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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
101
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am 10. April 2006
Ich halte "One Hour Photo" für einen der meistunterschätzten Filme der letzten fünf Jahre. Man fragt sich, warum man vom Regisseur und Drehbuchautor Mark Romanek schon so lange nichts mehr gehört und gesehen hat, wo er doch hier einen absolut meisterhaften Genrefilm geliefert hat.
Romanek schafft es, dem nicht gerade neuen Thema "Verrückter bedroht heile amerikanische Familie" neue Aspekte abzugewinnen, indem er sich jeder Schablone des US-Thrillers verschließt. Auf blutige Handgreiflichkeiten wird verzichtet, sogar der klassische Showdown enttäuscht jegliche voyeuristische Erwartung. Das Ganze wirkt zurückgenommen und auf ein intensives Kammerspiel reduziert: ein Psychothriller also im wahrsten Sinne des Wortes - der Thrill ergibt sich aus den seelischen Abgründen. Selten hat man Einsamkeit so in den Filmbildern spüren können; selbst im belebten Einkaufszentrum bleibt die Hauptfigur isoliert, vom kalten Neonlicht erbarmungslos ausgeleuchtet. Am Ende ist die Ordnung wieder hergestellt, aber in der Welt der Hauptfiguren ist verdammt viel kaputt gegangen.
Robin Williams ist für diesen Film wohl wichtig gewesen, um diesem überhaupt einige Aufmerksamkeit zu verschaffen. Er hat in "One Hour Photo" endlich wieder einen Regisseur gefunden, der ihm Einhalt bieten und fordern kann. So bietet Williams hier eine konzentrierte und kontrollierte Leistung, assistiert von einem hervorragendem Ensemble.
Ein durchaus sehenswerter Film und überdies ein Beweis dafür, dass sich auch im US-Mainstream-Kino Entertainment und Anspruch nicht immer ausschließen müssen.
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am 14. Mai 2017
Eines der Meisterstücke vom Großartigen Robin Williams (Gott hab Ihn selig)
Als schrulliger Fotograf macht er seine Kunden mehr als zufrieden und er kennt sein Handwerk perfekt, bis er wegen Inventurdifferenzen entlassen wird. Williams brilliert durch seinen gewohnten Charme, aber auch als exzellenter Charakterdarsteller.
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am 16. März 2017
Gruselig präzise gespielt. In seinen ernsten Rollen war Robbin Williams immer einer der Großen, hier sticht er alle aus, die in ähnlichen Rollen einen einsamen Mann spielen.
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am 16. Mai 2005
Auch ich habe nicht verstanden, warum man den Film so schlecht bewertet hat. Vielleicht liegt es daran, dass Robin Williams diesmal nicht lustig ist. Während er sein Talent in den vergangenen Jahren an so manche dämliche und anspruchslose Komödienklamotte verschwendete, zeigt er in diesem Film sein Können.
Robin Williams als Sy Parish, ein mittelalterlicher Mann, alleine, ohne noch lebende Eltern, Geschwister, Freunde, Freundin oder Familie, einsam und verbittert. Sein Arbeitsplatz ist eine sehr steriles und plastikartiges Fotofachgeschäft in einem Einkaufszentrum, und dies ist sein Leben, sein Lebensinhalt - und die Familie Yorkin! Mrs. Yorkin gibt schon seit Jahren die vielen Filme zur Entwicklung ab, die sie, ihren Sohn, ihren Mann und das Haus zeigen. Sy macht heimlich für sich selber Abzüge und klebt diese zu hause an die Wand Er nimmt regelrecht an dem Familienleben teil - etwas, was er selber nie hatte. Er fährt Mutter und Sohn heimlich hinterher und bespitzelt das Haus, in dem sie wohnen. Eines Tages findet er heraus, dass der Vater ein Verhältnis mit einer seiner Angestellen hat und flippt total aus. Wie kann der Vater nur "seine" Familie betrügen und in Gefahr bringen! Heimlich schmiedet er in seinem kranken Hirn einen mörderischen Racheplan ...
Ich habe Robin Williams in seinen peinlichen Komödien nie gemocht und dachte immer, er kann bestimmt mehr als das, und hier zeigt er es. Ich habe selten einen so spannenden Psychothriller gesehen wie diesen und kann ihn nur empfehlen!
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am 6. März 2003
One Hour Photo wird in Trailern und Werbespots gerne als Thriller um einen psychopathischen Fotolaboranten gepriesen. Diese Aussage stimmt aber so nur zum Teil; fraglos hat der Film unheimlich spannende Momente und beklemmenden Suspense zu bieten, was ihn aber besonders macht, ist die Darstellung eines Mannes der den Kontakt zur Realität verloren hat. Seymour Parrish (Robin Williams) arbeitet als Fotolaborant in einem großen Supermarkt. Er liebt seinen Job (weil er sonst nichts anderes hat) und strebt dabei nach Perfektionismus. Seine liebsten Kunden sind die Mitglieder der Familie Yorkin, die regelmäßig ihre Bilder bei ihm entwickeln lassen. Es sind nicht nur berufliche Gefühle, die ihn mit dieser Familie verbinden. Als sich eines Tages herausstellt, das die Familie nicht (mehr) dem Postkartenidyll seiner Phantasie entspricht, bricht für Sey den Fotohai eine Welt zusammen.
Mark Romaneks Film läßt sich nur schwer in eine Schublade stecken. Oft als Thriller bezeichnet, ist er für mich vielmehr eine Studie über einen zutiefst einsamen Menschen, der die Illusion von familiären Beziehungen nur durch die Fotos der Familie Yorkin konstruiert. Für ihn ist es ebenso seine Familie und in seiner Welt stellt er sich vor, er wäre der nette Onkel der dazugehört. Er macht sich selbst Abzüge von der Bildern des Yorkins und entwickelt aus diesen ein beeindruckendes Fotomosaik, das quasi sein ganzes Wohnzimmer einnimmt. Im Schatten dieses „Altars" verbringt er seine monotonen Abende vor dem Fernseher. Der Film findet dafür eindrucksvolle Bilder und ungewohnt lange Einstellungen. Die Kamera gräbt sich tief in die Gesichtszüge Williams ein, der hier fast nicht wiederzuerkennen ist. Auch am Arbeitsplatz von Sey findet sich die Uniformität und Monotonie seines Lebens wieder. Fast überall die Farbe weiß, lange und sterile Gänge im Supermarkt, die mehr wirken wie ein Flur im Krankenhaus. Eine Umgebung, die aussieht wie das innere von Sey: öde, leer, freudlos. Ganz anders die harmonische und farbenfrohe Darstellung der Yorkins. Ein perfekter Kontrast. Passend dazu die minimalistische und unterstreichende Musik von Reinhold Heil und Johnny Klimek. Auch für Tom Tykwer haben sie seinerzeit in Lola rennt und der Krieger und die Kaiserin einen kongenialen Klangteppich gewebt. Ein spannender Film der nachdenklich stimmt, mit einem Robin Williams der mehr als nur überzeugt.
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am 14. April 2003
Robin Williams scheint nun mit aller Gewalt sein Image um die Nuance des Bösweichts erweitern zu wollen. Spilete er in INSOMNIA schon den Fiesling (in meinen Augen aber nicht wirklich überzeugend), so haben wir es hier mit einem notorischen Einzelgägner zu tun, der über seine Job (Fotolaborant) die einzige Fluchtmöglichkeit aus seinem erbärmlichen Dasein sucht.
Gerne würde er sich als Teil einer wohlfunktionierenden Familie sehen, was ihm seine zu entwicklenden Filme vorgaukeln können. Doch die Realität dahinter ist anders, menschlich eben.
Um seine Tagträume betrogen (seine "perfekte FAmilie" scheint zu zerbrechen) rastet Williams aus und zeigt dabei seine seelischen Wunden. Das Ganze spielt Williams mit einer derartigen Kraft und Ausdrucksfähigkeit, dass an einem die Spucke wegbleibt. Selten hat man das Portrait eines psychisch labilen Einzelgägngers derart intensiv erleben können als hier.
Der ganze Film würde ohne Williams auch nicht diese Sogkraft ausüben, obwohl die Kamera und die Musik perfekt sind.
Am Ende ist es alleine Williams, der aus dem Thriller-Plot ein fesselndes Portrait einer gestörten Seele macht. DA bedarf es auch keiner Knalleffekte oder "überraschender Wendungen" zum Schluss um künstlich die Spannung oben zu halten.
Hut ab, Herr Williams, DAS war eine grossartige Vorstellung!
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am 3. Juni 2017
Robin Williams war jeher für seine komödiantischen Rollen bekannt,welche er bis auf einige Ausnahmen mit Bravour gespielt hat. Eine Ausnahme stellt der folgende Film dar. In dem Film: One hour Photo von Regisseur Michael Vartan spielt Williams einen vereinsamten, isolierten Foto-techniker mittleren Alters, names Sy. Dieser hat besonders ein Auge auf die Familie Yorkin geworfen, für die er seit Jahren die Familienfotos entwickelt und sich durch vermeintlich unscheinbare Aktion stärker in das Leben der Familie zu integrieren versucht. Bis schließlich dieses Unterfangen zu Konsequenzen führt...

Es ist nicht nur die unglaublich gute schauspielerische Leistung seitens Williams, der es dadurch schafft, die starke Vereinsamung von Sy darzustellen. Dem Film gelingt es außerdem durch visuelle Mittel die Isolation und die damit verbundene Leere von Sy zu verdeutlichen. So auch sein Arbeitsplatz welcher in sterilen, fast schon klinischen Farben getränkt ist. Die Filmmusik untermalt diese Stimmung passend mit leisen Piano und Streicherparts .

One hour photo ist ein intelligenter Psychothriller, der es schafft, in die Abgründe eines einsamen Menschen zu blicken..
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am 5. April 2003
In der Zusammenfassung auf der Rückseite der DVD wird der Film als hitchcockartiger Thriller" gepriesen und die Rede ist davon, dass die Hauptfigur Sy Farrell ein Psychopath ist. Wer immer das geschrieben hat, sollte mal nachschlagen, was das Wort „Psychopath" eigentlich bedeutet, in diesem Fall ist es absolut unzutreffend.
Die Handlung hat einige Thriller-Elemente (und die Story ist bravourös aufgebaut), aber hauptsächlich ist es die Geschichte eines traurigen, einsamen Mannes, des Fotolaboranten Sy, der besessen ist von der (scheinbar) glücklichen Familie Yorkin und sich wünscht Teil dieses Glücks zu sein. Nachdem Sy mehrere Rückschläge erlebt und dann noch erfahren muss, dass Will Yorkin seine Ehefrau betrügt, bricht für ihn eine Welt zusammen und entsprechend schlägt er zurück...
Robin Williams ist ja hauptsächlich durch seine rollen als Pausenclown oder Gutmensch bekannt, aber die Art wie er den Charakter Sys ausleuchtet ist wirklich oscarreif. Daneben gibt es gewohnt gute Darstellungen von Connie Nielsen (als Nina Yorrick), Gewohnheitsfiesling Gary Cole (als Sys Chef) und einen überraschen sympathischen Eric LaSalle als Polizisten.
Regie und Kameraführung schaffen es noch einmal in eindringlichen Bildern dem Zuschauer die Unterschiede zwischen Sys eintöniger isolierter Welt und dem Vorort-Glück der Yorkins vor Augen zu führen.
Der Handlungsaufbau wartet mit Überraschungen auf, die aber im Rückblick bezwingend logisch sind. Ein bewegender Film, der sich auf jeden Fall lohnt.
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am 14. August 2015
Ich halte diesen Film für absolut genial gemacht. Ich musste ihn mehrmals sehen.
Es geht um einen einsamen Mann, der in seinem Leben nichts hat außer seiner Arbeit in einem Photolabor. Die Themen Bilder und Einsamkeit, bzw. Sehnsüchte ziehen sich durch den kompletten Film. Dabei wird der Spannungsbogen nicht so stark gespannt, wie man es von anderen Filmen kennt. Ich kann diesen Film nur wärmstens empfehlen.

Einen Stern muss ich leider für die Bildqualität der Bluray-Version abziehen. Das ist maximal DVD-Qualität. Man hätte es grafisch nachbearbeiten (intelligent hochskalieren oder wie man das nennt) oder einfach nur die DVD-Version anbieten sollen. Ich glaube nicht, dass die DVD-Version eine schlechtere Bildqualität hat. Da es kein Actionspektakel ist, stört es nicht weiter. Wenn man aber extra mehr Geld für eine Bluray-Version ausgibt, ist das eher ärgerlich.
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am 7. April 2003
Sy Parrish ist einsam. Sy Parrish arbeitet in einem Photoschnellentwicklungsshop. Sy Parrish ist besessen von einer angeblich glücklichen Familie.
Als er durch Zufall bemerkt, daß diese Familienidylle Risse hat, dreht er durch.
Mir gefällt Robin Williams eh besser in seinen Charakterrollen wie "Club der toten Dichter".
Schon in "Insomnia" spielt er den Bösewicht, diesmal ist es etwas anders gelagert. Trotz seiner offentlichen Druchgeknalltheit hat man immer Mitleid mit diesem einsamen Mann, seine Taten sind nur eine logische Konsequenz seiner Kindheit(mehr wir an dieser Stelle darüber nicht verraten).
Stimmig, düster aber auch menschlich, kein Thriller sondern eher ein Drama.
Eigentlich ein Witz, daß Robin Williams nicht für den Oscar nominiert wurde.
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