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am 17. September 2008
Für den, der Christopher Tolkiens 12 Bände der "History of Middle-earth" besitzt, ist diese Ergänzung ein Muss. Freude macht vor allem die bisher unveröffentlichte Revision des "Hobbits" von 1960, die zeigt, in welche Richtung eine Neubearbeitung hätte gehen können. Leider ist John Rateliff weit weniger präzise als Chr. Tolkien und verliert sich des öfteren in Über- und Fehlinterpretationen. Bei weniger Faszination für meist abwegige Vergleiche zu victorianischer Prosa hätten die beiden Bände auch in einem untergebracht werden können. Und dass Rateliff seitenweise J.R.R.Tolkiens interne Handlungschronologie als heillos durcheinander kritisiert, ohne zu bemerken, dass sich alle scheinbaren Widersprüche, auf die er akribisch hinweist, aufgelöst hätten, wenn der US-Amerikaner Rateliff nur berücksichtigt hätte, dass traditionelle Engländer den Winter am 1. November beginnen lassen, ist auf die Dauer reichlich ermüdend. Zahlreiche Druckfehler ("Land of the Rings" statt "Lord of...") sowie etliche Querverweise auf Kapitel "00O" deuten schließlich auf ein ungerechtfertigt schlampiges Lektorat des Verlags hin, das den Kaufpreis nicht mehr rechtfertigt. Schade.
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TOP 500 REZENSENTam 10. August 2007
Für "The History of the Hobbit" gilt, was für "The History of Middle Earth" von Cristopher Tolkien schon galt: Nur der wirklich eingefleischte Tolkien-Fan wird seinen Spaß an diesen Büchern haben.

John Rateliff veröffentlicht den "Ur-Hobbit" Tolkiens mit diversen Vergleichen zwischen längeren und fragmentarisch erhaltenen Tolkienschen Textentwürfen, die zum Teil sehr nah am veröffentlichten Endtext liegen, zum Teil andere Entwicklungen aufzeigen.

Das ganze gleicht eher einer sprachwissenschaftlichen Studie als einem Roman. Es ist nicht sonderlich flüssig zu lesen, werden doch die einzelnen "Kapitel" stets durch einen Vergleich aller Erzählalternativen und von diversen Anmerkungen zum Text, die sich auf andere Tolkiensche Texte besziehen, unterbrochen.

Auch dieser zweite Teil ist nicht wirklich ein litararischer Höhepunkt und setzt eben dort an, wo Teil 1 die Geschichte verlassen hat. Insgesamt: Nice to have. Mehr nicht.

Die Aufmachung auch dieses Buches ist dabei sehr liebevoll, einige Tolkien-Originalzeichnungen sind dem Band beigegeben.
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