Wahrscheinlich habe ich mich von dem im Untertitel erwähnten Querdenkens täuschen lassen, denn die Nachweisführungen in "Der Hund, der Eier legt" basieren ausschließlich auf Quer-RECHNEN.
Während vielleicht Mathe-Nerds beim Lesen so richtig einer abgeht, ist es für die Normalos oder Nerds anderer Fachrichtungen eher eine Gute-Nacht-Lektüre: 1 bis 2 Seiten gelesen und tierisch vom Schlaf übermannt worden.
Urlaubs- oder Freizeitlektüre sieht für mich deutlich anders aus, beim Lesen von "Der Hund, der Eier legt" muss man mitdenken, den Wahrscheinlichsrechnungen und Argumentationen folgen und die Schlüsse nachvollziehen. Hut ab, wer das so nebenbei und spielerisch macht und vielleicht sogar noch Spaß daran hat, meines ist es jedenfalls nicht und so habe ich noch vor der Hälfte das Buch wieder weggelegt.
Ich möchte das Buch mal mit Schillers "Das Lied von der Glocke" vergleichen. Für Manchen ist es ein Genuss, jede Zeile, jeden Vers des Gedichts der ungekürzten Fassung in Vollendung zu rezitieren, mir persönlich reicht die Quintessenz à la:
"Loch in Erde,
Bronze rin,
Glocke fertig,
bimm bimm bimm"
Und so halte ich mich in den meisten Fällen an die alte Weisheit. "Glaube keiner Statistik, die Du nicht selbst gefälscht hast!" und bei speziellen Themen, die es vielleicht wirklich wert sind etwas tiefer einzusteigen, an meinen gesunden Menschenverstand. Und wenn dann trotzdem alles nichts mehr hilft, der Durchblick im Detail jedoch absolut unabdingbar ist, dann - und nur dann - ziehe ich vielleicht noch das ein oder andere "Aufklärungsbuch" wie das vorliegende zu Rate. Da mir letzterer Fall jedoch noch nicht untergekommen ist und wohl so schnell auch nicht unterkommen wird (und da ist es mir absolut egal, was die Statistiken gefälscht oder ungefälscht sagen mögen), wird "Der Hund, der Eier legt" wohl im Regal verstauben und irgendwann durch meine Hinterbliebenen entsorgt werden.
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Der Hund, der Eier legt: Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken Taschenbuch – 1. November 2006
von
Hans-Hermann Dubben
(Autor),
Hans-Peter Beck-Bornholdt
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Seitenzahl der Print-Ausgabe320 Seiten
-
SpracheDeutsch
-
HerausgeberRowohlt Taschenbuch
-
Erscheinungstermin1. November 2006
-
Abmessungen12.5 x 1.83 x 19 cm
-
ISBN-103499621967
-
ISBN-13978-3499621963
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Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 11. Auflage, Erweiterte Neuausgabe (1. November 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3499621967
- ISBN-13 : 978-3499621963
- Abmessungen : 12.5 x 1.83 x 19 cm
-
Amazon Bestseller-Rang:
Nr. 109,243 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 121 in Statistik (Bücher)
- Nr. 416 in Populärwissenschaft (Bücher)
- Nr. 1,548 in Mathematik (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Privatdozent Dr. Hans-Hermann Dubben lehrt und forscht am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Allgemeinmedizin). Er ist von Haus aus Physiker.
Professor Dr. Hans-Peter Beck-Bornholdt lehrt und forscht am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Rechtsmedizin). Er ist von Haus aus Physiker.
Professor Dr. Hans-Peter Beck-Bornholdt lehrt und forscht am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Rechtsmedizin). Er ist von Haus aus Physiker.
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Kundenrezensionen
4,4 von 5 Sternen
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TOP 500 REZENSENT
2,0 von 5 Sternen
Querdenken auf Basis statistischer Berechnungen - da muss man schon tierisch Spaß an Mathe haben
Rezension aus Deutschland vom 16. September 2018Verifizierter Kauf
13 Personen fanden diese Informationen hilfreich
Nützlich
Rezension aus Deutschland vom 27. September 2017
Verifizierter Kauf
in diesem Buch wird gezeigt, wie mit einer sorgfältig genutzten Statistik auch Unsinn und Manipulationen produziert werden kann. Das Besondere an dem Buch ist, dass die Rechenformeln so beschrieben sind, dass die Leser auch vieles nachrechnen können (das mag vielleicht manche Leser stören, die lieber alles nur ausgerechnet präsentiert bekommen wollen). Wer sich weniger mit der Statistik auskennt, wird staunen, wie schnell man Ergebnisse fälschlich darstellen kann. Interessant ist das beispielsweise bei vielen medizinischen Statistikbelegen; wird hier genauer gerechnet, kommen oft andere Ergebnisse heraus. Das überfordert den Laien. Deshalb wären Journalisten hilfreich, die sich in der Statistik gut auskennen, somit falsche Interpretationen erkennen und dadurch für die normalen Leser eine bessere Aufklärung schreiben können. Das Buch ist kein schnell Lesewerk, aber dennoch sehr interessant, wenn man verstehen will, wie die Statistik zu Manipulationen genutzt werden kann. die Leser werden dann die Statistiken in Nachrichten vorsichtiger bewerten.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 26. Juli 2017
Verifizierter Kauf
Der Buchtitel machte mich neugierig denn mit solchen Themen beschäftige ich mich schon seit Jahren und fand das Buch trotz seiner Ausflüge in die Fachgebiete der Autoren sehr interessant. Die vielen Beispiele und Zeichnungen ergänzen den Text, bei dem man öfter schon einmal sortieren muss da es öfter mal plötzlich auf einer anderen Seite weiter geht. Dabei sind die Fußnoten der Kracher, Schreibt man diese zusammen, so bedecken sie etwa 5 Buchseiten. Zu empfehlen ist dieses Buch jedem der geistig rege bleiben will und öfter dem Dogmatismus Paroli bieten muss und Erforschung und Ableitungen nicht für ein notwendiges Übel hält.
7 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 18. Dezember 2009
Verifizierter Kauf
Anders, als der recht umgangssprachliche Titel vermuten lässt, richtet sich das Buch an Personen, die Statistiken erstellen oder hinterfragen. Es zeigt an zahlreichen Beispielen wissenschaftlicher Arbeiten, wie durch die Wahl der statistischen Darstellung völlig andere Schlussfolgerungen nahe gelegt werden. Nebenbei geht es auch noch auf Interpretationsschwierigkeiten bei wissenschaftlichen Texten ein und erklärt, weshalb das frisieren von Ergebnissen für Forscher sehr erfolgversprechend ist.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es gab viele Denkanstöße, Statistiken in wissenschaftliche Studien zu hinterfragen. Die Autoren können recht unterhaltsam schreiben (und grottenschlecht zeichnen). Außerdem ist es faszinieren, wie dreist oder dumm manche Wissenschaftler arbeiten.
Zugegebenermaßen konzentrieren die Autoren sich sehr auf ihr Fachgebiet, d.h. medizinische Studien mit Schwerpunkt Radiologie. Man merkt vielen Medizinern an, dass sie im Studium wenig mit Mathematik Kontakt hatten und oft aus dem Bauch heraus entscheiden. Dass aber selbst Autoren von Studien nicht einmal die für ihre tägliche Arbeit notwendigen Grundlagen der Statistik beherrschen (oder diese zugunsten eine gewünschten Ergebnisses ignorieren) ist recht erschreckend.
Allgemeinere Beispiele wie die Interpretation der Erderwärmung oder die Aufteilung von Wahlkreisen sind eher selten.
Das Buch ist mathematisch sehr einfach gehalten. Es wird so ziemlich alles erklärt und veranschaulicht, was über die Grundrechenarten hinausgeht. Deswegen fällt es mir negativ auf, dass die Kritik an der Verwendung der Nullhypothese es nicht schafft, diese auf dem gleichen einfachen Niveau zu erklären.
Für wen ist das Buch? Mathematiker werden sicher nichts neues über ihr Fachgebiet lernen, aber durch ein unterhaltsames Grusel-Kabinett realer Negativbeispiele geführt. Medizinern sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Durch das immense Lernpensum bleibt im Studium kaum Zeit irgendetwas zu hinterfragen. Spätestens wenn man eigenverantwortlich praktiziert, sollte man aber anfangen sich zu fragen, ob Studienergebnisse eher dem Patienten oder dem Ersteller der Studie nützen. Wissenschaftlich interessierte oder Freunde von Statistiken können aus dem Buch ebenfalls viel mitnehmen. Allerdings muss man sich selber denken, wie die Beispiele aus der Medizin im eigenen Interessengebiet aussehen könnten.
FAZIT
Ein interessantes Buch für alle, die sich für Statistik, medizinische Forschung oder wissenschaftliches Arbeiten interessieren. Unterhaltsam geschrieben und ausgesprochen einsteigerfreundlich.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es gab viele Denkanstöße, Statistiken in wissenschaftliche Studien zu hinterfragen. Die Autoren können recht unterhaltsam schreiben (und grottenschlecht zeichnen). Außerdem ist es faszinieren, wie dreist oder dumm manche Wissenschaftler arbeiten.
Zugegebenermaßen konzentrieren die Autoren sich sehr auf ihr Fachgebiet, d.h. medizinische Studien mit Schwerpunkt Radiologie. Man merkt vielen Medizinern an, dass sie im Studium wenig mit Mathematik Kontakt hatten und oft aus dem Bauch heraus entscheiden. Dass aber selbst Autoren von Studien nicht einmal die für ihre tägliche Arbeit notwendigen Grundlagen der Statistik beherrschen (oder diese zugunsten eine gewünschten Ergebnisses ignorieren) ist recht erschreckend.
Allgemeinere Beispiele wie die Interpretation der Erderwärmung oder die Aufteilung von Wahlkreisen sind eher selten.
Das Buch ist mathematisch sehr einfach gehalten. Es wird so ziemlich alles erklärt und veranschaulicht, was über die Grundrechenarten hinausgeht. Deswegen fällt es mir negativ auf, dass die Kritik an der Verwendung der Nullhypothese es nicht schafft, diese auf dem gleichen einfachen Niveau zu erklären.
Für wen ist das Buch? Mathematiker werden sicher nichts neues über ihr Fachgebiet lernen, aber durch ein unterhaltsames Grusel-Kabinett realer Negativbeispiele geführt. Medizinern sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Durch das immense Lernpensum bleibt im Studium kaum Zeit irgendetwas zu hinterfragen. Spätestens wenn man eigenverantwortlich praktiziert, sollte man aber anfangen sich zu fragen, ob Studienergebnisse eher dem Patienten oder dem Ersteller der Studie nützen. Wissenschaftlich interessierte oder Freunde von Statistiken können aus dem Buch ebenfalls viel mitnehmen. Allerdings muss man sich selber denken, wie die Beispiele aus der Medizin im eigenen Interessengebiet aussehen könnten.
FAZIT
Ein interessantes Buch für alle, die sich für Statistik, medizinische Forschung oder wissenschaftliches Arbeiten interessieren. Unterhaltsam geschrieben und ausgesprochen einsteigerfreundlich.
8 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Spitzenrezensionen aus anderen Ländern
DOE
5,0 von 5 Sternen
Five Stars
Rezension aus dem Vereinigten Königreich vom 11. Mai 2015Verifizierter Kauf
Absolut brilliantes Buch!