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am 24. Juli 2015
Homeland, Staffel III, wird von vielen Rezensenten eher kritisch gesehen, erhält aber von der Mehrheit der Kritiker dennoch vier oder fünf Sterne!!! Ich selbst habe wieder alle 12 Episoden als sehr stark und spannend empfunden, muss aber auch zugeben, dass es diesmal im Vergleich zu Staffel I/II einige Längen und ein paar unglaubwürdige Wendungen gibt: Der Top-Geheimdienstmann des Iran reist ganz allein und unerkannt in die USA ein? Carrie ist schwanger? Sauls Demontage Carries durch Einweisung in die Psychiatrie und öffentliche Bloßstellung nur ein Trick? Sauls Ehe durch eine Affaire seiner Frau am Ende? Das war/ist mir alles ein bißchen "too much", ebenso der brutale Doppelmord in Episode III,6.

Exkurs: Während mich die hochgelobten Action-Thriller der Bourne-Filmreihe eher kalt ließen, hat mich die ruhig erzählte Agenten- und Geheimdienststory von Homeland von der ersten Episode an gepackt und begeistert. Was ist hier anders? Um mich innerlich ein wenig gegen die vielleicht berechtigte Kritik an Homeland III zu rüsten, habe ich mir bewußt zwischen Staffel II und III die ersten drei Bourne-Filme mit Matt Damon angeschaut (Die Bourne Identität 2002, Die Bourne Verschwörung 2004, Das Bourne Ultimatum 2007). Im direkten Vergleich sind diese drei großen Kinofilme einfach nur unglaubwürdig, unrealistisch, übertrieben, gewalttätig und nervig. Ein ständig pulsierender, gehetzter Soundtrack und die schnellen Schnittfolgen der einzelnen Szenen sind bestes Anschauungsmaterial für filmtechnische Manipulation des Zuschauers: Die Story ist zwar wirr und nur mäßig interessant, aber die Musik und die schnellen Bildfolgen zwingen den Zuschauer zu einer gespannten Aufmerksamkeit. Die vielen rasant gefilmten Autoverfolgungsjagden und die unübersichtlichen, mit Handkamera gefilmten Nahkämpfe sind zwar völlig unrealistisch und wären in Echtzeit wenig spannend, manipulieren aber auch wieder durch die Filmtechnik die Nerven des Zuschauers. Die Grundidee, dass die CIA jederzeit an jedem Ort der Welt Computer, Telefone, Videokameras übernehmen kann, wird völlig übertrieben und dadurch unglaubwürdig. Die andere Grundidee, dass dieser eine CIA-Killer Jason Bourne so gefährlich und so einzigartig wichtig ist, dass auf der ganzen Welt hunderte von Agenten ihn jagen und auf der Jagd nach ihm zum Teil sterben müssen, ist einfach nur absurd.

Weiter zu Homeland III: Auf der Kontrastfolie meiner Kritik an den Bourne-Filmen möchte ich abschließend ein wenig über die vielen gelungenen Elemente, die glaubwürdigen Charaktere und die fesselnden Story-Lines der Serie Homeland auch in Staffel III schwärmen: Saul Berenson bekommt in der CIA einen neuen, knallharten Gegenspieler und designierten Chef; die Wortduelle der beiden sind wunderbar. Carrie setzt sich wiederholt schwierigen oder gefährlichen Eins-zu-Eins-Situationen aus, diese sind jeweils äußerst cool, nervenaufreibend und spannend. Dana löst sich von ihrem Vater und von ihrer Familie; die Begegnung zwischen ihr und Brody in Episode III,9 ist eine der besten Szenen dieser Staffel. Die Idee, nicht in erster Linie mit Technik, Drohnen, Waffen, sondern mit Psychologie, ausgefeilter Taktik und angemessener Geheimhaltung/Veröffentlichung von Informationen Terroristen zu verunsichern, zu überlisten und schließlich zur Strecke zu bringen - diese Idee ist in unserem groben Action-Zeitalter eher ungewöhnlich, aber für mich immer wieder faszinierend und beeindruckend. Ich werde mir auch die 4. Staffel dieser grandiosen Serie anschauen!
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am 26. August 2015
Die hohe Qualität der ersten beiden Staffeln setzt sich auch in der dritten fort. Exzellent ist einmal mehr die Leistung von Claire Danes als bipolare CIA-Agentin Carrie Mathison. In dieser Staffel wird Carrie von den eigenen Leuten übel mitgespielt. Psychische Zerreißproben stehen fast an der Tagesordnung. Mir gefällt sehr gut, dass Carries Rolle von den Machern der Serie noch mehr Spielraum eingeräumt wurde. Sie ist mittlerweile zum Dreh- und Angelpunkt der Geschichte geworden.

Das auch weil die vormalige Hauptfigur Nicholas Brody in denn ersten Episoden fehlt. Als vermeintlicher „Langley Bomber“ ist er untergetaucht. Und als Brody wieder auftaucht, ist er körperlich ein Wrack, das erst zurück ins Leben, zurück aus der Hoffnungslosigkeit finden muss. Tolle schauspielerische Leistung von Damian Lewis.

Geographisch pendeln die Ereignisse in Staffel 3 zwischen den USA, Venezuela und dem Iran. Gut und Böse verschwimmt in „Homeland“ in gewohnter Weise. Aus strategischen Überlegungen werden dreckige Deals geschlossen und Menschen geopfert, im Westen wie im Mittleren Osten.

Neben den überzeugenden Darstellern macht das die besondere Qualität dieser Serie aus. Auch wenn die Amerikaner unterm Strich immer noch als die Guten dargestellt werden, gibt es keinen dumpfen, naiven Hurra-Patriotismus. Auch der Gegenseite werden im Drehbuch Argumente in den Mund gelegt, die teilweise überzeugen. Für eine US-Produktion ungewohnt ambivalent. Gut so!
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am 9. Juli 2016
Eigentlich wollte ich mir die Serie garnicht anschauen, das Cover hat mich sehr lange abgeschreckt. Militärserien sind nicht so ganz meins.
Durch Zufall habe ich bei einem Bekannten eine Folge gesehen und wollte sofort mehr!
Staffel 1 bestellt und war sofort süchtig!
Ich war leider etwas enttäuscht das die dritte Staffel nur aus 12 Episoden besteht..
Die Staffelbox enthält ein paar kleine nette Extras, was mir nicht so gut gefiel war die Anordnung der einzelnen DVDs in der Box. Diese neigen dazu durch das rausnehmen und wieder verstauen zu verkratzen.
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am 9. Oktober 2014
Es gibt Serien...jeder kennt sie...Serien deren erste Staffel man sieht und die einen vollkommen aus den Latschen haut.
Manche können dieses Niveau Staffel für Staffel halten, andere bauen dagegen früher oder später ab. Homeland ist so eine Serie, die bereits seit Staffel 2 langsam abbaut.
Konnte Staffel 2 schon nicht mit der ersten mithalten, setzt sich dies in Staffel 3 fort. Die einzige Konstante ist der absolut nervtötende Charakter von "Carrie".
Ich bin gespannt was sich die Drehbuchschreiber für Staffel 4 ausgedacht haben, denn am Ende von dieser 3. Staffel wird eine Tür geschlossen die meiner Meinung nach besser hätte offen bleiben sollen. Aber ich lasse mich gerne überraschen.

Technisch gibts natürlich nichts ausszusetzen. Bild und Ton sind top, die BluRay-Menüs vorbildlich.
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am 17. Januar 2015
Und auch diese Staffel ist wieder ein Augenschmaus, super gemacht und super gespielt und erzählt.Wobei bei Staffel 2 so manche Staffelteile so dahin blätscherten das hier nicht der Fall ist und ich mir auch Staffel 4 zulegen werde hoffentlich kommt die bald und bitte mehr davon ne 5 Staffel gibt es ja in USA ja schon und wie, man so liesst denkt man auch über weiter Staffeln nach.Na wenn die so sind wie Staffel 3 dann immer her damit.
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am 11. Dezember 2016
Homeland hat sich über die Jahre zu einer meiner Lieblingsserien gemausert - spannend, unterhaltsam und immer wieder voller Überraschungen. Nur zu empfehlen!
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am 30. März 2016
für mich besser als die zweite Staffel. Es wird wieder mehr auf Spannung und Intrigen in der Spionage gelegt als auf die dann doch eher langweiligen Liebesgeschichten, mal sehen wie es weitergeht.
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am 31. März 2016
Auch die 3. Staffel von Homeland hat mich absolut überzeug und süchtig gemacht. Ein Ende mit dem ich persönlich sehr unglücklich war - was aber absolut in die Serie passte.

Für mich ist Homeland eine der besten Serien die es gibt und die jeder mal gesehen haben sollte.
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am 9. Februar 2018
Staffel 1 und 2 waren OK. Staffel 3 ist aber so unglaubwürdig und durchgedreht, dass man sich nur wundern kann wer sowas schreibt und auch noch realisiert.
Eigentlich ist für mich mit dieser Staffel das Ende erreicht. Man hätte besser die Serie hier beendet.
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am 31. Dezember 2016
Als Fan von "24" und Kiefer Sutherland als "Jack Bauer" bin ich mittlerweile auch "Voll-Fan" von Claire Danes & Homeland. Spannung pur. Vielleicht manchmal ein Tick zuviel "Privates", aber immer noch so, dass es nachvollziehbar und "realistisch" rüberkommt.
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