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Hitlers Klavierspieler: Ernst Hanfstaengl: Vertrauter Hitlers, Verbündeter Roosevelts Gebundene Ausgabe – 21. September 2007
Wie ist solch eine "Karriere" möglich? Peter Conradi zeichnet das Psychogramm eines Mannes, der sich selbst gerne als Opfer dargestellt hat. Er beschönigt Hanfstaengls Verstrickungen nicht und konfrontiert den Mythos, den dieser in seinen Büchern aufgebaut hat, mit den harten Fakten der Realität.
- Seitenzahl der Print-Ausgabe447 Seiten
- SpracheDeutsch
- HerausgeberFISCHER Scherz
- Erscheinungstermin21. September 2007
- Abmessungen14.9 x 3.7 x 22.3 cm
- ISBN-103502181373
- ISBN-13978-3502181378
Produktbeschreibungen
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Das Klavierspiel des von Freunden Putzi genannten Hanfstangl schätzte Hitler ebenso, wie es Jahre zuvor in New York schon der damalige Senator und spätere US-Präsident Franklin D. Roosevelt getan hatte. In manch schwerer Stunde, etwa nach dem Selbstmord seiner Nichte Geli Rauball 1931, richtete er sich an seinem Spiel wieder auf -- vor allem das Tristan-Finale hatte es ihm angetan. Ohne das Eingreifen von Putzis amerikanischer Frau wäre der Name Hitler vielleicht sogar nur eine Fußnote der Geschichte geblieben: 1923 nämlich entwaffnete sie ihn, als er sich nach dem Scheitern seines Putschversuchs im Landhaus der Hanfstaengls in Uffing am Staffelsee erschießen wollte, um der drohenden Verhaftung zu entgehen.
Die anfangs beiderseitige Bewunderung Hitlers und Hanfstaengls war nicht von Dauer: Nach dem Röhm-Putsch 1934 kamen Hitlers Klavierspieler Zweifel an dem Führer und seiner Partei, der er wegen seiner guten internationalen Kontakte als Auslandspresschef diente. 1937 setzte er sich ab, zunächst in die Schweiz und dann nach Großbritannien, wo er 1939 interniert wurde. Doch seine Bekanntschaft zu Roosevelt, derer er sich jetzt besann, sollte sich auszahlen. Putzi konnte in die USA ausreisen und stellte sich dort in den Dienst der US-Regierung, für die er Joseph Goebbels Propaganda analysieren und ein Psychogramm Hitlers erstellen sollte. Nach dem Krieg kehrte Hanfstaengl nach Deutschland zurück, wo er sich bei seinem Entnazifizierungsprozess theatralisch als früher Gegner des NS-Regimes gerierte und das Gericht unter anderem mit einer eidesstattlichen Erklärung aus der Feder Eleonore Roosevelts von seiner Unschuld überzeugte.
Conradis flüssig geschriebenes Buch rückt manches von dem zurecht, was sich Hanfstaengl an seiner Lebensgeschichte in seinem Memoirenband Zwischen Weißem und Braunem Haus zurechtgebogen hatte, mit dem er 1970, fünf Jahre vor seinem Tod, noch einmal auf sich aufmerksam machte. Wie immer man zu ihm stehen mag -- ein außergewöhnliches Leben hat er gelebt. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de
Produktinformation
- Herausgeber : FISCHER Scherz; 1., Edition (21. September 2007)
- Sprache : Deutsch
- Gebundene Ausgabe : 447 Seiten
- ISBN-10 : 3502181373
- ISBN-13 : 978-3502181378
- Originaltitel : Hitler's Piano Player
- Abmessungen : 14.9 x 3.7 x 22.3 cm
- Amazon Bestseller-Rang: Nr. 501.524 in Bücher (Siehe Top 100 in Bücher)
- Nr. 1.365 in Klavier & Keyboard
- Nr. 3.467 in Das Dritte Reich (Bücher)
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Conradi, Top-Zeitungsmann, der er ist, verlässt sich nicht nur auf Hanfstaengels eigene, umfangreiche Aufzeichnungen, sondern hat viele andere Quellen studiert. So entsteht das Bild eines höchst interessanten Menschen, der manchmal zugleich anziehend und oft aber auch abstoßend wirkt. Ein Sympathieträger ist dieser Putzi Hanfstaengel nicht, der sich später zwar als Nazi-Gegner geriert, von seiner Faszination für Hitler aber nie weg kommt und der bis zum Tod und trotz seiner großen Intelligenz und musischen Begabung ein ekelhafter Antisemit und Rassist bleibt. Er vereinigt in sich die Widersprüche, die es bis heute so schwer machen zu verstehen, warum an und für sich begabte Menschen Hitler und seiner Ideologie verfallen waren. Am Beispiel Hanfstaengel zeigt Conradis Buch, wie vielschichtig die Gründe dafür sind, dass das Dritte Reich entstehen konnte.
Nachdem ich dieses Buch gelesen habe, fiel mir mit Recht auf, wie schlecht dieser Film eigentlich war. Der Film bot wirklich eine Menge künstlerische Freiheit in Bezug auf die Vita von Hanfstaengel.
Das Buch ist jedoch sehr interessant und sehr flüssig geschrieben. Ein sehr guter Einblick und eine wunderbare Ergänzung zur bestehenden Geschichtsliteratur dieser Epoche.
V. Biese