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am 13. Oktober 2004
Jedem echten Metal-Freak sollte 'Death' ein Begriff sein, genauso wie Chuck Schuldiners Philosophie, die Progressivität der eigenen Musik durch steten Wechsel an Gastmusikern, ja, im Prinzip durch den Austausch der gesamten Band von CD zu CD, zu fördern. Heraus kamen ganz unterschiedliche Alben, die aber eines immer zu vermitteln wussten: Freude an der Musik (Metal), an der eigenen Weiterentwicklung, sowohl in Bezug auf die Stimme, als auch in Bezug auf Songstrukturen und Spielweise.
'Human' ist dabei die CD, mit der ein erster Schritt in eine neue (Death-)Metal-Ära eingeleitet wurde. In perfekter Abstimmung zwischen Musik und Stimme werden uns acht Songs präsentiert, die alles je dagewesene auf diesem Sektor in den Schatten stellen. Alles ist wie aus einem Guß. Die Spieler beherrschen ihre Instrumente in Perfektion, diese selbst sind zu jeder Zeit deutlich herauszuhören, es gibt keinen Soundmatsch sondern ein Miteinander der Instrumente.
Die eigentliche Genialität von 'Human' beruht aber darauf, dass trotz aller Detailverliebtheit die knochentrockene Death-Härte nicht zu kurz kommt. Die Stimme, wohl Chucks beste Shouter-Leistung im Vergleich zu den übrigen CDs, ist tief, fies, aber immer gut zu verstehen. DIE Death-Stimme schlechthin. Selbst die Texte, oftmals nur bloßes Mittel zur Geprügelunterstützung, sind sozialkritisch und nicht ohne Hintersinn. Und dann, nachdem die Death-Höllenmaschine erst mal warm gelaufen ist, entstehen Klangbilder, wie man sie im Death-Metal-Bereich in dieser Intensität nur selten zu hören bekommt. Ich kann mich da meinem Vorredner nur anschließen. Fast melancholisch und verzweifelt mutet es einem an, wenn Chuck 'Flattening of emotions' oder 'Together as one' intoniert...
Aber auch wem diese Musik in all ihrer Konsequenz nicht gefällt, muss stets würdigen, dass Chuck Schuldiner einer der größten Metal-Pioniere der vergangenen 15 Jahre gewesen ist. Die Leidenschaft und die Energie, mit denen er seine Lebensaufgabe betrieben hat, ist auf allen Alben herauszuhören. Ich kenne kaum andere Musiker, die bis zuletzt derart wandlungsfähig und dennoch immer souverän geblieben sind.
R.I.P.
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am 6. Februar 2001
Aufgenommen im legendären Morrisound Studio unter Scott Burns, zeigt Chuck Schuldiners DEATH erstmals ein neues Gesicht. Neues Gesicht? Die Songs schneiden sich, durch ihre durchdachte Struktur, regelrecht in das Ohr des Hörers, wobei die musikalische Perfektion - die ohne die Gastmusiker der Jazz-Metal-guys von CYNIC (Sean Reinert_Drums!!!,Paul Masvidal_Guitar) nie möglich gewesen wäre - wahrhaftig ins "Auge" sticht. Besonders die auffallenden 16tel der Bassdrums und die der Rhythm Guitars erzeugen das Gefühl mit der Musik mitzuschweben. Tempiwechsel, verquere Takte à la Frank Zappa verleihen DEATH erstmals einen progressiven Touch, welcher jegliche Langeweile im Keim ersticken läßt. Auch neun Jahre nach dem Release ein Juwel in der Sammlung eines echten Musikliebhabers/Musikers.
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am 21. Mai 2008
das 4. death-album "human" bezeichnete damals einen entscheidenden punkt in der musikalischen karriere von death. waren schon die drei vorgänger allesamt klassiker und fixpunkte des spät-80er-florida-death metal, so markierte "human" einen absoluten peak in der death-historie. ertsmals gelang es chuck - nach einem damals kontrovers diskutierten image-schaden und mit neuem label- wirklich geeignete musiker zu finden , die in der lage waren , seine musikalischen ideen ohne kompromiße umzusetzen ! das war in der vergangenheit keineswegs der fall : die später bei massacre oder 6 feet under zockenden terry butler und bill andrews, ebenso wie der später bei den unglaublichen autopsy agierende chris reifert sind ohne zweifel urgesteine in der florida-szene aber wohl eher zu old-school-tauglich, als das sie in der lage waren, chucks vision von einem technisch-progressiven death metal umzusetzen !
auf "human" hatte mr. schuldiner ein spitzenteam versammelt : der drummer( sean reinert) und gitarrist ( paul masvidal) der damals noch weitgehend unbekannten, aber extrem versierten cynic, sowie der später bei testament und control denied zupfende mr. steve digorgio, seinerzeit bei den geilen sadus am start ! heraus kam ein im damaligen top-genre-studio morrissound produzierter sound der in den gaaanz frühen 90ern seiner zeit weiiit voraus war : wahnsinnige drum-fills und double-bass-teppiche, komplexe break-versetzte gitarren mit tonnenschweren riffs, leads auf höchstem niveau ( sowohl von chuck , als auch von paul masvidal) und ein dicksaiter der völlig off-the-hook war - dazu die unmenschlichen death-growls vom meister persönlich! das war progressive death-metal !! als vergleich im damaligen kontext könnte man atheist, im weitesten sinne watchtower oder eben cynic nennen, aber das hier war noch eine ganz andere liga !eben jene trademarks sollte chuck auf allen folgenden death-alben beibehalten . zwar wurde immer mal im team gewechselt, aber das musikalisch-technische niveau sollte stets gleich hoch ( oder noch höher?)bleiben. mehr noch :jedes der folgenden alben war eine konsequente wie beeindruckende weiterentwicklung von "human", bis hin zum tragischen tod chuck schuldiners im dezember 2001 !
danke für dein werk,
honours be yours,
r.i.p.
chuck schuldiner
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am 26. Oktober 2005
Death:Human-von Marcel Jostkleigrewe
Die letzen Klänge von Spiritual Healing, waren gerade aus meinem Gehörgang gewichen, da bracht ein weiteres Inferno musikalischen Hochgenusses über meiner beider Ohren.
Und nicht nur das. Human ist mehr als bloße geile Metal Mucke.
Die Scheibe geht tiefer, bist weit in die hintersten Winkel des Menschlichen Fassungsvermögens.
Sie zerschmetterte alle Dogmen die sich die sonst so rohe Deathmetalwelt auferlegte. ,,Deathmetal mehr als nur stumpfes Gebolzte''.
Unglaublich brutal und doch nicht einfältig, es analysiert und zieht seine Konsequenzen. Ein Meilenstein der Musikgeschichte, den damals und selbst Heute leider nur wenige zu schätzen wissen.
Mastermind Chuck Schuldiner hatte zum ersten Mal die Grenze gebrochen. Wo Spiritual Healing mit seinen eher Sozialkritischen Texten, sowie der recht einfach strukturierten Spielweise den Hörer in seinen Bann zog,
glänzt Human durch seine in sich wachsende Progressivität mitsamt der perfekt in Szene gesetzten, voller emphatischer Genialität nur so strotzender Texte.
Diese beziehen sich allesamt auf die negativen Seiten der Menschlichen Natur, eine weitere Besonderheit wenn man sich andere Zeitgleiche Veröffentlichungen diverser Artverwandter Bands zu Gemüte führt.
,,Dieses Album ist meine Rache'', ließ Chuck kurz vor der Veröffentlichung des Silberling verlauten.
Wenn einmal über die Tatsache das Death mit diesen Album viele Old-Scool-Fans verloren hatte hinwegsieht, könnte man wohl sagen das sie ihm Geglückt ist. Musikalisch stellte sie zumindest alles derzeit Erschienene in den Schatten; hört es und laßt euch einfach in die Seele treiben.
Anhang:
Leider war und ist die Musik die Chuck ab diesem Album schuf ihrer Zeit voraus, bleibt nur zu hoffen dass der Mensch den Zauber der von diesem Meisterwerken ausgeht irgendwann einmal verstehen, bzw. fühlen wird.
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am 17. Oktober 2005
Death:Human
-von Marcel Jostkleigrewe
Die letzen Klänge von Spiritual Healing, waren gerade aus meinem Gehörgang gewichen, da bracht ein weiteres Inferno musikalischen Hochgenusses über meiner beider Ohren.
Und nicht nur das. Human ist mehr als bloße geile Metal Mucke.
Die Scheibe geht tiefer, bist weit in die hintersten Winkel des Menschlichen Fassungsvermögens.
Sie zerschmetterte alle Dogmen die sich die sonst so rohe Deathmetalwelt auferlegte. ,,Deathmetal mehr als nur stumpfes Gebolzte''.
Unglaublich brutal und doch nicht einfältig, es analysiert und zieht seine Konsequenzen. Ein Meilenstein der Musikgeschichte, den damals und selbst Heute leider nur wenige zu schätzen wissen.
Mastermind Chuck Schuldiner hatte zum ersten Mal die Grenze gebrochen. Wo Spiritual Healing mit seinen eher Sozialkritischen Texten, sowie der recht einfach strukturierten Spielweise den Hörer in seinen Bann zog,
glänzt Human durch seine in sich wachsende Progressivität mitsamt der perfekt in Szene gesetzten, voller emphatischer Genialität nur so strotzender Texte.
Diese beziehen sich allesamt auf die negativen Seiten der Menschlichen Natur, eine weitere Besonderheit wenn man sich andere Zeitgleiche Veröffentlichungen diverser Artverwandter Bands zu Gemüte führt.
,,Dieses Album ist meine Rache'', ließ Chuck kurz vor der Veröffentlichung des Silberling verlauten.
Wenn einmal über die Tatsache das Death mit diesen Album viele Old-Scool-Fans verloren hatte hinwegsieht, könnte man wohl sagen das sie ihm Geglückt ist. Musikalisch stellte sie zumindest alles derzeit Erschienene in den Schatten; hört es und laßt euch einfach in die Seele treiben.
Anhang:
Leider war und ist die Musik die Chuck ab diesem Album schuf ihrer Zeit voraus, bleibt nur zu hoffen dass der Mensch den Zauber der von diesen Meisterwerken ausgeht irgendwann einmal verstehen, bzw. fühlen wird.
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am 25. Mai 2013
DEATH waren nicht nur eine der einflussreichsten Bands in den extremeren Metal-Genres, sie haben sich auch – im Gegensatz zu vielen Kollegen – stetig weiter entwickelt und neue Grenzen ausgelotet. Vom anfänglichen, doch eher simplen, Death Metal haben sich DEATH hin zu einer Band entwickelt, die durch ebenso brutale wie vertrackte Alben punkten konnte. Relapse Records haben vor geraume Zeit eine Re-Release-Serie gestartet, die jeden Jünger der Band verzücken dürfte. Der aktuelle Re-Release beinhaltet das 1991er Album “Human”.

Ebenso wie der Vorgänger “Spiritual Healing” zeigt “Human” die Band in einer Phase des Umbruchs. Die ständigen Line-Up-Wechsel konnten sich auf die Qualität der Musik nur positiv auswirken, da Chuck immer talentierte Musiker um sich zu scharen wusste. “Human” geht deutlich mehr in die progressive Richtung als es die ersten drei Alben der Band taten (wobei der Umbruch schon auf “Spiritual Healing” einsetzte). Spätestens hier zeigen DEATH, dass sie keine 08/15-Death-Metal-Band sind und vor allem keine Angst vor Entwicklungen haben. Songs wie das eingängige “Together As One”, “Suicide Machine” oder der Opener “Flattering Of Emotions” und das famose “Lack Of Comprehension” halten perfekt die Balance zwischen Härte, Eingängigkeit, Brutalität und technischem Anspruch. Hier sitzt jedes Riff, jedes Break bringt eine neue Wendung im Song und Chuck nimmt, nunmehr zum zweiten Mal, in seinen Texten Abstand von den blutigen Klischees der ersten beiden Scheiben.

Man könnte sagen, dass DEATH mit diesem Album vollends erwachsen geworden sind. Kein Ausfall, dafür aber durchdachtes Songwriting und intensive Musik, die sich auch nicht davor scheut über den Tellerrand zu blicken, wie im PINK FLOYD-beeinflussten Instrumental “Cosmic Sea”. Die Besetzung, die neben Chuck noch aus den beiden CYNIC-Mitgliedern Sean Reinert und Paul Masvidal sowie SADUS-Basser Steve Di Giorgio besteht, birgt für Qualität auf höchstem Niveau. Für die viele Fans gilt sie auch als beste, die DEATH jemals hatten und “Human” als bestes Album der Band. Da ist sicherlich auch etwas dran, wenngleich ich die 1993er Besetzung mit Andy LaRoque (KING DIAMOND) und Gene Hoglan (u.a. DARK ANGEL, STRAPPING YOUNG LAD) für noch stärker halte. Wie dem auch sei, “Human” ist ein Album ohne Ausfälle, dafür aber mit etlichen Highlights. Als Bonustrack befindet sich auf der ersten CD zudem noch eine Coverversion von KISSs “God Of Thunder”, die man mögen kann, aber nicht muss.

Die Bonus-CD enthält instrumentale Versionen aller Albumtracks und zusätzlich noch Demos einiger “Human”-Tracks, sowie zwei alternative Versionen von “Secret Face” und “Cosmic Sea”, die sich mitunter von jenen unterscheiden, die letztlich auf dem Album gelandet sind. So ist letztgenannter Song in der ‘Part 2’-Version keineswegs ein atmosphärischen instrumental, sondern ein lupenreines Death-Metal-Instrumental. Die Instrumentalen Versionen unterscheiden sich von denen des Albums lediglich in der Tatsache, dass der Gesang von Chuck fehlt. Bei den Demos hört man, dass es sich hier um Grundlagen handelt, die noch verfeinert wurden. Die zweite CD dürfte somit vor allem für Die-Hard-Fans, sowie Gitarrenfreaks gedacht sein.

Wie schon bei dem ersten Re-Release dieser Reihe (“The Sound Of Perseverance”) ist der Sound sehr gut remastert worden, was die Songs in einem noch besseren Licht erscheinen lässt. So ist dieser Re-Release auch für Fans durchaus sinnvoll, die die Originalversion bereits ihr Eigen nennen. Hier gibt es viel Value-For-Money, aber leider auch die Erkenntnis, dass Chuck der Szene mittlerweile im zehnten Jahr fehlt.
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am 28. Mai 2006
An dieser Stelle möchte ich mich den vorherigen Rezensenten anschliessen, in Punkto "Ein progressiver Meilenstein" und "das beste Album überhaupt".
Es ist tatsächlich so: mit Beginn dieses Albums begann für Chucky eine neue Ära in der Death-Karriere. Die Texte wurden immer philosophischer, die Abwechslungen in den Tracks immer häufiger, das Songwriting immer erwachsener und die Auswahl der Musiker immer besser.
"Human" ist für mich die beste Death-Scheibe überhaupt. Wenn ich mir die Kracher wie "Flattening of emotions", "Lack of comprehension", "See through dreams", "Suicide machine" anhöre, dann weiss ich, dass sich in Punkto Geschwindigkeit bei Death viel getan hat.
Die schnellen Drum Parts, hier gespielt vom genialen Sean Reinert oder die fetzigen Bass-Parts vom Steve DiGiorgio oder gar die tighten und verdammt angebrachten Gitarren Soli von Paul Masdival bringen hier eine Stimmung, einen Druck und vor allem eine explosive Energie für den Zuhörer die Schule macht. Produziert wurde das Album natürlich wieder mal von Scott Burns - ich schätze über diesen Burschen braucht man keine Worte zu verlieren - seine Erfolge und Meilensteine in der Metal Geschichte sind wohl jedem Metaller bekannt.
Chuck präsentiert sich auf diesem Album von einer noch nie zuvor dagewesenen Seite: die Kompositionen werden immer progressiver, seine Texte immer philosophischer, er führt den Death-Erfolg weiter und steht mit seinem Namen im vollen Rampenlicht immer noch spektakulär dar.
Kritikpunkte für dieses Album sehe ich überhaupt nicht, hier passt so ziemlich alles.
Chuck war ein Kult, Chuck hat den Death Metal auf neuen Pfaden gebracht, Chuck war ein Genie und somit wird er nicht vergessen.
Abgesehen davon: wie ist es möglich, dass ein solcher Mastermind vor den Pforten des Krankenhauses sterben gelassen wird? Wie war das nochmal mit dem Eid des Hippokrates? Ist es wirklich schon so weit gekommen, dass selbst wenn man im Sterben liegt nur gegen Bares ärztlich behandelt wird?
Das Schicksal hat's leider nicht gut mit Chuck gemeint.
Viele werden ihn nicht vergessen, seine Werke sind mittlerweile schon Kult und "Human" - naja, lest euch die Rezension nochmal durch falls ihr meine Meinung dazu vergessen habt.

May you rest in heavenly peace Chuck - you brought the new dimension of music to the earth, you were the philosopher, you were a genie!
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am 6. Januar 2003
Ein Album, dass den geneigten Zuhörer einfach mitreissen muss.
Unglaublich schwere, druckvolle und treibende Riffs, die ein tonnenschweres Fundament legen. Dazu filigrane Schlagzeugarbeit mit/mit Sean Reinert, einem der weltbesten Metal-Drummer und über allem thronend die durch Mark und Bein gehenden Vocals von Chuck Schuldiner, der seine Texte mit beeindruckender Intensität intoniert. Human ist in seiner Intensität kaum zu übertreffen und DER Meilenstein im Death Metal Sektor
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VINE-PRODUKTTESTERam 4. Juli 2011
Vorab:
Bei dieser Rezension soll es in erster Linie um die Neuauflage dieses Klassikers durch Relapse-Records gehen, da zu dieser Ausgabe bisher keine Kaufhilfen hier vorliegen.
Zum eigentlichen Album nur kurz und knapp: Wer sich für Death-Metal auch nur im Ansatz interessiert, muss dieses Album besitzen. Aber auch Fusion - Musiker ohne Scheuklappen sollten mal reinhören, denn hier wird mit jedem Takt bewiesen, dass Metal alles andere als "stumpfes Gebolze" sein kann (um mal einen Freund von mir zu zitieren).
Was neben Mastermind, Sänger, Gitarrist und Bandgründer Chuck Schuldiner Paul Masvidal (Gitarre bei Cynic), Steve DiGiorgio (Bass bei Sadus) und Sean Reinert (Drums, auch bei Cynic) hier auf Band gezaubert haben ist unglaublich komplexer Death Metal, der spielerisch seitdem kaum wiederholt werden konnte. Denn was die Band leistet ist ein gradliniges brutales Fundament aus Melodien zu erschaffen, so dass das Album nicht unter der Last des progressiven, jazzigen, breaklastigen Überbaus einkracht. Das Album bleibt jederzeit nachvollziehbar, ohne je zu langweilen. Auch nach dem 20. Durchlauf entdeckt man noch Neues. Ein Album für die Ewigkeit und absolut zu Recht ein Klassiker.
Zu der Neuauflage: Lohnt sich der Kauf?
Zu 100 % ja! Ich halte meist nicht allzuviel von Remastering, Remixing, der 1000. Neuauflage eines Albums. Es gibt einige rühmliche Ausnahmen, aber der Großteil ist pures Cash-In und wenns ganz übel ist eine Verschlimmbesserung des Originals. So aber nicht hier.
Die Produktion bremste dieses Meisterwerk immer ein wenig aus. Schuldiner bestand beim Mix seinerzeit darauf, Gitarre und Gesang weit in den Vordergrund zu mischen, was das Schlagzeug pappig und den Bass schwammig machte.
Das ist ungefähr so, als sähe man sich die Sixtinische Kapelle durch eine Schweisserbrille an. Man erkennt den Wert, aber würde sich wünschen, einen unverfälschten Blick auf das Kunstwerk zu bekommen. Das ist hier passiert:
Bass und Schlagzeug stehen jetzt gleichberechtigt neben Gitarre und Gesang, ein homogenes Bild entsteht. Satt, ausfüllend, dicht und tight.
Es wurde nicht der Fehler gemacht, alles totzuclippen oder generell die Lautstärke unangenehm anzuheben und damit der Dynamik den Todesstoss zu versetzen. Man hört der Platte immer noch an, wo sie herkommt, nur glänzt die Aufnahme jetzt transparent, druckvoll, klar. Eine wirkliche Offenbarung.
Ich besitze die 3-CD Version von Relapse als Import und kann daher leider nicht sagen, ob die Aufmachung in der 2-CD Version dieselbe ist. Aber das Cover wurde beibehalten, aber mit Prägedruck des Bandschriftzugs und des Albumtitels versehen (das alles in aufklapbarem sehr dickem Digipack). Das Booklet sieht edel aus. Enthalten sind Linernotes von Paul Masvidal, zitiert werden alle Musiker, die sich an Aufnahmeprozess und die Zeit erinnern (leider natürlich mit Ausnahme von Chuck selbst), ergänzt wird das Ganze von Jim Morris, der erklärt, wie er das Remastering vorgenommen hat und warum er meint, in Chucks Sinne gehandelt zu haben.
Zusätzlich enthalten alte Bilder, alle Songtexte und die üblichen Credits.
Man erhält hier für relativ wenig Geld ein wirklich großartiges Paket mit allem Drum und Dran. Auf den beiden Bonus Cds sind Demos, Ursprungs-und live Versionen der Songs, Fragmente, Riffs, etc. Interessant, diese Songs zu hören und zu erleben, wie ein Meisterwerk Gestalt annimmt. Essentiell sind diese Bonus Cds keinesfalls, aber eine wirklich nette Ergänzung für Hardcore-Fans. Das wichtigste ist das Remastering und das ist - aus genannten Gründen - mehr als großartig geworden. Zudem enthält das Album jetzt das Kiss-Cover "God of thunder", was ursprünglich nur auf der Japan Fassung des Albums zu finden war.
Kaufpflicht für alle, die Metal hören, das Album aber noch nicht besitzen.
Kaufempfehlung für alle, die die ursprüngliche Fassung schon besitzen. Ob 2 oder 3CD Version ist relativ egal. Das Remastering des Albums wird euch den Kiefer ausrenken.
33 Kommentare| 7 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 11. Januar 2000
Death ist dafür bekannt, kaum einmal zwei Alben mit demselben Line-Up einzuspielen. So ist auch die Mannschaft, die das grandiose Album "Human" eingespielt hat, nicht dieselbe wie die, die auf dem Vorgänger "Leprosy" zu hören ist. Natürlich ist Chuck Schuldiner, der Gründer und Mastermind von Death, wieder als Gitarrist, Sänger und Songwriter am Start. Diesmal versucht er sich mit Sean Reinert (Drums), Paul Masvidal (Gitarre) und Steve DiGiorgio (Bass). Viele meinen, daß "Human" die beste Platte ist, die Death jemals gemacht hat. Abgesehen davon, daß man bei der Beurteilung solcher Aussagen bedenken muß, daß man über Geschmack nicht streiten kann, so muß ich dem doch zustimmen, zumindest bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von "Individual Thought Patterns", dem Nachfolger. "Human" übertrifft aber leicht und locker alle Vorgänger-Alben, sowohl was die Qualität des Songwritings als auch der Instrumente und insbesondere des Gesangs angeht. Es ist vielleicht für solche, die dem Death-Metal-typischen "Grunzgesang" ablehnend gegenüberstehen, nicht leicht nachzuvollziehen, aber Chuck schafft es tatsächlich, selbst bei dieser Art Gesang unheimlich melodisch rüberzukommen und seine Stimme enorm zu variieren. Ein tolles Album, das eine neue Entwicklungsphase von Death einläutet, die erst mit dem 1998er Album "The Sound of Perseverance", mit dem Death sozusagen von den Totgesagten auferstanden ist, zuende geht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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