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Hitlers Manager (Hardcover Non-Fiction) Gebundene Ausgabe – 5. Oktober 2004
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- Seitenzahl der Print-Ausgabe416 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberC.Bertelsmann
- Erscheinungstermin5. Oktober 2004
- ISBN-103570007014
- ISBN-13978-3570007013
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Nach Hitler selbst (Hitler. Eine Bilanz, 1995), Hitlers Helfern (1996), Hitlers Kriegern (1998), Hitlers Kindern (2000), Hitlers Frauen (2001) und seinen Attentätern (Sie wollten Hitler töten, 2004) führen uns Knopp und seine Autoren diesmal anhand einer einschlägigen Auswahl Hitlers Manager vor. Behandelt werden Rüstungsminister Albert Speer, dem der Führer unter anderem nicht weniger als den Umbau Berlins übertragen hatte (Zitat Goebbels: "Das ist schön. Er wird's gewiss schaffen."), der "Raketenmann" Wernher von Braun, der General Alfred Jodl, der Waffenfabrikant Alfried Krupp von Bohlen und Halbach, der für die "Motorisierung des Volkes" zuständige Ferdinand Porsche und schließlich der Bankier Hjalmar Schacht: "Ohne sie, die 'Meister' ihres Fachs ( ) wäre Hitlers Reich nicht effektiv gewesen. Und so ergriffen sie die Chance für kometenhafte Karrieren, enorme Profite und wirtschaftliche Expansion."
Wie andere auch haben die hier angeführten, allesamt hochbegabten Helfer des Nazi-Regimes später für sich an der Legende gewoben, sie hätten "nur das eigene Metier im Blick gehabt und nicht die Machenschaften des Regimes". Wie untauglich diese Ausrede ist, das so gründliche moralische Versagen zu bemänteln, belegt der vorliegende Band sehr deutlich, der allein deshalb die Lektüre lohnt. -- Hasso Greb
Klappentext
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Über den Autor und weitere Mitwirkende
Leseprobe. Abdruck erfolgt mit freundlicher Genehmigung der Rechteinhaber. Alle Rechte vorbehalten.
Waren sie willige Helfer der Nazis, dachten sie nur an den eigenen Erfolg? Konnten sie sich der Vereinnahmung durch Hitlers Diktatur nicht entziehen? Hätten sie es tun können, wenn sie es gewollt hätten?
Speer, Braun, Jodl, Porsche, Krupp und Schacht sechs Karrieren, deren Wirkung im Geflecht der Diktatur ganz unterschiedlich war. Das NS-Regime brauchte Manager, wenngleich es dieses Nachkriegswort nicht selbst benutzte: Ohne sie, die »Meister« ihres Fachs als Banker, Unternehmer, Konstrukteure, Ingenieure oder Militärs, wäre Hitlers Reich nicht effektiv gewesen. Und so ergriffen sie die Chance für kometenhafte Karrieren, enorme Profite und wirtschaftliche Expansion.
Wer nicht mitzog, nahm nicht teil am allseits propagierten Aufschwung. Wer bedeutend war und nicht in das Exil ging, der geriet zwangsläufig in den Sog der Macht. Viele derer, die zu Hitlers Managern geworden sind, zogen sich auf das Argument zurück, man habe nur das eigene Metier im Blick gehabt und nicht die Machenschaften des Regimes. Und jeder musste sich entscheiden: für oder wider und damit für oder gegen die eigene Karriere. Erfolg war schließlich weithin wichtiger als das Gewissen. Viele waren gute und begabte Männer. Die Geschichte ihrer ganz persönlichen Verstrickung ist ein Lehrstück für uns alle und für alle Zeiten.
Albert Speer, der Baumeister und Aufrüster, gab der braunen Ideologie die steinerne Form. Hitlers Lieblingsarchitekt lieferte die Pläne für die Stätten zementierter Geltungssucht. Der Mentor war begeistert von der Arbeit seines Ziehsohnes, der für ihn die »Welthauptstadt Germania« bauen sollte. »Für einen großen Bau hätte ich wie Faust meine Seele verkauft«, erinnerte sich Speer Jahrzehnte später. »Nun hatte ich meinen Mephisto gefunden.«
Speer und Hitler waren wie ein Liebespaar, verbunden durch die Leidenschaft fürs Bauen. Hätte Hitler einen Freund gehabt, erklärte Speer nach Kriegsende, so wäre er es gewesen.
Was er gebaut hat, ist im Feuersturm verbrannt. Was bleibt, sind Bilder etwa von den Inszenierungen bei Nacht: dem legendären Lichtdom etwa, »meiner schönsten Raumschöpfung«, wie Speer selbst meinte.
Den vielseitig Begabten ernannte Hitler nach dem Tode Todts zum »Reichsminister für Bewaffnung und Munition«. Der tatkräftige Speer versprach ein »Rüstungswunder« und hielt Wort: auf Kosten Hunderttausender von Zwangsarbeitern und KZ-Häftlingen.
Als politischen Vollstrecker, gar als Überzeugungstäter sah sich Speer selbst nie. Dem Technokraten setzte ein Sebastian Haffner 1944 unter Pseudonym ein literarisches Denkmal: »In Speer sehen wir eine Verwirklichung der Revolution der Manager.
Er symbolisiert einen Typus, der in steigendem Maß in allen kriegsführenden Staaten wichtig ist: den reinen Techniker.
Es ist ihre Zeit. Die Hitlers und Himmlers werden wir loswerden, aber die Speers
werden lange mit uns sein.«
Zeit seines Lebens bestritt Albert Speer, vom Holokaust gewusst zu haben. Zwar erkannte er im Nürnberger Prozess als Einziger die »Gesamtverantwortung der Führenden« für die Verbrechen des Regimes an, sich selbst aber erklärte er für »nicht schuldig«. Doch hätten die Richter schon damals gewusst, was wir heute wissen: Speer wäre zum Tode verurteilt worden.
Wernher von Braun, der Raketenmann, gilt als »Kolumbus des Weltalls«, als »Vater des Mondflugs von 1969« Krönung der Karriere eines Ingenieurs, der an vorderster Front der Rüstungsindustrie in Hitlers Deutschland stand. Er war SS-Mann und Konstrukteur der »Wunderwaffe« V 2. Die Rakete sollte die Wende bringen, als der Untergang des »Dritten Reiches« längst schon offenkundig war. Er stellte sich in Hitlers Dienste, weil er von ihm die Mittel bekam, um seine Träume zu verwirklichen. Gewiss, er träumte von ziviler Raumfahrt, von bemannten Expeditionen zu Mond und Mars doch dem Raketenmann war früh bewusst, dass das Regime allein an der militärischen Nutzung seiner Forschung interessiert war. 1942 stieg der erste Prototyp der A-4-Rakete auf, der späteren »Vergeltungswaffe« V 2; sie erreichte vierfache Schallgeschwindigkeit und war imstande, die Hauptstädte Westeuropas zu erreichen. Hitler war begeistert, die V 2 ging in die Massenproduktion. 3170 abgeschossene Raketen forderten über 5000 Menschenleben. Doch noch mehr Opfer forderte der Bau der Raketen selbst. Bei der Produktion der vermeintlichen »Wunderwaffe« im unterirdischen Werk »Dora-Mittelbau« in Thüringen starben mehr als 10 000 KZ-Insassen die Folge katastrophaler Arbeitsbedingungen und mangelhafter Ernährung. Nach dem Krieg wollte Wernher von Braun sich daran kaum erinnern: Er bedauerte stets die unmenschliche Behandlung der Zwangsarbeiter, wies aber jede persönliche Mitverantwortung dafür zurück. Braun sah sich selbst als puren Techniker, der es »bis Ende 1943 erfolgreich vermied, in das politische Netz hineingezogen zu werden«. Er habe keine Möglichkeit gehabt, die deprimierende Lage der Zwangsarbeiter zu ändern.
Dieser Schutzschild hielt Jahrzehnte. Bei Kriegsende stellte sich Braun mit seinen engsten Mitarbeitern den Amerikanern, die nur an den Fähigkeiten der Raketenbauer interessiert waren und allzu unbequeme Fragen vermieden. Braun wurde in den USA zum entscheidenden Protagonisten des US-Raumfahrt- und Mondlandeprogramms. Der emigrierte Raketenmann entwickelte die Saturn 5, welche die ersten Menschen Richtung Mond flog.
Brauns früher Tod mit 65 Jahren ersparte ihm die schonungslose Auseinandersetzung mit seiner Vergangenheit. Studien jüngerer Historiker belegten: Die »saubere« Raketenforschung in Peenemünde und die Verbrechen des Regimes in Dora-Mittelbau geschahen nicht in parallelen Universen sie waren aufs Engste miteinander verknüpft: auch in der Person Wernher von Brauns.
Ihn als »Schreibtischtäter« zu bezeichnen, mag überspitzt erscheinen. Doch er war kein Wissenschaftler im Elfenbeinturm. Der Drang des Machers, seine Vision um jeden Preis zu verwirklichen, machte ihn zum Opportunisten. Der Nichtnazi Braun ließ sich in ein Regime verstricken, das ihm alle Mittel bot für einen verhängnisvollen Preis. Es war ein Pakt, der sein ganzes Leben belasten sollte.
Alfred Jodl, Hitlers pflichtbesessener General, war dessen Manager in Sachen Krieg. Als Chef des Wehrmachtsführungsstabes im Oberkommando der Wehrmacht sah er die Front so gut wie nie und war doch Hitlers engster Militärberater während des gesamten Krieges. Während andere Generäle ihre Truppen in die Schlacht führten, nahm Jodl im Hauptquartier an über 5000 Lagebesprechungen teil. Tag für Tag, von Kriegsbeginn bis -ende, berichtete er dem Kriegsherrn über die militärische Lage, brachte die Befehle Hitlers zu Papier und sorgte dafür, dass sie an die zuständigen Befehlshaber und Behörden gelangten. Eine Mammutaufgabe, die den fleißigen Militärbürokraten oft bis drei Uhr morgens in Atem hielt.
Seine Stellung hatte er seiner fachlichen Kompetenz zu verdanken, nicht seiner braunen Gesinnung. Obwohl an Politik nur mäßig interessiert, war Jodl einer der wenigen Offiziere gewesen, die die Republik von Weimar ebenso begrüßt hatten wie deren Präsidenten Friedrich Ebert. Hitler stand er 1933 skeptisch gegenüber. Doch das änderte sich rasch, als er zu Beginn des Krieges in dessen Bann geriet. Freilich wurde er nie Jasager, mitunter widersprach er dem Tyrannen aber immer nur aus sachlichen, nie aus moralischen Gründen. In seinem Selbstverständnis war er stets und nur Soldat, der die Befehle seines Staatschefs effektiv, ergeben und vor allem treu ausführte auch wenn er sich bewusst sein musste, dass diese gegen Völkerrecht verstießen.
Auch als die deutsche Niederlage unabwendbar war, blieb Hitlers Militärmanager seinem Idol ergeben. Das Attentat vom 20. Juli 1944, bei dem er selbst verletzt wurde, erregte in ihm nur Zorn; kein Verständnis empfand Jodl für die Gedankenwelt seines früheren Chefs Ludwig Beck und dessen Satz: »Ihr soldatischer Gehorsam hat dort eine Grenze, wo ihr...
Produktinformation
- Herausgeber : C.Bertelsmann; 1., Edition (5. Oktober 2004)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 416 Seiten
- ISBN-10 : 3570007014
- ISBN-13 : 978-3570007013
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Informationen zum Autor

Prof. Dr. Guido Knopp war nach seinem Studium der Geschichte, Politik und Publizistik zunächst Redakteur der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ und anschließend Auslandschef der „Welt am Sonntag“. Seit 1984 leitet er die ZDF-Redaktion Zeitgeschichte, mit der er vielbeachtete Fernsehserien wie „Hitlers Helfer“, „Hitlers Krieger“ und die Serie „History“ produziert; auf Phoenix erschien die Reihe „100 Jahre“ über die Geschichte des 20. Jahrhunderts. Durch eine gelungene Verknüpfung von exakt recherchierter und gleichzeitig unterhaltender Information gelingt es ihm immer wieder, ein großes Publikum für seine Fernseh- und Buch-Dokumentationen zu begeistern. Guido Knopp hat zahlreiche Auszeichnungen erhalten, darunter den Jakob-Kaiser-Preis, den Europäischen Fernsehpreis, den Telestar, den Goldenen Löwen, den Bayerischen Fernsehpreis, das Bundesverdienstkreuz und den Internationalen Emmy. Seine Bücher waren allesamt Bestseller. Zuletzt erschienen von ihm die Bücher zur ZDF-Serie "Die Deutschen" sowie "Geheimnisse des ›Dritten Reichs‹".
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