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Kundenrezensionen

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am 16. Mai 2013
In diesem Buch steckt ganz viel Energie drin und ist daher nicht nur für Baumgartner-Fans eine kurzweilige Lektüre. In einigen sehr interessanten Kapitel berichtet Felix Baumgartner über das Stratos-Projekt, über seine Ängste und darüber, wie er zum „Risikomanager“ wurde. Doch wer hier zwischen den Zeilen liest, der merkt, dass dieses Buch weit mehr als nur eine interessante Story ist. Neben dem Einblick in das Leben des Felix Baumgartners kann man vieles lernen, z.B. dass man sich seiner Angst nicht ergeben muss, sondern sie besiegen kann. Man lernt, dass der Mensch Ziele braucht und diese verfolgen muss – es müssen ja nicht gleich 39.000 m Höhenunterschied sein.

Es gibt Stellen im Buch die mich besonders berührt haben. Es geht an einer Stelle darum, dass Felix aus Angst vor diesem Anzug abhaut. Zitat Seite 35: „Manchmal braucht es den Mut zu sagen: Okay, jetzt nehmen wir das Gas raus.... Je mehr Druck du machst, desto schlimmer wird es...“ Genau so ist es doch. Immer setzen wir uns selbst unter Druck. Erbringen Leistungen, die wir gar nicht wuppen können. Uns bremst etwas. Doch was? Vielleicht die Einstellung zu einer bestimmten Sache. Im Leben des Felix Baumgartner ist es die Angst vor dem Anzug. Diese Situation lässt sich aber auf so vieles aus dem Alltag transportieren. Es wird aufgezeigt, dass man Ängste, welcher Art auch immer, besiegen kann. Wenn man sich nur an die Arbeit macht und vor allem an sich selbst glaubt. Wir müssen uns mal zurücklehnen, den Fuß vom Gas nehmen. Dabei dürfen wir aber unser Gesicht nicht verlieren. Ein Punkt, der in unserer Welt noch nicht angekommen ist.

Sehr amüsant fand ich die Erzählungen über den Sprung von der Jesus-Statue in Rio. Da macht dieser Mensch zig illegale Dinger, denn auch von der Jesus Statue springen darf ein Felix Baumgartner nicht. Und da klaut er glatt in der Hotellobby einen Blumenstrauß, den er dem Jesus auf die Schulter legen will. Er denkt aber noch einen Schritt weiter und nimmt eine Plastikflasche zum Pinkeln mit. Auf Seite 97 steht dann (Zitat): „Keine Schlösser aufbrechen, nicht den Jesus anpinkeln, ein Blumensträußchen ablegen und ihn höflich bitten: `Hey, lass uns das jetzt gemeinsam machen. Das ist für uns beide was Neues`. Das schien mir der richtige, der smarte Weg zu sein.“ Ich fand das so zum Kringeln, dass ich laut lachen musste, inklusive der erstaunten Blicke der Leute im Cafe um mich herum, die mich natürlich blöd angeschaut haben.

Begeistert und erneut mitgerissen hat mich auch das Kapitel „Going Home – der Himmelssturm“. Den ganzen Sprung erlebte ich nochmal, aber diesmal aus einer anderen Sicht. Ich habe mich immer gefragt, was dem Felix da wohl durch den Kopf gegangen ist. In den zahlreichen Interviews hinterher konnte ich nicht glaube als er meinte, er hätte den Sprung gar nicht genossen. Allein dieses Bild, als die Tür aufging und die Erde ihm zu Füßen liegt, das war doch ein Bild, das einem wirklich den Atem nimmt. Doch nach diesem Buch ist mir klar, warum es keine überschäumenden Emotionen gab. „Der kämpft ums Überleben“, wie soll der denn dabei Glücksgefühle erleben?

Ich denke viele Menschen können sich in diesem Buch wiederfinden, dazu muss man nicht mal ein ausgesprochener Baumgartner-Fan sein. Ich bin der Meinung, wenn man hier auch mal zwischen den Zeilen ließt, dann hält man einen Motivationsratgeber in der Hand. Das wird auch in den letzten Worten des Felix Baumgartners in diesem Buches deutlich. (Zitat Seite 203) „Der Kopf ist ein verrücktes Ding und das menschliche Gehirn nach wie vor das größte Mysterium auf Erden. Was dort oben nicht alles in Gang gesetzt werden kann: Träume, Tränen und Triumphe.“

Das Buch ist weit mehr als nur eine Autobiographie, man kann viel über sich selbst lernen und erkennen, dass es sich lohnt für seine Träume zu kämpfen. Auch im Kleinen, bei sich vor der Tür. Und dazu muss nicht reich sein, nicht neidisch auf andere schauen. Aber man muss Vorbilder haben. Menschen zu denen man aufschaut. Gerade für Jugendliche unserer Zeit ist es sehr wichtig (im übrigen auch ein Thema das in dem Buch angesprochen wird), Vorbilder und Ziele zu haben.

Mich hat dieser Mensch inspiriert, das Stratos-Projekt hat mir aufgezeigt, zu wie viel mehr wir in der Lage sind und das Buch kann ich einfach nur weiterempfehlen.
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am 31. Mai 2013
Das vorliegende Buch, auf das alle Freunde und Fans von Felix Baumgartner, aber auch andere abenteuerlustige Menschen nach dem spektakulären Weltraumsprung am 14. Oktober 2012 gespannt gewartet haben, erzählt natürlich auch die Geschichte dieses sensationellen Sprungrekords, mit dem der Österreicher Felix Baumgartner als erster Mensch im freien Fall die Schallmauer durchbrach.

Doch Felix Baumgartner erzählt in seinem zusammen mit Thonas Becker geschriebenen Buch nicht nur von diesem Sprung und mit welchen Ängsten er verbunden war, sondern das Buch ist eine auch für den, der sich sonst nicht so für Extremsportarten interessiert, aufschlussreiche und spannende Lektüre. Denn es ist der Lebensbericht eines Mannes, der schon früh begann, aus größeren Höhen zu springen und der dabei lernte, zu seiner Angst zu stehen und sie Stück für Stück zu überwinden. Das ist beeindruckend auch für den normalsterblichen Leser, denn er kann von Baumgartner lernen, wie die Überwindung der Angst ungeahnte Kräfte freisetzen kann, die einem vorher nicht Geglaubtes gelingen lassen.

Das Buch macht den Menschen sichtbar, der hinter dem medial vermittelten Helden steht.
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am 30. August 2013
Auf Grund seines Stratos-Sprungs wurde Felix Baumgartner weltbekannt, obwohl er ja durch seine außergewöhnlichen Projekte bereits zuvor für Gesprächsstoff sorgte. Der Grund, weshalb ich mir dieses Buch gekauft habe, war nun der, dass ich etwas mehr über den außergewönlichen Menschen Felix Baumgartner, aber auch über seine sportliche Karriere erfahren wollte.

Und genau diese Inhalte hat mir das Buch geliefert! Die Erzählungen sind einfach formuliert und lesen sich flüssig - ich hatte das Gefühl, als würde mir Felix gegenübersitzen und munter drauf los plaudern! Zudem war ich sehr beeindruckt von seiner Einstellung - er ist immer professionell, sucht nach Lösungen anstatt zu jammern und lebt nach den für ihn wichtigen Grundsätzen wie Ehrlichkeit und Gerechtigkeit. Und all dies ist vollkommen ehrlich und authentisch beschrieben - ich musste einfach ständig weiterlesen!

Dass ich nun aber 4 und nicht 5 Sterne vergebe liegt daran, dass ich mir einfach noch ein paar mehr Details gewünscht hätte, zB. über seine Überquerung des Ärmelkanals, die nur am Rande erwähnt wird.

Alles in allem ist Himmelsstürmer aber ein Buch, das es sich zu lesen lohnt.
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Zunächst fragt man sich natürlich, ob die Schilderung von Baumgartners Rekordsprung ausreicht, um ein ganzes Buch zu füllen. Und dann merkt man, dass das Buch noch viel mehr zu bieten hat. Denn man lernt einen Mann kennen, der alles andere als ein reiner Adrenalinjunkie ist, sondern jemand, der Risiken sehr genau abschätzen und Gefahren daher minimieren kann.

Vor allem erfährt man auch, dass Felix Baumgartner vor seinem Weltraumsprung schon viele andere spektakuläre Aktionen erfolgreich gemeistert hat. Eine war z.B. Der Sprung von den Petronas-Towers 1999 in Malaysia - damals das höchste Gebäude der Welt. Wobei hier das Gefährliche gar nicht der Sprung selbst war, sondern überhaupt unbemerkt auf das Dach des Gebäudes zu kommen, ohne vorher verhaftet zu werden. All das wird spannend geschildert.

Über seinen berühmten Sprung im Oktober 2012 wird natürlich auch in großer Ausführlichkeit berichtet. Und hier erfährt man manch interessante Detail, etwa dass es kurz vor dem Sprung noch Probleme mit der Heizung am Visier des Helmes gab, und er überlegte, den Versuch im letzten Moment abzubrechen, weil ein beschlagenes Visier ohne Sicht lebensgefährlich hätte sein können.

Fazit: Ein sehr interessantes Buch, dass auch für Laien verständlich geschrieben ist und deshalb wohl jeden fesseln sollte.
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am 21. Juni 2013
Das ist das Buch von einem, der auf diese typisch amerikanische Weise trotz aller Widerstände aus allem immer als Sieger hervorgeht (we didn't know how do it, but we knew we had to do it so…) – in dieser Hinsicht wenig überraschend und ein wenig flach. Dennoch recht interessant und nachvollziehbar seine Furcht vor und sein Kampf mit dem Stratos-Raumanzug. Wie gut nur, dass ihm auch hier immer und immer wieder das RedBull-Team zur Seite steht und ihm wieder Flügel verleiht. Diese Dauererwähnung seines Hauptsponsors nervt insofern, als Baumgartner letztlich nur noch als ein RedBull-Produkt erscheint. Seine eigene – von mir durchaus bewunderte Leistung – tritt viel zu sehr hinter Mateschitz' Großzügigkeit zurück. Höchst amüsant die Erzählungen rund um BASE-Jumping (speziell von der Jesus-Statue in Rio). Schmerzlich vermisst habe ich eine längere Abhandlung über den, wie ich immer noch finde, sensationellen Flug über den Ärmelkanal. Der taucht nur ganz, ganz am Rande auf. Alles in allem ein sehr gut und schnell lesbares Buch, amüsant, informativ, nur dann platt, wenn Tiefgang versucht wird. 3,5 Sterne
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am 31. März 2016
Selten habe ich ein Buch über einen Menschen gelesen,das mich so bewegt hat.Fünf Sterne sind dafür viel zu wenig.Ich habe es auf meinem Kindl und schon mehrere male mit begeisterung und großen Respekt vor Felix Baumgartner gelesen.
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am 7. Juni 2013
Einfach ein Super spannendes und interessantes Buch! Man erhält tolle Einblicke in das Leben von Felix Baumgarnter und man gerät öfter ins schmunzeln. Für alle die gerne mehr zum Stratos Projekt erfahren wollen echt empfehlenswert
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am 31. Juli 2013
Man kann hier den Werdegang von Felix Baumgartner zum Extremsportler verfolgen. Nicht nur für Sportler, sondern auch für Nichtsportler sehr interessant.
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am 14. Juli 2013
Habe das Buch soeben fertig gelesen und bin ein wenig enttäuscht über den einfachen Schreibstil.
Hatte mir mehr erhofft. Es ist ganz nett aber in meinen Augen nicht der Überflieger.
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am 26. Juni 2013
Habe das Buch mit Spannung gelesen! Als Österreicher muss man ja stolz auf Felix sein! Total interessantes Buch, vor allem der Blick hinter die Kulissen
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