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Die Hochzeit des Mönchs. Plautus im Nonnenkloster: Novellen (Reclams Universal-Bibliothek) Broschiert – 1986

4.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Format: Broschiert
Die Hochzeit des Mönchs

Verona zu Beginn des vierzehnten Jahrhunderts. An einem frostigen Novemberabend gesellt sich ein „gravitätischer Mann, dessen große Züge und lange Gewänder aus einer anderen Welt zu sein schienen“, zu einer fürstlichen Abendgesellschaft. Wir alle kennen das Konterfei des Gastes, welches die Rückseite der italienischen 2 Euro Münze schmückt. Es ist kein Geringerer als der berühmte Dante Alighieri.

Im Kreise der Gäste beiderlei Geschlechts wird gelacht und gescherzt. Unter die adligen Teilnehmer hat sich Hofgesinde gemischt. Die Szenerie erinnert an die Rahmenhandlung aus Giovanni Boccaccios Novellensammlung ‚Decamerone’. Wie bei Boccaccio Männer und Frauen zusammenfinden und Geschichten erzählen, die unter einem bestimmten Leitmotto stehen, so wird auch in Meyers Novelle den Vortragenden ein Thema vorgegeben: der plötzliche Berufswechsel.

Der Dichter erkundigt sich, welche Facetten des Themas bereits behandelt wurden und entscheidet sich dann für die Geschichte eines Mönchs, der sein Gelübde freiwillig löste. Die Inspiration will Dante aus einer Grabinschrift gewonnen haben.

Eine Diskussion über den Sinn und Zwecke des Mönchtums setzt ein und gipfelt in der ketzerischen Frage, ob es mehr schlechte als gute Mönche gäbe. Dante beendet das Streitgespräch, indem er darauf verweist, dass das Gute in der Welt vorherrsche: „Fragt und untersucht unsere Philosophie nicht, wie ist das Böse in die Welt gekommen? Wären die Bösen in der Mehrzahl, so frügen wir: wie kam das Gute in die Welt?
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Format: Broschiert
Nach mehrmaligem Lesen finde ich immer noch Überraschungen, sei es, daß mir
erst jetzt die Symbolik der Namensgebungen auffiel oder Hintergründe, die
Meyer mit einem kleinen Handstreich mal eben anreißt, mein Verlangen
anregen, weiter gründlich in der Literatur zu recherchieren. Erinnert z.B.
nicht schon die Eingangsszene an Boccaccio? Sehe ich da nicht Einflüsse und
Bezüge zu Themen, die sich bei Goethe und Molière finden? Oder viel später
in der Psychologie und Philosophie unserer Tage? Griechische und römische
Mythologie ist verwoben mit dem Spiel des Fatums inmitten psychologisch
gewitzter Kenntnis menschlicher Schwächen und Eitelkeiten. Wortspiele, von
Protagonisten verwendete Spitzfindigkeiten regen an zum Kombinieren und
Schlußfolgern. Meyer ist hintergründig, vielleicht sogar verschlagen, er
verkleidet die Ambivalenz und Triebhaftigkeit der Menschen hinter
mannigfaltigsten Masken. Und immer farbig und gedrängt. Sehr bildhaft. Von
wegen bürgerlicher Realismus!
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Format: Broschiert
Poggio, ehemaliger Kleriker und päpstlicher Sekretär, Dichter und Sammler antiker Schriften, besonders der Werke des Plautus, nunmehr Familienvater mit aus der Art geschlagenen Söhnen, ist eigentlich ein Ästhet, der alles, was um ihn herum geschieht, aus der Distanz nach Gefallen und Mißfallen beurteilt und genießt. Nun wird er Zeuge einer unglücklich abgebogenen Liebesgeschichte. Sein Verantwortungsgefühl erwacht. Er weiß die Dinge so hinzudrehen, daß er einen eklatanten Klosterbetrug aufdeckt, die unglückliche Braut Christi ihrem geeigneteren irdischen Bräutigam zuführt und zugleich an die begehrte Schriftrolle mit den gesuchten Komödien des Plautus herankommt.
Das Werk, Meyers kürzeste Novelle und zugleich eine seiner wenigen mit glücklichem Ausgang, ist kühl wie eine Marmorstatue unter mediterranem Himmel erzählt und entfaltet seinen anhaltenden Reiz auf der Folie vertrauter Kenntnis. Das ist nichts für unkonzentrierte Diagonalleser.
Es gibt neben den zahlreichen Leseausgaben inzwischen einige Hörbuchversionen. Zum Verständnis ist es wichtig, daß der Aufnehmende Pausen bekommt, um die dichte Information auf sich einwirken zu lassen. Leider bringen Produzenten nicht immer die Aufmerksamkeit zustande, um solche perfekten Textkunstwerke zu vermitteln. Also aufpassen und nicht unbedingt auf das von Meyer Gemeinte zurückschließen!
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Format: Broschiert
Conrad Ferdinand Meyer: Die Hochzeit des Mönchs, 1884

Auf dieses Buch aufmerksam wurde ich durch dessen Titel. Als ich das Buch dann las, stellte ich fest, dass der Inhalt ziemlich genau meinen Erwartungen entspricht: Die Novelle handelt von einem Mönch, der heiratet, was ihn und sein Umfeld in einige Schwierigkeiten bringt.

"Die Hochzeit des Mönchs" ist in der Form der Rahmen- und Binnenerzählung geschrieben. Conrad Ferdinand Meyer konzipierte den Text aus persönlichen Gründen als historische Novelle und verlegte die Handlung ins hochmittelalterliche Italien. Dante, der aus seiner Heimatstadt vertrieben und vom Fürsten in Verona aufgenommen wurde, tritt an einem kalten Winterabend in den Kreis der Höflinge, die sich um den Fürsten am Kamin versammelt haben. Auf Bitten des Fürsten erzählt er eine Geschichte zum Thema "Berufswechsel". Inspiriert durch einen Grabstein in Padua, erfindet er die Geschichte des Mönchs Astorre.

Astorre kehrt unter dem Druck seines sterbenden Vaters nach mehreren Jahren im Kloster widerwillig ins weltliche Leben zurück und verspricht, Diana, die Braut seines eben verstorbenen Bruders, zur Frau zu nehmen, um das weitere Bestehen des Geschlechtes zu gewährleisten. Der ehemalige Mönch fühlt sich aber von seinem Vater um das Klosterleben betrogen und empfindet tiefe Reue. Doch sobald Astorre von den strengen Regeln des Klosterlebens befreit ist, wird er haltlos. Seine Gefühle überwältigen ihn und schon bald begeht er einen weiteren Treuebruch: Er verliebt sich in Antiope und vermählt sich mit ihr am Tag nach seiner Verlobung mit Diana. Da er damit gegen die Regeln der Gesellschaft verstösst, macht er sich seine Mitmenschen zu Todfeinden.
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