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Hotel Pastis Gebundene Ausgabe – 1994

3.9 von 5 Sternen 22 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Peter Mayle, Jahrgang 1939, war fünfzehn Jahre lang erfolgreich in der Werbung tätig, bevor er 1975 der Branche den Rücken kehrte und zu schreiben begann. Seine Bücher wurden in zweiundzwanzig Sprachen übersetzt und stehen in England, den USA und Deutschland seit Jahren auf den Bestsellerlisten. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Taschenbuch.

Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.

»Das Ärgerliche an all den Scheidungen«, meinte Ernest und stellte dabei das Teetablett auf den Umzugskarton, »ist die Tatsache, daß man sich wieder neu einrichten muß. Sehen Sie sich das hier an. So etwas finden wir nie wieder. Und für Sie - die reinste Verschwendung.«

Simon Shaw blickte auf und sah zu, wie einer der Möbelpacker den Hockney in Luftpolsterfolie einschlug. Als der Mann sich bückte, trat das traditionelle Merkmal des britischen Arbeiters zutage, denn zwischen seinem T-Shirt und der dreckstarrenden, zu tief sitzenden Jeans war der Spalt zwischen den Hinterbacken zu sehen. Ernest rümpfte die Nase und begab sich wieder in die Küche, wobei er sich an Stapeln teurer Einrichtungsstücke vorbeischlängelte, die für das neue Heim der ehemaligen Mrs. Shaw, ein Schmuckkästchen in der Eaton Mews South, bestimmt waren.

Simon nippte an seinem Tee, einer Mischung aus Lapsang Souchong und Earl Grey, die Ernest in einem wahren Ritual zusammenzubrauen pflegte, und betrachtete seine Umgebung.

Das beste Haus von ganz London, so hatte jedermann gesagt - geräumig, elegant und nahezu abgeschieden am Ende eines ohnehin ruhigen Platzes in Kensington. Caroline hatte drei Jahre und Unsummen von Geld für die Einrichtung aufgewendet, bis das Haus schließlich jenes Stadium manierierter Perfektion erreicht hatte,... -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
"Das Ärgerliche an all den Scheidungen ist die Tatsache, daß man sich wieder neu einrichten muß..." - mit diesem doch recht interessanten Blickwinkel eröffnet Ernest das "Hotel Pastis" ...
Robert Mayle steht eigentlich immer für intelligente, amüsante Unterhaltungsliteratur: ganz gleich, ob sein neuestes Buch "Encore Provence" oder die älteren wie "Toujours Provence" oder eben sein bekanntestes "Hotel Pastis". Der Autor schreibt in pointierter, kurzweiliger Art über sein Lieblings- (und damit Haupt)thema: die Provence, die Franzosen und ihr Savoir vivre sowie Frankreich allgemein und eben wieder die Provençalen ...
Mayle selbst ist nicht etwa Franzose sondern Engländer, der -großstadtmüde- vor einigen Jahren seinen hochdotierten und stressigen Job als Werbefachmann in London aufgab und -suchend nach dem perfekten Landleben- in der Provence fündig wurde. Seine Romane über das Leben in einem südfranzösischen Dorf mit all seinen Alltagstücken und den liebenswert-schrulligen Bewohnern sind ständig auf den Bestseller-Listen zu finden und eben -gerade auch für die Urlauszeit- die perfekte Unterhaltung: nicht zu "seicht", aber auch nicht zu anstrengend - genau das, was man/frau sich zur Entspannung erträumt und gut abends auf der Terrasse bei einem Glas (provençalischen) Rosé lesen kann und dabei parfois auch laut lachen ... Nicht zuletzt sind seine Bücher ein Muß für alle Provence-Reisenden (und Frankreich-Fans;-) und -wie das Time Magazin treffend bemerkt- ist der Autor "... so etwas wie ein Wunder...
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich weiss nicht wie es Ihnen geht, ICH brauche gelegentlich einfach einmal unbeschwertes Lesevergnuegen, voellig ohne Zweckhaftigkeit, Lehr-Botschaft oder besonderen intelektuellen Anspruch, sondern moechte mich einfach leserisch treiben lassen, unterhalten und entspannen.
"Hotel Pastis" ist ein wunderbares Buch dafuer. Die Story beginnt in London und entwickelt sich in die Provence, und gleichsam mit der Story nimmt uns der Autor mit, wir lassen Business und Stadt hinter uns und traeumen uns mit den Figuren auf die Terasse von Landhotels, Strassen-Cafes und herrlichen Landschaften.
Dass die guten alten Zutaten "Sex and Crime" richtig dosiert immer wieder einen guten Roman machen, geht auch hier auf: Es geht in der Story um Freundschaft, liebenswerte Raeuber und "Boy meets Girl". Nichts spektakulaer Neues, aber wunderbar geschrieben und erfrischend leicht zu lesen.
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Format: Taschenbuch
"Hotel Pastis" - allein der Name sorgt für ein bestimmtes Bild, einen bestimmten Geruch, einen bestimmten Geschmack und vor allem ein bestimmtes Gefühl von Urlaub. Und Peter Mayle gelingt es, dieses Gefühl auf allen Seiten seines unterhaltsamen, komischen, ironischen und teils spannenden Romans aufrecht zu erhalten.
Es geht um den beruflich erfolgreichen, aber eigentlich unglücklichen Werbemanager Peter Shaw, der sich zudem mit den Folgen seiner Scheidung auseinander setzen muß. Dabei ist sein wichtigster Begleiter sein Butler und bester Freund Ernest.
In dieser Situation lernt er die Provence und den Luberon (eine der landschaftlich schönsten Gegenden Frankreichs) und auch eine neue Liebe, die Französin Christine kennen. Er beschließt beruflich auszusteigen und in der Provence gemeinsam mit Christine und Ernest ein kleines Hotel aufzubauen (im wahrsten Sinne des Wortes). Und dabei lernt er nicht nur Land, sondern auch Leute der Provence kennen und lieben.
Peter Mayle gelingt es, die Personen seines Buches allesamt liebevoll zu charakterisieren, mit ihren guten Seiten wie auch Macken. Ironisch wird der Unterschied zwischen französischer und englischer Lebensmentalität aufgezeigt, wobei Mayle seine Landsleute nicht besonders gut abschneiden lässt.
Dass er in seinen Roman eine an sich eigentlich überflüssige Krimistory einbaut, stört nicht weiter, sonder ermöglicht ihm einfach noch, ein paar sympatische oder auch weniger sympatische Figuren einzufügen. Auch dass die Guten gewinnen, die Bösen und Unsympatischen durchweg verlieren, passt in diesem Buch - alles andere würde einfach beim Verschlingen der Seiten irgendwie stören.
Hotel Pastis ist ein Buch, dass man vor dem Urlaub, im Urlaub, nach dem Urlaub oder zur Not auch statt Urlaub (gerne auch mehrmals) lesen kann. Es ist einfach exzellente anspruchslose Unterhaltung - nicht mehr, aber auch nicht weniger.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
dies ist ein sehr persönliches, vielleicht sogar teilweise autobiografisches Buch, und das macht es so autentisch und lesenswert.

Es schildert nicht nur den (sehr kostspiligen) Weg, aus einem alten Gemäuerer "mit Potential" ein hübsches kleines Hotel zu machen, sondern auch die zwischenmenschlichen Verwickungen aller Art, die damit einhergehen.

Besonders berührt hat mich, dass der Prozess, ein Projekt zu initiieren, zu planen, zu gestalten als außerordenlich befriedigend erlebt und geschildert wird.

Dass sich beim Protagonsiten dann aber, als alles fertig ist, Überdruss, Langeweile und das Gefühl nicht mehr gebraucht zu werden, breit machen.

Es ist ein Produktentwickler, ein Planer und Macher, aber kein Betreiber, der die Sache dann einfach nur noch am Laufen hält.

Das ist ein Prolem, das wohl für viele Probleme in der Gastronomie verantwortlich ist. Wenn der Kick der ersten Phase nachläßt und die Alltagsroutine einkehrt, dann läßt eben auch der Spaß nach.

Im Buch verkauft der Protagonist sein Hotel mit Gewinn (und das ist eigentlich utopisch...) und startet eine neue Karriere.
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