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Kundenrezensionen

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am 4. November 2006
Leider habe ich den Film im Kino verpaßt...

Vor einiger Zeit bekam ich das Buch geliehen und war absolut fasziniert, nur das Ende fand ich nicht ganz so toll. Heute nun kam endlich die DVD bei mir an:

Viel viel besser als erwartet!!!

Im Verhältnis zum Buch einiges gekürzt, aber trotzdem fesselnd und nicht mit so einem abgehacktem Ende - schlüssiger als im Buch.

Wunderschöne Venedigaufnahmen, hervorragende Schauspieler, wirklich einfach sehenswert!

Ich habe vor dem Film gesessen und mitgefiebert, an manchen Stellen gekreischt vor Lachen und (obwohl ich es eigentlich vom Buch her hätte wissen müssen) zeitweilig zusammengezuckt.

Ich kann den Film wirklich nur empfehlen und werde ihn sicherlich noch viele Male anschauen - die Liebe steckt in den Details (wie zum Beispiel die kleine Ratte, die am Anfang mit im Bild ist).
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am 2. Dezember 2006
Die Brüder Bo und Prosper sind Waisen. Der kleine, süße Bo(nifatius) lebt bei seiner bösen Tante während der 12jährige Prosper ins Waisenhaus gesteckt wurde. Eines Tages laufen die beiden Brüder davon, nach Venedig. Onkel und Tante sind den beiden auf der Spur und beauftragen, in Venedig angekommen, sogar einen hiesigen Privatdetektiv. Der ist allerdings ein Fall für sich, und bei seiner Suche nach Bo nicht gerade so erfolgreich wie Tantchen und Onkel sich das wünschen.
Bo und Prosper haben indes bei Scipios Diebesbande Unterschlupf gefunden. Der geheimnisvolle Scipio hat auch noch andere verlassene Kinder um sich geschart und trotz seines Ruhmes als Herr der Diebe ist er mit seinen 15 Jahren selbst noch ein Kind.
Eines Tages erhält der Herr der Diebe vom alten "Comte" den Auftrag etwas ganz Besonderes zu stehlen: Das letzte, fehlende Stück eines Zauberkarussells. Dumm nur, dass der Privatdetektiv ausgerechnet jetzt das Geheimnis über Scipios Herkunft auffliegen lässt und Scipios Freunde ihm deshalb nicht mehr vertrauen.
Bis Scipios größter Traum in Erfüllung geht und Bo und Prosper eine richtig nette Familie finden, passiert natürlich noch einiges Aufregendes: Das Rätsel um das Zauberkarussell muss gelöst werden und es gilt den fiesen Hehler Barbarossa sowie die ätzende Verwandtschaft zu überlisten.

4 Kinderfilm-Sterne:
Ich kenne das Buch nicht, was meistens ein Vorteil ist, wenn man einen Film unbefangen ansehen möchte. Daher kann ich bei meiner Wertung nicht Buch und Film vergleichen und das ist auch gut so, denn der Film ist als unterhaltsamer, einfallsreicher und recht witziger Kinderfilm durchaus gelungen. Ich hatte keinerlei Schwierigkeiten die Handlung ohne Vorkenntnisse zu verstehen, und gelangweilt habe ich mich auch kein bisschen. Allerdings hat der Film nicht die Action oder gar die tricktechnische Animation, die "ältere" Jugendliche vom Hocker reißt. Die naiv-niedlichen Kids und die harmlose Handlung sind eindeutig an ein jüngeres Publikum gerichtet, dort aber werden sie ganz sicher hingerissene Begeisterung auslösen. Fazit: Herr der Diebe ist ein durchaus empfehlenswerter Kinderfilm für einen lauschigen Adventssonntagnachmittag, sollte sich aber besser nicht mit einem Potter-Film vergleichen. Das wäre dann doch etwas vermessen ;-)

DVD:
Spieldauer 94 Min, Bildformat 2.35:1, Sprache: Deutsch/Englisch (Dolby Digital 5.1 Audiodeskription für Blinde in Englisch), Untertitel: Deutsch, Englisch, Holländisch, Untertitel für Hörgeschädigte: Deutsch/Englisch
Specials: Verpatzte Szenen, Nicht verwendete Szenen, Hinter den Kulissen, Moscas Animation, Kinotrailer.
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Bei Herr der Diebe handelt es sich um die Verfilmung eines Bestsellers von Cornelia Funke, meiner Meinung nach eines der besten Bücher, die sie bisher geschrieben hat.

Ich finde, die Verfilmung wurde sehr gut umgesetzt. Es ist klar, dass man ein Buch nicht 1:1 verfilmen kann, dass man in einem Film vielleicht auch etwas actionlastigere Szenen benötigt. Die eigene Fantasie, wie sie beim Lesen eines Buches möglich ist, muss beim Film nun einmal von den Drehbuchautoren und vom Regisseur übernommen werden. Die Mischung stimmt einfach. Man sollte grundsätzlich bei Buchverfilmungen den Film unabhängig des Buches betrachten.

Prosper und sein kleiner Bruder Bo flüchten vor den herzlosen Pflegeeltern nach Venedig - hinein in ein spannendes Abenteuer. Die Brüder finden Unterschlupf bei dem berüchtigten Scipio, dem Anführer einer Kinderbande. Der geheimnisvolle Auftrag eines Fremden bringt die Bande aber in Gefahr. Was erwartet sie auf der Insel Isola Segreta?

Der Cast ist meiner Meinung nach sehr gelungen, es wirken internationale Schauspielgrößen wie Vanessa Redgrave, Caroline Goodall und Aaron Johnson mit. Die Hauptrollen von Prosper und Bo verkörpern Aaron Johnson und der noch etwas unbekanntere, aber keinesfalls schlechtere Jasper Harris. Die Kulissen wurden sehr gut ausgewählt, man kann sich richtig in diese fantastische Welt der Beiden hineinversetzen.

Die DVD enthält man in einer Softbox. Das Bonusmaterial ist sehr informativ, es enthält neben dem Kinotrailer noch "Hinter den Kulissen" und "Nicht verwendete Szenen". Zudem ist ein kleines Booklet enthalten, es enthält eine Biografie über die Autorin Cornelia Funke.

Alles in allem eine absolut gelungene Verfilmung in einer tollen Aufmachung. Absolut zu empfehlen!
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am 10. Januar 2007
Als der 14jährige Prosper und sein sechs Jahre alter Bruder Bo ihre Mutter verlieren, nehmen ihre strenge und hartherzige Tante Esther Harthlieb und ihr Mann Bo zu sich und schieben Prosper, der schon viel zu alt ist um ihn noch zum perfekten Vorzeige-Sohn zu erziehen, in ein Waisenhaus ab. Aber die Brüder hängen sehr aneinander und wollen nicht ohne den anderen sein, als es Prosper gelingt aus dem Waisenhaus wegzulaufen, befreit er seinen Bruder aus Esthers Fängen und gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Venedig, der Stadt die ihre Mutter so geliebt hat, eine Stadt voller Wunder und Märchen, denn wenn sie ihrer Mutter so viel bedeutet hat, dann wartet dort vielleicht das Glück auf sie. Doch die Reise ist Kräfte zehrend und als sie endlich da sind haben sie weder Essen, noch Geld übrig. Erschöpft bereiten sie sich auf eine Nacht in einem feuchten Hinterhof vor, als plötzlich ein Junge mit schwarzer Maske vor ihnen steht. Er nennt sich Scipio, Herr der Diebe und führt die Brüder in ein verlassenes Kino, in dem schon drei andere Kinder leben, die er auf der Straße aufgelesen hat. Obwohl Prosper gar nichts vom Stehlen hält, nimmt er Scipios Angebot sein Verkaufstalent zum Verkaufen der Diebesbeute zu nutzen an, um seinem Bruder ein Leben in schmutzigen Hauseingängen zu ersparen. Schon bald werden beide ein fester Bestandteil der kleinen Bande und vor allem Bo bewundert Scipio sehr, den mutigen Jungen, der die Erwachsenen bestiehlt, sich nur ab und zu bei ihnen Blicken lässt, um sie mit Beute zu versorgen und dann wieder auf geheimnisvolle Weise verschwindet. Als der Herr der Diebe dann von einem mysteriösen Mann, der sich der Conte nennt, den Auftrag bekommt für viel Geld einen hölzernen Flügel zu stehlen beteiligen sich alle eifrig an der Planung.

Doch Tante Esther und Onkel Maximilian ahnen wohin die Kinder verschwunden sind und engagieren einen venezianischen Privatdetektiv um sie aufzuspüren. Und tatsächlich kommt Victor Getz ihnen bald auf die Spur und als er ins Kino eindringt, nehmen die Kinder ihn kurzerhand gefangen, doch auf Grund seiner netten Art fassen die sie bald Vertrauen zu ihm und auch Victor wird sich darüber klar, auf welcher Seite er in diesem Fall lieber stehen möchte.

Doch plötzlich passiert eine Katastrophe nach der anderen. Es stellt sich heraus, dass Scipio keinesfalls wie behauptet ein Waisenkind ist, sondern ein reicher Junge, der mit seinen Eltern in einer schicken Villa in Venedig lebt. Prosper und die anderen fühlen sich wie die Idioten in einem kleinen Spiel zum Zeitvertreib des ach so tollen Herrn der Diebe.

Dazu kommt, dass die Harthliebs einfach nicht locker lassen und weiter mit allen Mitteln versuchen Bo in ihre Hände zu bekommen und als die Kinder nun versuchen den hölzernen Flügel ohne Scipios Hilfe zu stehlen geraten sie in ein Abenteuer um ein magisches Karussell, dass sie sich in ihren kühnsten Träumen nicht hätten vorstellen können...

Herr der Diebe ist ein wunderschöner Film über Freundschaft, Zusammenhalt unter Geschwistern, der Sehnsucht nach einem Platz wo man hingehört und der unglaublichen Ignoranz mit denen Erwachsenen Kindern manchmal begegnen.

Die sehr talentierten jungen Schauspieler vermitteln eindrucksvoll eine Geschichte voller Herz, Humor, Abenteuer und einem Zauber, dem sich kein Zuschauer entziehen kann.

Meiner Meinung nach eine äußerst gelungene Verfilmung des großartigen Buches von Cornelia Funke, die man einfach gesehen haben muss.
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am 31. Oktober 2006
Wenn ihr den Film anseht, vergesst erst einmal die sehr gute Buchvorlage.

Denn mit der hat der Film nur in den Grundzügen etwas gemeinsam.

Natürlich muß Action dabei sein. Also sehen wir dort z.B. eine Verfolgungsjagd per Boot zwischen der gesamten Bande und der Polizei (samt Explosion).

Ansonsten läßt der Film aber gerade die Charactere links liegen. Zu keiner Zeit verspührt man die Ängste von Bo oder Wespe. Nein, es ist anscheinend wirklich nur ein Abenteuerspiel das die Bande erlebt.

Als reiner Abenteuerfilm für Kids funktioniert er allerdings recht gut.

Da auch die Ausstattung, was Qualität des Bildes und des Sounds angeht, sehr ordentlich ist und zudem die Hörbuch-Version des Films beiliegt, ist er insgesamt empfehlenswert.
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am 6. Januar 2016
Cornelia Funkes empfehlenswertes Buch in einer angemessenen Verfilmung. Natürlich gibt es bei Buchverfilmungen immer gewisse Unterschiede - Film & Buch sind eben zwei Medien, die relativ unterschiedlich "funktionieren"
Der Film ist jedenfalls eine spannende und kurzweilige Unterhaltung für die ganze Familie vor der zauberhaften Kulisse Venedigs. EMPFEHLUNG !!
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am 30. Dezember 2014
Der Film an sich ist ganz gut. Im Vergleich zur Buchvorlage ist er jedoch grottenschlecht. Die Drehbuchautoren haben jede Menge neue Handlungsstränge hinzugefügt, die im Buch von Cornelia Funke so nicht vorkommen.
Dabei bleibt der Film zwar in sich schlüssig, nimmt jedoch Personen, die das Buch kennen jegliche Freude an der Geschichte. Dabei sind es besonders die kleinen Charakterzüge einiger Personen, die hier im Film nicht auftauchen/hervorgehoben werden.
Alles in allem kann ich daher nur zwei Sterne vergeben. Für Personen, die das Buch jedoch nicht kennen, sollte dieser Film durchaus unterhaltend sein.
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am 17. Juni 2007
Ich habe mir den Film gestern zusammen mit einer Freundin angesehen. Er war einfach fantastisch und mit Liebe zum Detail. Das Buch habe ich vorher nicht gelesen. Für mich war es perfekt. Dennoch finde ich es schade, dass strenge Bewertungen gefälllt werden nur weil zum Beispiel Äußerlichkeiten einer Person mit den eigenen Vorstellungen übereinstimmen. ist da ziemlich viel Witz dabei und wir haben ziemlich viel gelacht.

Ein empfehlenswerter Film. Das Buch werde ich auf jeden Fall lesen. Für sowas Fantastisches ist man nie zu alt.
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am 16. Januar 2007
Die Brüder Bo und Prosper, nach dem Tode ihrer Mutter Waisen, sind in die Obhut von Onkel und Tante übergeben worden, die den Kindern nun eine ordentliche, anständige, stilvolle Erziehung angedeihen lassen wollen - im Gegensatz zur Mutter, die hat den Kindern nur Flausen ins Ohr gesetzt, Venedig, so erzählte sie den beiden schwärmerisch, sei eine verzauberte Stadt und dort würden Kinderträume wahr. Das genügt. Die Beiden beschließen, in Venedig zu leben und auszureißen. Gesagt, getan. In Venedig treffen sie den Herrn der Diebe -Scipio- , ein Kind, das ein sogar von Erwachsenen gefragter Meisterdieb in der Stadt ist; Bo und Prosper finden bei seiner Bande Unterschlupf. Die Beiden müssen sich erstmal mit dem neuen Leben abfinden. Prosper kümmert sich rührend um seinen kleinen Bruder Bo. Bald zeigt sich, dass die Beiden ein kleines Problem mit dem Stehlen haben und damit nicht genug: Onkel und Tante sind da, die Beiden zurückzuholen. Glücklicherweise gelingt es, Onkel und Tante immer wieder auszutricksen aber da kommt auch schon ein großer Auftrag: sie sollen für einen echten Grafen einen geschnitzten, hölzernen Löwenflügel besorgen.

Der Flügel steht in Zusammenhang mit der Magie der Stadt, die sich unschuldigen, offenen Kinderaugen mehr und mehr zeigt. Das begehrte Objekt befindet sich im Besitz einer sehr netten, jungen Frau, wie soll man da rankommen? Wie es sich zeigt, hat auch der Herr der Diebe so seine kleinen Geheimnisse, als Sohn aus reichstem Elternhause mit strenger Erziehung flüchtet er sich ausa diesem Leben, um in seiner Freizeit das genau entgegengesetzte, abenteuerliche Leben aus Kinderträumen zu leben. Die Erkenntnis führt zu schweren Enttäuschungen und Zerwürfnissen in der Bande und dann ist da immer noch der Graf, der den Flügel begehrt.

Bo und Prosper können, allen Widerwärtigkeiten zum Trotz, die Probleme lösen, wobei ihnen die nette, junge Frau hilft. Schließlich wendet sich für jeden alles zum Guten: Bo und Prosper finden eine neue Familie und auch für Scipio lösen sich die Probleme, woran der Flügel keinen unwesentlichen Anteil hat, gehört er doch zu einer "Zeit"-Maschine.

Ein pädagogisch wertvoller Film über Freundschaft, Hilfsbereitschaft, Außenseiter, Toleranz, Verständnis, idealtypisches Familienleben, vor allem aber eine Ode an die kindliche und jugendliche Unbedarftheit, Abenteuerlust und den Zauber jener Zeit -der Graf weiss schon genau, weshalb er den Flügel begehrt- mit Schwung zurück in die Jugend!

Lassen Sie sich verzaubern.
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am 15. Februar 2015
Ich dachte es wird ein spannender und guter Film. Leidre wurde ich sehr enttäuscht. Es bleiben viele Fragen ungeklärt, Charaktere scheinen keine klare Persönlichkeit einzunehmen und die Effekte lassen sehr zu wünschen übrig.

Schade.
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