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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
89
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Einmal quer durch Deutschland, ohne Geld und Handy, Proviant nur mit dem, was die Natur hergibt. Eine Idee, die einerseits hochinteressant und andererseits nur von einem Verrückten mit einem Hang zur Selbstquälerei ausgeführt werden kann. Joey Kelly ist genau die richtige Person dafür, immer auf der Suche nach neuen Extremen, die er meistern kann. Wie geht man so eine Reise an? Wieviel Gepäck ist dafür nötig? Und was isst man auf dem Weg? Muss man sich soweit erniedrigen und im Abfall nach Essbarem wühlen? Oder wird die Natur genug hergeben, um davon satt zu werden und vor allen Dingen, was kann man finden im September? Denn darüber, wie Joey Kelly leidvoll später feststellen muss, hat er sich nicht genügend informiert, nicht mehr viel wächst noch zu der Zeit, in der er losläuft. Alles hat er genügend geplant, der September schien perfekt, nicht zu warm, noch nicht zu kalt, auch nicht nachts. Wie übernachtet man überhaupt nachts im Freien? Sind wir in Deutschland noch so ursprünglich, dass genügend Scheunen oder Unterstände zu finden sind? Die Antworten auf all diese Fragen findet man in dem höchst interessanten Buch, was sich nicht nur mit dem Lauf seines Lebens beschäftigt.

In Rückblicken erfährt man auch noch viele interessante Sachen aus seinem bisherigen Leben. Fast jeder kennt die Kelly Family, die zu Unrecht als verwahrloste Großfamilie ohne festen Wohnsitz tituliert wurde. Wie aber fühlt man sich als nur einer von vielen in einer Familie? Kurz und knapp erzählt Joey über sein bisheriges Leben, seine Jugend und seinen Werdegang. Viele prägnante Erlebnisse dienen zum Verständnis seines Charakters, besonders, warum er immer wieder neue Erfolge im Extremsport sucht. Manches ist recht amüsant, insbesondere der ständige Wettlauf, rechtzeitig auf der Bühne eines großen Konzertes zu stehen. Nicht nur einmal hat er es kurz vor knapp geschafft, seine sportlichen Erfolge können sich allerdings auch sehen lassen. Was treibt jemanden nur dazu, zu Fuß die Wüste zu durchqueren? Die Einblicke in sein Leben lassen tief blicken, sie lockern immer wieder auf, lenken aber andererseits von der eigentlichen Geschichte ab.

Es kann doch eigentlich nicht so schwierig sein, ein paar Tage mit einem Rucksack auf dem Rücken zu wandern. Was wird wohl das Schwierigste sein, genügend Essen zu bekommen oder einen Schlafplatz zu finden? Was Joey überraschenderweise schwer zu schaffen macht, ist die Einsamkeit, alleine mit seinen Gedanken zu sein, ohne Handy und ohne Kontakt zu seiner Familie. Die Erleichterung, als ein paar Tage ihn ein Freund begleitet, ist ihm richtig anzumerken. Ein eindrucksvolles Statement für menschliche Zuwendung, ein Beweis, wie wichtig Streicheleinheiten, Zuspruch und einfaches Miteinander sind. Zu kurz kommt leider eindeutig der Lauf an sich, man hätte gerne noch mehr Einzelheiten über die Nächte und das Essen erfahren, besonders auch über die Begegnungen unterwegs. So wird ein künstliches Bild aufgebaut, dass er ziemlich einsam unterwegs war, allerdings war ein Kamerateam dabei, die eine Dokumentation darüber gedreht haben. Auch wird er bestimmt nicht unerkannt durch die Lande gezogen sein, dafür ist sein Gesicht einfach zu bekannt und zu markant. Begegnungen werden nur kurz angerissen und am Rande erwähnt, besonders der Umgang mit dem Kamerateam wäre interessant gewesen, ob er dadurch wirklich so alleine war.

Fazit

Ein außergewöhnlicher Mann, eine außergewöhnliche Idee, eine außergewöhnliche Umsetzung und außergewöhnlich interessante Informationen vermischen sich zu einer außergewöhnlich, intimen Geschichte. Alleine die ganzen ungewohnten Einblicke in sein bisheriges Leben lohnen, sich in die Geschichte zu vertiefen. Aufgelockert mit vielen eindrucksvollen Bildern ist man schnell gefesselt, die Spannung steigt immer mehr, wie Joey Kelly mit den ganzen Unwägbarkeiten zurecht kommt, woran er scheitert und ob er es wirklich bis zur Zugspitze schaffen wird. Teilhaben lässt er den Leser an tiefen Einblicken in sein Innerstes und an privaten Erkenntnissen aus seinem bisherigen Promileben. Denn er ist ein Star, was er hiermit eindrucksvoll beweist.
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am 16. Februar 2012
Mir ist das Buch in einem Laden ins Auge gefallen. Ich war auf der Suche nach einer Lektüre wo ein Athlet etwas über seine Qualen, Motivation und Vorbereitung sowie Durchführung und Strapatzen für ein besonderes Event erzählt. Ich muss gestehen ich mag Joey Kelly nicht besonders durch sein zu extrem zielstrebiges Auftreten im Fernsehen.
Ich schaute den Buchrücken an und las dort etwas über einen 900km Lauf durch die BRD, so wie es oben auch beschrieben steht.
Leider wurde ich bei nach den ersten spannenden Seiten durch irgendwelche Geschichten aus seiner Jugend und das Leben mit der Kelly Family immer wieder aus dem Lauf gerissen. In dem gesamten Buch scheinen sich nur 20 - 30 Seiten um den Lauf zu drehen, der Rest ist ein selbstdarstellerisches Kapitel wie er / die Kelly Family sich durch das Leben geschlagen hat und eine Erklärung für sein heutiges Leben. Damit greift das Buch sicherlich wirklich auch den Lauf seines Lebens auf aber nicht in der Art und Weise wie ich mir es vorgestellt habe, nach dem lesen der Buchbeschreibung.
Das Buch lässt sich allerdings gut lesen und ich hatte es in ca. 6 Stunden durch. Hoffe sein nächstes Buch beschäftigt sich dann auch wirklich mit dem Thema das es betitelt, bzw. ausführlicher.
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am 21. Januar 2014
Ich war nie ein Fan der Kellyfamily, mir gefiel deren Musik und diese Teenyhystherie einfach nicht obwohl der ein oder andere Song ja gar nicht schlecht war/ist. Ich bin auf Joey erst aufmerksam geworden als ich selbst das Laufen begann und von seinen Errungenschaften hörte. So kaufte ich mir hier dieses Buch und finde es in jedem Fall lesenswert. Zwar bin ich wie gesagt nicht ein Kellyfan und zeitweise interessiert mich weniger der Rückblick auf die Bandgeschichte ABER ich muss sagen im großen und ganzen gehört das einfach dazu! Joey hat sich hier wirklich Mühe gegeben und ich finde das Buch ist ehrlich geschrieben, nichts schön geredet, keine Überheblichkeit, wirklich schön geschrieben und wenn man es bis zuletzt liest weiß man auch dass es ohne den Rückblick auf die Kellys einfach nicht geht denn das Buch ist in sich stimmig und alles passt zusammen. Seine Erklärungen dazu wie er den Stress mit der Family durch den Sport überhaupt erst meistern konnte, bzw. besser bewältigen konnte ist verdammt interessant und ich frage mich wie ein Mensch das so durchhalten kann und wie lange - irgendwo hat doch jeder seine Grenze und es war immer schon eines klar: ALLES was du übertreibst ist schlecht für dich, egal was das ist... Ich finde das Buch auf jeden Fall lesenswert. Wertvolle Trainingstipps finde ich hier jetzt persönlich nicht, aber ich würde es dennoch aus Interesse jederzeit wieder lesen.
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am 7. Oktober 2011
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, jedoch gebe ich nur vier von fünf Sternen, da ich glaube, dass es für Leute, die keine Fans der Kelly Family sind bzw. waren und dieses Buch eher wegen des beschriebenen Abenteuers lesen, weniger interessant sein könnte.
Joey beschreibt seinen Lauf quer durch Deutschland und lässt seine Gedanken schweifen. Der Leser erfährt von seiner Zeit mit der Familie und dem Leben vom Straßenmusiker zum erfolgreichen Popstar. Da ich die Kelly Family schon immer für ein interessantes Phänomen gehalten habe, gefallen mir diese Passagen des Buches recht gut. Natürlich erfährt man auch etwas über Joeys sportliche Vergangenheit und Gegenwart; wie er zum Laufen gekommen ist und an welchen zahlreichen Marathons und Triathlons und Ultramarathons und... er schon teilgenommen hat und vorallem wie dies mit dem gleichzeitigen Auftreten auf der Bühne verbunden werden konnte.
Was dann ein wenig zu kurz kommt - weswegen das Buch auch gerne ein paar Seiten mehr haben dürfte - ist der eigentlich Lauf von Wilhelmshaven zur Zugspitze. Ich hatte damals die Stern TV Reportage verfolgt, die ausführlicher war, als Joeys Schilderungen im Buch. Hier hätte er noch ein bisschen detallierter von seinen Erlebnissen berichten können. Insgesammt war er fast 18 Tage unterwegs, aber davon ist beim Lesen aufgrund der Raffung leider nur wenig zu spüren.
Trotzdem ein gelungenes Buch und schön mal was aus "erste Hand" von der Kelly Family zu lesen.
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am 17. April 2014
"Die Hysterie des Körpers" ist meiner Meinung nach als Buchtitel übertrieben aber es ist ja Joey`s Buch :-)

Sein Lauf ist gut beschrieben, was ich nicht erwartet hatte ist, daß er sehr viel über seine Familie, wie sie gelebt haben, über die Ansichten seines (tollen) Vaters, wie sie einst angefangen hatten, durch die Welt getingelt sind, wie sie berümt wurden, daß sie einst soviel Kleingeld auf der Straße verdienten, daß es schwer war dieses bei den Banken einzutauschen, so haben sie es in Kisten gepackt und als Balast im Rumpf ihres Schiffes untergebracht, auch eine tolle Idee *lach*

Mir hat das Buch gut gefallen, ich bin aber keine Läuferin, nur Walken...
Also wer noch etwas (oder sagen wir mal so: mindestens 1/3 des Buches) über die Kelly`s erfahren möchte ist hier gut aufgehoben.
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am 20. Oktober 2015
Ich bin selber Läufer und habe schon viel von dem Buch "Hysterie des Körpers" von Joey Kelly gehört.

Das Buch ist sher kurzweilig uns spannend geschrieben. Joey erzählt, wie er von Wilhelmshaven bis zur Zugspitze quer durch Deutschland läuft und sich dabei selbst verpflegen muss. Immerwieder werden autobiographische Elemente aus seinem Leben und insbesondere von "The Kelly Family" mit eingebaut, die einen auch hier etwas hinter die Fassade der Band schauen kann und etwas über ihre Geschichte erfährt. Dabei wird es aber nie langweilig und ermuntert immer wieder zum weiterlesen.

Auch für Läufer ist dieses Buch geeignet, obwohl es nicht ein Trainingsleitfaden ist. Das möchte es aber auch gar nciht sein. Wer sich mit Ultraläufen beschäftigt wird sich und die Gefühle die man bei einem solchen Wettkampf hat allerdings sehr schnell wieder finden.

Kann ich daher absolut weiter empfehlen, ob man nun Kelly Family Fan oder Läufer ist - beide Artgenossen werden dabei auf ihre Kosten kommen,
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am 16. April 2013
Joey Kelly ist im Jahr 2010 in knapp drei Wochen ca. 900 km von Wilhelmshaven auf die Zugspitze gelaufen. Er war ganz allein und hat sich lediglich von dem ernährt, was die Felder und Obstbäume im September in Deutschland hergeben. Übernachtet hat er in einem Wald oder in einer Hütte auf einem Feld. Er war ganz allein unterwegs.
Der Erlebnisbericht von Joey Kelly über den Lauf seines Lebens, wie dieser im Buch genannt wird, ist für mich als Joggerin unglaublich interessant gewesen.
Er beschreibt, wie er nicht nur einmal an seine körperliche Grenze gestoßen ist, wie der Hunger ihn fast an den Rand des Wahnsinns getrieben hat. Joey Kelly hat dennoch nicht aufgegeben. Er hat sein Ziel erreicht.
Wir erfahren, wie das Leben in der Großfamilie gewesen ist, von bettelarmen Menschen bis zu den gefeierten Rockstars. Er lässt uns am Familienleben teilhaben und erfahren, wie das Laufen überlebensnotwendig für ihn geworden ist.
Interessant zu lesen waren für mich solche Wahrheiten, dass er ohne das Joggen die laufenden Belastungen als Kopf der Kelly Family nicht hätte bewältigen können. Durch das Joggen hat er sich Freiräume geschaffen und konnte vom Alltag abschalten. Der Sport ist ein guter Trainer, um im Leben zurechtzukommen.
Das kann ich mit ganzem Herzen unterstreichen.
Ich habe großen Respekt vor den Leistungen des Joey Kelly.
Warum er allerdings so ernst auf dem Cover in die Kamera schaut, ist mir ein Rätsel.
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am 9. Januar 2014
Ich habe das Buch gekauft, da ich bei einem Vortrag des ehemaligen Bandmitglieds war und dieser mich sehr beeindruckt hat.
Das Buch schildert abwechselnd die Vorbereitung und andere Läufe von Joey Kelly und dann wieder ein paar Seiten lang den Lauf von Norddeutschland nach Süddeutschland.

Es wird von ihm sehr schön erzählt, was er während des Laufes alles erlebt und durchgemacht hat.
Eine Buchempfehlung von meiner Seite aus!
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am 19. Oktober 2013
Habe Joey Kelly als Motivationstrainer erlebt und war sofort begeistert. Daher musste ich auch das Buch von ihm haben. Auch dieses war keine Enttäuschung. Habe es an nur einem Wochenende gelesen. Es ist einfach, aber spannend geschrieben. Die Geschichte ist interessant, vorallem, da sie wahr ist. Er erzählt auch aus früherer Zeit, als er noch mit der ganzen Family unterwegs war. Ansonsten geht es auch um die anderen Wettkämpfe und wie er überhaupt zum Extremsport gekommen ist.
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am 30. August 2014
....damit meine ich nicht das Buch, das liest sich super, sondern das was Joey Kelley sportlich macht.
Ich fand es extrem spannend zu lesen, zwischendurch gewürzt mit Anekdoten aus seinem Leben als Mitglied der Kelley Family.
Joey Kelley, ein echter Extremsportler !
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