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Hochdeutschland: Roman Gebundene Ausgabe – 5. März 2018
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Victor kann sein albernes Siegerdasein als erfolgreicher Investmentbanker schon lange nicht mehr ernst nehmen. Alle Versuche, sich zu verlieben, scheinen ebenso zum Scheitern verdammt zu sein, wie es seine Ehe war. Er ist ein Produkt der marktorientierten deutschen Gesellschaft und dieselben Fähigkeiten, auf denen sein Erfolg in diesem System basiert, weisen ihm jetzt den Ausweg – eine Revolution.
Er bewohnt eine gläserne Villa im Taunus, hat bei Bedarf Sex im Spa-Bereich des Hotel Adlon und schafft es, die Work-Life-Balance der Mitarbeiter seiner Bank in einem rentablen Ungleichgewicht zu halten. Doch all das führt zu nichts. Zum Glück lernt er den italophilen Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland kennen, dessen Lebenstraum es ist, nach seiner politischen Laufbahn als steinreicher Investmentbanker mit dem Ferrari durch Mailand zu gleiten. Dafür braucht er Victors Hilfe und unterstützt ihn im Gegenzug dabei, eine populistische Bewegung zu gründen, deren rohe Lebendigkeit Victor erlösen wird. In seinem Roman wirft Alexander Schimmelbusch ein grelles Licht auf die deutsche Volksseele und stellt die zentralen Fragen unserer Zeit: Ist unser System kaputt? Was ist Elite? Können wir überhaupt noch kommunizieren? Haben wir Prinzipien? Welchen Preis zahlt man dafür, nach seinen eigenen Regeln zu leben? Ist es Zeit für einen radikalen Neuanfang? Für eine Stunde null, wie nach einem Krieg?
- Seitenzahl der Print-Ausgabe214 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberTropen
- Erscheinungstermin5. März 2018
- Abmessungen14.5 x 2.2 x 21.6 cm
- ISBN-103608503803
- ISBN-13978-3608503807
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Produktbeschreibungen
Pressestimmen
»Im besten und cleversten Sinn ist "Hochdeutschland" so etwas wie eine deutsche Antwort auf Michael Houllebecqs vor drei Jahren erschienenen dystopisch-satirischen Roman "Unterwerfung".[...] Und für wie blühend man Alexander Schimmelbuschs Fantasie hält. Die Farce ist hier jedenfalls die Komödie, bei der einem das Lachen im Hals stecken bleibt.« Jens-Christian Rabe, Süddeutsche Zeitung, 22.03.2018 -- Jens-Christian Rabe ― Süddeutsche Zeitung Published On: 2018-03-22
»Die kälteste und eleganteste Sprache der deutschen Gegenwartsliteratur« Jan Küveler, Die Welt, 01.12.2018 -- Jan Küveler ― Die Welt Published On: 2018-12-01
»Ein rasanter Trip durch rebellierende Männerseelen, die Bankerwelt - und zu Quellen heutiger Kriege.« Inge Waldinger, Wiener Zeitung, 21./22.07.2018 -- Inge Waldinger ― Wiener Zeitung Published On: 2018-07-22
»Dieser Roman ist nicht wirklich eine Satire, er ist bitterböse, er ist sarkastisch. Er besticht durch seinen Humor und durch sein fundiertes Wissen über das Investmentbankermilieu. Er schafft es aber auch, die politische Gefühlslage in Deutschland abzubilden. Manche nennen es das Buch der Stunde, weil vor allem unsere Wirtschaftswelt selten so treffend und entlarvend dargestellt wurde.« Jörg Petzold, Flux FM, 05.05.2018 -- Jörg Petzold ― Flux FM Published On: 2018-05-05
»"Hochdeutschland" von Alexander Schimmelbusch ist kluge und wie die Faust aufs Auge unserer gegenwärtigen Realität passende Unterhaltung.« Erik Lim, Südwestpresse, 05.2018 -- Erik Lim ― Südwestpresse Published On: 2018-05-01
»Mit "Hochdeutschland" [...] hat [Schimmelbusch] eine bitterböse, aber bedrückende Analyse einer visionslosen Gesellschaft geschaffen, einen bösen und klugen Schelmenroman.« OÖ Nachrichten, 05.2018 ― Oberösterreichische Nachrichten Published On: 2018-05-01
»Schimmelbusch führt uns mephistophelisch unsere inneren kulturpessimistischen, gesellschaftskritischen, politischen Schweinehunde vor. Der Wahlomat jedenfalls würde beim Programm der Deutschen AG zweifellos verrückt spielen. Ein schamlos hellsichtiges, anmaßendes, unsere Gegenwart kenntlich machendes Buch.« Markus Clauer, Rheinpfalz, 20.04.2018 -- Markus Clauer ― Rheinpfalz Published On: 2018-04-20
»...entscheidend ist, mit welcher Souveränität Schimmelbusch die Welt hinter den hohen Türmen der Banken nicht nur ins Leben, sondern vor allem in den Bereich der Kultur zurückholt….Es ist ein raues, schnelles, irres Buch von kristalliner Eleganz. ... Darum wünschte man sich für jedes Regal aus Kiefernholz und jede Studenten-WG in Marburg und Bielefeld, dass dort, wie in der Bibliothek des ehemaligen VW-Chefs Müller, bald Alexander Schimmelbuschs Hochdeutschland stünde: Denn das wäre genau das richtige Buch, um zu zeigen, dass die schärfste kulturelle Kritik des Kapitalismus natürlich nur aus dem Kapitalismus selbst kommen kann, basierend auf einer genauen Detailkenntnis, auf einem Verständnis für die Sucht nach Aufstieg und Fall, inklusive gnädigen Blicks auf die Verkrustungen und Vernarbungen der Bankerseelen. Ein Roman, der zeigt, dass auch hierbei Humor erlaubt ist.« Florian Illies, Die Zeit, 19.04.2018 -- Florian Illies ― Die Zeit Published On: 2018-04-19
»Es ist nicht nötig, sich die Antworten auf Fragen der Gegenwart von der Meta-Ebene zu kratzen. Der Schriftsteller bleibt so real, dass es Angst macht – vor allem aber Spaß.[...] Es gibt ihn: den deutschen Gegenwartsroman, der kein literarischer Selfie ist, sondern ein Spiegel. Bis zum "extremistischen Rauschen", das allem ein Ende setzt. Über das man noch mal kichern kann. Noch.« Janina Fleischer, Leipziger Volkszeitung, 19.04.2018 -- Janina Fleischer ― Leipziger Volkszeitung Published On: 2018-04-19
»Die deutsche Literatur hat auf eine so hintersinnig böse Satire ein Weilchen warten müssen. Und wie die dickeren Bücher des Franzosen Houllebecq dürfte auch dieser eher schmale Roman nebst aller Unkenrufe mühelos missverstanden werden. Schimmelbusch hat es darauf angelegt.« Jens-Uwe Sommerschuh, Sächsische Zeitung, 16.04.2018 -- Jens-Uwe Sommerschuh ― Sächsische Zeitung Published On: 2018-04-16
»Schimmelbusch ist ein meisterhafter Fabulierer, der die aktuelle politische Stimmung gekonnt zuspitzt. Mit "Hochdeutschland" hat er einen furiosen Roman über die Abgehobenheit der Eliten und die Chancen der Korrektur verfasst.« Günter Keil, Landshuter Zeitung, 14.04.2018 -- Günter Keil ― Landshuter Zeitung Published On: 2018-04-14
»Nicht nur der Roman der Stunde. Wenn man zu End gelacht hat, kann man dann auch endlich anfangen, über die Zeit, in der wir leben, bitterlich zu weinen.« Christian Schachinger, Der Standard, 30.03.2018 -- Christian Schachinger ― Der Standard Published On: 2018-03-30
»Hätten Romane Farben und Geschwindigkeiten, dann wäre "Hochdeutschland" von Alexander Schimmelbusch stahlblau und polarsilber, mit etwas kühlem Flaschenfrün und Schiefer.« Sarah Pines, Welt am Sonntag, 11.03.2018 -- Sarah Pines ― Welt am Sonntag Published On: 2018-03-11
»Schimmelbusch hat einen wahnsinnig lustigen, bösen, politisch klugen Untergangs- und Aufbruchsroman geschrieben.« Volker Weidermann, Literaturspiegel, 03.2018 -- Volker Weidermann ― Literaturspiegel Published On: 2018-03-01
»Mit seinem Roman "Hochdeutschland" wirft Alexander Schimmelbusch ein grelles Licht auf die seelische Verfassung der Nation.« Katja Kullmann, taz, 03.2018 -- Katja Kullmann ― taz - Die Tageszeitung Published On: 2018-03-01
Buchrückseite
Er bewohnt eine gläserne Villa im Taunus, hat bei Bedarf Sex im Spa-Bereich des Hotel Adlon und schafft es, die Work-Life-Balance der Mitarbeiter seiner Bank in einem rentablen Ungleichgewicht zu halten. Doch all das führt zu nichts. Zum Glück lernt er den italophilen Finanzminister der Bundesrepublik Deutschland kennen, dessen Lebenstraum es ist, nach seiner politischen Laufbahn als steinreicher Investmentbanker mit dem Ferrari durch Mailand zu gleiten. Dafür braucht er Victors Hilfe und unterstützt ihn im Gegenzug dabei, eine populistische Bewegung zu gründen, deren rohe Lebendigkeit Victor erlösen wird. In seinem Roman wirft Alexander Schimmelbusch ein grelles Licht auf die deutsche Volksseele und stellt die zentralen Fragen unserer Zeit: Ist unser System kaputt? Was ist Elite? Können wir überhaupt noch kommunizieren? Haben wir Prinzipien? Welchen Preis zahlt man dafür, nach seinen eigenen Regeln zu leben? Ist es Zeit für einen radikalen Neuanfang? Für eine Stunde null, wie nach einem Krieg?
"Als ich jung war, war wenigstens jeder bereit, sich für irgendeine Ideologie zu schlagen."
Sir George Weidenfeld
Victor kann sein albernes Siegerdasein als erfolgreicher Investmentbanker schon lange nicht mehr ernst nehmen. Alle Versuche, sich zu verlieben, scheinen ebenso zum Scheitern verdammt zu sein, wie es seine Ehe war. Er ist ein Produkt der marktorientierten deutschen Gesellschaft und dieselben Fähigkeiten, auf denen sein Erfolg in diesem System basiert, weisen ihm jetzt den Ausweg - eine Revolution.
Über den Autor und weitere Mitwirkende
Produktinformation
- Herausgeber : Tropen; 9. Druckaufl. 2020 Edition (5. März 2018)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 214 Seiten
- ISBN-10 : 3608503803
- ISBN-13 : 978-3608503807
- Abmessungen : 14.5 x 2.2 x 21.6 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 439,930 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 27,215 in Gegenwartsliteratur
- Nr. 46,990 in Literatur
- Nr. 153,332 in Unterhaltungsliteratur
- Kundenrezensionen:
Informationen zum Autor

Alexander Schimmelbusch, geboren 1975 in Frankfurt am Main, wuchs in New York auf, studierte an der Georgetown University in Washington und arbeitete dann fünf Jahre lang als Investmentbanker in London. Sein Debüt »Blut im Wasser« gewann den Preis der Hotlist der unabhängigen Verlage.
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Spitzenrezensionen
Spitzenbewertungen aus Deutschland
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Der politische Teil ist wirklich gut gelungen und deshalb ist meine Bewertung auch "nicht schlecht".
Ich war dennoch froh, dass ich es geschafft hatte.
Das politische Manifest wirkt in seiner Fülle erschlagend und erscheint für mich eher als persönliches Statement des Autors.
Danach musste der Roman noch irgendwie zu Ende gebracht werden ... naja wer's mag.
Den Preis von 15€ für die Online-Ausgabe halte ich für übertrieben - dafür dann also 3 Sterne.
Ab Mitte des Buches hatte ich überhaupt keine Lust mehr weiterzulesen, denn es fehlte weiterhin die Substanz und das Fesselnde oder das Gefühl, es kommt noch irgendetwas Lohnendes. Böse und brillant (wie beschrieben) sind hier unangebrachte Worte, egal wie man bemüht ist, hier etwas Derartiges zu finden. Das wird wohl kaum Geschmackssache sein. Die Sätze sind zum Teil nicht nur anstrengend oberflächlich, bemüht hochgestochen durch möglichst viele Worte, sondern einfach nichtssagend. So wurde nicht nur aus dem Thema nichts herausgeholt, sondern weitere Chancen verspielt. Die Sätze sollen wohl anspruchsvoll klingen, sind aber nur künstlich fabriziert ohne Inhalt. Möglicherweise merkt das dann nicht jeder. Das Buch hat mich ziemlich geärgert, besonders natürlich als Spiegel-Bestseller.
So ist das Buch gut lesbar, an etlichen Stellen aber so dick aufgetragen dass es ärgerlich ist






