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Herr Jensen steigt aus: Roman Taschenbuch – Dezember 2007

3.7 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen

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Das Aussteigen ist Herrn Jensens Problem nicht. Eher schon, dass er noch nie ins Leben eingestiegen ist: Studium abgebrochen, keine Freunde, keine Interessen, noch nie Sex mit einer Frau gehabt, Kontakt zu den Eltern aufs Minimum reduziert. Mit dieser traurigen und lebensfremden Gestalt möchte Jakob Hein seinen ersten fiktiven Roman bestreiten, nachdem seine bisherigen drei Bücher stark autobiographisch geprägt waren. Selbst eine gewisse Arbeitsfreude, als Postbote, kommt Herrn Jensen, der schon als Kind keinen Vornamen gehabt zu haben scheint, schließlich auch noch abhanden, weil ihm gekündigt wird.

Nett wäre die Lektüre zu nennen, kurzweilig auch. Und kurz sowieso -- bei einem anderen Druckbild hätte das Buch nicht einmal 80 Seiten. Aber furchtbar originell oder literarisch wertvoll ist das nicht, was uns aus dem Leben dieses Eigenbrötlers geschildert wird. Wenig schmeichelhaft fällt der Vergleich mit den vielen anderen literarischen Sonderlingen aus. Um nur zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit zu nennen: Sibylle Lewitscharoffs Pong etwa ist wenigstens wirklich durchgeknallt und auch die Sprache des Romans bezaubernd anders. Oder wie vergleichsweise charmant und vielschichtig flanieren Wilhelm Genazinos sonderbare Helden durch die "Gesamtmerkwürdigkeit des Lebens", etwa im großartigen Ein Regenschirm für diesen Tag?

Aber Herr Jensen steigt aus ist wohl eher als Text über unsere absurde Hartz-IV-Welt zu verstehen. Denn nach einer kurzen und anstrengenden Phase, in der Herr Jensen mit Hilfe von vier Videorekordern die Abgründe des Talk-Show-Wahnsinns in den TV-Kanälen zu analysieren versucht, kommt eine Phase des Protests. Den Fernseher wirft er aus dem Fenster und ignoriert die mediale "Scheinwelt" und auch die Anfechtungen durch das Arbeitsamt. Er verteidigt trotzig sein Nichtstun, das ihm zur ernsten Leidenschaft wird. Am bitteren Ende verschanzt er sich in seiner Wohnung: "Die meiste Zeit saß er in seinem Sessel und starrte dorthin, wo seit langem nichts mehr war. Es war sein stiller, letzter Triumph..." –- und die Welt scheint den blassen, seltsamen Menschen zu vergessen, und auch die Leser werden es bald tun. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Pressestimmen

"Wanja Mues trifft hervorragend den Ton dieser Geschichte zwischen Tragik und Komik." (HörBuch) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von dreamjastie TOP 1000 REZENSENTVINE-PRODUKTTESTER am 9. Dezember 2006
Format: Gebundene Ausgabe
Ist es nicht absurd, dass man AUSsteigt, indem man sich EINigelt? Das ist eine der Spitzfindigkeiten in einem Roman, der vor Absurditäten nur so strotzt, ja, der das Wort "absurd" als Leitmotiv zu tragen scheint.

Der unscheinbare Herr Jensen arbeitet bei der Post. Eines Tages muss die Post rationalisieren. Und um betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, wird Herrn Jensen ' gekündigt. Absurd, wie gesagt. Und was macht Herr Jensen? Herr Jensen steigt aus. Zieht sich Stück für Stück aus der Welt zurück, igelt sich ein, löst sich auf.

Der 134 Seiten-Roman ist das Psychogramm eines Außenseiters, eines einsamen Menschen, der in den eigenen Grenzen gefangen ist und sich nur mehr und mehr isoliert. Jensen hat sich zeitlebens von anderen schieben lassen, aus Mangel an eigenem Antrieb. Selbst auf die Idee mit dem Job bei der Post kam erst ein Schulfreund. Und weil es sich ergab, blieb Herr Jensen eben dort, bis es sich ergibt, dass er gehen muss. Wenn es nach Herrn Jensen geht, könnte immer alles so bleiben, wie es ist. Denn das bedeutet Sicherheit. Denken nicht viele so?

Doch gerade an dem Punkt, wo für viele die Unsicherheit beginnt, in der Arbeitslosigkeit, findet Herr Jensen seine Stärke. Er verweigert sich still. Er demonstriert stumm und innerlich gegen die Welt. Er philosophiert über das Leben und dessen Essenz, beschäftigt sich hauptberuflich mit der Analyse des Fernsehprogramms und dringt schließlich zur großen Stille vor, und er verteidigt seinen Status schließlich vehement gegen jeden, der an seinem Leben rütteln möchte. Und das Verblüffende geschieht: die Umwelt hat ein Einsehen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Nachdem Jakob Heins letzte Werke alle autobiographische Züge trugen, legt er mit seinem neuen Roman "Herr Jensen steigt aus" eine skurril- realistische Schilderung aus der Welt der arbeitslos gewordenen Menschen in unserem Land vor. Man könnte das Buch komisch nennen, das ist es auch über weite Strecken, doch das Lachen bleibt dem Leser immer wieder im Halse stecken, weil es wirklich die Realität vieler Hartz- IV - Empfänger beschriebt, zwar literarisch sehr überzeichnet, aber dennoch nicht weniger real.

Herrn Jensen ist während seines Studiums einfach bei der Post hängen geblieben. Immer wieder hatte er seit seiner Oberstufenzeit in den Ferien, dann in den Semesterferien bei der Post als Briefträger gejobbt. Als er mit dem Studium plötzlich aufhörte, blieb er bei der Post, es wurde aber von beiden Seiten versäumt, seinen Aushilfsvertrag in einen richtigen Arbeitsvertrag umzuwandeln.

Und so arbeitet er sehr zuverlässig über zehn Jahre in seinem Zustellbezirk und ist ansonsten recht einsam. Daran ist er aber auch selbst schuld. Auch mit dem anderen Geschlecht will es nicht klappen:

"Sicher hätte Herr Jensen gute Freundinnen haben können. Denn obwohl er nicht der richtigen Frau begegnete , war er doch mit einigen Frauen bekannt. Sie boten ihm gelegentlich an, gute Freundinnen von ihm zu sein. Nun hatte Herr Jensen im Grunde genommen nichts gegen eine gute Freundin. Du bist ganz anders. Mit dir kann man sich wie mit einer richtigen Freundin unterhalten. Du kannst so gut zuhören ..."

Und so geht es ihm wie so manchem "zarten" Mann: die Frauen mögen ihn, aber schlafen tun sie mit den härteren, über die sie sich im Gespräch mit den Zarten auslassen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Durch einen Rundfunkbeitrag wurde ich auf diesen kurzweiligen Roman aufmerksam. Er schildert genau das, was uns in Zukunft erwartet. Alle Daten werden gesammelt und wer keinen Namen mehr am Briefkasten hat macht sich schon verdächtig.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich weiß nicht, ob es daran liegt, dass ich die Romanvorlage erst nach dem Besuch des gleichnamigen Theaterstückes las und meine Erwartungen deswegen zu hoch waren oder ob das Buch einfach nicht mein Geschmack war – aber vielleicht kann diese Rezension ja etwas Licht ins Dunkeln bringen.

Herr Jensen ist ein Postbote, der seit Jahren bei derselben Arbeitsstelle beschäftigt ist, dort seine tägliche Routine hat und im Grunde für die Arbeit lebt. Für ihn völlig unerwartet, muss er von einem auf den anderen Tag seine Arbeit aufgeben und der Roman handelt davon, was sich dadurch für Herr Jensen und in seinem Leben ändert.

Eine interessante Überlegung und sicher lesenswert – wenn es doch nur anders umgesetzt worden wäre...
Der Text fällt sehr monoton aus, es werden Abläufe beschrieben, die die Veränderungen in Herr Jensens Leben beschreiben sollen und der Stil spiegelt die Monotonie seines arbeitslosen Daseins einerseits zwar hervorragend wider, andererseits verging mir durch diesen monotonen Schreibstil jede Lust am Lesen und ich musste mich regelrecht durch die wenigen Seiten hindurch quälen.
Dazu kommt, dass ich als Leser dem Protagonisten nicht nahe kommen konnte, alles wird sehr distanziert geschildert, sodass ein Mitfühlen quasi unmöglich ist.
Auch dies ist eine gute Spiegelung des immer isolierteren Protagonisten und sicher auch passend zu seinen wirren Gedanken, die er sich aus lauter Langeweile und Sinnlosigkeit macht – doch für mich war dies als Leser einfach nur anstrengend und nervig.

Ich gebe diesem Buch trotzdem noch zwei Sterne, da ich den Gedanken hinter dem Text wirklich gut finde und auch anerkenne, dass der Autor versucht hat, ein gewisses Lebensgefühl einzufangen und dem Leser näher zu bringen – nur war das leider absolut nicht mein Fall, schade!
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