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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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am 13. Juni 2014
Ich erspare mir einmal jedes Lied einzeln zu analysieren - ich denke das kann jeder für sich tun, nachdem er das Album gehört hat. Aber ich will probieren für alle Nicht-Vorbesteller und trotzdem Fans der Band die Frage zu klären, ob sich denn ein Kauf lohnt.

Eines vorweg: Es ist kein "zweites" Meteora und auch keine Neuauflage von Hybrid Theory - ich denke das kann auch niemand ernsthaft wollen. Verglichen mit den letzten Alben begibt man sich jedoch wieder wesentlich stärker zu den ersten beiden Alben hin. Erkennbar sind aber auch immer wieder Elemente, die man aus den letzten Jahren kennt: Längere, teilweise etwas "verzerrt" klingende, In- oder Ourtros, wie man sie von 'A Thounsand Suns' kennt. Eher rockige als Nu-Metal/Rap-Passagen wie von 'Minutes To Midnight' bekannt.

Was beinahe vollständig über Board ging, das ist der sehr starke Elektro-Trend, den man seit 2012 erkennen konnte. Dubstep spielt praktisch keinerlei Rolle mehr.

Aber es gibt auch Tracks, bei denen man sich schon etwas wundert, etwas in der Richtung bei Linkin Park zu: 'War' geht schon fast etwas in Richtung "dreckige Punk-Rock-Produktion" und gefällt sehr gut. Bei einer zu erwartenden Tour dürfte es hier wohl ordentlich zur Sache gehen ;)

FAZIT: Um die Eingangsfrage zu beantworten... Ich finde der Kauf lohnt sich definitiv, da das Album mal wieder erfrischend anders geworden ist. Musikalisch ist man den Anfangsjahren wieder näher gekommen, einiges klingt sogar eher in Richtung "QWERTY" als Hybrid Theory - und trotzdem hat es eine neue, interessante Richtung bekommen.
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am 4. April 2017
Mit diesem Album zeigt die Band, dass sie sehr wohl noch rockige Töne von sich geben kann! Eines meiner Lieblingsalben und da ich die CD+DVD Edition gekauft habe, kann ich sogar in den Genuss eines genialen Live-Auftritts der Band kommen.
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am 8. August 2014
Vorweg: Ich pfeife auf die Frage "War diese Rezession hilfreich?" Ich wollte einfach meine fünf Sterne für ein geniales Album loswerden. Was soll ich hier jedes einzelne Lied ausführlich beschreiben und bewerten? Die Geschmäcker sind eh verschieden. Ich freue mich, dass Linkin Park den Weg weg vom Mainstream gefunden und dem guten Rock wieder den richtigen Stellenwert beigemessen hat! Das Album macht einfach gute Laune! Mehr davon!!
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am 29. August 2014
Endlich mal wieder ein tolles Album im alten Stiel! Habe alle Alben von LP - die letzten beiden musste man schon ein paar mal hören um sich an die "neue" Richtung zu gewöhnen, war aber auch gut. Dieses Album ist endlich mal wieder etwas härter und gefiel von Anfang an! Konzert ist schon gebucht!
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am 21. Juni 2014
Ich kann es wirklich nur empfehlen ein Grund warum ich es gekauft habe war die erste Single.
Guilty All The Same (feat. Rakim) aber die anderen Songs gefallen mir natürlich auch sehr gut.
Würde ich auch gerne wieder kaufen. Meine Lieblingssongs: Keys To The Kingdom, Final Masquerade.
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am 19. Juni 2014
Ich habe schon länger auf so ein starkes Album der Band gewartet. Es scheint das absolute Gegenteil zum letzten Album "Living Things" (2012) zu sein , in dem sie sich zwar der Rock Musik wieder annäherten, aber es doch wesentlich radio freundlicher und poppiger haben klingen lassen. Wie Sänger und Rapper Mike Shinoda auch in mehreren Interviews sagte, ist dies ein Album zum Aufruf gegen die Pop-Musik und gegen die radio freundliche Rock-Musik der letzten Jahre. Mit „The Hunting Party“ ist Linkin Park dies außerordentlich gut gelungen. Im Gegensatz zu den letzten Alben griffen sie auf diesem Album wieder mehr zu den E-Gitarren und auch das Schlagzeug hat auf dem gesamten Album einen sehr natürlichen und groben Sound, wie es sich für eine aggressive Rock Produktion gehört. Die Gitarrenarbeit auf diesem Album erinnert mich teilweise an Punk, Metal und Rockbands der 90er Jahre, was nicht zuletzt daran liegt, dass Gitarristen wie Daron Malakian (System Of A Down, Scars On Broadway) auf diesem Album mitwirken. Trotz der ungewohnten Einflüsse klingt das gesamte Album immernoch nach Linkin Park. Ein weiterer Aspekt, der das Album stärkt sind die wahnsinnig guten Texte. Es werden Themen mit einer gewissen Wut und Aggressivität angesprochen, die direkt eine intensive Wirkung auf den Hörer übertragen.Beispielsweise werden Themen wie kapitalistische Medien (Guilty All The Same), Krieg (War) oder das Kollabieren der Gesellschaft (Rebellion) angesprochen. Zusammen mit den harten Gitarren und einem insgesamt rohen Gesamtsound der Band entsteht ein energisches typisches Rock Album, dass wohl auch den ein oder anderen Hörer schocken kann. Die elektronischen und ruhigen Einflüsse gehen somit auf diesem Album auch stark zurück, was aber nicht bedeutet das sie ganz weg fallen.

Zur Beschreibung der einzelnen Songs:
"Keys To The Kingdom":
Bei diesem Song wird direkt klar, was Linkin Park mit diesem Album machen wollten. Laute Gitarren, ein starkes Schlagzeug und viel Screaming von Chester Bennington sorgen für einen der härtesten Songs auf dem Album. Die dezenten elektronischen Einflüsse und der Gesang von Shinoda erinnert mich ein wenig an ihr Konzept Album "A Thousand Suns", aber insgesamt hat der Song doch einen sehr natürlichen Sound
"All For Nothing":
Es geht direkt mit starker Rock/Punk Musik weiter. Auf diesem Song wirkt Page Hamilton, der Sänger der Hardcore Punk Band Helmet, mit. Der Song ist allerdings auch sehr raplastig und erinnert auch ein wenig an die alten Hybrid Theory-Tage. Allerdings ist wie auch auf Keys To The Kingdom hier ein Gitarrensolo zu hören, was bisher für Linkin Park eher untypisch war.
"Guilty All The Same":
Dieser Song beginnt mit harten Gitarrenriffs und erinnert mich vom instrumentalen her teilweise an Bands wie Sum 41 oder Avenged Sevenfold. Chester Benningtons Stimme ist auf diesem Song besonders stark und Gast-Rapper Rakim rappt ein paar starke Zeilen über die konventionelle Orientierung der modernen Musik. Der Song endet mit einem virtuosen Gitarrensolo
"The Summoning"/ "War":
Weiter geht es mit einem leicht verstörenden Interlude welches in den nächsten Song leitet: „War“. „War“ ist wohl der punkigste Song den Linkin Park jemals geschrieben haben. Musikalisch erinnert er mich an Bands wie Refused oder Bad Religion. Der Song beinhaltet viel Screaming und erneut ein abgefahrenes Gitarrensolo. Ich habe schon lange nicht mehr solche eine Wut in der Stimme von Bennington und auch in der Musik von Linkin Park gespürt.
"Wastelands":
Dieser Song erinnert mich stark an ihr Album Meteora. Textlich werden allerdings natürlich völlig andere Themen angesprochen als damals. „A John with no Yoko, more power less people“ rappt Mike Shinoda in der ersten Strophe. Das Konzept der Rock Musik zieht sich bis hier hin konsequent durch.
„Until It’s Gone“:
Dies ist der erste etwas ruhigere Song und vom Sound her auch leider etwas poppiger als die anderen. Die Strophen sind sehr atmosphärisch, weswegen der Song mich auch teilweise an ihr Album „A Thousand Suns“ erinnert. Dennoch ist der Gesamtsound wesentlich mehr Rock orientiert als auf den letzten Alben.
„Rebellion“:
Dieser Song passt wieder perfekt in das Konzept des Albums. Der Sound erinnert durch Daron Malakian sehr an die Toxicity-Era von System Of A Down. Textlich außerdem einer der stärksten Songs auf dem Album. Der Höhepunkt des Songs ist sicherlich der Screaming-Part von Bennington, welcher mich ein wenig an „Given Up“ oder „No More Sorrow“ erinnert.
„Mark The Graves“:
Mit „Mark The Graves“ kommen wir zu einem eher experimentelleren Punkt des Albums. Die Gitarren sind dennoch im Vordergrund und erinnern mich teilweise an Metallicas Album Death Magnetic. Der Gesang auf dem Song ist sehr eigenartig und zunächst irgendwie ungewohnt. Insgesamt wirkt der Song wie eine Mischung aus harten Metal-Riffs und ruhigen Rock-Passagen.
„Drawbar“:
Dieser Song ist wohl angeblich durch ein Jam mit Tom Morello (Rage Against The Machine) entstanden. Tom Morello geht leider ein wenig unter in diesem Song, was aber nicht heißt, dass er schlecht ist. Der Song beinhaltet einen interessanten leicht verzerrten Gitarrensound und ein romantisch klingendes Klavier. Meiner Ansicht nach einer der schönsten Instrumental-Songs von Linkin Park.
„Final Masquerade“:
Mit „Until It’s Gone“ wohl der einzige ruhige Song auf dem Album. Er beinhaltet schöne melodische Gitarrenarbeit und eine starke gesangliche Leistung von Bennington. Textlich auch erneut ein starker und tiefgründiger Song. Auch wenn „Final Masquerade“ vom Sound her nicht so grob und hart wie die anderen Songs ist, passt er perfekt in das Album.
„A Line In The Sand“:
Bevor ich diesen Song gehört habe, hatte ich ebenfalls einen eher ruhigen Song erwartet. Umso beeindruckter war ich, nachdem mir dieser Song die Sinne weggeblasen hatte. Er beginnt mit einer ruhigen Gesangs-Passage mit den Zeilen „We laughed at the sun, we laughed at the guns“, welche wohl zeigen sollen, dass wir heutzutage viele Themen, wie zum Beispiel den Klimawandel und Gewalt nicht ernst genug nehmen. Darauf knallen, wie schon auf dem ganzen Album, erneut harte und schnelle Drums und Gitarren herein. In meinen Augen ist dies einer der stärksten Linkin Park Songs überhaupt und er beendet das Album perfekt.

Kaufempfehlung? Auf jeden Fall!
Ich bin mir nicht sicher ob es jedermanns Sache ist, zumal Linkin Park durch die letzten Alben auch viele Fans der elektronischen Musik gewann, welche mit diesem Album eher enttäuscht sein werden. Aber für alle Fans der Rock Musik ist dieses Album ein eindeutiges Must-have.
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am 20. Juni 2014
"No Control, no surprise!" - Das sind die ersten Wörter, die Chester Bennington aus den Boxen brüllt. Mit dem Kontrollverlust mag er teils Recht behalten, aber eine knallharte Überraschung ist der Einstieg in das Album "The Hunting Party" allemal.
Linkin Park ist schwer zu fassen, in keine Schublade zu stecken und schon gar nicht berechenbar. Das zeigt zum Einen ihre bis dato erschienene Discography, zum Anderen der Freigeist der unweigerlich im Spirit der Band allgegenwärtig ist. Mit "The Hunting Party" ist Linkin Park wiedermal ein Geniestreich gelungen, da der rohe Sound und die teilweise brachiale Wut und Brutalität nach den Vorgängeralben "Living Things" und "A thousand suns", sowie dem in die Tonne zu tretendem Remix "Recharged" nicht zu erwarten war. Zwar hatte die erste Auskopplung mit "Guilty all the same" in etwa die Richtung vorgegeben, aber was heißt das schon bei dieser Band?

Wie bereits erwähnt, eröffnet "Keys to the kingdom" mit einem Knall die vor uns liegenden 45 Minuten. Verzerrt, hart, gitarrenlastig, fette Drums, ruhig gehaltene Strophe, Gewaltausbruch im Refrain, Rap-Part, Gitarrensolo. Es ist alles an Bord was einen Linkin Park-Klassiker ausmacht. Absolute Klasse! Und der Zwerg am Ende mit seinem überzeugendem "Kid-Scream" ließ mich dann auch noch laut loslachen. 10/10

"All for Nothing" ist dann der erste Track, bei dem ich persönlich sofort Wasser in den Augen hatte - aus lauter Freude. Mike rappt wie zu seinen besten Zeiten, wieder dicke Riffs, treibende Drums und mit Page Hamilton einen Einkauf für die Platte, der sich richtig auszahlt. Zeitlos und unfassbar gut produziert. Das Gitarrensolo von Brad Delson gegen Ende lässt wiederrum aufhorchen. Der Bursche hat, wie auch der Drummer Rob Bourdon, mal so richtig zugelegt. 10/10

Der folgende Kracher "Guilty all the same" dürfte mittlerweile recht bekannt sein. Ich musste aber anfangs tatsächlich mal in den Credits lesen, ob da nicht Deryck Whibley von Sum 41 seine Finger mit im Spiel hat, wie auch bei vereinzelt anderen Tracks der Platte. Alles in allem ist der Song solide, variantenreich, hart und hat vor allem einen richtig angenehmen Rap-Part von Rakim. Live allerdings bringt Mike Shinoda den Song noch etwas besser auf die Bühne, da sein Flow ein ganz anderer ist. 9,5/10

"The Summoning"/"War" füge ich bewusst zusammen, da das Instrumental die Atmosphäre für "War" wunderbar krank aufbaut. Die Überraschung steht einem dann bei den ersten Riffs von "War" ins Gesicht geschrieben. Punkiger hat man Linkin Park noch nicht gehört. 2:11 Minuten nur auf die Zwölf, und wieder schielt man in die Credits um da irgendeinen Nebenmann auszumachen. Aber das ist eben Linkin Park, unberechenbar, und nur das spielend, auf das sie gerade Bock haben. Auf "The Hunting Party" eben weitaus punkiger als auf jeder anderen Platte. 10/10

Nachdem man vermutet, dass man sich nun etwas zurücklehnen kann und eventuell ein ruhigerer Song nachgelegt wird, zersört "Wastelands" diese Illusion und ballert mit pochenden Drums aus den Boxen. Wieder ein relativ heftig gehaltenes Stück, was wohl mit am ehesten an die Anfänge der Band erinnert. Solide Arbeit! 8/10

Mit einer Position Verspätung kommt dann nun der erste allgemein ruhiger gehaltene Titel "Until it's gone". Elektronischer Anfang, wunderbar emotional gesungene Verse von Chester, perfekte Atmosphäre. Die Bridge ist wieder absolut Linkin Park-typisch, macht Bock auf den Rest der Platte, welche mit "Rebellion" einen Höhepunkt findet. 8/10

Daron Malakian. Alleine dieser Name dürfte für höher schlagende Herzen im Vorfeld der Veröffentlichung verantwortlich gezeichnet haben. Der "System of a Down"-Gitarrist und Mastermind der Band drückt "Rebellion" dermaßen den Stempel auf, dass es eine wahre Freude ist. Typische Riffs, Melodiestränge und eine treibende Härte die einfach nur zum Abrocken einlädt. Mit der Bridge gelingt Linkin Park der wohl härteste Songpart ihrer Bandgeschichte. Ein Riesending! 10/10

"Mark the graves" dürfte dann der Song sein, der das Publikum spaltet. Linkin Park wären nicht LP, wenn sie nicht mindestens ein Experiment auf der Platte hätten. Anfänglich melodischer Aufbau, wird von einem Riffgewitter eingestampft, bis dann irgendwann Chester mit poppiger Gesangseinlage einsteigt, und versucht das Stück in eine Richtung zu steuern, die es leider zu keinem Zeitpunkt der 5 Minuten erreichen wird. Da wurde viel Potenzial verzockt. da der Refrain nicht unbedingt der schlechteste ist. 7/10

Als ich dann Tom Morello (Rage against the machine) gelesen hatte, war ich mehr als gespannt, was uns denn mit dem 10. Track "Drawbar" erwarten würde. Ein wunderbares Instrumental, mit schönen Pianoklängen und verzerrter Gitarre, was allerdings Morello in dem Stück macht, erschließt sich mir nicht ganz. Wieder unheimlich schade, da auch hier noch weitaus mehr herausgeholt hätte werden können. 7/10

"Final Masquerade" schließt fast nahtlos an "Drawbar" an und zählt schon jetzt zu den, für mich, wichtigsten Linkin Park - Songs aller Zeiten. Chester singt hervorragend, der Text ist ein Genuss und der Refrain gehört zu den stärksten der Band.
"The light on the horizon was brighter yesterday / with shadows floating over the scars began to fade / we said it was forever but then it slipped away / standing at the end of final masquerade". Neben "Rebellion" mein persönliches Highlight. 10/10

Der Abschlusstrack "A line in the sand" schließt das Album dann ruhig, instrumental und atmosphärisch ab, in etwa wie "The little things give you away" von "Minutes to midnight" - Denkste! Beginnend darf man das ruhig denken, Mike singt engelsgleich vor sich hin bis heftige Drums und punkige Gitarren einsetzen, die mich nicht zum ersten Mal an Sum 41 erinnern. Mit 6:35 Minuten der längste Track der Platte und der beste Closer seit "Pushing me away". 10/10

Man kann kaum alles auf den Punkt bringen, was "The Hunting Party" ausmacht. Die Band behandelt politische, als auch persönliche Themen, Krieg, Missachtung, mediale Verblödung, Dinge die uns alle betreffen, und das mit einer Wut und einem rohen Soundgerüst, dass man ihnen nach den letzten Alben beim besten Willen kaum noch zugetraut hätte. Chester geht hier und da etwas unter, was dem "dreckigen" Sound aber zu Gute kommt. Produziert wurde die Scheibe allein von Linkin Park selbst, ohne Rauschebart Rick Rubin. Im Umkehrschluss heißt das, dass sie machen konnten was sie wollten. Wer also schreit, das sei nicht mehr Linkin Park (was sich bei nicht wenigen Fans, die seit "Minutes to midnight" dabei sind sicher ergeben dürfte), der muss das revidieren, da dieses Album NUR Linkin Park ist, mit den von ihnen ausgewählten, hochklassigen Gastkünstlern.

Es wird sich zeigen, in welche Richtung sich die Band schlussendlich weiterentwickeln wird, wo der Weg hinführen soll. Voraussagen kann man bei Linkin Park spätestens hier sowieso vergessen. Den Schlüssel zu ihrem Königreich (Keys to the kingdom) haben sie mit der "Hunting Party" jedenfalls in der Hand. Sie müssen letztendlich nur noch aufsperren.
22 Kommentare| 94 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Mai 2017
Keys to Kingdom: 3/5
All for nothing: 3/5
Guilty: 4/5
Summoning
War: 3/5
Wastelands 4/5
Until its gone 5/5
Rebellion 5/5
Mark the graves 2/5
drawbar
Final Masquerade 5/5
A line in the sand 4/5
Insgesamt 38/50
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am 9. September 2014
ich mag eher den neuen Stil (á la A Thousand Suns) von Linkin Park. Dieses Album entspricht lt. meiner Cousine wieder eher dem älteren Stil von Linkin Park. Die alten Alben mochte ich nicht wirklich. Dieses find ich ganz gut, hervorzuheben wären die Songs Mark the Grave und Final Masquerade, nebst Rebellion und Guilty all the Same. Beim ersten & zweiten Mal anhören, dachte ich mir, ein Griff ins Klo. Jedoch nach einigen Malen anhören wird es stimmiger und nach und nach gefällt mir immer wieder ein weiterer Song .
Freu mich schon aufs Konzert - 14. November in Wien :D
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am 21. Juli 2014
Da ich schon lange ein Fan der Band bin und alle bisherigen Alben habe und mag, war ich schon sehr gespannt auf das neue Album. Ich habe mit die CD nun einige Male angehört, sie gefällt mir ganz gut, haut mich aber nicht wirklich vom Hocker. Die ersten 3 Songs sind spitze, sehr mitreissend, der Rest gefällt mir auch, aber es fehlt mir irgendwas. Ich finde es auch schade, dass 2 Instrumentaltitel dabei sind, ist eigentlich eine gute Idee, aber richtige Songs wäre mir noch lieber gewesen. Wastelands find ich etwas langatmig, packt mich nicht wirklich , until its gone finde ich gut, könnte aber auch wieder ein weiterer Titelsong aus einem Transformer Film sein. schade, aber es fehlt mir einfach was, was mich hier begeistert.
Der neue Stil sollte ja zurück zu den Wurzeln gehen, aber das kann ich bei diesem Album nicht wirklich feststellen. Klar, die Musik ist härter und die Songs sind wieder gitarrenlastiger, was mir gefällt, aber wenn ich da an Songs wie Numb oder Faint oder in the end denke, die einen direkt ins Herz gehen und die man nicht mehr aus dem Kopf bekommt und die man heute immer wieder gern hört, sind die Songs auf diesem Album für mich nicht wirklich etwas Besonderes oder gar etwas Neues. Im Gegenteil, Einiges kommt mir sogar bekannt vor bzw. Irgendwie ähnlich. Vielleicht ändere ich meine Meinung noch, wenn ich das Album noch 20 Mal gehört habe, aber momentan kann ich hier nur 3 Sterne vergeben.
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