Shop now Shop now Shop now Shop now Shop now Hier klicken Jetzt informieren PR CR0917 Cloud Drive Photos Learn More Mehr dazu HI_PROJECT Mehr dazu Hier Klicken Jetzt bestellen AmazonMusicUnlimited BundesligaLive longSSs17

Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
97
4,5 von 5 Sternen
High Voltage (Special Edition Digipack)
Format: Audio CD|Ändern
Preis:5,13 €+ 3,00 € Versandkosten


am 17. November 2016
Album wie erwartet! Gute Aufbereitung der analogen Vinyl Version . Die Qualität der CD Version entspricht den technischen Möglichkeiten und bringt das 70er Jahre feeling schön rüber.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. November 2014
Fantastic album. Get your air guitar and play at full volume. Superb tracks! I am very happy with this album.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 7. April 2017
Die Platte ist gut verarbeitet, keine Dellen, Unebenheiten oder Furchen - kein Grat an den Kanten oder der Bohrung.
Da ich Platten nicht sammle sondern regelmäßig höre finde ich die Diskussionen über Originalpressungen vs. remastered reissue ziemlich bescheuert. Originalpressungen würden bei mir mittlerweile abgenudelt und dumpf klingen, da ich sie oft abspiele. Neupressungen von Originalaufnahmen sind alleine schon gar nicht mehr in Originalqualität möglich, da auch die Bänder aus der Zeit meist schon in sehr schlechtem Zustand sind. Umso mehr verstehe ich das Remastering, und die Voodoo-Meinungen von Leuten die meinen heutige hochqualitative Digitalmaster klingen schlechter als alte Analogaufnahmen, die verwechseln da was. Der Unterschied den man hört ist das Mastering, das heute einfach ganz andere Ansprüche hat als damlas, nicht die Tatsache das es digital ist macht also den Unterschied ;-)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 4. Oktober 2017
In den Anfängen war AC/DC sehr kreativ, kommerzielle Gedanken spielten noch nicht so die Rolle.
*High Voltage* als Titel hier - ist irreführend, da mehrheitl. (7 von 9 Songs!) vom 2. Album *T.N.T.* stammen. Produced by Vanda & Young, Albert Studios, Sydney '1976. AC/DC are: Angus Young, Lead Guitar; Malcolm Young, Guitar; Bon Scott, Lead Singer; Phil Rudd, Drums; Mark Evans, Bass. So steht's im Einleger, der ansonsten nur wenige Info's bietet. All Titles, written Young & Young & Scott. Cover: Michael Putland

Das "richtige" *High Voltage* - Original-Album war außerhalb Australiens leider kaum zu bekommen.1984 wurde die EP * '74 Jailbreak * nachgeschoben, auf der zumindest einige Songs vom ursprüngl. Debüt sind - eine seltsame Labelstrategie (mittlerweile sind diese Songs aber mehrfach veröff.). Die Wertung hier bezieht sich auf d. digitalremastered by Ted Jensen '1994 - also eine internat. Version mit d. folg. Rock'n'Roll, Blues Nummern:
*It’s a Long Way to the Top* (If You Wanna Rock ’n’ Roll) – 5:01 (gekürzt, Originallänge: 5:15) *Rock ’n’ Roll Singer* – 5:04 *The Jack* – 5:52 *Live Wire* – 5:50 *T.N.T.* – 3:34 *Can I Sit Next to You Girl* – 4:12 *Little Lover* – 5:37 *She’s Got Balls* – 4:51 *High Voltage* – 4:03 (gekürzt, Originallänge: 4:22)
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 28. September 2017
Dass die aktuellen Pressungen soundtechnisch nicht die besten sein sollen, habe ich jetzt schon mehrfach gelesen. Frisch ausgepackt hatte die Schallplatte jedoch mehrere Kratzspuren jeweils in der Einlaufrille und über die ersten Tracks auf beiden Seiten. Ein klarer Defekt! Die anderen Lieder empfand ich klanglich durchschnittlich, wobei mir ein Direktvergleich zum früheren Pressungen fehlt.
0Kommentar| Eine Person fand diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 26. Dezember 2016
...zumindest international. In Australien wurden, wie den meisten bekannt sein wird, zuvor schon zwei Alben veröffentlicht, nämlich High Voltage in einer anderen Version und ein Album namens TNT, welches unter dem Titel so international nie veröffentlicht wurde. Insgesamt setzt sich die internationale High Voltage zusammen aus 2 Tracks der australischen High Voltage sowie 7 Tracks von TNT.
Im Zeitalter des Internets ist es bestimmt auch für Europäer nicht unmöglich, an die australische Version der Alben heranzukommen, doch als (damals noch) Minderjähriger bin ich der Einfacheit halber einfach in den nächsten Mediamarkt gelaufen und habe mir dort die meisten AC/DC-Alben besorgt. Die fehlenden Tracks, die ich aufgrund der unterschiedlichen Versionen bis dato noch nicht hatte, hab ich mir dann vor kurzem mit Backtracks dazugeholt, doch dazu an anderer Stelle mehr.
Nun also zum vorliegenden Album.
Los geht es mit "It's a long way to the Top", ein Klassiker, der, wenn ich das richtig sehe, bei den meisten AC/DC-Fans sehr beliebt ist, doch irgendwie nie live gespielt wird. Hängt möglicherweise mit dem Dudelsack zusammen. Wie auch immer, mir gefällt er auch gut. Der Refrain sowie der Dudelsackpart sind genial, und auch der Rest des Songs weiß zu überzeugen, auch wenn er nicht überragend ist. Der Song versprüht einfach gute Laune und macht Lust auf mehr. 4,5/5.
"Rock n Roll Singer" kann das Niveau nicht ganz halten. Es sticht nichts wirklich hervor...der Refrain ist in Ordnung, aber ansonsten bleibt nicht viel hängen. 3/5
"The Jack" ist wieder ein Klassiker, der es auch regelmäßig in die Konzertsetlisten schafft, Es ist ein recht langsames Bluesrock-Stück und daher eher untypisch für AC/DC, aber trotzdem ist es ein absolut gelungener Song, der Spaß macht. Sowohl die Melodie, als auch Refrain und Solo sind gelungen, und der ganze Song verspricht Ohrwurmgarantie. Ein Höhepunkt auf dem Album. 4,5/5
"Live Wire" ist auch ein guter Song, verglichen mit dem restlichen AC/DC-Katalog jedoch nur durchschnittlich. Es gibt ein recht langes Intro, der dann einsetztende Hauptriff ist ganz gut. Auch Melodie und Refrain sind in Ordnung, der Höhepunkt des Stücks ist jedoch das Solo, bzw, der Riff, der dort präsentiert wird. Alles in allem ein Stück, das man immer wieder gerne hört, jedoch nicht besonders herausragt. 4/5.
Mit "TNT" haben wir dann die erste absolute Granate am Start. Der Song ist bekanntermaßen weit über AC/DC-Fankreisen hinaus bekannt und gehört zum Standartprogramm auf AC/DC-Konzerten. Dieser Song bietet alles, was AC/DC ausmacht: Ein simpler, aber genialer Riff und ein Refrain zum mitgröhlen. Es ist nichts anspruchsvolles, aber wer sowas sucht, ist auf einer AC/DC-Scheibe sowieso grundfalsch. Bei diesem Song stimmt alles, lediglich das Outro finde ich etwas misslungen. 5,5/5.
"Can I sit next to you Girl" ist fast genauso gut. Hierbei handelt es sich um die Neuaufnahme der ersten Single AC/DCs, damals noch mit Dave Evans am Mikro. Ich finde diese neue Version besser als das Original. Der ganze Song ist recht Boogie-lastig und erinnert mich streckenweise etwas an Status Quo. Auch dieser Song macht einfach gute Laune, auch wenn ich nichts so richtig benennen kann, was hervorsticht. 4,5/5
"Little Lover" ist wieder ein etwas langsamerer Blues, jedoch längst nicht so gut wie The Jack. Mit diesem Song werde ich einfach nicht so richtig warm. Weder die Gitarren, noch die Melodie stechen besonders hervor. Lediglich der Refrain ist ganz ok. 2/5.
"She's got Balls" meiner Meinung nach der "zweitschlechteste" des Albums nach Little Lover. Die Anführungszeichen deshalb, weil wir hier immernoch von AC/DC reden, und wirklich schlechtes findet man fast nirgendwo. Der Riff ist ganz gut und geht ins Ohr, sonst überzeugt jedoch recht wenig, weder Melodie noch Refrain. 2,5/5.
Der Titeltrack "High Voltage" lässt die beiden vorhergehenden Hänger jedoch schnell wieder vergessen. Meiner Meinung nach nicht nur der beste Song des Albums, sondern sogar einer der besten - wenn nicht sogar der beste - der Bon Scott-Ära. Hier stimmt auch wieder alles. Es wird wieder fleißig gute Laune verbreitet, und der Refrain geht sofort ins Ohr. Ein würdiger Abschluss 6/5.

Insgesamt ergibt das also, wenn ich mich nicht verrechnet habe, 36.5/45 Punkte. Macht dann also im Durchschnitt 4/5 Punkte. Die Qualität ist also gut. Auch der Sound ist sehr gut, wenn man bedenkt, dass es in den 70ern aufgenommen wurde.
Ich persönlich mag Brian Johnson zwar lieber, aber trotzdem ist Bon Scott auch ein Sänger, der gut zu AC/DC passt und mich nicht im Geringsten stört.
Insgesamt enthält das Album einige Klassiker, und nur wenige Hänger, und ist deshalb absolut hörenswert. Insgesamt vergebe ich 4/5 Sterne, weil es doch noch einige AC/DC-CDs gibt, die dieses Album locker toppen.
Fans werden es eh schon besitzen. Für Leute, welche erst noch dabei sind, Fan zu werden, ist das Album ein Pflichtkauf, und auch für Gelegenheitshörer lohnt sich ein genauerer Blick.
Ein gelungener Auftakt einer Karriere, welche später noch unzählige weitere Perlen hervorbringen sollte und so viele Herzen der Rockwelt höher schlagen ließ und noch heute lässt.
0Kommentar|War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 22. August 2008
... denn so herrlich purer Hard Rock wurde und wird nicht von allzu vielen Bands gespielt, und wer, wie ich, die Stimme von Bon Scott verehrt, hat insgesamt eh nur ca. 60 Lieder zur Auswahl.
Ich bin ein klein wenig in der Zwickmühle, weil ich "Let there be Rock" und "Powerage", die mir noch besser gefallen als dieses Album, auch fünf Sterne gegeben habe, aber mal ehrlich: Auch diese Platte haut einen Rock'n'Roll-Fan doch vom Hocker, oder?
1. It's a long way to the top: Eine perfekte Rocknummer, besser kann man das nicht spielen. Ich behaupte, dass die Zahl der Menschen, die gerne Rock hören und dieses Lied nicht lieben, weltweit unter hundert liegt. Ehrlich.
2. Rock'n'Roll Singer: Fast genau so gut, auf jeden Fall der gleiche Stil, fast wie fünfziger Jahre R'n'R, nur lauter. Und dieser Bon ... :-) ("I got the devil in my blood, telling me what to do ... and I'm all ears.")
3. The Jack: Der legendäre AC/DC-Blues mit dem herrlich zweideutigen Text. (Jack ist ein Slangausdruck für Tripper, unter dem Gesichtspunkt wird aus dem Kartenspiel etwas völlig anderes.)
Wird live übrigens schon von Anfang an mit einem anderen, EINdeutigen Text gesungen.
4. Live Wire: Eigentlich der perfekte Konzertbeginn, wie am Video "Let there be Rock" gezeigt. Eine Zeitlang wummert nur der Bass, dann kommt leise die Rhtythmusgitarre dazu. Einige Takte darauf die Hi-Hats vom Schlagzeug, und bald darauf krachen die Leadgitarre und das restliche Schlagzeug dazu. Und so rollt die Nummer smooth, aber kräftig dahin. Gefällt mir. *schmatz*
5. TNT: Eine Granate, wie sie selbst diese Band nur ganz selten zustandegebracht hat. Kennt aber eh jeder, diesen Midtempo-Stampfer mit Mitbrüllteil.
6. Can I sit next to you girl: Das allererste Lied von AC/DC, von Bon Scott neu eingesungen. (Originalsingle war noch mit Dave Evans.) Fürs erste ganz ordentlich, stinkt aber nach den vorigen fünf ein wenig ab.
7. Little Lover: Langsam, bluesig. (Bon war zwar kein Bluessänger, aber egal.) Nicht top, aber okay.
8. She's got balls: Auch langsamer, aber bissig und böse. Die Nummer hat etwas, keine Frage. Ich persönlich ziehe aber die ersten fünf vor, und:
9. High Voltage: Da wären wir wieder, im gleichen Stil wie die ersten beiden Nummern. Und wieder rundum gelungen. Ein straighter Rocksong, der immer noch gerne live gespielt wird. Eine der sechs Topleistungen auf dem Album.

Abschließend sollte ich vielleicht noch erwähnen, dass dieses Album eigentlich Stückwerk ist, denn in Australien wurde die Platte ursprünglich mit dem Titel "TNT" und etwas anderer Tracklist veröffentlicht. Die wenigen schwächeren Titel dieser Scheibe fehlen am Original, dafür ist noch die Killernummer "Rocker" und das Chuck-Berry-Cover "School days" drauf. Im Zweifelsfall also eher das australische Original kaufen.

Aber auch in dieser Version ganz klar 5 von 5.
44 Kommentare| 13 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 1000 REZENSENTam 23. April 2009
Obwohl es sich bei vorliegendem Silberling um die sogenannte internationale Ausgabe (für den europäischen bzw. amerikanischen Markt) von HIGH VOLTAGE handelt, die bis auf "Little Lover" und "She's Got Balls" nichts mit der ein Jahr (1975 nämlich) zuvor erschienenen australischen (Original-)Version zu tun hat, ist das AC/DC-Debüt meines Erachtens ein Muss für alle, die behaupten, etwas auf Rockmusik zu halten!
Tatsächlich kann man vorliegende Scheibe als Best-of-Melange (wenn man so will) der australischen Ausgaben von HIGH VOLTAGE und T.N.T. sehen...

Ehrlich gesagt sind zwar auch mir spätere (frühe) Platten wie etwa POWERAGE oder auch HIGHWAY TO HELL noch eine Spur lieber, aber dennoch ist HIGH VOLTAGE eine sehr gefällige Angelegenheit, die stärker noch als spätere Alben die Blueswurzeln der Band erkennen lässt - was mir persönlich ja sehr zusagt.
Es tummeln sich doch wirklich einige frühe Highlights hierauf - sei es der energetische Opener "It's A Long Way To The Top" (mit Dudelsack-Solo), der groovige Blues "The Jack" (der auch live regelmäßig gespielt wurde) oder das nicht minder bekannte "T.N.T.", um nur einige zu nennen.
Und auch der Rest kann überzeugen, wenngleich spätere Platten (vor allem noch jene mit Bon Scott) insgesamt noch mehr Leckerbissen anzubieten haben, weshalb ich letztlich - der Objektivität wegen - auch einen Stern abziehen möchte...

Angehenden Sammlern und Interessenten, die gerade mit AC/DC liebäugeln, würde ich zunächst zu oben genannten Platten, also POWERAGE, HIGHWAY TO HELL oder aber auch LET THERE BE ROCK oder BACK IN BLACK (bei dem erstmals Brian Johnson zu hören ist) raten - aber gleich danach kommt schon HIGH VOLTAGE!

Fazit: Eigentlich haben die australischen Blueshardrocklegenden mit HIGH VOLTAGE ein Debüt nach Maß hingelegt, das im Grunde schon so klingt, wie man es sich erwartet, wenn man den typischen AC/DC-Sound halt im Hinterkopf hat! Etwas stärker als auf vielen späteren Alben kommt hier noch der Blues zum Vorschein, aber z.B. auch recht klassische Rock&Roll-Elemente...
Der Sound ist ebenfalls ansprechend, wirkt stellenweise jedoch vielleicht eine Spur (allerdings wirklich nur eine Spur!) dünner und unausgereifter als auf späteren AC/DC-Werken - was irgendwie aber auch logisch ist. Schließlich muss man sich als Band dahingehend ja auch entwickeln, wie ich meine.

In Summe ist HIGH VOLTAGE für mich somit ein 4-Sterne-Album, das AC/DC-Sympathisanten sowieso ihr eigen nennen müssen - aber auch Leute, die sich generell für Rock-Musik und deren Geschichte interessieren, können mit dem erstaunlich abgebrühten AC/DC-Debüt (wenngleich es sich hier ja eigentlich um eine nachgereichte internationale Ausgabe handelt) eigentlich nichts falsch machen!

So macht Spurensuche im fast schon unüberschaubaren Dickicht aktueller Rock-Musik Spaß - deshalb gibt's auch ++++ dafür.

Solide Scheibe mit gutem Klangbild und schon einigen Bandklassikern an Bord - eine runde Sache zum Immerwiederhören!

Abschließend möchte ich nochmal kurz meine persönlichen Anspieltipps preisgeben:
- It's A Long Way To The Top (If You Wanna Rock 'n' Roll) [1]
- The Jack [3]
- T.N.T. [5]

Viel Freude damit ;)
0Kommentar| 3 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
am 19. November 1999
"High Voltage" nimmt nicht nur unter den zahlreichen AC/DC Platten eine besondere Stellung ein, es ist überdies eines der besten und auch wichtigsten Hardrock-Alben überhaupt. Das liegt nicht nur an "T.N.T.", das früher für viele meiner Generation eine regelrechte Hymne war. Es liegt ebenso an den acht anderen Stücken die sich auf "High Voltage" finden. Die bekanntesten sind wohl neben "High Voltage" dem Titelsong "The Jack", "It's A Long Way To The Top" und "Can I Sit Next To You Girl". Aber alle der neun Stücke auf diesem Album sind richtige Hardrock Stücke. Denn 1976 konnte es vorkommen, daß man Musik machte, ohne dabei an die romantischen Bedürfnisse von pickligen Teenager zu denken. Somit finden sich auf diesem Album anders als bei den meisten anderen Hardrockbands der Achtziger und Neunziger keine mittelmäßigen Balladen. "High Voltage" ist sicher nichts für die VIVA-Generation, aber wer ehrlichen, kraftvollen Hardrock mag, der muß dieses Album ainfach lieben. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
0Kommentar| 31 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden
TOP 100 REZENSENTam 10. Oktober 2015
Für mich zählt "High Voltage" bis heute zu den besten Alben die je veröffentlicht wurden. In meiner persönlichen "Hall of Fame" steht das Debütalbum der Australier in den Topp 5, für mich ist "High Voltage" auch nach 40 Jahren noch kein bisschen langweilig. Ich weiß nicht wie oft ich mir das Debütalbum von AC/DC schon angehört habe, wahrscheinlich liegen die Runden von "High Voltage" im hohen dreistelligen Bereich, trotzdem reißt mich dieses Album immer wieder mit. Die Musik auf "High Voltage" ist so einfach und simpel das es schon wieder genial ist. Einfachste Gitarrenriffs, völlig simple Songstrukturen aber mit unglaublich viel Energie und Leidenschaft vorgetragen von einem BON SCOTT der so unfassbar dreckig und rotzig klingt. Es ist fast ausgeschlossen sich dieser Musik zu entziehen, schon mit den ersten Tönen zieht einen die Musik in ihren Bann, stillsitzen ist fast unmöglich. Auf "High Voltage" spielen AC/DC noch nicht diesen hemdsärmeligen Hardrock für den sie später weltberühmt wurden, auf ihrem Debütalbum spielen sie noch überwiegend eine Mischung aus Boogie, Blues und Rock'n'Roll.
Das Internationale Debütalbum "High Voltage" setzt sich aus zwei zuvor nur in Australien veröffentlichten Alben zusammen, die ebenfalls "High Voltage" und "TNT" hießen. Auf der internationalen Version von "High Voltage" sind mit "She Got Balls" und "Little Lover" nur zwei Songs von der australischen Version und sieben Songs vom "TNT"- Album.
Wie auch immer, der vorliegende Pressling ist vollgepackt mit Granaten, auf "High Voltage" ist kein schwacher Song zu finden, wer von diesem Album nicht begeistert ist hat die Rockmusik nicht verstanden - ich liebe es!
Das fängt schon mit dem genialen Dudelsack-Solo im Opener "It's a Long Way to the Top" an - auch 40 Jahre später grätscht mich das noch weg! Dazu die unglaublich rhythmische und mitreißende Melodie die es nicht zulässt das man still auf seinem Hosenboden sitzen bleibt, irgendein Körperteil MUSS man einfach bewegen! Auch "Rock'n'Roll Singer" ist von diesem Kaliber, 50er-Jahre Bluesrock aber auch heute noch keine Spur von altbacken oder angestaubt.
Mit "The Jack" kommt danach einer meiner persönlichen Lieblingssongs, diese herrliche Blues-Nummer lebt von diesem stampfenden Rhythmus und der unfassbar dreckigen Stimme von BON SCOTT. Nie wieder wurde so herrlich über eine Geschlechtskrankheit gesungen,"The Jack" steht im "Aussie-Slang" nicht nur für den Herzbuben im Kartenspiel, sondern auch für die "Gonorrhoe", was wiederum dem Song eine ganz andere, sehr zweideutige, Bedeutung verleiht. Auch "Live Wire" ist einer dieser Songs mit einem ganz speziellen stampfenden Rhythmus, was bei vielen Bands inzwischen als eintönig oder langweilig bezeichnet werden würde, hat mich bei diesem Album schon immer begeistert. Trotz dem das die Songs alle nach dem gleichen Prinzip funktionieren kommt bei "High Voltage" niemals Langeweile auf, für mich liegt das an der Performance von BON SCOTT, der den Songs mit seiner Stimme eine ganz unterschiedliche und abwechslungsreiche Note verleiht.
Mit "T.N.T." kommt dann natürlich einer DER Klassiker in der Bandhistorie von AC/DC, bis heute läuft das Ding im Radio rauf und runter. Schon witzig das der Song heute so präsent in den Medien ist, als der Song damals raus kam lief er überhaupt nicht im Radio - zumindest nicht in Deutschland. Sag noch einer das früher alles besser war! :-) Aber egal, das Ding läuft zu recht noch heute über den Äther, für mich hat es auch 40 Jahre nach seiner Veröffentlichung nichts an seiner Wucht und Ausstrahlung verloren - definitiv ein zeitloser Klassiker. Ein bisschen unbeachtet war schon immer "Can I Sit Next to You Girl", feiner Rhythmus, eingängige Gitarrenriffs und ein BON SCOTT in Höchstform, bei Bedarf einfühlsam oder dreckig und rotzig - auch einer meiner Lieblingssongs von den Australiern. Im Original noch von DAVE EVANS eingesungen, hat sich BON SCOTT diesen Song aber zu eigen gemacht und ihm seinen besonderen Stempel aufgedrückt. "Little Lover" und "She's Got Balls" sind wieder zwei dieser rockigen Bluesnummern die ich an "High Voltage" so sehr liebe. Über den Titelosng "High Voltage" muss man wohl nicht viel sagen, geile Gitarrenriffs und ein Rhythmus der sofort in Fleisch und Blut übergeht - ganz starke Nummer!
Zu meinem großen Entsetzen muss ich immer wieder lesen, dass einige Menschen dieses Album als eintönig und langweilig bezeichnen, normalerweise würde ich jetzt sagen "Geschmackssache", in diesem Fall muss ich diesen Menschen einfach "Ahnungslosigkeit" bescheinigen! Sorry, ich weiß das das jetzt verdammt intolerant ist, aber wer "High Voltage" nicht zu schätzen weiß hat die Rockmusik nie verstanden - finde ich! ;-)

Mein Fazit: Für mich eines der besten Alben der Musikgeschichte, ein Klassiker der in keiner Sammlung fehlen darf - und dies wahrscheinlich auch nicht tut! Wenn doch solltet ihr euch dieses Meisterwerk schleunigst zulegen - Banausen!
Meisterwerk - Klassiker - Hammeralbum - Wegweisend .... sucht euch Superlativen aus, soe würden alle auf "High Voltage" zutreffen!

Meine Bewertung: 10 von 10 Punkten.
0Kommentar| 2 Personen fanden diese Informationen hilfreich. War diese Rezension für Sie hilfreich?JaNeinMissbrauch melden