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Hexen: Glaube, Verfolgung, Vermarktung (Beck'sche Reihe) von [Behringer, Wolfgang]
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Hexen: Glaube, Verfolgung, Vermarktung (Beck'sche Reihe) Kindle Edition

3.5 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Glaube an Hexen ist weltweit verbreitet – auch heute noch. In beinahe allen Kulturen gab oder gibt es Menschen, die glauben, daß bestimmte Personen mit Hilfe magischer Kräfte Nutzen oder Schaden stiften und mit Geistern und Dämonen in Kontakt treten können. Wolfgang Behringer, einer der führenden Experten zur Geschichte der Hexenverfolgung, schildert in diesem Band knapp und präzise die Traditionen des Hexenglaubens, die Zeit der großen Prozesse und Hinrichtungen in Europa sowie die spätere Rezeption und Vermarktung. Und auch die heutige Situation wird nicht ausgespart.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Prof. Dr. phil. Wolfgang Behringer, geboren 1956 in München, studierte Geschichte, Politologie und Germanistik. Seit Herbst 1999 ist er Professor für Geschichte in York/England. Er veröffentlichte Arbeiten zur Hexenverfolgung, zur Geschichte der Kriminalität, des Fliegens und der Kommunikation.

Produktinformation

  • Format: Kindle Edition
  • Dateigröße: 784 KB
  • Seitenzahl der Print-Ausgabe: 119 Seiten
  • Verlag: C. H. Beck; Auflage: 5 (7. Juni 2011)
  • Verkauf durch: Amazon Media EU S.à r.l.
  • Sprache: Deutsch
  • ASIN: B0057WCTIM
  • X-Ray:
  • Word Wise: Nicht aktiviert
  • Verbesserter Schriftsatz: Aktiviert
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.5 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
  • Amazon Bestseller-Rang: #216.642 Bezahlt in Kindle-Shop (Siehe Top 100 Bezahlt in Kindle-Shop)

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch
Das Thema der europäischen Hexenverfolgung in Spätmittelalter und Früher Neuzeit genießt ungebrochene Popularität. Wolfgang Behringer, einer der Experten der zeitgenössischen Hexenforschung, versucht mit diesem Buch einen allgemeinen Überblick über die Materie zu geben.

Das Buch selbst gliedert sich in vier thematische Abschnitte: "Hexenglaube" (1) untersucht Vorstellungen von Hexerei, Magie und Zauber im interkulturellen Vergleich. Diese finden sich in nahezu allen Kulturen und sind mindestens seit der Antike überliefert, stellen also kein spezifisch europäisches, mittelalterliches Phänomen dar. Der Autor weist anhand verschiedener ethnologischer Arbeiten nach, dass mit diesem Phänomen in verschiedenen Gesellschaften ganz unterschiedlich umgegangen wurde. Großangelegte Hexenjagden sind außerhalb Europas jedoch relativ selten, auch wenn in jüngerer Zeit in Gegenden Afrikas dazu Negativbeispiele angeführt werden können.

"Hexenverfolgung" (2) gibt einen kurzen Überblick über die Herausbildung des Hexentopos ab etwa 1400. In dieser Zeit bildete sich aus Teilen antisemitischer Vorurteile, Ketzereivorstellungen und älterer Ideen von Zauberei und Magie das Bild der Hexe. Als fatal für diese Entwicklung erwies sich sicherlich, dass die Kirche, die lange Zeit dieser Vorstellung distanziert und skeptisch gegenüber gestanden hatte, nun ihre Ansichten änderte. Doch widerspricht es der Komplexität des Themas, hier eine einheitliche Meinung zu unterstellen. Hexereivorstellungen wurden innerkirchlich diskutiert und oft auch von Geistlichen bekämpft. Nur zu oft wurden die Prozesse vom Volk gefordert, und die Obrigkeit kam diesem Bedürfnis nach.
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Von ruby am 15. Februar 2006
Format: Taschenbuch
Wirklich spaßig hier die bislang abgegebenen Rezensionen zu vergleichen...
Die Hexen waren eines meiner Magisterprüfungsthemen, so daß ich gezwungen war, mich mit verschiedensterlei Lektüre dazu auseinanderzusetzen. Dabei war diese knappe Zusammenfassung des enormen Wissens von Prof. Behringer eine unglaublich gute Hilfe. Alleine die angehängte Literaturliste und Zeittafel sind Gold wert. Wer aber populistische Stimmungsmache sucht, ist hier tatsächlich an der falschen Adresse.
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Format: Taschenbuch
Wie bitter notwendig dieses Buch und seine Lektüre sind, zeigt besonders die Reaktion der Leser hier bei der Bewertung.

Dieses Buch räumt eben gerade mit Vorurteilen bezüglich Kirche und Hexenverfolgung auf - ich finde es phantastisch wenn ein Verlag einem Autor die Möglichkeit zu einer fundierten wissenschaftlichen Analyse GEGEN allgemeine Vorurteile gibt. Viele Medien sind zu reinen Vorurteilsbestätigungsmaschinen verkommen: sag mir welches Vorurteil du hast und ich liefere dir eine populärwissenschaftlich leicht geschriebene Analyse zur Bestätigung ' du zahlst - ich liefere ' mir doch egal was die Wahrheit ist.

Vieles was Behringer in Kommentaren hier unterstellt wird ist schlicht und einfach falsch.

Im Kern geht es in seinem Buch um folgendes:
Ja, es gab die Inquisition. Sie richtete sich aber 'propaganda fide' zur Verteidigung des katholischen Glaubens gegen Ketzer ' also gegen Gegenkirchen von unten wie die Albigenser oder Katharer.
Ebenso gab es schon immer Hexenglauben in allen Kulturen der Welt und auch bei den Angehörigen der christlichen Konfessionen. Anders als die Vorurteile gegen Juden und Ketzer richteten sich die Anklagen gegen Hexen auf Wetterphänomene (abnormer Hagelschlag, Überschwemmung, daraus folgende Viehseuchen etc.). Deshalb kam es oft zu Anklagen von unten aus dem Bauernvolk (verbrennt die Hexe, sie hat das Vieh verhext) und nicht von oben (Graf oder Bischof). Deshalb verläuft die Intensität der Hexenverfolgung auch parallel zur Intensität der kleinen Eiszeit mit Höhepunkt um 1550-1650. (Also zu einer Zeit als die Reformation große Teile Nord-Mitteleuropas erfasste).
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Wolfgang Behringer gehört zu den führenden Hexenforschern Deutschlands, wenn nicht sogar europaweit, was bereits eine große Aussagekraft für dieses Buch hat. Es ist sehr verständlich geschrieben und auch für Nichtakademiker geeignet, wenn sie Informationen zu Hexenverfolgungen suchen.

Sehr interessant ist die Blickweise Behringers "über den Tellerrand" der frühneuzeitlichen Hexenverfolgung hinweg, insbesondere in Richtung moderner Hexenkulte und -verfolgungen, sowie die Thematisierung von Hexenglauben als globales, nicht nur als europäisches Thema.

Kurz: Ein super Handbuch zum Thema!
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Format: Taschenbuch
Wolfgang Behringer -ein ausgewiesener Kenner der Materie- legt mit diesem Werk eine kompakte und für normal gebildete Menschen gut lesbare Gesamtdarstellung der Hexenverfolgung vor.

Gerade in diesem von Mythen und einer Unzahl sachlich unfundierter Standpunkte durchzogenen Thema bietet Behringer eine gut gegliederte, sachlich-nüchterne Darstellung, der viele Leser zu wünschen sind.

Einige der grundlegenden Fakten zu Thema die den Buch zu entnehmen sind:

1. Die Hexenverfolgung ist ein Phänomen der Frühen Neuzeit. Es gab -im Gegensatz zum weit verbreiteten Mythos- im Mittelalter keine Hexenverfolgung als solche. Die Inquisition richtete sich gegen Ketzer (Die spanische Inquisition übrigens stand dem Hexenhammer skeptisch gegenüber, S. 45).

2. Die Zahl der Todesopfer liegt bei ca. 100.000. Gerne kolportierte Zahlen in Millionenhöhe sind mit Quellen nicht belegbar (S. 64-66).

3. Ein Fünftel bis ein Viertel der Opfer waren Männer (S. 67). Zur Zeit der Hexenverfolgung wurde Hexerei auch nicht als Bestandteil eines verdeckten Geschlechterkampfes angesehen(S.29, 40.

4. Hexenverfolgung gab es gleichermaßen in protestantischen wie in katholischen Gebieten.

5. Eine Hexenverfolgung konnte sowohl von oben angestoßen werden (amtlich bestellte Hexenjäger etc.) wie auch von unten kommen, dann nämlich wenn Streitereien in der Dorfgemeinschaft oder unter Nachbarn in der Stadt darin einmündeten, dass eine Seite der anderen Hexerei vorwarf -und ggf. sogar die Behörden einschaltete. Diese Prozesse so zu deuten, dass Behringer den Hexen attestiert, selbst an ihrer Verfolgung schuld zu sein, hieße Behringer misszuverstehen bzw. missverstehen zu wollen.
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