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Der Hund, der Eier legt: Erkennen von Fehlinformation durch Querdenken Taschenbuch – 1. November 2006
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Taschenbuch
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Mit bissigem Humor berichten zwei Insider über Naivität und Dummheit in der modernen Wissenschaft und über deren Konsequenzen für unseren Alltag. Sie stellen ausführlich dar, wie mit der Wahrheit gelogen wird, wie Irrtümer entstehen und wie sie sich bisweilen trotz klarer Widerlegungen zu anerkannten Schulweisheiten auswachsen.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe320 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberRowohlt Taschenbuch
- Erscheinungstermin1. November 2006
- Abmessungen12.5 x 1.83 x 19 cm
- ISBN-103499621967
- ISBN-13978-3499621963
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Produktbeschreibungen
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Professor Dr. Hans-Peter Beck-Bornholdt lehrt und forscht am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (Institut für Rechtsmedizin). Er ist von Haus aus Physiker.
Produktinformation
- Herausgeber : Rowohlt Taschenbuch; 12. Auflage, Erweiterte Neuausgabe (1. November 2006)
- Sprache : Deutsch
- Taschenbuch : 320 Seiten
- ISBN-10 : 3499621967
- ISBN-13 : 978-3499621963
- Abmessungen : 12.5 x 1.83 x 19 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 149,079 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 108 in Statistik (Bücher)
- Nr. 664 in Populärwissenschaft (Bücher)
- Nr. 1,877 in Mathematik (Bücher)
- Kundenrezensionen:
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Wer in irgendeiner Form mit der Analyse von Zufallsdaten zu tun hat, dürfte von diesem Buch besonders profitieren. Denn unerklärlicherweise deklinieren die meisten Lehrbücher das Procedere für Test- und Schätzverfahren lediglich durch. Selten nur gehen sie darauf ein, was ein Signifikanzniveau eigentlich bedeutet und, vielleicht sogar noch wichtiger, was es n i c h t bedeutet, denn mit kaum einem Begriff wird dermassen Schindluder getrieben. Hier leisten die Autoren hervorragende Aufklärungsarbeit. Gleiches gilt für die Ausführungen zum Zusammenhang zwischen Korrelation und Kausalität - die 15 Seiten zu diesem Thema sind gestochen scharf geschrieben. Dabei werden auch en passant ein paar altbekannte Schulweisheiten als Mythen entlarvt, wie etwa dass Linkshänder oder Rotweintrinker eine höhere Lebenserwartung hätten. In diesem Zusammenhang ist vielleicht eine Warnung angebracht: Viele populärwissenschaftliche Mathematikbücher werben damit, sie seien ohne mathematisches Vorwissen lesbar. Hier sind Zweifel erlaubt. Wer beispielsweise die Berechnungen zum notwendigen Stichprobenumfang oder den Zusammenhang zwischen dem Fehler 1. Art und 2. Art verstehen möchte, sollte zumindest solide mathematische Grundkenntnisse mitbringen, nebst der Bereitschaft das Hirn ordentlich rauchen zu lassen.
Keine Frage, was Dubben und Beck-Bornholdt auf gut 300 Seiten niedergeschrieben haben, ist grosses Wissenschaftstennis, und es ist Aufklärungsarbeit im besten Sinne. Dabei dürfte dieses Buch noch eins aufzeigen: Wissenschaftliches Arbeiten ist Schuften im Steinbruch - weniger spontane Heureka-Erlebnisse Einzelner, sondern vor allem Schweiss treibendes und Zeit raubendes Gewinnen und Interpretieren von Messdaten bringen neue Erkenntnisse. "Der Hund, der Eier legt" zeigt damit, was es für gute wissenschaftliche Arbeit vor allem bedarf: Erstens sauber formulierte Hypothesen, zweitens zähe und ehrliche Analysearbeit und drittens: Zahlen, bitte!
Der Leser erfährt, wie wenig Aussagekräftig wissenschaftliche Arbeiten trotz eindrucksvoller Signifikanzen sein können, wenn die Datenmenge für eine entsprechende Auswertung ungeeignet ist. Ebenso werden falsche Rückschlüsse, Fehler erster und zweiter Art dargestellt und an Beispielen veranschaulicht. Z.B. wird berichtet, wie die unbedarfte Nutzung von Wahrscheinlichkeiten genau das Gegenteil dessen bewirken kann, was eigentlich ausgedrückt werden sollte. So beim Prozess gegen O.J. Simpsons vor einigen Jahren. Dessen Verteidiger meinte Simpson mit einer Statistik entlasten zu können, laut derer nur 0,1% aller Ehemänner, die ihre Frau verprügeln, diese auch ermorden. Ein gefundenes Fressen für die Anklage, die der Verteidigung vorrechnen konnte, wie belastend diese Aussage für Simpson schließlich sei.
Die Wege werden erläutert, wie einfach sich die Aussagekraft von Statistiken manipulieren lässt ohne das zugrunde liegende Datenmaterial dabei zu verfälschen.
Der Leser wird dabei nicht mit Zahlen und Gleichungen malträtiert und es bedarf auch keiner besonderer mathematischer Kenntnisse, um der Argumentation beider Autoren zu folgen. Interessierte erhalten hingegen die Möglichkeit einige Lösungswege und Beispielsrechnungen in Fußnoten nachzuvollziehen. Den Autoren ist in jeder Zeile die spitzbübische Freude anzumerken, die es ihnen bereitet, diese Irrtümer und Betrügereien aufzudecken zu erklären und in einen unterhaltsamen Kontext zu packen.
Allerdings sind Beck-Borholdt und Dubben bei ihren Bewertungen sehr den Zahlen verhaftet. Gerade die medizinische Forschung und Publikationswut, wird mit allerlei Häme überzogen. Die Evaluierung medizinischer Forschung ist stark Fallzahlen-Abhängig. Doch in vielen Bereichen ist die Datenmenge begrenzt und für eine stichhaltige statistische Bewertung nicht ausreichend. Die Möglichkeit, dass bei der klinischen Bewertung medizinischer Neuerungen persönliche Einschätzung und Erfahrungen einfliessen und von großer Bedeutung sind, wird vollkommen ausser Acht gelassen.







