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Hungersucht: Man(n) kotzt sich aus. Ein bulimiekranker Mann erzählt. Ein Tatsachenbericht Taschenbuch – Februar 2004

4.0 von 5 Sternen 1 Kundenrezension

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Taschenbuch, Februar 2004
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Produktbeschreibungen

Der Verlag über das Buch

Als Co-Autor ist es nicht immer leicht, für die Erlebnisse Anderer Worte zu finden, erzählte und grob skizzierte Lebenserfahrungen in Form und Wort zu bringen. Am Anfang steht immer der Versuch, Wissen über das Thema zu bekommen, sich in die „Geschichte“ hineinzudenken und hineinzufühlen, auf dem Weg zum Ziel stehen Empfindungen, die einen oftmals blockie-ren. Man versteht nicht wirklich, was in der gehörten „Geschichte“ geschehen ist, man kann sich als Autor oftmals nicht damit identifizieren, das Erlebte nur schwer oder gar nicht nach- vollziehen - obwohl man weiß, dass es der Realität entspricht. Mit Reinhold Miebachs Erlebnissen, mit denen ich eines Tages konfrontiert wurde, erging es mir schlimm. Niemals habe ich bis dahin ein vergleichbares Problem damit gehabt, mich in die Erlebnisse eines Menschen hineinzuversetzen, seine Handlungen nachzuvollziehen, seine Sucht zu verstehen. Seine Welt war mir auf den ersten Blick fremder und sein Handeln unfassbarer als das Meiste, das ich bisher persönlich erlebt, oder worüber ich geschrieben hatte. Es hat viele Wochen, Monate, gedauert, bis ich bereit war, Reinhold Miebachs Geschichte zu erfassen und zu begreifen, Worte für die Bearbeitung seiner Aufzeichnungen zu finden. Ich wollte wissen, wie die Erkrankung „Bulimie“ entsteht. Und ich wollte noch vielmehr wissen, warum dieser junge Mann süchtig wurde. Suchtkrank. Krank an der Sucht, zu essen um zu überleben und sich doch von jedem lebensnotwendigen Essen zu trennen. Gegensätzlicher konnten Reinhold Miebachs Geschichte und ich nicht sein. Reinhold der „Essensverweigerer“, der „Sich-zu-Dick-Fühlende“, der „Magersüchtige“, der „Essensableh-ner“, der „Genussverweigerer“, der mit seinen Schilderungen schon auch mal Ekel hervorruft. Ich, der Genießer, der ich schon seit zwanzig Jahren gerne und leidenschaftlich koche und gerne gut esse. Der Gourmetliebhaber, für den der Nahrungsmittelgenuss zu einem wichtigen Teil sei-nes Lebens geworden ist. Ich, der keine Kochsendung gerne auslässt, der mehrgängige Menüs liebt und dafür auch in Kauf nimmt ein paar Kilo zuviel an der falschen Stelle zu haben, der gute Weine und ein gutes Bier schätzt, der eine gute Pfeife oder Zigarre liebt, sollte auf einmal die Worte für die Geschichte eines Essensverweigerers finden, eines Menschen, der mit all den Dingen, die mir wichtig sind, nicht umgehen kann. Dennoch wollte ich zumindest mein Problem, Reinhold Miebachs Erkrankung und die Folgen daraus nicht spontan erfassen zu können, zumindest verstehen können. Und mein Verstehen auch weitergeben. Mit meinen Worten. Als Nicht-Verständiger, als Nicht-Betroffener. Reinhold Miebach hat mir seine Geschichte aufgeschrieben und erzählt, er hat sich entschlossen, über sei-ne Sucht zu reden und ich habe mich entschlossen, ihm die Worte dafür zu geben. Um andere zu erreichen, denen das Thema ebenso vertraut ist, wie Reinhold Miebach - weil sie selbst be-troffen sind, oder um Unverständliches Dritten verständlich zu machen. Ich musste mich damit abfinden, aus dem Vollen zu schöpfen. Aus dem Vollen nicht im Sinne eines „La-Dolce-Vita“, sondern aus dem Vollem einer Sucht, die uns tagtäglich begegnet. Ich habe mich in vielen Jahren in Beruf, Privatleben und Autorentätigkeit immer wieder mit Suchtverhalten beschäftigt und beschäftigen müssen. Nie habe ich erlebt, dass Sucht so wenig beachtet wird. Nie habe ich eine Suchtform erlebt, die so modisch ist, nie war mir bewusst ge-wesen, dass es eine so komplexe Suchtform gibt. Heroin- oder Kokainabhängigkeit ist nicht weniger komplex, wird aber anders wahrgenommen - ebenso Alkoholabhängigkeit - aber doch präsenter einerseits und akzeptierter andererseits als Bulimie, als Magersucht. Spontan befällt einen bei der ersten Konfrontation mit den Themen Bulimie oder Mager- sucht Wut. Seid doch froh, dass es was zu essen gibt! So viele Menschen hungern ... Genauso fallen mir aber auch überernährte, übergewichtige Kinder ein, die mit ihrer Fast-Food-Ernährung - die nichts, aber auch gar nichts, mit Genuss zu tun hat - oftmals und bei vielen Menschen nicht nur Bestürzung, sondern fast schon Ekel hervorrufen. Marius Müller-Westernhagen sang vor etlichen Jahren „... ich bin froh, dass ich kein Dicker bin, denn dick sein ist `ne Quälerei“. Und in diesem Sinne wird in Medien und in der Mode ein Schönheitsideal präsentiert, das krankhaft selbstverständlich bulemisch magersüchtig ist. In den Schlagzeilen lesen wir dann von Models, die magersüchtig und drogenabhängig der Branche zum Opfer gefallen sind. Die Branche und die Drogensucht stehen dabei im Mittelpunkt, die Schwäche und Hilfsbedürftigkeit der Opfer, die Sucht, die zum Schönheitsideal und auch zum Erfolg geführt hat, die Essstörung um den Idealen zu entsprechen, sind nicht das Thema. Wir brauchen es auch nicht in den Schlagzeilen. Bulimie und Magersucht, Anorexie, oder wie immer wir es auch nennen wollen, begegnet uns auf der Straße. In modisch gekleideten jungen Mädchen- und Frauenkörpern und in schlanken jungen Männerkörpern. Bei ersteren als Schönheitsideal selbstverständlich, bei letzteren bestenfalls als männliche Schwäche zur Kenntnis genommen und dann damit auch abgetan. In den seltensten Fällen als Essstörung und/oder Suchterkrankung erkannt und behandelt. Zum Zeitpunkt, als ich mich mit Reinhold Miebachs Geschichte beschäftigte, weisen Selbsthil-fegruppen und Beratungsstellen darauf hin, dass ca. 2-4 Prozent der 18-35-jährigen Frauen in Deutschland (Dunkelziffer bei weitem höher!) an Bulimie erkrankt sind. Von allen bulimieer-krankten Menschen in Deutschland sind nur etwa 5% männlich.

Reinhold Miebachs Geschichte ist damit eine Seltenheit. Oder doch nicht. Denn sie ist real, all-täglich und zeigt, wie weit es bei Bulimie über ein „Nichts-Essen-Wollen“ hinausgeht, wie weit es gehen kann, dass „einem etwas auf den Magen schlägt“ und dass es nicht selten ist, dass „einem nur etwas auf den Magen schlägt“. Und dass auch richtige Jungs und gestandene Männer betroffen sind. Ich bin froh, dass ich an Reinhold Miebachs „Geschichte“ arbeiten durfte. Robert Mayer-Scholz, Co-Autor und Verleger

Klappentext

Bulimie und Magersucht, Anorexie oder wie immer wir es auch nennen wollen, begegnet uns auf der Straße. In modischen jungen Mädchen- und Frauenkörpern und in schlanken jungen Männerkörpern.

Bei ersteren als Schönheitsideal selbstverständlich, bei letzteren bestenfalls als männliche Schwäche zur Kenntnis genommen und dann damit auch abgetan. In den seltensten Fällen als Essstörung und/oder Suchterkrankung erkannt und behandelt.

In einer Gesellschaft, in der die optimale Kleidergröße für Frauen mit Größe 34 propagiert wird, übersehen wir, dass ca. 2-4 Prozent der 18 - 35-jährigen Frauen in Deutschland (Dunkelziffer bei weitem höher!) an Bulimie erkrankt sind. Bulimie, Magersucht, Anorexie ist keine „vorübergehende Störung“, sondern eine ernsthafte und meist auch lebensbedrohliche Erkrankung, die der Therapie bedarf. Es gilt, die tieferen Ursachen der Erkrankung zu finden.

Von allen bulimieerkrankten Menschen in Deutschland sind nur etwa 5% männlich.

Reinhold Miebachs Geschichte ist damit eine Seltenheit. Oder doch nicht? Denn sie ist real, alltäglich und zeigt, wie weit es bei Bulimie über ein „Nichts-Essen-Wollen“, hinausgeht, wie weit es gehen kann, dass „einem etwas auf den Magen schlägt“ und dass es nicht selten ist, dass „einem nur etwas auf den Magen schlägt“. Und dass auch richtige Jungs und gestandene Männer betroffen sind. Eine Geschichte, die zwischen und unter uns allen stattfindet.

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8. März 2006
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