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Hoffnung wagen (Riemann) Gebundene Ausgabe – 4. Juni 2007
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Barack Obama
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Seitenzahl der Print-Ausgabe480 Seiten
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SpracheDeutsch
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HerausgeberRiemann
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Erscheinungstermin4. Juni 2007
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ISBN-103570500810
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ISBN-13978-3570500811
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Produktbeschreibungen
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Überraschend für ein Buch, mit dem sich ein Politiker für höhere Aufgaben empfehlen will, ist die selbstkritische Aufmerksamkeit, mit der Obama sich selbst und seine eigene, ihm in manchen Fragen zu dogmatische Partei in den Blick nimmt. Noch überraschter aber ist man bei der Lektüre, dass man ihm diese Selbstkritik abnimmt, statt in ihr bloß eine der üblichen Finten zu erkennen, mit denen man bei genau den Wählern Punkte sammeln möchte, die einen nicht sowieso schon wählen. Der Autor scheut sich auch nicht, offen diejenigen politischen Überzeugungen vor seinen Lesern auszubreiten, von denen er weiß, dass die Mehrheit der Amerikaner sie nicht teilt. Aber wie er dies tut, erscheint glaubwürdig und gibt eine Ahnung davon, weshalb Viele in dem Afroamerikaner einen echten Hoffnungsträger sehen und glauben, er könne dem Land den American Dream wiedergeben, der es einst groß gemacht hat.
Innenpolitisch würde man dem Autor nach der Lektüre zutrauen, die tiefen Gräben, die die Präsidentschaft von George W. Bush in der amerikanischen Gesellschaft aufgerissen hat, zu überwinden. Außenpolitisch ist das Profil, das in diesem überaus lesenswerten Buch gezeichnet wird, noch recht unscharf. Immerhin, so viel kann man mit einiger Sicherheit schließen, würde ein Präsident Obama einen weniger texanischen Stil pflegen als der scheidende Präsident. Aber dies gilt nicht nur, völlig unabhängig von ihrer Parteizugehörigkeit, für alle übrigen möglichen Mitbewerber auch, es ist auch wirklich keine Überraschung. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Klappentext
taz
"Aber nicht die Kriegsgegnerschaft, sondern der weltoffene Blick und die Intelligenz machen Obama zu einem hervorragenden Anwärter auf das Weisse Haus. Mit seinem Buch stellt er dies überzeugend unter Beweis."
SONNTAGS ZEITUNG
"In sehr kurzer Zeit hat es Barack Obama geschafft, sich als Gegenstand von nationalem Interesse, Neugier und unbestimmter Hoffnung zu etablieren. Dieses Buch rechtfertigt diese Gefühle vollkommen."
Gary Hart, New York Times
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Obama lebt mit seiner Frau und seinen zwei Töchtern Sasha und Malia in Chicago.
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Produktinformation
- Herausgeber : Riemann (4. Juni 2007)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 480 Seiten
- ISBN-10 : 3570500810
- ISBN-13 : 978-3570500811
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Amazon Bestseller-Rang:
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- Nr. 1,783 in US-amerikanische Politik (Bücher)
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Insbesondere den vielen Denkfaulen fällt das natürlich schwer.
Was mir bei der Lektüre aufgefallen ist:
Obama fragte sich, wie er in den Mühlen der Politik authentisch bleiben konnte. Er empfand die amerikanische Art, Wahlkämpfe zu veranstalten, als "Krebsgeschwür", begleitet von einer "Beleidigungsindustrie" (S. 28). Den Gedanken, die USA würden von einer "bösen Clique" beherrscht, lehnte er als Verschwörungstheorie ab (S. 38). Er war nicht grundsätzlich gegen Krieg, doch gegen den Krieg mit dem Irak (2003): "Statt aufrichtig Rechenschaft über das Für und Wider des geplanten Feldzugs abzulegen, startete die Regierung eine PR-Kampagne. Sie manipulierte Geheimdienstberichte, um ihr Anliegen zu untermauern, untertrieb massiv sowohl die Kosten als auch den Personalbedarf für die Militäraktion und beschwor sogar die Horrorvision von Atompilzen" (S. 375).
Die Moral Obamas basierte auf der Goldenen Regel. Er nahm sich vor, "bei anderen Menschen immer erst einmal gute Absichten zu vermuten" (S. 257). Nach seiner Taufe in der Trinity United Church of Christ spürte er Gott in sich, unterwarf sich Gottes Wille und nahm sich vor, die göttliche Wahrheit zu erkennen. Die Prüfung Abrahams (Gen 22,1-19) beeindruckte ihn tief.
Er studierte politische Philosophie, um eine Bestätigung der Werte seiner Mutter zu finden und weil er "eine Sprache und einen Handlungsrahmen haben wollte, um mit an einer Gemeinschaft zu bauen und Gerechtigkeit zu verwirklichen" (S. 266). Doch während des Jurastudiums hatte er auch Bedenken, er könnte seine Jugendideale verraten und sich mit der Welt arrangieren, wie sie ist.








