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Kundenrezensionen

4,4 von 5 Sternen
8
4,4 von 5 Sternen
Herbstsonate
Format: DVD|Ändern
Preis:7,99 €+ Kostenfreie Lieferung mit Amazon Prime


am 29. August 2005
Keine leichte Kost was einem mit der Kammer-spielartigen Herbstsonate vom großartigen Ingmar Bergmann hier geboten wird. Ingrid Bergmann und Liv Ullman geben sich hier als Mutter (in der Rolle einer bekannten Konzertpianistin) und Tochter (Liv Ullmann als sich ungeliebt fühlende Tochter, die sich um die behinderte Schwester kümmert) ordentlich "die Kante".
Die Mutter besucht die Tochter und deren Lebensgefährten; bei diesem Besuch kommt es zur Abrechnung der Beziehung zwischen Mutter und Tochter, die an Kommunikationsstörungen (falschen Erwartungshaltungen, Kommunikationsmangel) und Vernachlässigungen leidet.
Wahre Nähe und Auseinandersetzung erträgt die vom Publikum gefeierte Pianistin nicht, sie reist vorzeitig ab.
Grandios gespielt von zwei der besten Schauspielerinnen der Neuzeit, erlebt man wie quälerisch eine Liebe zwischen zwei Menschen sein kann, die sich lieben, aber sich dennoch gegenseitig nicht "auszuhalten" vermögen.
Mutter-Tochter-Beziehungen gelten oft als schwierig und hier bekommt man ein Paradebeispiel, ist Zuschauer/in des Warum und Weshalb.
Ein intimes Kammerspiel, das einen teilweise sprachlos, auf jeden Fall aber nachdenklich stimmt.
Zerrt ordentlich an den Nerven dieser ruhige Film, aber GENIAL wie nahezu alles von Bergmann.
Keine leichte Unterhaltung....aber wer mehr von Filmen erwartet als gute Unterhaltung, etwas "lernen will", ist hier auf jeden Fall richtig.
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am 9. April 2015
Vorweg: Meine Bewertung bezieht sich nicht auf den Inhalt. Ich kenne den Film schon und er gefällt mir sehr gut, dafür gibt es eigentlich von mir 5 Sterne.
Daher habe ich mich auch auf die DVD gefreut. Umso größer war da die Enttäuschung, als ich die Lieferung ausgepackt habe. Statt wie in der Beschreibung angegeben, in den Sprachen Schwedisch und Deutsch, waren die Sprachen meiner gelieferten DVD Deutsch und Englisch. Da ich die DVD unbedingt in der schwedischen Originalfassung sehen möchte, musste ich sie leider zurückschicken.
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am 13. Februar 2009
Ingmar Bergman präsentiert hier ein psychologisch ausgereiftes Kammerspiel und spielt dabei die gegenüber den Stilmitteln des Theaters äußerst subjektiven Möglichkeiten des Films (Kameraführung, Perspektivenwechsel, Zoom) sehr geschickt aus. Erzählt wird die Geschichte über die schwierige Beziehung einer Mutter zu ihrer längst erwachsenen Tochter.
Nach siebenjähriger Funkstille lädt die Tochter ihre Mutter zu sich nach Hause ein. Unterschiedlicher könnten die beiden Frauen nicht sein: Die Mutter, eine gefeierte Pianistin, sieht sich als Weltenbürgerin und mag es gerne glamourös. Ihre Tochter hingegen ist ein Mauerblümchen und hat sich in die bescheidene Rolle einer Pfarrersfrau eingefunden. Auch sie spielt hin und wieder Klavier, und zwar in der Kirchengemeinde. Man ahnt schon früh, dass sich hier ein Konflikt anbahnt, und zwar gleich als die Mutter mit schwerem Gepäck zur Tür hereinschneit und ankündigt, "ganz lange" bleiben zu wollen. Es kommt, wie es kommen muss, nämlich zur Katastrophe, bei der die Tochter mit ihrer Mutter unbarmherzig abrechnet. Berühmt geworden ist vor allem die Szene am Klavier, als die Mutter das von der Tochter zuvor eher unbeholfen vorgetragene Stück von Chopin nun meisterhaft interpretiert - die Kamera führt uns in wenigen Momenten vor, wie es entgegen aller Höflichkeitsfloskeln um die Beziehung der beiden wirklich steht.
Es ist das Verdienst von Regisseur und den beiden äußerst nuanciert agierenden Schauspielerinnen, dass man sich als Zuschauer zwar sehr gut mit einer oder beiden Figuren identifizieren kann - allerdings will man sich partout nicht auf eine Seite schlagen.
Nicht ein einziges Mal kommen Zweifel auf, dass die Mutter die Erziehung ihre Tochter grob vernachlässigt hat, zugunsten ihre Karriere und aus anderen selbstsüchtigen Motiven. Und dennoch wird im Verlauf der Auseinandersetzung offenbar, dass die Tochter längst für ihr eigenes Leben verantwortlich ist und ihre Mutter einen legitimen Weg gefunden hat, sich mit ihren begangenen Fehlern zu arrangieren.
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TOP 1000 REZENSENTam 1. Oktober 2007
Nach siebenjähriger Trennung bemüht sich die gefeierte Pianistin Charlotte (Ingrid Bergman in ihrer letzten größeren Rolle!) um Versöhnung mit ihrer Tochter Eva (Liv Ullman). Nach anfänglicher Freude und scheinbarer Harmonie, kommen aber schnell wieder alte Spannungen auf, die einen Riesenkrach zur Folge haben...

"Herbstsonate" lebt im wahrsten Sinne des Wortes von den ausgeklügelten Dialogen zwischen Eva (Tochter) und Charlotte (Mutter). Ingmar Bergman beherrschte die Kunst des Filmemachens und offenbar auch des Drehbuchschreibens wie nie zuvor. Nun ja, 1978, im Erscheinungsjahr von "Herbstsonate" war er schließlich ja auch nicht mehr der Jüngste. Trotzdem kann es wohl nicht als selbstverständlich angesehen werden, dass Bergman weiterglänzte. Zudem kommen noch die hervorragenden Schauspieler. Ingrid Bergman legte sich sichtlich ins Zeug und meisterte ihre Rolle als ältere, zynische und etwas verbissene Karrierefrau perfekt. Liv Ullman, die die in sich gekehrte, schüchterne Eva spielt, macht ihren Job ebenfalls, wie gewohnt, Klasse. Auch Evas Mann (gespielt von Halvar Björk), der immer wieder als scheinbar ruhender Pol in Erscheinung Tritt machte alles richtig.

89 Minuten DRAMA pur! Es ist ein offenes Geheimnis, dass einem Bergman-Filme in gewisser Weise liegen müssen, um sie wertschätzen zu können. Eine "leichte Kost" wird dem Zuseher auch bei "Herbstsonate" gewiss nicht serviert.
Ungewöhnlich (für Bergman) und somit erwähnenswert erscheint mir, dass dies ein Farbfilm ist, was "Herbstsonate" weder positiv noch negativ beeinflusst, wie ich finde.

Fazit: Vermutlich der AUSGEREIFTESTE Ingmar-Bergman-Film aller Zeiten (vor allem, was die Dialoge betrifft). Fans werden sicher nicht enttäuscht sein!

Ein KLASSEstreifen!!
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am 1. Oktober 2012
Einen Krieg der Frauenbilder zu inszenieren, in dem die Abstinenz der Mutter und die damit verbundene emotionale Vernachlässigung des Kindes als argumentativer Kontrapunkt zur femininen Selbstverwirklichung ins Feld geführt wird, ist ein Aspekt, der sich unterschwellig durch viele Filme der 60er und 70er Jahre von Ingmar Bergman zieht, wobei im Mittelpunkt der Handlung meistens Frauen stehen, die bereit sind, ihr Dasein mit manischer Hingabe für die Kunst aufzuopfern. Am extremsten werden die unterschiedlichen Lebensentwürfe in "Persona" durchdekliniert, wo eine Schauspielerin in beharrliches Schweigen verfällt, weil sie nicht imstande ist, mütterliche Liebe für ihren unerwünschten Sohn zu empfinden. "Herbstsonate" greift diese Thematik in Form eines altersmilden Fortsetzungsromans noch einmal auf, zumal der Film eine brillante Anthologie all jener Bergmanschen Stilelemente bietet, die der schwedische Regisseur spätestens seit Mitte der 50er Jahre in sein Repertoire aufgenommen hat.

Erstmals seit sieben Jahren der Trennung lädt die apathische Eva ihre berühmte Mutter Charlotte, eine erfolgreiche Pianistin, auf einen Besuch zu sich nach Hause ein. Nach einem herzlichen Empfang brechen jedoch recht bald die alten Gräben zwischen den beiden ungleichen Frauen wieder auf, ihre Ressentiments steigern sich gar zu ungeahnten Aggressionsschüben, bis das Wiedersehen schließlich in einer abgrundtief empfundenen Abscheu füreinander mündet. Dabei offenbart sich dem Zuschauer ganz still und heimlich, was die egozentrische Künstlerin in ihrer Herzlosigkeit ihrer Tochter alles angetan hat, zumal die wohlfeilen Worte, die zur Wahrung der Etikette zunächst noch ausgetauscht werden, schon bald nicht mehr ausreichen, die schmerzhaften Wahrheiten, die der leicht verstörten Eva auf der Seele brennen, zu unterdrücken. Nachdem Charlotte in der Nacht einen Alptraum durchlebt, in dem sie in ihrem Bett von einer unbekannten weiblichen Hand zärtlich berührt wird, die dann nach einem Kissen greift, um die Schlafende zu ersticken, kommt es zu einer langen Aussprache, die einer Sitzung beim Psychiater gleicht, mit Eva auf der Couch, aus der alles heraussprudelt, was sich im Laufe der Jahre im Inneren angestaut hat. Erschreckend ist, mit welchem säuerlichen Hass die zornige Eva plötzlich ihre labile Psyche auslädt, wie schonungslos sie ihr Unterbewusstsein entleert, wie offen sie ihre tiefen Wunden entblößt. In diesem lautmalerischen Seelenstriptease lässt sie alles raus, hält ihrer verständnislos parlierenden Mutter ihr ganzes verkorkstes Leben vor, stellt sie an den Pranger, versucht ihr eine Schuld unterzuschieben und macht ihr ein schlechtes Gewissen, indem sie mit inbrünstiger Lust an der Demaskierung all ihre Lebenslügen aburteilt. Und dennoch verfehlt die Katharsis ihre befreiende Wirkung, weil Eva in ihrer Einfältigkeit übersieht, dass die bindungsunfähige Charlotte selbst ein gebranntes Kind ist, das sich über das schauerliche Spiegelbild ihres abgründigen Egos längst vollkommen im Klaren ist. Denn ihre Lieblosigkeit bekam die Pianistin sozusagen als Erbsünde von ihren autoritären Eltern anerzogen. Die Musikkarriere und die damit verbundenen hohen Ansprüche sind somit nicht der Auslöser, sondern nur die Symptome der Entfremdung zwischen Mutter und Tochter, mit dem Klavier als Refugium, das es Charlotte ermöglicht, ihre Gefühle über die Tasten so auszudrücken, wie sie es mit Worten einfach nicht vermag. Sinnbildlich dafür ist eine von der Kamera präzise fotografierte Szene, die sich am Abend vor diesem Gespräch zuträgt und zwei Frauen porträtiert, wie sie unterschiedlicher kaum sein könnten: Nach einem gemeinsamen Essen sitzt die mondäne Charlotte in einem eleganten roten Kleid hinter der provinziellen Eva, die schüchtern wie eine Landpomeranze durch ihre Brille blinzelt. Sie spielt ihrer Mutter gerade Chopins schwermütiges Präludium Nr. 2 vor, ehe sich Charlotte zu ihr ans Klavier begibt, um ihr zu demonstrieren, wie man das Stück korrekt interpretiert, es richtig fühlt und in sich aufsaugt. Während die Koryphäe mit jeder weiteren Note immer tiefer in der Musik versinkt, blickt ihre Tochter sie sehnsuchtsvoll von der Seite an, bis sich ihre Augen allmählich mit Verbitterung füllen. Denn obwohl Eva nur einen Hauch, nur wenige Zentimeter von Charlotte getrennt ist, wird sie sich in diesem Augenblick bewusst, dass sie ihre Mutter doch nie erreichen wird, weil sie zwar physisch nah, aber in Gedanken so unendlich weit von ihr entfernt ist. An dieser Stelle des Films ist der tragische Punkt erreicht, an dem Eva endgültig in sich zusammenfällt, an ihrer Mutter zerbricht und vor ihrer Unnahbarkeit kapituliert. Wenn Eva kurz zuvor noch zwischen Bewunderung und Abneigung für Charlotte schwankte, so empfindet sie spätestens ab diesem Moment nur noch Hass für sie, der in der schockierenden Aussage gipfelt: "Menschen wie du sind lebensgefährlich, man sollte sie einsperren und unschädlich machen."

Auffällig ist, dass Bergman in dieser Freudschen Ich-Analyse nie einfache Erklärungen für das Verhalten der beiden Frauen sucht. Und auch wenn es auf den ersten Blick so scheint, dass er Evas Standpunkt (und damit ähnlich wie in "Persona" ein regressives Geschlechterbild) einnimmt, erkennt man dennoch bei genauerem Hinsehen, dass er auch nachvollziehbare Motive für Charlottes Handeln liefert. Mir persönlich sind beide Figuren suspekt. Sie stehen sich wie zwei Extrempole gegenüber, die sich gegenseitig abstoßen und zwischen denen nichts liegt, keine Grautöne, keine Empathie und erst recht keine Liebe, sondern nur eisige Kälte. Die eine, Charlotte (die sehr glaubhaft von Ingrid Bergman verkörpert wird), wirkt sehr engstirnig, nervös und unfrei, erstarrt in Angst vor dem eigenen Versagen, schottet sich gänzlich von ihren Nächsten ab und flüchtet sich in ihrer immanenten Oberflächlichkeit in eine materialistische Schweinwelt, um ihre eigene Unsicherheit zu kaschieren. Die andere, Eva, schießt in ihrer humanitätsduseligen Selbstgerechtigkeit mit ihren Vorwürfen weit über das Ziel hinaus, wodurch sie sich jede Chance verbaut, mit ihrer Mutter doch noch zusammenzufinden. Liv Ullmann wandelt diese Frau auf beängstigende Weise von einem naiven Unschuldslamm, das auf der Suche nach mütterlicher Geborgenheit und der eigenen Identität ist, in eine erbarmungslose Richterin, die in ihrer unmenschlichen Härte keine Vergebung mehr kennt, so als hätte sie den Besuch von Anfang an nur als Racheakt inszeniert. Die emotionale Distanz zwischen Mutter und Tochter wird sich deshalb durch Charlottes fluchtartige Abreise auch wieder in einer physischen Trennung manifestieren. Was die Frage aufwirft, ob es nicht doch besser ist, Menschen auf eine bedingungslosere Art zu lieben, eben so wie sie sind, mit allen Fehlern und Schwächen, die sie haben?
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am 15. April 2010
"Herbstsonate" ist der letzte Film mit der legendären Oscar-Preisträgerin Ingrid Bergman. Ich bewundere diese Schauspielerin und sehe gerne ihre Filme.
Dieser Film zeigt ein düsteres Seelendrama und ergreifendes Mutter-Tochter Schicksal, die Tochter dargestellt von Liv Ullman, Ingrid Bergman als ihre Mutter.Die gefeierte Pianistin Charlotte bemüht sich nach siebenjähriger Trennung um die Versöhnung mit ihrer Tochter Eva. Nach anfänglicher Freude über das Wiedersehen kommen schnell wieder alte Spannungen auf, die zu einem riesigen Familienkrach führen. Eva wirft ihrer Mutter vor, sich mehr um ihre Karriere als um die eigene Tochter gekümmert zu haben, und gibt ihr die Schuld an iher Unfähigkeit zu Lieben. Das gestörte Verhältnis der beiden Frauen gipfelt in offenem Hass und Agressionen. Die Tochter zeigt deutlich mit Tränen in den Augen wie sie als Kind gelitten hat, weil die Mutter nicht da war, erzählt über ihre Wut, Verzweiflung und Trauer und wie sie damit umging. Die Mutter bemerkt
ihre echte Verzweiflung, reagiert aber wieder mal falsch - zu egoistisch. Als sie abreist, ist Eva erleichert und traurig - so wie früher.
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am 29. Oktober 2015
Ingrid Berman in einer großen Glanzrolle. Filme, die man in der heutigen Zeit selten noch findet. Nachdenklicher Film, kritisch sich mit einem Thema befasst, was es selbst noch heute in der heutigen Zeit gibt. TOP!
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am 18. Mai 2016
eine gute Qualität mit Untertiteln.
Als Geschenk ideal.
Mit den besten Schachspielerinnen.
Und mit dem besten Regisseur
ich empfehle das.
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