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am 26. Dezember 2003
Ich bekam das Arbeitsbuch geschenkt, Elaine N. Aron: The Highly Sensitive Person's Workbook (Text englisch).
Um es vorweg zu sagen, die Autorin lässt es auch zu, dass ihr Arbeitsbuch benutzt wird, ohne dass man ihr Hauptwerk über die hochsensiblen Personen (HSP) gelesen hat.
"Eigentlich ist es doch sonderbar, dass Subtilität und der Blick für Details für dich großartig sind, - warum denn eigentlich aber nicht für andere? Du bist nicht der einzige derartige Mensch auf der Welt. Elaine Aron hat in ihrem Arbeitsbuch formuliert, was wir schon immer hören wollten, nämlich dass es noch andere Menschen gibt, die so wir wir sind. Und dass unsere Eigenart durchaus Vorzüge hat und ein Geschenk sein kann."
Als erstes lernen wir im Arbeitsbuch, Einteilungen und Unterscheidungen vorzunehmen. Da sind die beiden größten Blöcke, nämlich 80/85 Prozent der Menschen = nicht-HSP und 15/20 Prozent = hoch Sensible. Von den Hochsensiblen sind etwa 30 Prozent extrovertiert. Hier gibt es dann weitere Unterscheidungen. HPS mit einem hohen Arousal-Pegel, mit Gemütsstörungen (Dysthymia), mit die Persönlichkeit und die Gehirn-Chemie verändernden Kindheits-Erlebnissen, u.v.a.m.
Aron sagt: HSP haben wohl einen besonderen Zugang zum Unbewußten.
Hier nenne ich einige Schritte des Arbeitsbuchs: Die HSP neigt dazu, von den Eindrücken überwältigt zu werden. Es gilt, so Aron, den eigenen Lebens-Rahmen im Lauf der Arbeit mit dem Buch neu zuzuschneiden. Dabei soll, wie die Autorin sagt, das Sensible in uns, das wir oft versteckt oder schamvoll verleugnet haben, einen festen Platz erhalten. In dieser Welt der Hast und der Beschleunigung, so die Autorin, soll die HSP ihr "anders-sein" als wertvolle Eigenschaft und Fähigkeit begrüssen und nutzen, wobei sie die Gefährdungen im Auge behalten muß.
Das Arbeitsbuch bietet neben dem laufenden Text immer wieder Arbeitsbögen. Alles geht in Schritten vor sich, die aufeinander aufbauen. Dabei ist für mich neu (und gewöhnungsbedürftig), sozusagen an einer Leitschnur entlang wie beim Anlegen eines Gartenbeets mich in die einzelne Aufgabe hineinzuknien. Vielleicht sind viele HSP leicht ablenkbar? geben jedem neuen Reiz zu schnell nach? oder sie sind zu intensiv bei der Sache und "bohren" sich zu sehr in sie hinein, schief, mit der Gefahr der Verkrampfung?
Doch es gibt im Buch auch sehr ansprechende, ja vergnügliche Arbeitsblatter. Eins stellt dir z.B. die Aufgabe, treffende Antworten zu entwickeln, wenn du in deinem Umfeld deine Eigenart vertreten, verteidigen, ja sie positiv herausstellen mußt, - weil du nämlich dauernd mitleidigen Blicken, Angriffen oder purer Verständnislosigkeit ausgesetzt bist. - Selbstbehauptung!
Die Autorin erlaubt immer wieder Korrekturen, Pausen oder das Zurückkehren zu einem früheren Punkt.
Bei der HSP steht hinter allem die quälende Frage, - was läuft da verkehrt bei dir? Wir haben das so oft in unserem Leben gehört, dass wir selber glauben, mit uns sei etwas von Grund auf nicht in Ordnung.
Das Ergebnis der Testfragen im Arbeitsbuch sagt uns, ob wir ein hoch sensibles Nerven-System haben. Diese Veranlagung lässt uns alle Dinge unseres Umfelds in verfeinerter Weise wahrnehmen, mit den entsprechenden Folgen, in Vor- und in Nachteilen. Wer ein abweichendes Nervensystem hat, erlebt die Welt anders als andere. Das bestimmt das Fühlen, das Denken, das Handeln, die Lebensweise der HPS. Ihre Antennen sind weit ausgefahren, um jede feinste Nuance dessen, was es um sie herum gibt, einzufangen
Wir müssen Schritt für Schritt die negative Beurteilung unserer Veranlagung abbauen. Wir empfangen mehr Informationen als andere und verarbeiten sie intensiv. Die Sensiblen lieben es, zu reflektieren. Nicht nur die bewußte Wahrnehmjung der Sensiblen ist gesteigert, auch die instinktive. Die Sensiblen haben einen guten Draht" zu Kindern, zu Tieren, zu Pflanzen.
Die Sensiblen haben Visionen. Sie können in Bildern denken.
Sie haben ein starkes Gefühl für soziale Gerechtigkeit und oft eine gute geistiges oder philosophische Begabung. Auf einigen Gebieten ist die HS-Veranlagung von Vorteil, auf anderen gerade nicht.
Oft ist das, was eine HPS am meisten nötig hat, eine Eigenschaft, die ihr in der Kindheit verweigert wurde oder die ihr ausgetrieben worden ist.
Die Übungen des Arbeitsbuchs werden vom Aufschreiben begleitet. Du protokollierst deine Arbeit am Buch. Dabei ändert sich fortwährend das, was vom Geschriebenen stehenbleibt. Die Notate werden erst nach und nach genauer, gültiger. Vieles, was zuerst niedergeschrieben wird, ist von Blockaden, von Scham, von Zurückhaltung gekennzeichnet. Die volle Wahrheit kommt erst schrittweise aufs Papier. Viele nähern sich der Aufgabe auch zunächst nicht linear, sondern bruchstückhaft. Auch nonverbale Kommentare, vor-sich-hin-Sprechen, bloße Gefühls-Stürme, gekritzelte Stichworte, Bilder und Zeichnungen, sind vertreten.
Dieses Herantasten wird von der Autorin nicht nur geduldet, sondern begrüßt, weil es den Zugang zu den tieferen Schichten der Erinnerung erleichtert.
Ich bin noch am Anfang der Arbeit, aber schon jetzt kann ich sagen, dass das Arbeitsbuch gut fundiert ist und für mich wohl ein bleibender Wegbegleiter sein wird.
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am 5. Juni 2013
The book continues the inner work of this series of books. Another gem of Aron's deep understanding of the nature of HS.
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