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Hitlers Edeljude: Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch Taschenbuch – 1. März 2010

5.0 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Brigitte Hamann, Dr. phil., geboren in Essen, promovierte Historikerin, ist durch ihre zahlreichen Bücher zur Geschichte Österreichs (unter anderem »Rudolf – Kronprinz und Rebell«, »Elisabeth – Kaiserin wider Willen«) auch international bekannt geworden. Ihr zuletzt erschienenes Buch »Hitlers Edeljude. Das Leben des Armenarztes Eduard Bloch« knüpft an die beiden vieldiskutierten Werke »Hitlers Wien« und »Winifred Wagner oder Hitlers Bayreuth« an.


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Format: Taschenbuch
Einmal mehr legt Brigitte Hamann ein historisches Werk vor, das ebenso akribisch recherchiert wie gut geschrieben ist. In "Hitlers Edeljude" zeichnet sie aber nicht nur das Leben des Arztes Eduard Bloch nach, der Anfang des 20. Jahrhunderts Hitlers Mutter behandelt hatte, sondern sie gibt auch das Schicksal der Linzer Juden im Allgemeinen wieder. Bücher über die Nazis und ihre Zeit sind Legion, man denkt manchmal, es dürfte keine unausgekehrten Nischen mehr geben. Man glaubt auch, man wisse über den Holocaust genau Bescheid. Doch Hamann hat mit Bloch nicht nur eine interessante Biographie aufgegriffen, die bislang nur in Splittern bekannt war, sondern sie hat auch so detailliert, so eindringlich wie kaum jemand zuvor, am Beispiel Linz, die schrittweise Entrechtung der Juden bis zu ihrer Vertreibung und Vernichtung geschildert. Dass sie dies in einer unaufgeregten Sprache tut, hinterlässt beim Leser einen umso intensiveren Eindruck. Die Perfidität, die perverse Perfektion, mit denen man ihnen Stück für Stück ihr Vermögen, ihre Würde und schließlich ihr Leben nahm, lassen den Leser sprachlos zurückbleiben. Und man fragt sich mehr denn je: Wie konnte das alles so geschehen? Vor allem kommt man nicht über den Ausspruch Hitlers über Bloch hinweg: "Das ist ein Edeljude. Wenn alle Juden so wären, gäbe es keinen Antisemitismus." Wie kann man einen Menschen so schätzen und gleichzeitig der festen Ansicht sein, er sei der einzige seiner Rasse", seiner Art? Alle anderen, auch die, die man persönlich gar nicht kennt, seien Abschaum??? Es bleibt, zumindest für Laien, ein Rätsel - trotz aller Erklärungsversuche, zu denen auch Hamann mit ihrem Buch "Hitlers Wien" einen wichtigen Beitrag geleistet hat.Lesen Sie weiter... ›
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Format: Taschenbuch
Den positiven Kommentaren möchte ich mich voll und ganz anschliessen.
Frau Hamann ist es gelungen,mit Hilfe der Nachkommen Dr. Blochs die Biographie dieses Linzer Armenarztes und Hausarztes der Familie Hitler gründlich zu rekonstruieren. Bloch hatte sich aufopferungsvoll um Hitlers Mutter Klara,die an Brustkrebs (Mamma-Ca.) erkrankt war,bis zu ihrem Tode im Dezember 1907 gekümmert.
Der junge Adolf Hitler blieb Dr. Bloch zu ewigem Dank verbunden und hielt Wort :
Als die Wehrmacht 1938 in Österreich einmarschierte,blieb Bloch auf Hitlers Anordnung unbehelligt und durfte dann mit seiner gesamten Familie und seiner persönlichen Habe in die USA ausreisen, wo er seine Erinnerungen niederschrieb und dann (1945) verstarb.

3 Anmerkungen scheinen mir noch notwendig :

1. Die Frage,warum Bloch der "Ausnahmejude" im Weltbild Hitlers blieb,lässt sich leicht beantworten. Denn in seiner Linzer und in seiner Wiener Zeit waren bei Hitler noch keine antisemitischen Äusserungen zu erkennen.
Hitler beginnt erst nach dem 1. WK im Sommer 1919 schlagartig mit dem "Antisemitismus der Vernunft".
Von diesem Zeitpunkt an sind Juden "Parasiten" "tödliche Bazillen" und "Erreger der Rassentuberkulose" - Begriffe,die ganz klar für einen wahnhaften Antisemitismus Hitlers sprechen.

2. Mit ihrem Buch hat Frau Hamann auch eindeutig die These des amerikanischen Psychoanalytikers Rudolf Binion (1973) widerlegt, wonach Bloch Hitlers Mutter vergiftete,als er den Brustkrebs 1907 wiederholt mit Jodoform behandelte und durch diese Therapie Klara Hitler angeblich vergiftet hätte .Die Binionsche These ist absurd und erscheint völlig "an den Haaren herbeigezogen".
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Von wolfgang neubacher TOP 1000 REZENSENT am 27. Dezember 2011
Format: Taschenbuch
Der österreichischen Historikerin Brigitte Hamann (ursprünglich eher Habsburg-Expertin - siehe ihre Biografien über Kaiserin Sissi und Kronprinz Rudolf) ist mit diesem Buch eine mehr als interessante Darstellung einer Einzelpersönlichkeit gelungen, die zwar den Holocaust überlebte, deren privates Umfeld aber größtenteils dem Naziterror zum Opfer fiel.
Wer war nun Eduard Bloch? Bloch war der (letzte) Hausarzt von Klara Hitler, der Mutter Adolf Hitlers. Er betreute Klara Hitler bis zu ihrem frühen Krebstod (und war auch der Hausarzt des jungen Hitler).
Das Leben dieses Arztes würe heute kaum jemand mehr kennen, hätte nicht die Autorin von den (in den USA lebenden) Nachkommen Blochs Zugang zu den vermutlich 1942/43 im New Yorker Exil niedergeschriebenen (handschriftlichen) Erinnerungen Blochs erhalten. Damit war für die Historikern die wichtigste Quelle (neben diversen anderen - einschließlich vieler Kontakte mit den Nachkommen Blochs) "angezapft"; einer Realisierung der Biografie stand nun nichts mehr im Wege.
Bloch war das, was man heute einen "Menschenfreund" nennen würde. 1901 eröffnete er in Linz seine Praxis als praktischer Arzt, die er fast 40 Jahre betrieb. 1938, nach dem Einmarsch in Linz, nannte Hitler Bloch einen "Edeljuden". Bloch hatte von da an an viel weniger Schwierigkeiten als andere jüdische Mitbürger; trotzdem emigrierte Bloch - er hatte fast kein privates Umfeld mehr - 1940 in die USA, wo er 1945 starb.
Brigitte Hamnns spannendes(!) Buch ist nicht nur ein Buch über Eduard Bloch, sondern auch eines über den ganzen Irrsinn dieser paar Jahrzehnte des frühen 20. Jahrhunderts.
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