, und sie hören ihn lieber dargeboten von einem stotternden und hustenden Vorlese-Dilettanten, der sein Verfasser ist, als von einem Profi“. Und dann machte er sich daran, selbst als Vorleser seines Romans Ich und Kaminski auf drei CDs zu dilettieren und so seine eigene Aussage zu bestätigen. Gehustet und gestottert wird zwar nicht, aber Kehlmanns Vortrag ist doch dazu angetan, sich ein allgemeines Verbot von Autorenlesungen zu wünschen. Umso mehr, wenn man vergleicht, wie genial und berauschend, Kehlmanns Bestseller Die Vermessung der Welt vom Schauspieler Ulrich Matthes interpretiert wurde.

Der Schuss geht leider gleich doppelt nach hinten los. Durch den eher unangenehmen und laienhaften Vortragsstil des Autors treten die literarischen Schwächen des Romans noch deutlicher hervor. Und eigentlich muss man sich wundern, dass Kehlmann sich mit seinem nächsten Roman, dem gefeierter Bestseller Die Vermessung der Welt, so steigern konnte. Auf dem Cover wird der Autor zitiert: „Mit Ich und Kaminski habe ich mir die Komik als Stilmittel erarbeitet“. Wenn das stimmen sollte, dann merkt man es dem Roman leider nicht an. Am schlimmsten aber ist, dass der Autor seinen Text mit einem Tonfall liest, als wäre er schreiend komisch. Also Finger und Ohren weg. Wer ein Hörbuch von Daniel Kehlmann haben möchte, sollte unbedingt zu Die Vermessung der Welt greifen. --Christian Stahl

Spieldauer: ca. 215 Minuten, 3 CDs, Autorenlesung -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein Buch über das Scheitern, über das Sehen und Erkennen und über die Kunst. Daniel Kehlmann behandelt seinen Stoff mit Leichtigkeit. Sein Roman ist weder zu leichtgewichtig noch zu kompliziert, er ist kritisch und satirisch ... Ein gelungener Kommentar auf die Krise unserer Angeberwelt.«
Verena Auffermann, Literaturen

»Das wechselseitig parasitäre Verhältnis von Meister und Kritiker hat Daniel Kehlmann in einem bösen, brillant lustigen, ziemlich allegorischen Kammerspiel durchexerziert, welches das traditionelle Genre des Künstlerromans auf eine nun selbst altmeisterlich anmutende Weise revitalisiert.«
Gustav Seibt, Süddeutsche Zeitung

»Selten war sich die Literaturkritik so einig: Daniel Kehlmanns Roman besticht durch einen souveränen Stil, scharfe Beobachtungsgabe und eleganten Witz.«
Stern

»Kehlmann erzählt die Geschichte von Zöllner und Kaminski schnörkellos und ohne unnötigen Ballast. Seine Sprache ist klar und präzise, man möchte sagen: lupenrein. Der Roman ist sorgfältig durchkomponiert, und der Autor beherrscht die feine Mischung zwischen genauer Schilderung und zügigem Vorantreiben der Ereignisse.«
Sabine Franke, Der Tagesspiegel

»Der armselige, unheilige Sebastian - ein betrogener Betrüger und Märtyrer seines Ehrgeizes - tut uns zum Schluß fast leid ... Daniel Kehlmann kann wunderbar trockene Dialoge komponieren. Sein Witz wirkt nie aufgesetzt, noch schmeckt die Ironie schal. Und die Satire ist dem Plot nicht aufgeklebt, sondern entsteht wie nebenbei aus der Erzählstruktur.«
Ulrich Weinzierl, DIE WELT

»Ich empfehle Kehlmann unbedingt. Intelligenz, Beobachtungsgabe und fabelhafte Dialoge!«
Marcel Reich-Ranicki

»So viel zu lachen gab es lange nicht mehr im neuen deutschen Roman ... Der junge Autor betreibt sein Fiktionsspiel mit beträchtlichem Raffinement und zugleich frappierendem Witz. Der Plot ist hieb- und stichfest entwickelt; die Dialoge und die in ihnen enthaltene Situationskomik möchte man filmreif nennen.«
Martin Krumbholz, Frankfurter Rundschau

»Kehlmann ist ein souveräner Erzähler, sicher im Ton, mit festem Griff für den Lauf der Geschichte ... hinreißend.«
Volker Hage, DER SPIEGEL

»Schon mehrfach hat Kehlmann den Wissenschafts- und Kunstbetrieb maliziös ins Bild gesetzt, doch noch nie hat er sein satirisches Temperament so vom Zügel gelassen wie hier ... Sein mit Abstand komischstes Buch. Und sein abenteuerlichstes ... So ansteckend lustvoll und hinreißend unglaubwürdig strapaziert die trivialen Genres nur, wer sie um Haupteslänge überragt.«
Andreas Nentwich, DIE ZEIT

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Daniel Kehlmann, spätestens seit der "Vermessung der Welt" ein etablierter Romancier, hat schon davor einige bemerkenswerte Werke vorgelegt. Eine besonders elegante Etüde ist "Ich und Kaminski".
Die hier bereits hinlänglich beschriebene Geschichte vom überheblichen Journalisten, der den alten Maler Kaminski interviewen möchte und dabei an verschiedene Grenzen stößt (eigene und fremde), ist originell und flüssig erzählt. Der schon erwähnte Vergleich mit Martin Suter ist durchaus passend, wenn auch der Schweizer Autor die vergleichsweise kompaktere Dramaturgie bietet. "Ich und Kaminski" ist großteils linear erzählt und in einem lakonischen, lockeren Ton gehalten. Unterstützt von unangestrengt skizzierten Dialogen, schwingt sich sich die Handlung immer wieder zu Glanzlichtern auf, wie z.B. der Beschreibung der "Partygespräche" bei einer Vernissage: ein Text von nahezu absurder Komik.
"Ich und Kaminski" setzt keine kunstwissenschaftlichen Kenntnisse voraus: es ist angenehme, gut gemachte Lektüre für Leute, die sich nicht unter Niveau unterhalten wollen.
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Format: Taschenbuch
Manuel Kaminski ist in diesem Roman von Daniel Kehlmann ein blinder Maler, der als Surrealist in seiner frühen Zeit noch mit Matisse und Picasso zusammenarbeitete. Der Ich-Erzähler, Sebastian Zöllner, ein junger Journalist und Kunsthistoriker, möchte über den alten Mann eine Biographie verfassen, in der Hoffnung, bei dessen baldigem Ableben reich und berühmt zu werden.
Die Dualität der Protagonisten ist damit konstruiert: auf der einen Seite der selbstsüchtige, zynische Zöllner, auf der anderen Seite der alte, berühmte Künstler. Was am Anfang wie ein ungleiches Duell zwischen jung und alt aussieht, verkehrt sich im Laufe des Romans. Kaminski instrumentalisiert zunehmend Zöllner für seine Zwecke - für einen Ausbruch aus seiner Isolation in den Bergen. Zöllner braucht lange, bis er dies merkt.
Was fasziniert an diesem Buch, wenn man zuvor die "Vermessung der Welt" gelesen hat?
Zunächst einmal der spannende, bizarre Plot, dann die überraschenden Dialoge und schließlich die Poesie der Sprache, die Kehlmann zu einer außergewöhnlichen Erscheinung in der aktuellen deutschen Literaturszene macht. Vor allem aber liest sich das Buch als Verspottung des aktuellen Kunstmarktes, der Bewertung und Vermarktung von moderner Kunst.
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Von Ein Kunde am 17. März 2003
Format: Gebundene Ausgabe
Das neueste Buch von Daniel Kehlmann verrät seine Pointe bereits im Titel: Erst kommt der Ich-Erzähler, und dann der Rest der Welt. Dieses schwadronierende, über weite Strecken bis zum Anschlag selbstsichere Ich hat für die Umwelt nur Verachtung übrig und gelangt zu seiner Rolle als Biograph eines einst berühmten Malers eher zufällig. Es könnte auch ein ganz anderes Objekt der Beschreibung geben. Sebastian Zöllner, so heißt der Ich-Erzähler, hat soeben eine gescheiterte Beziehung hinter sich, die wohl auch an seiner Gefühlskälte zugrundegegangen ist, und deren Wert er zu spät erkennt. Es gelingt ihm zwar, den Maler aus dessen Alpenrefugium zu entführen, doch entzieht sich der Alte den schablonenhaften Fragen seines potentiellen Lebenschronisten. "Ich und Kaminski" hat Züge eines Roadmovies, macht sich genüßlich über die Eitelkeiten der Galeristen-Szene lustig und gelangt schließlich zu einem recht gewaltsam herbeigeführten (wenn auch nicht gewalttätigen) Ende, das freilich aufgesetzt erscheint.
Kehlmann hat die Geschichte eines Künstler-Biographen schon vor ein paar Jahren als Kurzerzählung vorweggenommen und damals meisterhaft konstruiert: "In der Sonne" war zugleich die Titelerzählung des immer noch sehr empfehlenswerten Erstlingsbuches. "Ich und Kaminski" kommt da nicht heran, selbst wenn man dem Autor zugestehen muß, daß die stilistischen Fehlgriffe und Mängel vor allem dem ERZÄHLER und nicht etwa Daniel Kehlmann selbst zuzuschreiben sind. Immerhin geht es darum, ein im höchsten Grade narzißtisch-kaltes Ich zu entlarven.
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Format: Taschenbuch
Dieses Buch wurde von Reich-Ranitzki empfohlen ...aha. Schon öfters war ich danach enttäuscht, diesmal ganz und gar nicht. Die Hauptfigur ist ein Kind unserer Zeit. Ein Narziß, der sein Scheitern zu bemänteln versucht, indem er andere benutzt und abwertet. Ihm steht ein greiser Künstler gegenüber, der am Ende seines Lebens die Auflösung von Ruhm, aber auch der Jugendliebe und ihrer Bedeutung erleben muss. Selten habe ich Dialoge gelesen, die das Surreale der ganzen Situation so treffend spiegeln. Ein witziges, aber auch intelektuelles Buch und damit nichts für jeden. Für manches Detail bedarf es eigener Erfahrungen, um sie verstehen zu können. Man sieht es auch in der Widersprüchlichkeit der Rezensionen. Beeindruckend auch, da der Autor gerade erst dreißig wird. Vier verdiente Sterne (fünf gebe ich nur für ganz außergewöhnliche Werke) und diesmal Dank an Reich-Ranitzki für den Tipp.
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