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The Hunter (Deluxe Edition) CD+DVD, Deluxe Edition

4.3 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen

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Audio-CD, CD+DVD, Deluxe Edition, 23. September 2011
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Produktinformation

  • Audio CD (23. September 2011)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: CD+DVD, Deluxe Edition
  • Label: Roadrunner Records (Warner)
  • ASIN: B005F908T4
  • Weitere verfügbare Ausgaben: Audio CD  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen 26 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. Black Tongue
  2. Curl Of The Burl
  3. Blasteroid
  4. Stargasm
  5. Octopus Has No Friends
  6. All The Heavy Lifting
  7. The Hunter
  8. Dry Bone Valley
  9. Thickening
  10. Creature Lives
  11. Spectrelight
  12. Bedazzled Fingernails
  13. The Sparrow

Disk: 2

  1. The Hunter: Track By Track (Commentary)
  2. Making The Hunter
  3. Deathbound (Video)
  4. Black Tongue (Video)
  5. Stargasm Visualizer (Video)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Mastodon haben noch nie etwas auf konventionelle Art und Weise getan. Schon vor mehr als zehn Jahren, als andere Bands noch den Metal aus den 80ern wiederkäuten, haben sie ihren ganz eigenen, höchst anspruchsvollen Stil entwickelt. Und während sich die Musikwelt darauf konzentrierte, möglichst leicht verdauliche Singles zu produzierten, schrieben Mastodon großartige, komplexe Konzeptalben. Die Band selbst ist überwältigt von der Masse an positivem Feedback, das von überschwänglichen Kritikern bis hin zu öffentlichem Lob von Ikonen wie Metallica, The Melvins, The Flaming Lips oder auch CeeLo Green reicht. Aber anstatt sich auf diesen Lorbeeren auszuruhen, sprengen sie ihre eigenen musikalischen Grenzen und schöpfen ihre Kreativität weiterhin voll aus.

Mit The Hunter hat die Band, die mit den Alben Remission, Leviathan, Blood Mountain und Crack The Skye die Hardrock-Szene des 21. Jahrhunderts maßgeblich geprägt hat, ein weiteres weltbewegendes, energiegeladenes Meisterwerk erschaffen. Auch wenn bisher jedes Album seinen Vorgänger hinsichtlich der Erwartungen an musikalische Innovation und Verkäufe übertroffen hat, ist The Hunter ihr bislang ehrgeizigstes Werk. Brent Hinds (Gitarre/Gesang), Brann Dailor (Schlagzeug/Gesang), Troy Sanders (Bass/Gesang) und Bill Kelliher (Gitarre) haben ein Album kreiert, dass einfach anders ist selbst für Mastodon-Verhältnisse. Während sie auf ihren bisherigen Platten immer eines der vier Elemente als roten Faden gewählt haben, geht es auf The Hunter eher darum, das zu tun worauf man Lust hat, als einer bestimmten Storyline zu folgen. 'We ve always had this umbrella or a theme that we ve written everything under, sagt Troy. To us, it made sense as one cohesive story. This time, we freed ourselves up to try something new. It was really the next step for us, and I m glad we took it.'

Diese neue Spontanität ist auf dem gesamten Album spürbar - vom melodischen und doch harten Blasteroid bis hin zur wilden, kraftvollen Single Curl of the Burl , von schönen Harmonien zu dämonischen, düsteren Growls; The Hunter steckt voller Überraschungen!

Rezension

Vom grandiosen Opener 'Black Tongue' sollte man sich nicht täuschen lassen, auch, wenn sich der Song von Riff zu Riff immer schwindelerregender und heftiger in die Höhe schraubt und im Mittelteil proggig ausufert. Selbst in solch komplexeren Momenten bleibt 'The Hunter' im Gegensatz zum superlativen Prog-Metal-Entwurf seines Vorgängers 'Crack The Skye' immer übersichtlich. Das abrupt abgeschnittene Ende des Songs darf man durchaus symbolisch verstehen, denn das ist es, was Mastodon auf The Hunter tun: Sie machen einen Schnitt. Beim Artwork, das erstmals nicht von Paul Romano stammt, sondern auf der Arbeit von Holzbildhauer AJ Fosik basiert. Bei der Produktion, die mit Mike Elizondo kein Metal-Spezialist, sondern ein vornehmlicher Pop- und HipHop-Produzent verantwortet hat. Und natürlich bei Klang und Rahmen der Platte: Das Korsett des Konzeptalbums hat die Band abgestreift. Erstaunlicherweise fügen sich die Stücke auf The Hunter dennoch so homogen und schlüssig zu einer Einheit, wie auf keinem Mastodon-Album bisher wohl auch deshalb, weil die Songs kürzer sind, auf den Punkt kommen.
(Album des Monats - Visions 10-2011) (Visions Magazin)


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von ROTT TOP 500 REZENSENT am 24. September 2011
Format: Audio CD
Ich weiss gar nicht mehr genau, welche Festival das genau war. Wir hatten die Karten über Umwege und umsonst bekommen. Ich hatte meinen Spass, nicht so sehr mit der riffschweren Musik der meisten Bands, sondern sonst so und überhaupt. Bis mich auf einmal ein Act, von dem ich noch nie gehört hatte, vor die Bühnen zog. Das war meine erste Begegnung mit Mastodon und sie hat mich weggeblasen. Ich kann mich dieser Band seitdem nicht mehr entziehen. Zu einfach ist es, sich mit dieser Musik zu verknüpfen. Selbst die manchmal etwas zum schmunzeln anregenden Fantasy Texte täuschen nicht drüber hinweg. Mastodon haben sich einem komplexen kompositorischen Ansatz verschrieben, sie sind für mich die ambitionierteste, furchtloseste und den meisten Spass bringende Heavy Metal Band.

'The Hunter' erweitert den an sich schon sehr weiten musikalischen Horizont von Mastodon nochmals. Jeder, der gehoft hatte, die Progrock Einflüsse werden wieder zur Seite gelegt, wird etwas enttäuscht werden, fast jeder Song hat einen unerwarteten musikalischen Schlenker. Beispiele gefällig? Der Titelsong, der Schlusssong THE SPARROW oder THE CREATURE LIVES lassen Rick Wakeman als Muse für diese Klanglandschaften vermuten. Fans der Band wird das nicht überraschen, trotzdem ist 'The Hunter' aber etwas straighter geworden als sein Vorgänger. Die übereinandergetürmten Riffs in ALL THE HEAVY LIFTING sind messerscharf und auf den Punkt, der simple Stoner Rock von CURL OF BURL lässt den geneigten Hörer massiv befriedigt zurück. Aus jeder Note höre ich eines genau raus, hier wird nicht auf Trends oder Marktgruppen geschielt, hier machen ein paar Jungs die Musik, die ihnen gefällt, und das laut!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Mastodon waren auf ihren bisherigen Alben stets unberechenbar. Während "Leviathan" sehr direkt und kantig war, zelebrierte die Band auf "Blood Mountain" völlig abgedrehte, psychedelische Achterbahnfahrten. Auf "Crack The Skye" zeigte sich das Quartett dann von der epischen Seite. Mit großer Spannung habe ich daher "The Hunter" erwartet - und war freudig überrascht, als die Band vor ein paar Tagen einen vollständigen Stream des Albums auf der Band-Homepage anbot.

Den Einstieg bilden mit "Black Tongue" und "Curl Of The Burl" zwei bereits im Vorfeld bekannte Titel. Beide gehören, das sei an dieser Stelle vorweggeschickt, nicht zu den stärksten Titeln dieses Albums, bilden allerdings einen guten Einstieg in die Welt von "The Hunter". "Curl Of The Burl" groovt allerdings schon einmal ordentlich.

"Blasteroid" lässt erstmals die psychotische Ader des Quartetts durchscheinen. Die Rhythmen legen an Komplexität zu, schräge Gitarren brettern durch die Prärie und über allem thront ein Chor, der ständig zwischen Harmonie und Dissonanz pendelt. "Stargasm" knüpft nahtlos an diesen ersten Höhepunkt an, wirkt dabei allerdings noch eine Ecke psychedelischer.

"Octopus Has No Friends" gehört für mich zu den schwächeren Titeln des Albums. Hinds Stimme wird streckenweise elektronisch verzerrt, was den Track aber nicht über ein solides Mittelmaß heraushebt. Bei dem anschließenden "All The Heavy Lifting" zeigt der Daumen aber wieder klar nach oben.

Der Titeltrack drosselt erstmals etwas das Tempo und setzt auf regelmäßiges Drumming und einen durch wabernde Gitarren und Chöre geprägten Sound.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Kurz zu mir: 47 Jahre alt, bin mit Bands wie Led Zeppelin, Rush, Kansas, Riot, Iron Maiden, Thin Lizzy aufgewachsen. Hatte lange eine eigene Band und habe dort Drums sowie Lyrics verantwortet. Unter den Schlagzeugern ist Neil Peart von Rush mein Vorbild seit den 80ern. Nachdem ich in den letzten Jahren auf Opeth und Tool gestossen bin, dachte ich lange Zeit, es gäbe keine Steigerung mehr. Die habe ich jetzt mit Mastodon entdeckt!!!!!! Alle Alben von Remission bis Crack the Skye sind ein echtes Erlebnis, aber The Hunter ist für mich das beste Album seit vielen Jahren. Allein der Sound, und hier vor allem das Schlagzeugspiel, ist außergewöhnlich. Man vergleiche nur den Mastodon-Drummer mit Lars U. von Metallica. Das sind Welten. Ich verstehe bis heute nicht wie Metallica mit einem solch schlechten Drummer so gross werden konnten. Das Hunter-Album ist Abwechslung pur und vereint so viele Stilrichtungen...unglaublich! Einfach mal auf das Drumming bei Songs wie Black Tongue oder All the heavy lifting achten. Oder der Gesang und der Refrain bei Stargasm. Gänsehaut pur !!!! Fazit: knapp vor Opeth meine absolute Lieblingsband der Neuzeit !
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Kein Konzept ,keine alles in den Boden stampfende Härte und keine epischen Longtracks! Stattdessen konzentrieren sich Mastodon auf den Song und das gleich 13 mal auf "The Hunter". Hat mann sich erstmal mit dieser Tatsache abgefunden macht das neue Mastodon Album aber vor allem eines, nämlich mächtig Laune.

Gemessen an der bisherigen Entwicklung ist The Hunter ohne zweifel das eingängigste Album. Es wirft bisherige Standards über Bord und ist damit progressiv im Wortsinn.
Ausgehend vom letzten Album "Crack the sky" haben Mastodon Ihren über die Jahre langsam entwickelten Sinn für Melodik beibehalten. Auch kommen auf dem neuen Album in einigen Songs wieder Keyboards und Synthesizer zum Einsatz. Trotzdem ist "The hunter" weit davon entfernt ein Mainstream Album zu sein. Der schwere massige Sludgesound ist auch auf diesem Album allgegenwärtig und eher unkonventionelle Ideen finden sich auch genug.

Da gibt es an "alte" Mastodon Zeiten erinnernde Songs wie etwa der Opener "Black Tongue" oder die an das "Leviathan" Album erinnernde Nummer Spectrelight die dem Zuhörer ordentlich eins auf die Mütze geben.Da gibt es kleine Epen wie "Stargasm" oder den sehr ruhigen Titeltrack. Mit "The Octopus has no friends" beweist man nebenbei das Gitarrenakrobatik auf Höchstgeschwindigkeit und Eingängigkeit sich nicht ausschließen.

Die schwerer verdaulichen Nummern befinden sich vermehrt in der zweiten Hälfte des Albums.Da gibt es mit "The Thickening" und "Bedazzeld Fingernails" zwei ziemlich krude und trotzdem schlüssige Tracks. Außerdem befindet sich mit "Creature lives" noch so eine Art psychedelisches Kinderlied auf dem Album das zeigt das Mastodon immer für eine Überraschung zu haben sind.
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