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Kundenrezensionen

4,6 von 5 Sternen
15
How I Got Over (Vinyl) [Vinyl LP]
Format: Vinyl|Ändern
Preis:27,54 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


TOP 500 REZENSENTam 24. Juni 2010
... wirklich nicht jedes Mal aufs Neue anstimmen müssen, das sattsam bekannte Loblied auf die Roots und ihren Phillystyle, den HipHop also, der so gänzlich anders daherkommt als das übliche, testosteronsatte Eastcoast-Westcoast-BlingBling-Gangsta-Ding. Und doch wird man auch beim aktuellen Album der Männer um das Duo ?uestlove und Black Thought auf eine verlängerte Lobeshymne nicht verzichten können, haben sie es auf "How I Got Over" doch wieder mal geschafft, die Schnittmengen von Rap-Homies, Indie-Nerds und Soulliebhabern gekonnt zu verschränken und auf eine Platte zu pressen - und dabei auch noch smooth und sexy zu klingen. Ähnliches ist ihnen mit einem großen WOW! auch schon bei dem genialen "Tipping Point" aus dem Jahr 2004 gelungen, die beiden Folgealben "Game Theory" und "Rising Down" sind dann ein wenig aus dem Aufmerksamkeitsfokus gerutscht - nun sind The Roots, besser denn je, wieder da. Die im Genre üblichen Kollaborationen sind sorgsam gewählt, manche nur Insidern bekannt, andere wiederum entlocken einem größeren Kreis wohlwollendes Staunen: Das wachsweiche "Dear God 2.0" zusammen mit den Monsters Of Folk ist ein Geniestreich, Soulgröße John Legend war dann naheliegender - "The Fire" hat gehörig Schwung und macht richtig Spaß. Schön auch, wenn's denn so gemeint war, die kleine Reminiszenz an Paul Youngs "Comeback And Stay" im Titelsong, das verschlafene "The Day" wiederum besticht durch passende Vocals und ist im wortwörtlichen Sinne mehr als laidback. Irgendwann landet man dann zwangsläufig bei Titel Nummer 9, also "Right On" und es braucht ganz sicher keine Kristallkugel um vorherzusagen, dass diesem schier unglaublichen Stück Musik mindestens das passieren wird, was 2002 das grandiose "The Seed 2.0" vom eher sperrigen "Phrenology" auslöste: Bewußtseinserweiterung, Mindblowing, Heavy Rotation, last Exit Sommerhit. Ich meine: Heulsuse Schrägstrich Harfentante Joanna Newsom und The Roots! Geht's denn noch? Und wie das geht, das will gar nicht mehr raus aus dem Kopf und wenn die Welt gerecht ist - und ansatzweise hat sie das ja mit dem Ausscheiden der Franzosen bei dem WM schon bewiesen - dann gibt es für dieses MashUp den Supergrammy und sonst nix. Will man es dagegen nüchtern betrachten, so bleibt für The Roots das unleugbare und keinesfalls zu unterschätzende Verdienst, HipHop-Platten zu machen, die man sich mit viel Genuß in mehreren Durchläufen und am Stück anhören kann, ohne entweder zwanghaften Schlachterphantasien zu erliegen oder mit weichem Hirn ob des stumpfen Bassgewummers dreimal auf die Matte klopfen zu müssen. Klasse Platte - `nuff said.
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am 10. November 2011
The Roots' neuestes Machwerk, "How I Got Over", dürfte mittlerweile ihr zehntes Album sein, wenn ich mich nicht irre. Und wenn man die beeindruckende, Anfang der 90er startende Disco sich mal vor Augen führt, stellt man fest, dass Ausfälle ausschließlich fehl am Platze sind, selbst "The Rising Down", meiner Meinung nach die wohl schwächste Platte, ist leicht überdurchschnittlich (das Debut habe ich allerdings noch nicht gehört). Und wiedermal konnte man getrost blind vorbestellen, wer knapp zwei Jahrzehnte ununterbrochen überzeugt, kann sich als einzigartig bezeichnen; The Roots liefern nicht nur ständige Qualität, sondern immer wieder neue Ideen und Innovationen, so auch im vorliegenden Fall.

Während die letzten beiden Alben eine eher härtere Unternote besaßen, ist nun eine wesentliche fröhlichere, melodiösere Stimmung vorhanden, auch wenn ernste und sozialkritische Themen wieder dabei sind. Diese "Gute Laune"-Stimmung spiegelt sich u.a. auf der Tracklist wieder, wenn man etwa Bezug auf Phonte, Blu oder John Legend nimmt, deren Stärke es ist, "warmen Stücken" die nötige Seele zu verleihen, desweiteren gibt es viel Sing-Sang (auch von Black Thought selbst), der zum Glück nicht kitschig-chartorientiert ist, sondern zum "How I Got Over"-Konstrukt wie die Faust ins Ague passt. Generell wird auf jeden Titel mit anderen Artisten zusammengearbeitet, die gut gewählt sind und die stimmungsvolle Atmosphäre nie durcheinander wühlen. Black Thought, den ich zu meinen Lieblingskünstlern zähle und zu den beständigsten Rappern gehört, rappt etwas weniger als sonst (die Platte dauert auch nur etwa 40 Minuten), überzeugt aber nach wie vor. Die Instrumentals sind natürlich live eingespielt (was mein Gehör aber von nicht eingespielter Musik nicht zu unterscheiden vermag) und bis auf ein-zwei Ausnahmen wundervoll konzipiert. Nur am Ende taucht ein Song auf, der nicht sonderlich gut geworden ist, aber nicht wesentlich die Atmosphäre durchbricht.

Letztlich ist festzuhalten, dass The Roots nach wie vor tolle Musik von höchster Qualitätsgüte vorweisen können; dürfte wohl daran liegen, dass man sich auf seine Stärken konzentriert und nicht irgendwelchen Trends krankhaft hinterherläuft, um auch chartmäßig gut da zu stehen, und darüberhinaus, dass man die Liebe zur Musik und zur Innovation immer wieder neu erfährt. Dies erklärt auch die verschieden Gesichter der einzelnen Roots-Alben, die allesamt mit ihren eigenen Stärken und Charakteristika glänzen können. Das bald erscheinende "The Undun" (cooles Cover übrigens, ähnlich wie bei den verschiedenen Versionen von "Things Fall Apart") kann man denke ich ebenfalls blind kaufen.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Juli 2010
Ein Schritt zurück, zwei nach Vorne. Endlich haben die Roots ihr neues, lang ersehntes Album HOW I GOT OVER gedroppt. Man weiß ja nie, was in der Wundertüte steckt bei den Jungs, aber ich bin mehr als überrascht, denn sie kehren mit ihrem Sound tatsächlich fast an ihren Ursprung zurück. Die letzten Alben waren geprägt von zu vielen Experimenten, Black Thoughts lyrische Sprachgewalt ging in rockigen, teilweise zu verwirrenden Klängen oft verloren. Nun wird es wieder etwas harmonischer, und ?uestlove's Schlagzeug hat dabei auch wieder mehr Power und Aufmerksamkeit gewonnen. Die Jungs beschreiben auf diesem Werk ihren Weg durch ein Tal, in dem sie die Hoffnung aber nie aufgegeben haben, den HipHop und das Leben wieder interessanter zu machen und sich auf das schöne zu besinnen. Ob nun die erfrischende Joanna Newsom, Phonte von Little Brother oder auch gleich zweimal John Legend diesen Weg an ihrer Seite mit beschreiten, die Songs haben immer etwas fesselndes. Highlights sind für mich die Tracks WALK ALONE, RIGHT ON und THE FIRE. Die Roots sind einfach anders als alles, was wir heute im HipHop erleben. Sie sind eine LiveBand, die seit mehr als 15 Jahren im Schnitt an 200 Tagen pro Jahr auf der Bühne stehen und für ihre Fans das Herz ausschütten, und Black Thought war vielen MC's schon immer gedanklich einen Schritt voraus. Ich hoffe sie kommen bald wieder nach Deutschland, ich habe sie schon 4 mal Live gesehen seit 1993. Und wer sie mal zum anfassen erleben darf wird feststellen, dass sich sich da noch viel besser anhören, als auf Rohling gepresst. Danke für ein tolles Album zur Rechten Zeit!
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am 4. Juni 2011
Grossartiges Album.
Diesmal mehr Sound alles mehr Trip Hop lastiger.
Mitunter meint man die Masterminds von Archive wären mit am Werk.
Endlich gelingen ihnen mal sowas wie Melodien zu ihrem Raps .
So sollte sich heute Hip Hop anhören , da kommen gleich wieder Gedanken an A Tribe called Quest .
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am 27. August 2010
Das Album ist der pure Wahnsinn! vielleicht das beste Album ever von The Roots! die Lieder haben so viel Leben in sich... Abwechslungsreich, auch die Featurings sind absolut hamma! Kein Lied ist langweilig... Das ist definitiv das Album des Jahres!!!!
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am 18. Juli 2010
Eigentlich sollte schon vor zwei Jahren nach dem letzten Album "Rising Down" Schluss sein mit den Roots, doch wie so oft bei der geplanten Hip Hop Rente kam es auch hier mal wieder anders als geplant. Seit weit über 15 Jahren ist die Crew aus Philadelphia, deren aktuelle Besetzung aus den beiden Urgesteinen Black Thought und Questlove sowie den Kollegen Kamal Gray, Captain Kirk, Frank Knuckles, Tuba Gooding Jr. und dem Neueinsteiger Owen Biddle besteht, nun dabei, seither wurde ihr Style nie langweilig oder verlor etwas von seiner Ausstrahlungskraft - das muss erst mal einer schaffen! "How I Got Over" ist der Titel der neuen Roots-LP, die mit altbekannten Wegbegleitern um Dice Raw, Truck North, Peedi Peedi oder P.O.R.N. den langjährigen Fans gewohnt gute Unterstützung für Black Thought bietet, aber auch andere bekannte Leute wie Phonte und Blu lassen hier etwas von sich hören.

Das mit nicht einmal 43 Minuten recht kurze Album findet seinen Beginn mit einem relaxten und jazzy Intro namens "A Peace Of Light", was einen hervorragend auf das Kommende einstellt. Der erste richtige Song trägt den Titel "Walk Alone", einem Song über den persönlichen Struggle, bei dem zunächst Truck North eine Strophe kickt, danach folgen P.O.R.N., Black Thought und Dice Raw mit einem butterweichen Refrain über ein gefühlvolles Stück, bei dem besonders ein Piano einen wichtigen Part spielt, aber auch Schlagzeug und E-Gitarre finden einen dezenten Einsatz. "Dear God 2.0" wurde als Single ausgekoppelt und dies auch völlig zu recht, denn es ist einer der schönsten Tracks der Platte. Lyrisch geht es, wie der Name schon vermuten lässt, um die Worte, die man bzw. Black Thought an den Herrn richtet. Unterlegt wird dies mit einem etwas geheimnisvolleren Stück, das auf der einen Seite dunkel, auf der anderen aber auch hoffnungsvoll klingt und in dem eingesungenen Refrain der Monsters Of Folk seinen souligen Höhepunkt findet. Das darauf folgende "Radio Daze" lässt es eine Spur entspannter angehen, groovt angenehm vor sich hin, ist dank der Roots typischen instrumentalen Begleitung ein geschmeidiger Ohrenschmaus und verbindet wieder einmal gekonnt die Verse mit dem Refrain, bei denen hier Blu, P.O.R.N. und Dice Raw beteiligt sind, zu einem vor Soul sprühenden Song.

Titelsong "How I Got Over" bringt mit seiner beschwingten und frischen Art etwas Abwechslung in die sonst recht ruhigen Töne des Albums. Besonders Questlove und sein Schlagzeug kommen hierbei zur Geltung, noch dazu bringt eine E-Orgel coole Old School Flavor mit ein. Black Thoughts Flow fesselt und lässt nicht mehr los, doch auch Dice Raw muss wie so oft auf dieser Platte positiv erwähnt werden, denn seine Hooks sind oftmals das Salz in der Suppe. Komplett anders, jedoch nicht minder gut, präsentiert sich "Right On", dessen Bässe fast schon hypnotisch vor sich hin wummern und dessen freaky Scratches und diverse andere Elemente ein wenig nach Wunderland klingen. Da passen Sängerin Joanna Newman, zuständig für den Refrain, und STS mit ihren einmaligen und außergewöhnlichen Stimmen wie die Faust aufs Auge und lassen Black Thought fast schon wie ein Nebendarsteller da stehen, wobei er sich natürlich auch keine Blöße gibt. John Legend begegnet uns sowohl auf "Doin' It Again", eine Art Fortsetzung seines Songs "Again", und auf "The Fire". Beide kombinieren selbstbewusste und kraftvolle Texte vom Roots Frontmann mit melodischen, von R&B geprägten Instrumentals und den eingesungenen Parts von Kanye West's Entdeckung John Legend. Wer Gefallen daran gefunden hat, der kann sich bereits auf den Herbst freuen, denn da soll ein gemeinsames Album von Legend und den Roots mit dem Titel "Wake Up!" in die Läden kommen. Was bis hier alles so harmonisch geklungen hat, wird mit dem Ende bedauerlicher Weise komplett zerstört. "Web 20/20" heißt der Übeltäter, der unmelodisch und sehr elektronisch vor sich hin poltert und schon früh die Nerven strapaziert. Auch "Hustla" kann man nicht mehr gerade als das Gelbe vom Ei bezeichnen, da es aber nur als Bonus Track gelistet wird, fällt das nicht so schwer ins Gewicht.

Sie haben es mal wieder geschafft! Auch das neueste Werk der wohl besten Live-Performer im Hip Hop Sektor bietet die alte Qualität in neuem Gewand. Zwar ist "How I Got Over" nicht perfekt, aber kein all zu großes Stück davon entfernt und schürt noch dazu Vorfreude auf "Wake Up!". Wer die Jungs schon länger kennt, wird genau wissen, was ihn erwartet, ansonsten kann man diese Platte allen empfehlen, die auf Conscious Rap á la Mos Def und Talib Kweli stehen.
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am 10. Januar 2011
Die beste Band im Hip Hop/ Rap Bereich!! Ich bin Fan und liebe ihren unvergleichlichen Sound. Wer Illadelph Halflife liebte, der wird dieses Album auch lieben.
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am 19. Januar 2011
Super jazziges und organisches HipHop Album der Kultband The Roots. Der Drummer ?uestlove und seine Kumpanen haben ganze Arbeit geleistet und ein absolut homogenes Album abgeliefert in der es kaum einen Track gibt der nicht stark ist.
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am 11. November 2010
Ich habe den wirklich qualifizierten Rezensionen inhaltlich nichts mehr hinzuzufügen, aber diese sensationelle Scheibe verdient mehr positive Votes. Also: Hip Hop mit Seele, eingängig ohne stumpf zu sein. Geil!! Kaufen!!
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am 11. Oktober 2014
Einfach nur traumhaft gut! Meine absolute Lieblings-CD.
So kreativ waren die Roots noch nie! Kaufen und reinziehen!
Einmal hören reicht, dann bleibt dieser Sound für immer in einem drin!
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