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am 28. Oktober 2011
Boyer ist d e r Mathematikhistoriker. Keiner, der sich für die Frage interessiert, wie und warum sich die Infinitesimalrechnung und damit die moderne Analysis entwickelt hat, kommt um seine beeindruckenden Studien herum. Er hat in seinem Quellenstudium wohl kein Land, das irgendeinen nennenswerten Beitrag zur Entwicklung der Analysis geleistet hat ausgelassen. Besonderes Augenwerk legt er auf die Entwicklung des Grenzwert-Begriffes und argumentiert nachvollziehbar, weshalb die griechische Mathematik gerade an diesem Konzept gescheitert ist (wie viele Generationen nachfolgender Mathematiker auch).
Natürlich wird auch die allgemein bekannte Entwicklung der Infinitesimalrechnung durch Newton und Leibniz ausführlich dargestellt; es wird jedoch klar, das diese nicht aus dem Nichts kam, sondern schon seit Jahrzehnten quasi in der Luft lag und auch praktisch angewendet wurde, wenn auch ohne rigorose Formulierung.
Ich halte Boyers Beiträög eigentlich für so wichtig, dass sie in den Mathematikunterricht hineingehörten. Die modernen mathematischen Konzepte werden hierzulande immer so präsentiert, als wären sie gottgegeben und entsprängen reinem logischen Denken. Dieser Glaube ist nur dann nachvollziehbar, wenn unterstellt wird, dass die entsprechenden Konzepte, auf denen man logisch operiert, ebenfalls gottgegeben sein.
Tatsächlich zeigt Boyer sehr anschaulich, welche ungeheure jahrhundertelange Leistung der Menschheit dahintersteckt, derartig abstrakte Ideen zu entwickeln und anwendbar zu machen.
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am 4. September 2013
Das Werk eines kompetenten Autors. Eine spannende Lektüre. Allerdings werden für das volle Verständnis mathematikhistorische Grundkenntnisse vorausgesetzt, also für Einsteiger ist das Buch weniger geeignet.
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