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am 30. November 2010
Inhalt
Die junge Abigail Hale wurde dazu verurteilt, 14 Jahre in den nordamerikanischen Kolonien zu arbeiten. Während der Überfahrt lernt sie Kapitän Christopher Holden kennen, der sie später auf dem Markt als Leibeigene anwirbt, um sie sofort nach dem Kauf wieder freizulassen. Ebenfalls ein Auge auf Abigail hat der Händler Martin Garth geworfen, der Waffen an Indianer verkauft. Christopher und Abigail werden schon bald in einen Aufstand der Rothäute verwickelt.

Bildbewertung:
Mit zunächst geplanten insgesamt vierzehn Filmen aus den verschiedensten Jahren und Genres bringt das Label "Mondo Entertainment" unter dem Vertrieb der "KSM GmbH" und der Bezeichnung "Hollywood Klassiker", eine beachtenswerte und exklusive Filmreihe preisgekrönter Klassiker zur Veröffentlichung.

Die allesamt in den bekanntesten und bedeutendsten Film-Studios produzierten Filmklassiker glänzen mit vielen der ganz Großen und Oscar-prämierten Stars aus glamourösen Tagen der Traumfabrik Hollywood. Bei der Auswahl der innerhalb dieser Reihe zu sehenden Filmtitel legte "Mondo Entertainment" Wert auf ein breit gefächertes Angebot und Spektrum der verschiedensten Filmrichtungen und erzählten Geschichten. Die angebotene Vielfalt und das cineastische Feuerwerk der innerhalb dieser Reihe zur Veröffentlichung kommenden "Hollywood Klassiker", dürfte wohl für so beinahe jeden Geschmack etwas bieten. Angefangen vom berührenden und emotional geprägten Drama, bis hin zu spannungsgeladenen Action-Thrillern und Western, aber auch Abenteuerfilmen und wildromantischen Romanzen, reicht die Auswahl der in dieser Reihe zu erlebenden Filme.

Die DVDs der Reihe finden sich mit einer einheitlichen und exklusiven Gestaltung in transparenten DVD-Hüllen gelagert. Neben dem doppelseitig bedruckten Cover zu jedem Filmtitel bietet ein in Hochglanzoptik gefertigter Papp-Schuber zudem auch noch den Platz für eine repräsentative Aufbewahrung im heimischen DVD-Regal.

Von der vorliegenden DVD ist es der amerikanische Western-Hollywoodklassiker "Die Unbesiegten", welcher unter seinem Originaltitel "Unconquered" im September 1947 in den USA seine Kinopremiere feierte. In den Kinos der Bundesrepublik Deutschland war der Film dann ab dem November 1951 zu sehen. Regie führte "Hollywoodurgestein" und Legende Cecil B. DeMille (1881-1959).

Neben der spannend und facettenreich erzählten Handlung, angelegt in den frühen Tagen der Besiedlung Nordamerikas, sind es große Namen und Hollywoodlegenden von einst, welche hier zu erleben sind. An der Seite des charismatischen und einzigartigen Gary Cooper (1901-1961) gibt es ein Wiedersehen mit Paulette Goddard (1910-1990). Machte Gary Cooper mit großen Filmen wie z. B. "Zwölf Uhr mittags" von sich reden, so war es bei Paulette Goddard u.a. die Hauptrolle in Chaplins 1969 gedrehtem Streifen "Moderne Zeiten". Dass Paulette Goddard von 1936 bis 1942 mit Charlie Chaplin verheiratet war und beinahe die Rolle der "Scarlett O'Hara" in "Vom Winde verweht" gespielt hätte, sei hier nur am Rande erwähnt.

Selbst Boris Karloff (1867-1969) ist hier als "Guyasuta", einmal fernab seiner sonstigen zumeist im Horrorgenre angesiedelten und von ihm dargestellten Rollen, zu erleben. Weitere Namen von Darstellern, bei dieser bildgewaltigen und in über 102 Drehtage entstandenen Produktion sind u.a. Howard Da Silva, Katherine De Mille, Cecil Kellaway, Ward Bond oder auch Henry Wilcoxon. Sie alle stehen hier stellvertretend, für die vielen so gekonnt aufspielenden Darsteller in dieser grandios besetzten Produktion. In einer kleineren Rolle kann man in diesem Film sogar Lex Parker sehen.

Als im Jahre 1763 die zu Unrecht verurteilte "Aby Hale" (Poulette Goddard) versklavt und in eine amerikanische Kolonie gebracht werden soll, tritt Kapitän "Holden" (Gary Cooper) auf den Plan. Er kauft sie frei und rettet sie so vor der Sklaverei. Wenig später aber gerät sie in die Fänge sich auf dem Kriegspfad gegen die weißen Siedler befindlicher Indianer. Unfreiwillig wird sie mitten hinein in den Sog aus intriganten Machtkämpfen und lebensbedrohenden Situationen gezogen.

Der für damalige Verhältnisse mit einer gewaltig Summe von mehr als fünf Millionen Dollar veranschlagte Film ist in seinen zur Ansicht kommenden Bildern ebenso beeindruckend wie auch in den zahlreichen Kampfszenen aber eben auch den vielen wildromantischen Augenblicken in sich. Großes Kino der Extraklasse wird hier geboten, an dem wohl beinahe ein jeder Liebhaber diesen Filmgenres seine wahre Freude haben dürfte.

Mit einer vom veröffentlichenden Label "Mondo Entertainment" angegebenen Gesamtlaufzeit von ca. 141 Minuten und im Bildformat 4:3, kommt das Bild von der vorliegenden DVD zur Ansicht. Dabei können die zu erlebenden Technicolor-Farben als recht gut ausgeprägt und zumeist auch natürlich wirkend beurteilt werden. Eine bisweilen zu bemerkende leicht minimierte Intensität der Farben kann bei dem hier augenscheinlich nicht groß restaurierten Bildmaterial wohl auch nicht anders erwartet werden. Die Einstellungen bei der Schärfe finden sich, wie auch die beim Kontrast, in zu akzeptierenden Werten gesetzt. Mechanische Beschädigungen am Filmmaterial sind vorhanden aber erträglich. Bildrauschen und Unruhen im zu sehenden Bild fallen nur hin und wieder etwas auf. Die Umsetzung des vorhandenen Bildmaterials für das Medium DVD kann als gelungen bezeichnet werden und bietet, für eine mehr als sechzig Jahre zurückliegende Produktion, ein in seiner zur Ansicht kommenden Qualität als akzeptabel und gut erhalten zu beurteilendes Bild.

Über das nach dem Einlegen in den Player zur Ansicht kommende, mit kleineren Animationen und Musik gestaltete DVD-Menü, besteht die Möglichkeit der direkten Wiedergabe des Films. Neben einer sich separat öffnenden Kapitel- und Tonauswahl finden sich noch einige Extras auf der DVD. Diese bestehen aus Texttafeln in Form von Bio- und Filmografien von Gary Cooper und Boris Karloff. Ebenfalls in Textform findet sich eine weitere Tafel mit einigen knapp gehaltenen Informationen zu weiteren Veröffentlichungen innerhalb der Reihe "Hollywood Klassiker" auf der DVD.

Tonbewertung:
Am zu hörenden Ton dieser Veröffentlichung, der hier sowohl in einer deutschen wie auch englischen Sprachfassung im Format Dolby Digital 2.0 vorliegt, ist der Zahn der Zeit nicht spurlos vorbeigegangen. So klingt der Ton fast durchgängig recht dumpf und vor allen besonders ruhigen Momenten, macht sich das verstärkte Grundrauschen in den Aufzeichnungen schon recht deutlich bemerkbar. Hier hätte selbst eine leichte Bearbeitung des von der DVD zu Gehör kommenden Tonmaterials sicher so einiges herausholen können und die Verständlichkeit und die Qualität verbessern können. Leider finden sich keinerlei Untertitel auf der DVD.

Gesamturteil:
Mit dem unter der Regie von Cecil B. DeMille entstandenen Western-Hollywoodklassiker "Die Unbesiegten" kommt hier ein wahrer cineastischer Leckerbissen für Fans diesen Filmgenres, durch das Label "Mondo Entertainment" unter dem Vertrieb der "KSM GmbH" zur Veröffentlichung. Ein sehenswerter und bestens unterhaltender Western mit wundervollen Bildern und einer stimmungsvoll angelegten Inszenierung.

Autor: Torsten
Fernseh-Serien-Auf-DVD.de
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am 2. Juni 2009
"Die Unbesiegten" ("Unconquered", 1947) war der letzte von vier Filmen, die Gary Cooper unter der Regie von Cecil B. DeMille drehte, und stellt nicht gerade einen Höhepunkt in der glanzvollen Karriere des Helden dar. Vor allem der Vergleich mit "Held der Prärie" ("The Plainsman", 1936) fällt klar zugunsten des älteren Films aus, von dem "Die Unbesiegten" einen wenig überzeugenden zweiten Aufguss darstellt.

Die Geschichte ist die gleiche, nur spielt sie ein gutes Jahrhundert früher, noch vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg; es handelt sich also um einen "Präwestern". Wieder geht es um einen schurkischen Waffenhändler (diesmal gespielt von Howard Da Silva), der die Indianer für ihren Krieg gegen die Weißen ausrüstet, und wieder spielt Cooper den aufrechten, stoischen Helden, der als einziger den Schurken durchschaut, dessen Anschläge in letzter Sekunde zunichte macht und den Gegner schließlich zur Strecke bringt. Wieder gibt es eine ziemlich kapriziöse Frau an Coopers Seite (Paulette Goddard), die, wie Jean Arthur in "The Plainsman", den Indianern in die Hände fällt und von Cooper gerettet wird. Allerdings darf Cooper diesmal überleben, und statt mit dem Tod des Helden endet der Film diesmal mit dessen Hochzeit.
Das ist alles durchaus solide gemacht, es gibt schöne Bilder, dazu hinreichend Spannung und Action; die Besetzung ist solide (darunter Mike Mazurki als Gehilfe des Schurken und der omnipräsente Ward Bond als Coopers Freund; als indianische Frau des Waffenhändlers ist auch DeMilles Adoptivtochter Katherine dabei) und Paulette Goddard sogar ausgezeichnet. Cooper ist ebenfalls gut, kann aber nicht entfernt an seine fabelhafte Leistung in der ähnlichen, aber viel komplexeren Rolle des Wild Bill Hickock in "The Plainsman" anknüpfen. Elf Jahre später ist er diesem ungebrochenen Heldentum eigentlich längst entwachsen, wirkt ein wenig unterfordert und spielt seinen Part mit mehr Routine als Begeisterung.

Besonders unangenehm fällt in diesem Film die Darstellung der Indianer als ausnahmslos brutale, hässliche und tückische Wilde auf. Mit diesem Indianerbild steht "Die Unbesiegten" natürlich nicht allein da, es fällt aber hier besonders ins Gewicht, gerade weil die Indianer hier nicht, wie in vielen Western, einfach als gesichtslose, quasi abstrakte Bedrohung gezeigt werden, sondern in Einzelfiguren durchaus Namen, Gesicht und Stimme bekommen. Die Botschaft ist: auch wenn man die Indianer näher kennenlernt, erweisen sie sich als barbarisches Mörderpack. Da passt es genau ins Bild, dass der Häuptling Guyasuta von Hollywoods Monster Nr. 1, Boris Karloff, verkörpert wird. Dass sie die eigentlichen Besitzer des umkämpften Landes sind, geht irgendwie unter ... "Sie werden uns nie vertreiben können, weil wir unsere Freiheit zu sehr lieben", spricht Captain Holden, der von Cooper verkörperte Held - womit ganz unverhohlen die Freiheit gemeint ist, den Indianern ihr Land wegzunehmen. -
Wer sich daran nicht stört, bekommt für sein Geld immerhin einen spannenden und farbenprächtigen Abenteuerfilm. Die Bildqualität dieses frühen Farbfilms ist passabel, der Ton dagegen von Verzerrungen beeinträchtigt und nur gerade noch erträglich. Nennenswerte Extras gibt es nicht.
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am 29. Mai 2009
Dieser erstklassig besetzte (Gary Cooper,Paulette Goddard,Ward Bond,Boris Karloff und in einer Kleinrolle Lex Barker) Western ist sicherlich der beste von den 3en die DeMille mit Cooper in der Hauptrolle drehte (die anderen beiden sind: "Der Held der Prärie" (1936;gibts ebenfalls auf DVD) und "Die scharlachroten Reiter" (1940;übrigens ebenfalls mit Paulette Goddard als CoStar! Kürzlich bei Tele 5 zu sehen!).
Wer DeMille kennt, weiß daß dessen Filme immer verschwenderisch ausgestattet und prominent besetzt sind! In DeMilles Filmen wechseln sich großartige Action mit wahren Statistenheeren und romantische Liebeszenen ab.
Zur Story selbst möchte ich mich nicht äußern um anderen Käufern nicht den Spaß zu verderben! Anschauen es lohnt sich sicher!!!
Zur DVD-Qualität: der Film wurde nicht digital überarbeitet (was sehr schade ist, bei dieser Farbenpracht)aber besser so als gar nicht! Der Ton stammt von 1951 und hat seine Höhen und Tiefen (aber gut verständlich,würde ich sagen). Alles in allem kann man zu diesem Preis nicht meckern, obwohl der Film digitalisiert noch mehr Freude bereiten würde!
Fazit: ein Meisterwerk (kommt so gut wie nie im TV)und für Gary-Cooper-Fans sowieso ein MUSS!!!!!
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TOP 1000 REZENSENTam 12. November 2011
Produkt: DVD (1 Stück). Herausgeber: KSM GmbH. ASIN: B0020E84FC
Deutscher Titel: Die Unbesiegten. Originaltitel: Unconquered
Produktionsland: USA. Premiere: 1947
Mit: Gary Cooper, Paulette Goddard, Howard Da Silva, Boris Karloff, Ward Bond, Henry Wilcoxon u. v. A. Regie: Cecil B. DeMille
Bild: befriedigend / Farbe / 4:3. Sprache: englisch. Synchronisation: nur deutsch. Untertitel: keine, trotz Angabe. Filmlänge: 140 Minuten (Originallänge im PAL-Verfahren).
Genre: Historie > Historienabenteuer.
Specials: nur Daten

Man muß Cecil B. DeMille lieben für die ausschweifende Üppigkeit seiner Spektakel, egal ob es sich um Bibelfilme oder andere Historien handelt.
Im Jahre 1763 stand das von weißen Siedlern erschlossene Ostgebiet der heutigen USA noch unter britischer Herrschaft. Es war die Phase, als die Franzosen bereits zurückgedrängt waren auf kanadische Gebiete. Noch gab es keine Unabhängigkeitsbestrebungen seitens der jungen Kolonien. Es war aber das Jahr, als einige Häuptlinge der östlichen Indianervölker rund um die großen Seen einen Krieg gegen die weißen Eroberer begannen, um sie in deren rücksichtsloser Expansion aufzuhalten. Die wichtigsten indianischen Führer waren Chief Pontiac von den Ottawas und Chief Guyasuta von den Senecas/Mingos. Aus diesem Grund wurde dieser Krieg der Pontiac-Krieg genannt, der schließlich im Jahre 1766 mit einer Niederlage der Indianer endete.
Da sich an dem indianischen Aufstand viele Stämme beteiligten, verzeichneten die durchwegs gut organisierten Kriegszüge Erfolge bei der Erstürmung mehrerer Forts, darunter des Forts Venango, das in dem hier vorliegenden Spielfilm behandelt wird. Weiters belagerten die Indianer 1763 Fort Pitt (heutiges Pittsburgh), wurden jedoch aufgrund eines Hilfsheeres erfolgreich in die Flucht geschlagen.
Filmhandlung:
Pennsylvania, Südwesten, rund um Fort Pitt, 1763. Ausbruch des Pontiac-Krieges.
Die Flüsse Allegheny und Monongahela treffen bei Fort Pitt zusammen und bilden den Ohio River. Hier befindet sich das Zentrum der filmischen Geschichte, die eine äußerst spannende Epoche behandelt, in welcher sich entschied, ob die weißen Siedler weiter vordringen werden in den Westen oder nicht.
Und in dieser spannenden Geschichte entfaltet Cecil B. DeMille eine farbenprächtige, kitschige und imposante Dramaturgie um den Kampf zweier unvereinbarer Gegensätze zwischen Weiß und Rot.
Gary Cooper muß sich als couragierter und mutiger Captain behaupten gegen verräterische Schurken, die den Konflikt zwischen Indianern und Weißen schüren, um sich daran zu bereichern.
Dem Regisseur gelingt es sehr gut, die historische Atmosphäre und Stimmung darzustellen, samt den bunten Militärkostümen, dramatischen Dialogen und Massenszenen. Die exotische Wildheit der zum Kampf entschlossenen Indianer wird in faszinierender Effektivität präsentiert.
Es ist im Grunde ein Monumentalfilm von 140 Minuten, bei dem man sich betrachtende Zeit zu nehmen hat, um die Handlung vom Anfang bis zum Ende auf sich wirken lassen zu können.
Es ist schön, Gary Cooper in lederner Kleidung als Waldläufer durch die tiefen Wälder zu folgen, wie er sich auf einen Baum schwingt, oder ein Kanu durch wilde Stromschnellen manövriert.
Eine sich durch die Abenteuergeschichte mitziehende Liebesromanze bekommt genauso Platz, wie auch die ausufernde Fülle von Kurzauftritten aufstrebender Filmstars wie Lex Barker oder Lloyd Bridges.
Boris Karloff als Häuptling Guyasuta tritt und dreht sein stoisch mimisches Gehabe ordentlich auf.
Die deutsche Synchronisation ist relativ problematisch, jedoch im Toleranzrahmen. Aufgrund der Seltenheit des Filmauftritts im TV ein befriedigendes und dankenswürdiges Produkt.
Mladen Kosar
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am 26. Mai 2009
Wahrscheinlich sind es fünfzig Jahre her, seit ich den Film das erste Mal gesehen habe. Darsteller, Handlung, Action und Erzählrhitmus haben bis heute nichts von ihrer Faszination verloren. Allein die Besetzung mit Gary Cooper, Paulette Goddard, Ward Bond, Howard da Silva, Boris Karloff und vielen ausgezeichneten anderen Schauspielern ist einmalig. Die Action-szenen gehören zum Besten was in Abenteuerfilmen zu sehen ist. Und dann das Preis-/ Leistungsverhältnis!!! Beinahe Geschenkt. Kaufen !!!!
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am 2. Juni 2009
"Die Unbesiegten" ("Unconquered", 1947) war der letzte von vier Filmen, die Gary Cooper unter der Regie von Cecil B. DeMille drehte, und stellt nicht gerade einen Höhepunkt in der glanzvollen Karriere des Helden dar. Vor allem der Vergleich mit "Held der Prärie" ("The Plainsman", 1936) fällt klar zugunsten des älteren Films aus, von dem "Die Unbesiegten" einen wenig überzeugenden zweiten Aufguss darstellt.

Die Geschichte ist die gleiche, nur spielt sie ein gutes Jahrhundert früher, noch vor dem amerikanischen Unabhängigkeitskrieg; es handelt sich also um einen "Präwestern". Wieder geht es um einen schurkischen Waffenhändler (diesmal gespielt von Howard Da Silva), der die Indianer für ihren Krieg gegen die Weißen ausrüstet, und wieder spielt Cooper den aufrechten, stoischen Helden, der als einziger den Schurken durchschaut, dessen Anschläge in letzter Sekunde zunichte macht und den Gegner schließlich zur Strecke bringt. Wieder gibt es eine ziemlich kapriziöse Frau an Coopers Seite (Paulette Goddard), die, wie Jean Arthur in "The Plainsman", den Indianern in die Hände fällt und von Cooper gerettet wird. Allerdings darf Cooper diesmal überleben, und statt mit dem Tod des Helden endet der Film diesmal mit dessen Hochzeit.
Das ist alles durchaus solide gemacht, es gibt schöne Bilder, dazu hinreichend Spannung und Action; die Besetzung ist solide (darunter Mike Mazurki als Gehilfe des Schurken und der omnipräsente Ward Bond als Coopers Freund; als indianische Frau des Waffenhändlers ist auch DeMilles Adoptivtochter Katherine dabei) und Paulette Goddard sogar ausgezeichnet. Cooper ist ebenfalls gut, kann aber nicht entfernt an seine fabelhafte Leistung in der ähnlichen, aber viel komplexeren Rolle des Wild Bill Hickock in "The Plainsman" anknüpfen. Elf Jahre später ist er diesem ungebrochenen Heldentum eigentlich längst entwachsen, wirkt ein wenig unterfordert und spielt seinen Part mit mehr Routine als Begeisterung.

Besonders unangenehm fällt in diesem Film die Darstellung der Indianer als ausnahmslos brutale, hässliche und tückische Wilde auf. Mit diesem Indianerbild steht "Die Unbesiegten" natürlich nicht allein da, es fällt aber hier besonders ins Gewicht, gerade weil die Indianer hier nicht, wie in vielen Western, einfach als gesichtslose, quasi abstrakte Bedrohung gezeigt werden, sondern in Einzelfiguren durchaus Namen, Gesicht und Stimme bekommen. Die Botschaft ist: auch wenn man die Indianer näher kennenlernt, erweisen sie sich als barbarisches Mörderpack. Da passt es genau ins Bild, dass der Häuptling Guyasuta von Hollywoods Monster Nr. 1, Boris Karloff, verkörpert wird. Dass sie die eigentlichen Besitzer des umkämpften Landes sind, geht irgendwie unter ... "Sie werden uns nie vertreiben können, weil wir unsere Freiheit zu sehr lieben", spricht Captain Holden, der von Cooper verkörperte Held - womit ganz unverhohlen die Freiheit gemeint ist, den Indianern ihr Land wegzunehmen. -
Wer sich daran nicht stört, bekommt für sein Geld immerhin einen spannenden und farbenprächtigen Abenteuerfilm. Die Bildqualität dieses frühen Farbfilms ist passabel, der Ton dagegen von Verzerrungen beeinträchtigt und nur gerade noch erträglich. Nennenswerte Extras gibt es nicht.
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am 27. März 2009
für diesen film gilt das gleiche,wie auch für "die scharlachroten reiter" und einige andere hollywood-klassiker:eine deutsche ausgabe ist längst überfällig.falls diese klassiker doch noch mal erscheinen sollten,dann bitte nicht mit neuer synchronisation-auf diese weise hat man schon den superklassiker "wem die stunde schlägt" kaputt gemacht. "die unbesiegten" wie auch "die scharlachroten reiter" sind überdies erstklassig knallbunte bilderbogen.
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am 14. Oktober 2011
Ich habe den Film von einen Bekannten als Orginalversion in Englich gesehen, und ich muß sagen ich war begeistert leider keine Untertitel in Deutsch ein " Muß " für jeden Klassiker Fan.

Als ich jetzt ein Angeot von Amazon bekam, den Film deutsch synchronisiert zu bekommen, dazu noch zu einem fairen Preis. Habe ich natülich sofort zugeschlagen.

Als ich heute die DVD der Mondo Entertainment GmbH bekam war ich natürlich hell auf begeistert.
DVD rein in den Player das Teil angeworfen!!!!!

Böse Überraschung ein total unscharfes Bild verwaschen und zuviel Farbe.
Ich habe mir daraufhin die engliche DVD noch mal ausgeborgt und die beiden Verglichen. ein Himmelweiter Unterschied im Bild und auch im Ton.
so jetzt kommts Deutsche DVD
Abzug 50 % wegen des schlechten und unscharfen Bildes.
Der Hammer kommt aber noch der Ton ist total übersteuert Kraaatzt und die Höhen sind vom Rauschen kaum zu unterscheiden. Mann versteht natürlich alles aber wie.
Abzug auch 50%
Warscheinlich war das eine schnell Aktion von Mondo Entertainment GmbH.
Haupsache Kohle
Der Audio und Video Techniker war warscheinlich betrunken oder so.
Echt ne Meisterleistung wie mann das Material so verunstalten kann.

Fatzit: Leuten mit Sehstörungen und mit Hörgeräten kann mann diese DVD empfehlen
"Oh guck, mal das ist aber ein schöner Film Omi,kennst du den noch.
Den haben wir doch im Kino gesehen 47 oder etwas später".

Das ist unterste Schublade so wie Tele5 oder von KD "Kabel eins Classiks"

Den 1 Stern gibts nur dafür weil das Movie nicht vergessen werden darf.

Wer gute Qualität haben möchte sollte sich die engliche Version
"Unconquered" von 1947 besorgen.
Mann muß natürlich des Englichen Mächtig sein
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am 20. Juni 2014
ein klassiker den mann gesehen haben muss, wer klassiker Filme mag sollte sich diesen klassiker kaufen sehr unterhalsammer film meine empfehlung für diesen film da gebe ich gerne 5 sterne
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TOP 1000 REZENSENTam 27. Februar 2012
(Vorsicht, leichte Spoiler!)

Und so gab es sicherlich auch einmal eine Zeit - ich kann mich daran erinnern -, als mich Cecil B. DeMilles Kolonialzeitwestern "Unconquered" aus dem Jahre 1947 gleichermaßen beeindruckte wie fesselte. Das muß so irgendwann in den späten 70ern gewesen sein, als ich noch ein kleiner Junge war.

Vor einigen Tagen nun habe ich mir diesen Western wieder angeschaut und kann ihm - anders als vielen anderen Klassikern - nicht mehr wirklich viel abgewinnen. Denn "Unconquered" zeigt, wie wenig sich DeMille im Grunde im Laufe seiner beruflichen Karriere weiterentwickelt hat, setzt er doch stets ausschließlich auf Opulenz im Hinblick auf die Ausstattung, die Besetzung, Schauplätze und Action, so daß man ihn fast als eine Art Roland-Emmerich-Vorläufer schmähen könnte, wäre da nicht die Tatsache, daß einigen von DeMilles Filmen ein politischer Subtext zugrunde liegt, während bei Emmerich ja - um es mal doppelt boshaft zu sagen - meist [1] lediglich "sound and fury, signifying nothing" zu finden sind.

"Unconquered" handelt von dem Offizier Christopher Holden (Gary Cooper) und seinen Bemühungen, die Pläne des durchtriebenen Geschäftsmannes Garth (Howard Da Silva) zu vereiteln, dem es darum zu tun ist, verschiedene Indianerstämme gegen die Siedler aufzuwiegeln, um sich selbst in den Besitz größerer Landflächen zu bringen. Natürlich darf auch die Romantik nicht zu kurz kommen, und so kämpfen beide Männer auch noch um dieselbe Frau - die junge Abigail Hale (Paulette Goddard), eine junge Engländerin, die als Mörderin verurteilt und daraufhin als Sklavin für 18 Jahre in die Kolonien geschickt wurde. Holden erwirbt die Frau noch auf dem Schiff, um den ihm verhaßten Garth zu reizen, und läßt sie anschließend frei, doch sein Widersacher versteht es, Abigail doch noch als Sklavin in seinen Besitz zu bringen. Fortan versucht er mit allen Mitteln, die junge Frau zu bedrängen, was ihr auch den Haß von Garths Ehefrau, der Häuptlingstochter Hannah (Katherine DeMille) einbringt.

Man sieht schon, hier wird einem einiges geboten, und der Film wartet denn auch mit vielen effektvollen Szenen auf, wie einer Kanujagd, einem nächtlichen Angriff auf Fort Pitt (das spätere Pittsburgh), dem atemberaubenden Auftauchen Holdens aus Schall und Rauch in einem Indianerlager, in dem Abigail zu Tode gemartert werden soll, oder der hilfreichen Armee aus Toten [2], mit der die Indianer am Ende genarrt werden. Dennoch bleiben die Charaktere flach und farblos, und man kann sich des Gefühls nicht erwehren, daß DeMille sich seit der Vorkriegszeit künstlerisch kein bißchen weiterentwickelt hat. Aber warum sollte er dies auch, mag man sich zynisch fragen, spielten seine Filme doch stets genügend Geld ein, [3] wie auch William A. Wellman einräumen mußte, der DeMilles Filme für die schrecklichsten hielt, die er je gesehen hatte. Ich will nicht annähernd so weit gehen, gebe aber zu bedenken, daß im gleichen Jahr der sehr viel innovativere Western "Pursued" von Raoul Walsh erschien und daß Robert Wises "Blood on the Moon", Henry Levins "The Man from Colorado" oder auch Hustons "The Treasure of the Sierra Madre" ein Jahr später folgen sollten. All dies Western, die zeigten, daß das Genre eben nicht mehr in den Kinderschuhen steckte, die DeMille ihm mit seinen Filmen anmaß. Wellman hatte 1943 "The Ox-Bow Incident" gedreht und legte 1948 mit "Yellow Sky" nach, und vergleicht man DeMilles "Unconquered" mit all diesen Filmen, dann wird klar, daß DeMille, anders als sein Held aus "Western Union", irgendwie den Zug verpaßt hatte. Allerdings nicht den mit dem Dollarzeichen.

Wie schon in "Western Union" nutzt DeMille auch in "Unconquered" die Fabel des Filmes, um politische Botschaften zu verbreiten, und hier muß man an den Filmtitel "Ein Mann sieht rot" denken, denn welche Hysterie der Zeichnung, die die Indianer in diesem Film erfahren, zugrunde liegt, mag sich dem erschließen, der sich vergegenwärtigt, welche Rolle DeMille in der Screen Directors' Guild und in der Diskussion um Schwarze Listen mit den Namen aller des Kommunismus verdächtigen Künstler spielte. So tat sich DeMille unter anderem mit dem Vorschlag hervor, Regisseure sollten während der Dreharbeiten Crew und Besetzung genauestens beobachten und über kommunistische Neigungen Bericht erstatten. In "Unconquered" zeigte DeMille denn auch, wozu die Roten (nicht so sehr die Indianer, sondern die Kommunisten) fähig waren: Sie quälten und töteten Männer, Frauen und Kinder, nahmen den Siedlern alles, was sie sich aufgebaut hatten, und zogen eine Spur der Zerstörung durchs Land. Einen Frieden mit ihnen konnte es nicht geben, denn auf ihr gegebenes Wort durfte man nicht zählen. Aber sie hatten die Rechnung ohne Gary Cooper gemacht, der hier stellvertretend für alle Amerikaner spricht, daß niemand den Bewohnern von Gottes eigenem Land ihre Freiheit werde nehmen können. Und Paulette Goddard setzt dazu diesen herrlich verklärten Blick auf, der uns aus "The Great Dictator" bekannt ist und wohl zu den bewegendsten Momenten jenes Filmes gehört, der hier indes vollkommen seine Wirkung verfehlt, weil Paulette Goddard diesen Blick in "Unconquered" angesichts der Epik und Dramatik und moralischen Wichtigkeit des Stoffes und vielleicht auch angesichts der fehlenden Tiefe ihrer Figur alle Naslang aufsetzt.

Für Boris Karloff als Seneca-Häuptling Gayasuta waren DeMilles Indianer wenigstens eine Möglichkeit, mal etwas anderes als Horrorgestalten zu spielen - oder doch nicht? Denn die Indianer in "Unconquered" sind allesamt groteske Wilde, die mit weitaufgerissenen Augen und Mündern und aufgeblähten Nasenlöchern in die Welt blicken, sich dabei mit ungelenken und abgehackten Bewegungen, den Don-Siegel-Klassiker "Invasion of the Body Snatchers" vorausahnend, bewegen und stets so sprechen, als hätten sie es gerade eben gelernt, dies aber so gut wie nie tun, ohne sich vorher wie ein altrömischer Histrione mit der Faust auf die Brust zu klopfen - oder zu howghen, um in der Sprache jener Zeit zu bleiben. Seneca war zwar ein Stoiker, aber soooo stoisch doch auch wieder nicht ...

Es sind sicher Filme wie dieser, die dazu beitragen, bei vielen Leuten das Bild vom Western als einem recht einfach gestrickten, erzkonservativen Genre zu festigen. Aber immerhin kann "Unconquered" recht ordentlich unterhalten und bewegt sich für mich somit im Mittelfeld - wobei ich allerdings die recht schlechte Überarbeitung des Filmes in Sachen Farben und Ton nicht in die Bewertung einfließen lasse.

Zum Abschluß möchte ich noch auf Michael Coynes Studie "The Crowded Prairie" hinweisen, die ebenfalls eine sehr kritische Lesart des Filmes pflegt und die hier zu Teilen in meine Darstellung eingeflossen ist.

[1] Der Fairness halber schreibe ich "meist", weil ich noch nicht alle Emmerich-Filme gesehen habe und dieses Defizit auch ganz bestimmt nicht aufarbeiten werde.

[2] Ob hier eine Inspiration für Sergio Leone und die Friedhofsszene aus "A Fistful of Dollars" (1964) vorlag, vermag ich nicht zu sagen. Und auch nicht, ob DeMille es begrüßt hätte, einen politisch soooo Schwarze-Listen-würdigen Regisseur wie Leone inspiriert zu haben.

[3] "Unconquered" beispielsweise war der zweiteinspielstärkste Western des Jahres 1947, und in der inflationsbereinigten Tabelle der kommerziell erfolgreichsten Western steht er immerhin an fünfter Stelle.
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