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Hitchcock [Blu-ray]

4.0 von 5 Sternen 57 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Anthony Hopkins, Helen Mirren, Scarlett Johansson, Danny Huston, Jessica Biel
  • Regisseur(e): Sacha Gervasi
  • Format: Widescreen
  • Sprache: Deutsch (DTS 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1), Englisch (DTS-HD 5.1), Französisch (DTS 5.1)
  • Untertitel: Deutsch, Französisch, Türkisch
  • Region: Region B/2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 2.40:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: 20th Century Fox Home Entertainment
  • Erscheinungstermin: 12. Juli 2013
  • Produktionsjahr: 2012
  • Spieldauer: 98 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen 57 Kundenrezensionen
  • ASIN: B00BSUBZDM
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 29.486 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Als Alfred Hitchcock (Anthony Hopkins) das Buch Psycho in die Hände fällt, ist er überzeugt, einen grandiosen Filmstoff entdeckt zu haben, doch die Filmbranche ist skeptisch. Er beschließt, das Projekt dennoch zu wagen und den Film aus eigener Tasche zu finanzieren. Es folgt die turbulente Geschichte um die Produktion von Psycho, mit ungeduldigen Studiobossen, einem Buch-Protagonisten, der Hitchcock bis nach Hause verfolgt und der Liebesgeschichte zwischen Alfred und seiner Frau Alma (Helen Mirren).

Der hochkarätig besetzte Film Hitchcock (u.a. auch Scarlett Johansson, Toni Collette, Michael Stuhlberg, etc.) zeigt die Entstehung eines der berühmtesten Werke der Horror-Legende Alfred Hitchcock.

 Hitchcock
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Sein letzter Film Der unsichtbare Dritte war ein riesiger Kinoerfolg, ein echter Hitchcock eben. Doch nun treibt Regiegröße Alfred Hitchcock die Suche nach einem neuen Projekt um. Die Bücher, die das Studio ihm offeriert, interessieren den schwergewichtigen Altmeister nicht. Auch das Buch seines einstigen Drehbuchautors Whitfield Cook, das seine Frau Alma ihm ans Herz legt, langweilt ihn. Hitchcock will etwas völlig anderes machen: Entgegen aller Warnungen verfilmt er den Roman Psycho, der auf den Taten des Serienmörders Ed Gein basiert. Da das Studio sich weigert, einen derart blutrünstigen Stoff über einen von seiner toten Mutter besessenen Killer ins Kino zu bringen, geht Hitchcock voll ins Risiko und versetzt sein Haus, um den Film kurzerhand selbst zu finanzieren. Wie immer hält Alma zu ihm und unterstützt ihn nach Kräften. Aber als er vor ihren Augen mit seiner neuen Hauptdarstellerin Janet Leigh flirtet, sieht Alma ihre Loyalität ernsthaft in Frage gestellt.

Der kammerspielartig inszenierte Film begleitet höchst unterhaltsam die kontroverse Entstehungsgeschichte des Horrorfilmklassikers Psycho, der 1960 mit dem Mord unter der Dusche für einen handfesten Skandal sorgte. Im Mittelpunkt steht dabei voll und ganz die Regie-Legende Alfred Hitchcock, kongenial verkörpert von Anthony Hopkins. Für Psycho geht „Hitch“ aufs Ganze und riskiert mit seiner Besessenheit und seiner egozentrischen Art sogar die für ihn lebensnotwendige Partnerschaft mit seiner Frau und selbstlosen Mitarbeiterin Alma Reville (Helen Mirren). Die spitzfindigen Rededuelle zwischen Hopkins und Mirren sind eine Klasse für sich. Aber auch als Einblick in das damalige Filmschaffen ist Hitchcock sehenswert und sehr aufschlussreich. Wie viel von Hitchcocks dunklen Seiten, wie viel von seiner eigenen Besessenheit steckte in seinen Filmen? Regisseur Sacha Gervasi tariert geschickt zwischen biografischen Elementen und interessanten Einblicken in die Filmgeschichte. -- Ellen Große

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Blu-ray
Eigentlich stimmt meine Überschrift nicht ganz, hat sich doch ("Anville")-Regisseur Sacha Gervasi einige Freiheiten für "Hitchcock" genommen. So basiert der Film zwar schon auf biografischen Begebenheiten, gleichzeitig gibt es aber auch eine fiktive Ebene, in der Hitchcock immer wieder auf den Mörder Ed Gaines trifft. Gaines stand bekanntlich dem Autor Robert Bloch Pate für Norman Bates in "Psycho". Und von der Verfilmung von Psycho handelt nun der Film "Hitchcock".

Sir Anthony Hopkins gibt einen genialen Hitchcock. Hitch, wie er von allen genannt wird, will es noch einmal wissen, und bricht mit seinem Vorhaben, "Psycho" zu verfilmen, sämtliche Konventionen. So ist die amerikanische Filmzensurbehörde beispielsweise gegen das Zeigen einer Toilettenschüssel, und auch eine Nacktszene soll nicht auf der Leinwand zu sehen sein. Und auch das Paramount-Filmstudio zeigt kein gesteigertes Interessen an einer Verfilmung. Hitchcock beschließt, den Film auf eigene Gefahr zu realisiseren - und selbst zu finanzieren. Dazu braucht er jedoch die Unterstützung seiner Frau Alma (ebenfalls, wie immer, hervorragend: Dame Hellen Mirren). Gerade die Beziehung zwischen Hitch und Alma stellt das Herzstück des Filmes dar, Alma ist eine starke Frau, die ihren Mann in jeder Lebenslage unterstützt, von seiner kühlen Distanz jedoch auch gleichzeitig abgeschreckt wird. Die Dialoge zwischen den beiden sind hervorragend und oft bissig. Wie sehr Hitch auf Alma angewiesen ist, zeigt sich, als das erste Screening von "Psycho" beim Publikum durchfällt...

"Hitchcock" ist ein hervorragend besetzter, sehenswerter Film. Die Schauspieler (unter ihnen sogar Karate Kid Ralph Macchio in einer Cameo-Rolle!
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Format: DVD
Seit vielen Jahrzehnten faszinieren mich die Filme von Alfred Hitchcock. Neben den großen Klassikern der SW-Ära begeisterten mich gerade jene Werke, die für die damalige Zeit avantgardistisch wirken mussten, wie „Psycho“ (natürlich auch SW), vorher „Vertigo“ und danach „Die Vögel“. „Der unsichtbare Dritte“, der Vorläufer von „Psycho“ hatte ja gerade in der Anfangszeit der James-Bond-Filme die Diskussion angeheizt, ob Cary Grant nicht einen guten 007 abgegeben hätte.

Nun also ein Film über das Genie selbst. Donald Spoto hat eine großartige Biografie über ihn geschrieben und die Abgründe des Meisters ausgeleuchtet. François Truffaut hat in seinem interessanten filmkundigen Buch, einem Rieseninterview, gefragt: „Mr. Hitchcock, wie haben Sie das gemacht?“ Kann ein Film dies einfangen?

An Anthony Hopkins werden sich wohl die Geister scheiden. Er betont manche Bewegungen des Regisseurs so klar und akzentuiert, dass es schon wieder ironisiert wirkt. Und doch muss vielleicht ein Film manchmal überzeichnen, um Faible und Faszination darzustellen. Als er den Mord unter der Duschszene vormacht, erinnert Hopkins schon an einen späten Hannibal Lecter. Ausgleichend wirkt da die geistvolle Darstellung von Helen Mirren als Alma Reville. Und Toni Collette, eine Darstellerin, die m. E. unterschätzt wird, steht ihr in ihrer behutsamen stillen Darstellung als Sekretärin Peggy kaum nach.

Erschreckend aber auch, wie ein erwiesenermaßen großer Künstler mit vielen Erfolgen, eingeschränkt wird von Studiobossen und der Zensur. Wie er Klinken putzen muss. (Hitchcock war damals immerhin schon 60 und konnte auf ein Lebenswerk zurückblicken.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Persönlich fand ich die Darstellung von Hitchcock durchaus ansprechend und auch nicht so dramatisch, wie ein deutschsprachiger Film, aber ich mag eben britische Filme. One man's meat is another man's poison und dies trifft auch auf dieses Biopic zu.

Dass aus Zutaten wie dem grantig-süßen Charme, der Romanze zwischen Alfred und Alma, dem insgesamt süffisanten Ton des Films, dem Augenzwinkern, mit dem Hopkins seinen Part spielt, und den zuweilen karikaturesken Zeichnungen der Charaktere kein wirklich ernster Film entstehen kann, versteht sich von selbst. Hitchcock ist unterm Strich vielmehr "Hitchcock-Light"; ein komödiantischer Abstecher in das Leben und das Schaffen des großen Regisseurs. Mag sogar sein, dass er sich mitunter vorwerfen lassen muss, im Grunde weder Fisch noch Fleisch zu sein; wobei er höchst erhellende Einblicke hinter die Kulissen des Filmschaffens gewährt. Die Hommage ist jedoch nicht von der Hand zu weisen. Was das angeht, spricht auch die visuelle Umsetzung eine deutliche Sprache. Stets erinnern Kameraarbeit wie die gewählten Perspektiven an den Stil des Filmgenies. Wer also Spaß an ein wenig "Old School" hat oder gerne die Person Alfred Hitchcock etwas fassbarer dargereicht bekommen möchte, sollte sich den Film nicht entgehen lassen. Unterhaltung und britisches Understatement garantiert.
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Format: Blu-ray Verifizierter Kauf
James D'Arcy in seiner Rolle als Anthony Perkins ist großartig, Helen Mirren gibt eine sehr natürliche, glaubhafte Alma Reville, etwas zu glamourös, aber ausgezeichnet. Hopkins müht sich redlich, seiner Figur Leben einzuhauchen, scheitert jedoch auf ganzer Linie. Wer die Arbeit Hitchcocks kennt und auch alle Interviews und sonstigen Auftritte des Regisseurs, vermisst eben jenes Charisma und die Klugheit, die immer mit diesem leichten Anflug von Ironie mit dem Publikum spielt. Das kann Hopkins überhaupt nicht. Bei ihm kommt Hitchcock als arroganter, unsympathischer Popanz rüber, dessen Humor, wie alles andere auch, aufgesetzt ist.
Sehr schade.
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