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Hitze: Abenteuer eines Amateurs als Küchensklave, Sous-Chef, Pastamacher und Metzgerlehrling Taschenbuch – 8. März 2010

4.0 von 5 Sternen 28 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

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Da lässt einer alles stehen und liegen, Job, Stellung, Sicherheit, gewohntes Leben, bricht auf zu einem „Ausflug in die Unterwelt der professionellen Küche“ und arbeitet als „Küchensklave“ ein Jahr lang im Babbo in Manhattan, einem Italienischen Restaurant der Superklasse.

Eine spritzige Abenteuergeschichte, lebendig, authentisch und vor allem: so herrlich persönlich erzählt. Klare Sache, das bringt Bill Buford von Haus aus mit, Redakteur, Verleger und Buchautor in einem ist er, stets angetrieben von nimmersatter Neugier und nie ermüdender Entdeckerlust. Aber Buford bleibt nicht stehen bei Schilderungen und unterhaltsamer Wiedergabe von Gesehenem: er durchlebt und erlebt das, wovon und worüber er schreibt. „Ich hörte auf ein Autor zu sein, der über das Erlebnis Küche schrieb. Ich war ein Mitglied davon.“ Er geht an die Quelle, den Ursprung der Dinge, reist nach Italien, schaut Metzgern und Pastaherstellern nicht nur über die Schulter, sondern wird Teil derer, die in der Kette vom Erzeuger bis zum Restaurantchef tätig sind. „Es gibt zwei Gründe...Wann ich pflücke und was ich pflücke“ erzählt ihm Enrico über die Herstellung guten Olivenöls.

Das Buch ist einfach wunderbar, denn es erfüllt spielend mehrere Kriterien gleichzeitig: es liest sich ausgesprochen flüssig, ist anschaulich, lebendig, sprudelt vor Tatendrang und Aufgeschlossenheit, aber auch vor Witz, Komik und Leidenschaft. Daneben ist es eine Art charmantes Lehrbuch über die hinreissende Geschichte, die jedes vorgesetzte Menü hinter sich hat, vom Anbau des Gemüses bis zur harmonisch hektischen Zusammenarbeit in der Küche hinter den Kulissen des Restaurants. Es offenbart Geheimnisse, weiht in Unbekanntes ein und ist dabei noch spannend wie ein hervorragend geschriebener Abenteuerroman. „Man sieht überall Statuen von Politikern, Dichtern, Bischöfen, aber keine von Köchen, Speckpöklern oder Gemüsehändlern“ zitiert der Autor zu Beginn des Buches George Orwell. Keine Bange: Buford setzt mit seinem Buch sicherlich allen ein Denkmal.--Barbara Wegmann -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

"Bill Bufords kulinarische Passionsgeschichte besitzt die eine Zutat, die den meisten Büchern übers Kochen fehlt: Hirnschmalz." (Denis Scheck)

"Ich habe jeden Satz genossen wie ein gutgetrüffeltes Risotto." (Anthony Bourdain)

"Ein Meilenstein der Reportageliteratur." (Süddeutsche Zeitung)

"Tolle Reportagen, die hinter die Kulissen der Sterne-Gastronomie blicken lassen." (Für Sie)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von Niclas Grabowski TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 26. März 2008
Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der erfahrene Esser wird hier vieles wieder erkennen. Es geht um die Freude an einfachem, aber wirklich guten Essen. An Gerichten, die aus einer Mischung von gutem, solidem Handwerk und genialer Kreativität entstehen. Wobei der Bezug auf kulinarische Traditionen auch nicht fehlen darf. Aber es ist nicht nur der pure Genuss, der hier gefeiert wird. Vielleicht noch wichtiger sind die Menschen hinter dem wunderbaren Essen. Die, die in überhitzten Restaurantküchen arbeiten und dort ihr Leben an etwas Absurdes wie eine perfekte Pasta verschwenden. Die in der Toskana oder in abgelegenen Landschaften Spaniens Kleinbetriebe ohne jede Aussicht auch Wachstum oder ein befriedigendes, unternehmerisches Ergebnis führen. Die ihr persönliches Glück der Überzeugung opfern, dass Essen ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Kultur ist, wie Literatur, Musik, Malerei. Denn schließlich kann man ein gutes Gericht auch ein Gedicht nennen, oder?

Für denjenigen, der Essen erst noch entdecken muss, ist dies ein perfektes Buch. Es liest sich gut und erklärt viel über das Essen, seine Herstellung und das Genießen des Endergebnisses. Die vielen Biographien der Köche und Produzenten im Buch sind unterhaltsam geschrieben. Man lernt auch noch viel über das Geschäft, dass Restaurants auch sind. Betriebswirtschaft im Kleinformat, oft komplizierter und schwieriger als alle Aufgaben, welche ein weltweiter Konzern so zu bieten hat. Denn hier muss man außer empfindlichen Rohmaterialien in einer unübersichtlichen Logistikkette auch noch einen Haufen verrückter Menschen managen: Kunden, Kritiker und Köche. Das besondere an diesem Buch: Der Autor hat sich für seine Recherche selbst in die Küche begeben.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ein wirklich tolles Buch für jeden ambitionierten Amateur- bzw. Hobby-Koch – vor allem, wenn er auch noch ein Freund der Italienischen Küche ist!
Das Buch beschreibt eine Leidenschaft und ist mit Leidenschaft geschrieben. Um es geniessen zu können, vor allem aber wirklich verstehen zu können, worum es seinem Autor geht, muss man wohl schon selbst sehr gern kochen – nur ein Gourmet zu sein dürfte nicht ausreichen.
Buford hat kein Kochbuch geschrieben, aber man kann genügend Anregungen für die eigenen Kochkünste entnehmen.
Es regt an z.B. einmal ganz unterschiedliche Pastasorten von Hand herzustellen (ohne Nudelmaschine!) oder auch ein über viele Stunden köchelndes ragú zu bereiten. Es geht in Bufords Buch um kulinarisches Handwerk im besten Sinne des Wortes. Die Zubereitungsarten sind oft schlicht, aber eben handwerklich perfekt. Es geht gar nicht um eine wer weiss wie komplizierte Sterneküche, sondern um fundiertes Wissen und die Qualität der Ausgangsprodukte. Es geht auch darum regionale Produkte zu verwenden und das bedeutet natürlich sich danach zu richten, was zur jeweiligen Jahreszeit auf dem Markt angeboten wird. Das ist es, was Bill Buford sucht, wenn er nach Italien reist um die ursprüngliche Pastaherstellung zu erlernen, sich fragt, wann man eigentlich begann statt Wasser Eier für Pasta zu verwenden usw.. Es geht um perfektes Kochen, um Koch-„Kunst“, aber auch um regionale Traditionen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Eine kulinarische Heldenreise: Zu Beginn springt der fünfzigjährige Protagonist aus dem Paradies. Er wirft seinen hochdotierten Traumjob als Literaturchef des Intellektuellenmagazins The New Yorker hin, als er bei einem privaten Abendessen die spaßig gemeinte Einladung des aufbrausenden Spitzenkochs Mario Batali annimmt, bei ihm „Küchensklave“ zu werden, um endlich vernünftig kochen zu lernen.

Damit lässt er die soziale Sicherheit und gesellschaftliche Anerkennung eines der begehrtesten Jobs New Yorks hinter sich, um ganz unten in einer italienischen Restaurantküche neu anzufangen. In einem glänzenden Schreibstil schildert Hackordnung der Küche und den ruppigen Kasernenhofton, die sozial unverträglichen Arbeitszeiten, üble Schnittverletzungen und Verbrennungen. Es ist eine Welt, die ihn und den Leser an Dantes Reise durch die sieben Höllen erinnert:

„Du schwitzt bereits heftig, da dir schon seit Stunden sehr heiß ist. Ich habe noch nie so geschwitzt. Um vier Uhr früh, wenn ich schließlich zu Bett ging, strahlte ich immer noch Hitze aus, meine Eingeweide ein fleischiges Etwas, das immer noch kochte, mein Verstand unfähig, den ständig wiederkehrenden Gedanken aufzuhalten, dass dies mein Leben war: Ich hatte mich in eine Wurst verwandelt.“

Wo viele andere aufgegeben hätten, biss sich der leidensbereite Geistesmensch durch. Schon Jahre zuvor, war für seine Großreportage „Geil auf Gewalt – Unter Hooligans“ (2001) mit prügelnden Fußballfans durch Europa gezogen, um das ihn faszinierendes Phänomen des Mobs von innen und nicht von außen zu beschreiben.
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