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Horns Ende: Roman (suhrkamp taschenbuch) Taschenbuch – 16. Dezember 2002

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Christoph Hein wurde am 8. April 1944 in Heinzendorf/Schlesien geboren. Nach Kriegsende zog die Familie nach Bad Düben bei Leipzig, wo Hein aufwuchs. Ab 1967 studierte er an der Universität Leipzig Philosophie und Logik und schloss sein Studium 1971 an der Humboldt Universität Berlin ab. Von 1974 bis 1979 arbeitete Hein als Hausautor an der Volksbühne Berlin. Der Durchbruch gelang ihm 1982/83 mit seiner Novelle Der fremde Freund / Drachenblut.
Hein wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Uwe-Johnson-Preis und Stefan-Heym-Preis.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Wartet die Gegenwartsliteratur eigentlich immer noch auf den großen Wende-Roman? Hier wäre der vielleicht beste, mutmaßlich absolut unterschätzte Vorwende-Roman, in dem der Autor einfühlsam das Psychogramm einer DDR-Kleinstadt entwirft, indem in wechselnden Rollen und Perspektiven sehr verschiedene Gestalten ihre Wahrnehmungen zu einem düsteren Jahr vermitteln, das mit der Ankunft der Zigeuner begann und mit dem Selbstmord eines verfemten Abweichlers in innerer Emigration endet. Der Roman spielt 1957, aber seine Stimmung trifft durchaus die Stagnation der DDR in den Achtzigern, in denen er entstand. Literarisch stark, wie souverän Hein verschiedene Stimmlagen beherrscht, die er wie Originaldokumente in stiller Dramatik sprechen läßt. Jede Figur dieses Romans ist genau zu fassen und kann wie in einem geistigen Fotoalbum angeschaut werden. Ein bedrückender Endzeitroman. Der Leser weiß, daß die Zigeuner, die sich leitmotivisch als bunter Farbfleck durchs Grau ziehen, nie wiederkehren werden und daß kein hoffnungsvolles Weiterleben möglich sein wird ' in der kleinen Stadt nicht, ebensowenig im kleinen Land. Nebenbei: Man wundert sich, daß das Buch erscheinen konnte! Und man weiß: 1957 liegt der 17. Juni vier Jahre zurück, und Chruschtschows XX. Parteitag brachte eben kein Tauwetter, weil der Ostblock vor den Ereignissen in Ungarn zurückschreckte. Von all dem ist nicht die Rede. Und doch steht ein deprimierendes Städtchen für die Depression einer Gesellschaft. Hervorragend!
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Von doeko63 am 17. November 2015
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Obwohl ich Christoph als Autor kenne, war mir das Buch unbekannt. Ich habe dieses Buch nicht verschlungen, sondern teilweise mit größeren Pausen gelesen. All die Charaktere und auch die Handlungen an sich selbst haben mich in meine Kindheit versetzt und nicht nur positive Erinnerungen geweckt. Eine Zeitreise, die es mir wert war zu unternehmen.
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Format: Taschenbuch
Ein verstörendes Buch, das mit psychologischem Scharfblick die Gewalt einer Gesellschaft offenlegt, die keine Abweichler von der Norm duldet, für die der Begriff "Individuum" ein Schimpfwort ist. Am Beispiel des existenziell bedrohten und zuletzt in die völlige wirkungslosigkeit abgeschobenenen und isolierten Wissenschaftlers Dr. Horn wird gezeigt, wie ein leiser Mord ohne Spuren - und mit blütenweissem Gewissen der Exekutierenden - inszeniert wird. Darüber hinaus wird hier ein immer schneller drehender Strudel von Gesellschaftsszenen entfaltet, die alle mit der Ausgrenzung des Anderen zu tun haben. Fremd sind hierbei "natürlich" immer die anderen - und jeder ist anders fremd. Das Unbehagen in der Kultur schlechthin, nicht nur in der DDR, sondern in Deutschland allgemein. Das Arsenal vergifteter Spiessbürger: Rufmord per Behörde, Stigmatisierung via Beruf, Auskundschaftung hinter der Vorzimmergardine, unterschwelliger Hass, schwelend wie ein Herbstfeuer. Lesenwert. Bedrückend!
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Format: Taschenbuch
Die Handlung des Romans spielt in der fiktiven Kleinstadt Guldenberg in der DDR der 1950er Jahre. Der Selbstmord des Historikers Horn, der wegen »revisionistischer Bestrebungen« aus der Partei ausgeschlossen und aus Leipzig an ein Heimatmuseum in die Provinz strafversetzt wurde, wo er sich wenige Jahre später erhängte, als er auch dort wieder denunziert und verhört wurde, wird zu Beginn des Romans bereits als Fakt vorausgesetzt. Hein erzählt im folgenden jedoch nicht linear chronologisch die Vorgeschichte und / oder die Nachwirkungen dieses Schlüsselereignisses, sondern bietet den Lesern quasi ein Mosaik aus zunächst wie Zeugenaussagen anmutenden Erinnerungen unterschiedlicher Bewohner des Ortes, die einerseits ihr Verhältnis zu Horn darlegen, aber auch ihre jeweils eigene Geschichte erzählen und in ihrer Mehrstimmigkeit ein »Sittengemälde« kleinbürgerlicher Enge gestalten. Verdrängte Wünsche, Heimlichkeiten, Neid, Ausgrenzung und Denunziation erzeugen ein Klima, dem sich die Außenseiter durch (teilweise selbstgewählte) Isolation, Rückzug in Fantasien oder Wahn zu entziehen versuchen. Nahezu alle Protagonisten schaffen letztlich jedoch nicht den Ausbruch aus den beengten Verhältnissen und nehmen dadurch in unterschiedlicher Weise Schaden. Einen Gegenentwurf verkörpern lediglich die am Anfang und Ende sowie auch zwischendurch immer wieder in den Blick kommenden Zigeuner.
Eine unaufdringlich vorgetragene und doch eindringlich wirkende Gesellschaftsanalyse, die sich für mich über weite Strecken las wie ein moderner Klassiker, der fraglos in den Lektürekanon weiterführender Bildungseinrichtungen gehören könnte (obwohl er zu meiner Schul- und Uni-Zeit noch gar nicht erschienen war).
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