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Hindenburg: Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler Taschenbuch – 2. März 2009

4.1 von 5 Sternen 19 Kundenrezensionen

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Dass sich in deutschen Städten immer noch zahlreiche Plätze und Straßen finden, die zur Ehre des Paul von Hindenburg seinen Namen tragen, hätte den ebenso selbstgerechten wie eitlen, seine politische Weitsicht maßlos überschätzenden Weimarer Reichspräsidenten sicherlich gefreut. Für die betroffenen Gemeinden aber ist es eine Schande, wenn sie den darin dokumentierten fatalen Irrtum offenbar noch immer nicht für korrekturbedürftig halten: dass das politische Streben Hindenburgs ohne Tadel gewesen sei -- auch wenn er sich am Ende, wie man einschränkend bestenfalls einräumt, geschwächt von seinem Alter von Hitler habe instrumentalisieren lassen. Eigentlich auch eine Schande -- für die Zunft der Historiker in Deutschland -- ist es, dass es bis ins Jahr 2007 gedauert hat, bis sich mit Wolfram Pyta jemand gefunden hat, der diesem Hindenburg endlich eine seiner historischen Bedeutung angemessene, große und von den sich um ihn wie Lorbeer und Eichenlaub rankenden Mythen gereinigte Biografie gewidmet hat.

Mindestens zweimal war Paul von Hindenburg entscheidend an unheilvollen historischen Weichenstellungen beteiligt: Als Chef der 3. Obersten Heeresleitung, zu dem er 1916 berufen wurde, war er 1918 unmittelbar am Sturz Wilhelm II. beteiligt. Als 1925 in freier Volkswahl gekürter und 1932 wiedergewählter Staatspräsident der Weimarer Republik ernannte er Adolf Hitler am 30.Januar 1933 zum Reichskanzler. Dies tat er, nach anfänglichem Zögern, in freier Entscheidung und bei vollem Verstand -- ebenso, wie er seine Unterschrift unter die „Reichstagsbrandverordnung“ vom 28. Februar 1933 und unter das Ermächtigungsgesetz vom 24. März 1933 setzte, das endgültig den Weg zur Errichtung der NS-Diktatur freimachte. Und als Hitler noch an Hindenburgs Todestag per Gesetz die Amtsfunktionen des Reichskanzlers und des Reichspräsidenten auf sich vereinte, konnte er sich dabei auf das politische Testament Hindenburgs berufen, der in Hitler den Vollender seiner eigenen politischen Vision einer nicht nur äußerlich geeinten deutschen Nation sah. Und dies, wie die detailreiche und für die Zukunft maßgebliche Hindenburg-Studie Pytas eindrucksvoll belegt, sehr wohl im vollen Wissen, wes wahnhaften Geistes Kind der Nationalsozialismus tatsächlich war.

Am Ende steht der „Sieger von Tannenberg“ (der er in Wahrheit auch nicht gewesen ist) vor uns als das, was er tatsächlich war: kein ehrenvoller preußisch-deutscher Patriot, sondern einer der großen Unglücksfälle der deutschen Geschichte. -- Andreas Vierecke, Literaturanzeiger.de -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

»Ein großartiges Beispiel moderner Zeitgeschichte.« (Hans-Ulrich Wehler)

»Nicht Akteur, sondern Regisseur des Untergangs: In seiner gründlichen Biographie reinigt Wolfram Pyta den Feldmarschall Paul von Hindenburg von aller patriotischen Patina.« (Süddeutsche Zeitung)

»Ein epochales Werk, das seinesgleichen sucht!« (ÖMZ, 2/2011)

»Nicht nur eine lesenswerte Biografie, sondern ein Tipp für alle, die mehr über die Vorgeschichte des Dritten Reichs wissen wollen.« (unterwegs, 04.12.2011)

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Format: Gebundene Ausgabe
Vorweg die schlechte Nachricht: Wer zu diesem Buch greift braucht Geduld. Ausreichend Geduld für 871 eng bedruckte Seiten. Wer jedoch diese Geduld aufzubringen bereit ist, wird reichlich für die investierte Zeit entschädigt. Nach dem großen Erfolg der DVA mit Christopher Clarks Preußen" zieht der Siedler-Verlag mit der vorliegenden Biographie Hindenburg - Herrschaft zwischen Hohenzollern und Hitler" nach und legt ein Werk vor, das anhand der Person Paul von Hindenburgs einen Teilabschnitt preußisch-deutscher Geschichte im besten Sinne des Wortes erzählt.

Der Autor Wolfram Pyta schlägt dabei einen weiten Bogen von der Schlacht bei Königgrätz an der der junge Leutnant Hindenburg bereits teilnahm, über die Kaiserkrönung in Versailles, den Ersten Weltkrieg, die Zeit der Weimarer Republik bis zum Beginn der nationalsozialistischen Herrschaft. Dass dem Autor bei dieser Erzählung nicht eine Zeile lang die Puste ausgeht, kein Abschnitt und keine Seite zum Überspringen einlädt, man sich also auf dem langen und ereignisreichen Weg durch die deutsche Geschichte nie langweilt ist nur einer der Vorzüge des vorliegenden Werks.

Dankenswerter Weise verschont Pyta seine Leser mit allzu detaillierten Schilderungen des Privatmannes Hindenburg, sondern konzentriert seine Arbeit auf die beiden wichtigsten Zäsuren deutscher Geschichte an denen Hindenburg entscheidenden Anteil hatte - dem Sturz der Monarchie und der Flucht Kaiser Wilhelm II. ins niederländische Exil im November 1918 und der Ernennung Hitlers zum Reichkanzler im Januar 1933.
Dabei ist es das Grundanliegen (...) den Ursachen für das Verhalten Hindenburgs auf die Spur zu kommen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Ich muss VORAB sagen, dass mein Geschichtsbild von einer Epoche (hier: Weimar) selten von einem Buch so erschüttert wurde, wie in diesem Fall. Wem, wie mir, in der Schule und teilweise auch im Geschichtsstudium (ja, wirklich!!) die Mär vom tattrigen und altersschwachen, verkalkten Hindenburg, der von seinem Gefolge manipuliert und gelenkt wurde, erzählt wurde, sollte dieses Buch lesen.

Pyta räumt mit seinem Werk eigentlich mit dem kompletten Hindenburgmythos auf. Weder war der Generalfeldmarschall DER Held von Tannenberg (er hatte mit dem Sieg wenig zu tun) noch war er in seinen späten Jahren die Marionette der Rechten. Hindenburg war vielmehr ein spätberufener Militär, der es geschickt verstand sich und seinen Mythos zu vermarkten und politisches Kapital zu schlagen.
Zwar Monarchist, er drängte Wilhelm II zum Exil, wurde er zur Identifikationsfigur der Weimarer Republik. Durch präsidiale Gewalt lenkte er den Staat durch die Kanzler Brüning, Papen, Schleicher. Er sah seinen Traum von der nationalen Einheit verwirklicht durch Hitlers Kabinett der "nationlen Konzentration" ohne die Konsequenzen zu bedenken, die der Machttransfer auf Hitler zur Folge hatte.

Das BUCH ist keine leichte Kost. Pyta hat einen recht schweren akademischen Stil, der sich so gar nicht als Bettlektüre eignet, sondern doch einiges an Konzentration erfordert.

Als FAZIT kann man das Buch nur als das neue Standartwerk in Bezug auf Hindenburg und die Weimarer Republik bezeichnen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Wolfram Pyta hat mit seiner Hindenburg-Biographie eine enorme Forschungsleistung erbracht und sicherlich die Biographie vorgelegt, die wirklich alle verfügbaren - auch neuen - Quellen zu Hindenburg erarbeitet hat. Besonderen Wert erhält die Biographie dadurch, dass sie nicht nur geschichtliche, sondern auch politikwissenschaftliche Forschungsansätze - insbesondere zur Diktatur- und Charismaforschung - berücksichtigt. In Anlehnung an seinen Aufsatz: Paul von Hindenburg als charismatischer Führer der deutschen Nation" in Frank Möllers: Charismatische Führer der deutschen Nation" aus dem Jahr 2004 gelingt es Pyta, Hindenburgs Popularität, seinen Mythos darzustellen und auf dieser Basis zu erklären, warum Hindenburg Hitler im Jahre 1933 mit der Kanzlerschaft beauftragte. Im Herbst 1932 hatte die charismatische Herrschaft Hindenburgs ihren Zenit erreicht. Weite Teile der deutschen Gesellschaft warteten - so Pyta in dem erwähnten Aufsatz in Möllers Sammelband - geradezu darauf, dass Hindenburg unter Ausnützung der in der Weimarer Verfassung steckenden Möglichkeiten das politische System in ein auf ihn zugeschnittenes Präsidialsystem umwandelte. Insbesondere der letzte Reichskanzler vor Hitler, der von Hindenburg gegen seinen Willen ernannte Kurt von Schleicher, hat Hindenburg zu einer solchen Lösung, welche sich auf die aktive Unterstützung der Reichswehr hätte verlassen können, gedrängt. Warum hat Hindenburg diese Lösung abgelehnt?Lesen Sie weiter... ›
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