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Kundenrezensionen

3,4 von 5 Sternen
49
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am 25. März 2016
Dies ist der Beginn der ersten Zombie Buchreihe, die ich je gelesen habe. Und noch heute finde ich sie einfach nur fantastisch. Flüssig geschrieben, interessante Charaktere und spannende Wendungen machen das lesen zum Genuss!
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am 31. Mai 2014
Ich habe mir auf der Suche nach neuem Lesestoff in meinem derzeitigen Lieblings-Genre (Zombielektüre) diese Buchreihe gegönnt und will nun hier ein erstes Feedback abgeben, nachdem ich nun den dritten Band beendet habe.

"Herbst - Beginn" ist ein solider Zombieroman, dem der ganz große Wurf leider nicht gelingt. Dabei ist die Geschichte durchaus originell und weicht durchab von der Masse der anderen Bücher ab. Zombies, die sich zunächst gar nicht wie solche Verhalten. Buchseiten, die ohne das ständige Blutgemetzel anderer Buchreihen auskommen. Da steckt durchaus Potential drin, das David Moody leider nicht ausschöpfen konnte.

Doch der Reihe nach - nach den ersten Seiten dachte ich noch, dass diese Neuerungen durchaus ansprechend sind und ich hier eine echte Perle entdeckt hätte. Diverse Charaktere und deren kurze Geschichte rund um den Tag der Tage wurden ins Buch geworfen, die Seiten flogen nur so dahin. Die Geschichte ist stimmig und lässt einen erschauern, ohne abstrus zu wirken oder zu sehr in die Fiktion abzurutschen.
Doch leider konnte David Moody dieses Niveau nicht halten. Schon bald verflog der Reiz der ersten Kapitel und die Geschichte nahm leider so gar nicht an fahrt auf. Vielmehr sprang einem das ein oder andere mal der beschränkte Schreibstil des Autors ins Auge, der sicherlich viel erzählen wollte, ihm dazu aber die Worte fehlten. Und so plätschert das Buch so vor sich hin, ohne dass viel geschehen würde. Moody versucht die drei "Hauptcharaktere" herauszubilden, deren Persönlichkeiten aber sehr blass bleiben und keinerlei Identifikationsgrundlage bieten. Hier hätte es mehr Sorgfalt benötigt, die Charaktere auszugestalten und die Spannung /Identifikation damit zu erhöhen.
Gegen Ende des Buches rücken dann die Zombies wieder mehr in den Vordergrund, doch auch hier bleibt der "Showdown" des 1. Bandes vieles schuldig. Zu schnell, zu blass, zu viele offene Fragen. Sehr schade, da mir persönlich der 2. Band gezeigt hat, dass der Autor durchaus dazu in der Lage ist, besser zu schreiben. So wird am Ende ein Leser jeder Stilrichtung etwas enttäuscht sein. Für soziale Dramen im Endzeit-Mantel fehlt der Tiefgang, für Freunde von Splatter und Gemetzel fehlt die Action, die dieses Genre auszeichnet. Ein Buch zwischen den Stühlen, das sich am Ende von mir persönlich auch nur eine mittelmäßige Bewertung verdient.
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am 10. Oktober 2008
David Moody schreibt eher einen sozialkritischen Roman, in dem Zombies ein Element des externen auferlegten psychischen Drucks darstellen, der auf einer Gruppe Überlebender lastet. Ja, ich denke so könnte man die vorliegende Story auch beschreiben.

Denn brutal, blutig und trashig ist die Geschichte nicht. Vielmehr steht die Reaktion der wenigen Überlebenden auf die so plötzlich geänderte Situation einer globalen Katastrophe im Vordergrund. Aus heiterem Himmel sterben 95% der Bevölkerung, und die Überlebenden werden ohne Vorwarnung aus ihren gewohnten und - selbstverständlich gewordenen - sicheren Lebensumständen gerissen. Dies ist alleine schon furchtbar und schwer zu verdauen. Wenn dann jedoch auch noch die Toten wiederauferstehen....

Wie reagiert ein Mensch dann? Was fühlt er, und was macht er dann? Wie geht es einer ganzen Gruppe von Überlebenden, die mit diesem Horror konfrontiert sind?

Leser, die das klassische Zombi-Thema mit viel Blut, Gedärmen, Gemetzel und einem Helden bervorzugen, werden bei dieser Geschichte nicht glücklich werden. Denn die nahezu sozialkritische Beobachtung einer Gruppe Überlebender wirkt für diese Lesergruppe zu langatmig und langweilig.

Wer jedoch mit einem inhaltlichen Niveau jenseits des Trash leben kann, wird an diesem Roman seine helle Freude haben. Wohlverdiente vier Sterne für inhaltliche Tiefe, die nicht von der Anzahl an Kämpfen und Brutalität abhängig ist!
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am 27. August 2012
Zunächst möchte ich anmerken, dass ich wohl schon fast sämtliche Bücher gelesen habe, die sich mit dem auf unserem Planeten grassierenden Super Virus auseinandersetzten, wo zunächst der Großteil der Menschheit flachliegt, um danach mehr oder weniger gefräßig, den wenigen Überlebenden zuzusetzen. Schaurig fand ich zumeist nur das einfache Gedankengut der zumeist amerikanischen Autoren, die sich wohlig in ihren "Exnaviseal jagt Zombie" Fantasien ergehen, Gähn-Attacken sind da vorprogrammiert.
Die vier Bände David Moodys sind da wohl die große Ausnahme, mein Tipp - kauft Sie alle. Im Gegensatz zu seinen amerikanischen "Schriftstellerkollegen" kann's der David wirklich. Ich langweile hier niemanden mit einer Inhaltsangabe, sondern berichte nur von meiner eigenen Erfahrung mit diesem Werk - es ist wirklich unheimlich und bedrückend.
Moody schafft, was sonst noch kaum einer geschafft hat - er macht einem wirklich Angst. Er beschreibt hervorragend die extreme Ausnahmesituation, in der sich die wenigen Überlebenden befinden, formt Figuren, Menschen, mit deren Ängsten man sich identifiziert, total glaubhaft und intensiv. Natürlich, es ist die übliche Odyssee, der Trail der Überlebenden in das "sichere" Camp, das diese wohl nie finden werden.
Die Untoten Moodys, sie sind nicht so verfressen, schnell und grausam, wie die "amerikanischen", aber auch sie stehen auf, Millionen um Millionen, und sie haben nur ein Ziel, die zu finden, die nicht so sind wie sie - sie folgen einzig einem primitiven Instinkt, der sie in großen Herden vorantreibt, dabei nicht ziel- und planlos, sondern immer den leisen Geräuschen der Überlebenden folgend.
Diese unglaublichen Ansammlungen von Untoten, von reißenden Händen und trampelnden Beinen, die erschrecken den Leser sicherlich bis zum letzten Band, wo er dann mit einer gewissen Erleichterung feststellen wird, dass auch der Tod "vergänglich" ist.
Beginn, wie schon der Titel nahelegt, ist der grandiose Auftakt einer Geschichte, der man sich nicht mehr so leicht entziehen kann. So richtig entspannen, erholen kann man sicher erst dann, wenn man den letzten Band - Zerfall - aus den Händen legt.
David Moody hat sich fünf Sterne verdient und zwar für alle vier Bände!
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am 18. September 2013
Dieses Buch ist eine Enttäuschung auf ganzer Linie.
Ich habe es aufgrund der guten Empfehlungen hier gekauft und habe beim nachlesen der Rezensionen das Gefühl ich hätte ein anderes Buch gelesen, als die vielen 5-Sterne Bewerter hier.

Die Handlung ist unfassbar langweilig. Es passiert eigentlich nichts. Nichts überraschendes, nichts spannendes, nichts relevantes.
Die sich entwickelnden Zombies wurden schon öfter wesentlich besser dargestellt.
Die Charaktere, besser: zufällige Personen, denn sie haben eigentlich keinen Charakter, sind nur in Details voneinander zu unterscheiden, ich bin immer wieder durcheinandergekommen aus wessen Sicht wann erzählt wird und sowas passiert mir sonst wirklich nicht.

Zudem sind die drei Personen um die es hauptsächlich geht unfassbar weinerlich, dumm, unüberlegt, handeln unlogisch, führen nicht einen einzigen sinnvollen Dialog und ihre "Gefühlswelt" ist einfach ein Witz. Ständig erhält man irgendwelche vollkommen irrelevanten Informationen, die keine Rolle spielen und die einen lediglich irritieren. Eines der nervigsten Dinge ist wie die Autor in die Adjektivfalle geht. Und er kann auch definitiv weder Dialoge inhaltlich gut gestalten noch sie gut in die Erzählung einbetten.

Kostprobe? Hier mal durchschnittliche Einbettung in eine Szene: "meldete sich zu Wort" "meinte" "murmelte" "seufzte" "verlange plötzlich und unerwartet heftig zu wissen" (<- lol), "forderte ruhig ,aber mit Nachdruck auf" "fauchte" "zischte" "fragte etwas ruhiger, obwohl seine Stimme immer noch aus einer Mischung frustrierter Wut und Angst zitterte" "antwortete leise" "bohrte nach, der unverkennbar wieder in Rage eriet" "gab hitzig zurück" "brüllte" "murmelte und fuhr sich mit den Fingenr durch die strähnigen Haare" "fragte" "erwiderte" "meldete zu Wort" "fragte, mittlerweile leiser und gefasster" "hakte verwundert nach" "erwiderte schlicht" "gab zu bedenken"
Alles auf zwei Seiten! Das ist viiiel zu viel und liest sich grauenhaft. Als hätte der Autor sich eine Liste gemacht, mit allen möglichen Verben, die man verwenden kann und sie dann stupide nach jedem Satz eingefügt, ohne Rücksicht auf den Inhalt. (Das scheint auch so die einzige Überlegung gewesen zu sein, die er sich im Vorfeld zu dem Buch gemacht hat). Daher wirkt es oft wie ein unfassbar schlechtes Drehbuch und es startet bei mir ein Kopfkino mit schlechten Schauspielern und hölzernen Dialogen. Die Formulierungen sind so auch nach etwa 4 Seiten abgeklappert und wiedderholen sich dann einfach extrem aufdringlich.

Zudem ist die Übersetzung echt das hinterletzte. Ich hab mir lange überlegt, ob das einfach ein Stümper war oder die Originalvorlage nichts besseres hergegeben hat. Zum Ende des Buches hin bin ich mir sicher: Sowohl als auch.

Der Autor wusste auch ganz offensichtlich zu Anfang des Buches nicht wo er hin will.
Auch ein Witz: der Personenregister! Jeder der das Buch gelesen hat wird wissen was ich meine.
Eins der schlechtesten Bücher, die ich je gelesen habe, normalerweise lese ich diese Buchlänge in 1-2 Tagen, diesmal habe ich fast 10 gebraucht, da ich mich nervlich zwischendrin immer wieder von Unsinn erholen musste.

Einziger Pluspunkt: Über die Absurdität mancher Gedanken und die Sinnlosigkeit der Dialoge habe ich ein paar Mal wirklich laut gelacht.
Weitere Minuspunkte: Die Liste ließe sich fast beliebig lange weiterführen, je mehr man ins Detail geht.

Fazit: Für jeden mit einem Minimum an Sprachgefühl und rudimentären Erwartungen an die Story eine Qual auf ganzer Linie.
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am 26. August 2012
Zunächst möchte ich anmerken, dass ich wohl schon fast sämtliche Bücher gelesen habe, die sich mit dem auf unserem Planeten grassierenden Super Virus auseinandersetzten, wo zunächst der Großteil der Menschheit flachliegt, um danach mehr oder weniger gefräßig, den wenigen Überlebenden zuzusetzen. Schaurig fand ich zumeist nur das einfache Gedankengut der zumeist amerikanischen Autoren, die sich wohlig in ihren "Exnaviseal jagt Zombie" Fantasien ergehen, Gähn-Attacken sind da vorprogrammiert.
Die vier Bände David Moodys sind da wohl die große Ausnahme, mein Tipp - kauft Sie alle. Im Gegensatz zu seinen amerikanischen "Schriftstellerkollegen" kann's der David wirklich. Ich langweile hier niemanden mit einer Inhaltsangabe, sondern berichte nur von meiner eigenen Erfahrung mit diesem Werk - es ist wirklich unheimlich und bedrückend.
Moody schafft, was sonst noch kaum einer geschafft hat - er macht einem wirklich Angst. Er beschreibt hervorragend die extreme Ausnahmesituation, in der sich die wenigen Überlebenden befinden, formt Figuren, Menschen, mit deren Ängsten man sich identifiziert, total glaubhaft und intensiv. Natürlich, es ist die übliche Odyssee, der Trail der Überlebenden in das "sichere" Camp, das diese wohl nie finden werden.
Die Untoten Moodys, sie sind nicht so verfressen, schnell und grausam, wie die "amerikanischen", aber auch sie stehen auf, Millionen um Millionen, und sie haben nur ein Ziel, die zu finden, die nicht so sind wie sie - sie folgen einzig einem primitiven Instinkt, der sie in großen Herden vorantreibt, dabei nicht ziel- und planlos, sondern immer den leisen Geräuschen der Überlebenden folgend.
Diese unglaublichen Ansammlungen von Untoten, von reißenden Händen und trampelnden Beinen, die erschrecken den Leser sicherlich bis zum letzten Band, wo er dann mit einer gewissen Erleichterung feststellen wird, dass auch der Tod "vergänglich" ist.
Beginn, wie schon der Titel nahelegt, ist der grandiose Auftakt einer Geschichte, der man sich nicht mehr so leicht entziehen kann. So richtig entspannen, erholen kann man sicher erst dann, wenn man den letzten Band - Zerfall - aus den Händen legt.
David Moody hat sich fünf Sterne verdient und zwar für alle vier Bände!
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am 26. April 2014
Hatte mich auf die Buchreihe gefreut aber die Geschichte geht so quälend langsam voran, noch dazu sind die Protagonisten, wenn man es freundlich sagen möchte direkt aus dem Leben gegriffen und keine Helden aber wenn man ehrlich ist einfach dumm.
Das erste Buch das ich seit langer Zeit nicht zu Ende gelesen habe, Schade. Ein extra Stern für die Bemühung, einen Zombie Zyklus zu schreiben (E for Effort).
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am 22. Juni 2012
David Moodys "Herbst: Beginn" ist der erste von vier Romanen eines epischen Endzeitzyklus, der unter den Fans absoluten Kultstatus genießt und als Meilenstein dieses Genres gilt. Nur zu gern hätte ich mich diesem elitären Kreis angeschlossen, aber es hinterlässt bei mir nicht den dafür nötigen Eindruck.

Die Stunde null begann an einem Dienstag im September, und innerhalb nur eines Tages brachte ein Virus 99% der gesamten Menschheit um. Ein qualvoller Tod durch Ersticken, der schnell und grausam zuschlug. Niemand der 26 Überlebenden - die sich in einer Großstadt in England in einem Gemeindezentrum zusammengefunden haben - weiß was überhaupt passiert ist und wo dieser Virus herkam. Die Straßen sind voll von toten Menschen, die einfach nur dort liegen und "tot" sind. Doch nach kurzer Zeit ändert sich alles, genau ab dem Zeitpunkt, an dem sich die vermeintlich Toten anfangen zu bewegen, aufzustehen und mit jeder Stunde zielsicherer in ihrem Bewegungsablauf werden. Aufgrund der Angst überlaufen zu werden, verlassen 3 Leute die Gruppe und versuchen ihr Glück auf dem Land, in der Hoffnung dort einem Großteil der mittlerweile "lebenden Toten" aus dem Weg gehen zu können. Doch der Schein trügt und der Albtraum erreicht eine neue Dimension, nicht nur angesichts der vielen Untoten, sondern auch des emotionalen und physischen Drucks wegen, der aufgrund der Situation immer größer wird.

Schnell wird klar, zumindest jedem der den Klappentext gelesen hat, dass David Moody den Schwerpunkt nicht auf die Zombies legt, sondern vielmehr auf die Figuren, die in dieser neu entstandenen Hölle zurückgelassen werden und völlig auf sich gestellt sind. Der emotionale- und physische Druck, der auf den eigentlich 3 Hauptfiguren lastet, ist immens und sprengt jede Vorstellungskraft. Ein weiterer Unterschied zu vielen anderen Zombie-Romanen sind die Zombies an sich. Zu Beginn sind sie langsam in ihren Bewegungen und ungeschickte Klumpen von totem Fleisch. Im Laufe der Story aber ändern sie sich. Als ihre Körper so langsam zerfallen, erlangen sie allmählich wieder die Kontrolle und das Selbstbewusstsein zurück...so scheint es zumindest. Eigentlich, so sollte man meinen, sind das die besten Vorzeichen für ein perfektes Spektakel, welches ich mir als Leser erhoffe, denn was gibt es spannenderes als Menschen in Romanen, die bis an ihre Grenzen, oder sogar ein Stück weit darüber hinaus gebracht werden und Zombies, die sich immer mehr organisieren und dadurch noch gefährlicher werden.

Leider hat es nicht sollen sein, denn "Herbst: Beginn" gestaltet sich größtenteils relativ grau und farblos, wie die neue Welt. Die Figuren, die das Aushängeschild dieses Zyklus sein sollen, betrachtet man nur wie durch einen grauen Schleier, der sich einfach nicht beiseiteschieben lässt, und man ihnen so kein Gesicht zuordnen kann. Eine Figur muss sympathisch sein, unabhängig davon, ob sie einen lieben oder bösen-, einen weiblichen oder männlichen Part bekleidet. Ich muss in die Rolle dieser schlüpfen können, ihr Leben leben, um Spaß an der Story haben zu können. Wenn dem nicht so ist, wie soll ich mit ihnen fühlen, ihren Schmerz und ihre Emotionen erleben. Ein Roman steigt und fällt mit der- oder den Hauptfiguren, und gerade in so einem Fall, wo die Scheinwerfer permanent auf sie gerichtet sind, ist es von elementarer Bedeutung, dass sie nahezu perfekt ausgestattet sind.

Neben den transparenten Figuren, ist auch die Story relativ fad und schlicht. Es fehlt an Spannung und hitzigen Dialogen, die mich fesseln und mich regelrecht mit einbeziehen, als wäre ich in der Runde anwesend. Es wirkt zu oberflächlich und vermittelt einem das Gefühl, als wollen die drei gar nicht über das Geschehene sprechen, sondern allem und jedem ausweichen. Somit kommt die Melancholie, die aufgrund der ganzen Gegebenheiten bei den Figuren vorherrschen müsste, nicht richtig zum Vorschein. Es muss doch ein auf und ab geben, ein Emotionschaos, von einer Euphoriewelle hinab ins tiefste Tal und umgekehrt! Alles das habe ich hier vermisst. Ein ums andere Mal habe ich mich gefragt, würden die letzten Überlebenden einer solchen Katastrophe wirklich so reagieren und handeln, sich so wenig Gedanken um das wieso und warum machen? Ab ca. der Mitte des Romans ändert sich ihr Auftreten und Vorgehen und es wirkt in meinen Augen ein Stück weit realistischer als zuvor. Auch das Tempo und die Action erleben ihre Auferstehung und bringen somit ein bisschen mehr Lesespaß in die heimischen vier Wände.

Mein Fazit: "Leider hat mich der erste Teil dieser Reihe nicht so erreicht wie es mir erhofft hatte, und mich beschleicht so langsam das Gefühl, dass das ganze Zombie-Genre eine imaginäre Grenze erreicht hat, bei der das Thema - egal wie man es auch aufgreift - niemanden mehr vom Hocker zieht. Im Normalfall würde ich nun den zweiten Teil dieser Reihe lesen, aber wenn ich ehrlich bin, gibt es genügend andere Romane, denen ich im Moment den Vortritt lasse. Ich bin einfach zu enttäuscht, und werde mir in naher Zukunft keinen Roman mehr dieser Art einverleiben. Drei Sterne bekommt "Herbst:Beginn", einen für die gute Idee, den Fokus nicht auf ein wildes "Fleisch anknabbern" zu legen. Den zweiten aufgrund der Tatsache, dass alle 3 Figuren einen Teil der Geschichte in der "ich" Perspektive erzählen, und einen Teil die Erzählstimme übernimmt. Und den dritten für David Moodys Zombieart, die körperlich zwar immer mehr zerfallen, sich im Gegenzug aber vom Instinkt gelenkten toten Fleischs, zurück nach oben auf der Evolutionsleiter kämpfen."
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am 3. Dezember 2015
Mich hat dieses Buch vor allem deswegen enttäuscht, weil ich in diversen Rezensionen las: es sei kein Trash, es sei sozialkritisch und wandle auf auf den Pfaden von George A. Romero.

Wollen wir vor der Bewertung kurz den Inhalt streifen: durch ein spontanes Ereignis, das von den Figuren im Buch als Virus gedeutet wird, fällt (offenbar) die gesamte Menschheit bis auf einem minimalen Prozentsatz an Überlebenden von einer Minute auf die andere tot um. Eine kleine Gruppe von Überlebenden einer mittelgroßen britischen Stadt verschanzt sich daraufhin in einem Gemeindezentrum. Warum? Keine Ahnung. Denn dass aus den Toten Zombies wird, ahnen die Protagonisten zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht.

Als schließlich einige Leichen zum „Leben“ erwachen, flüchten drei der Überlebenden aus der Stadt zu einem abgelegenen Bauernhof, wo sie gegen immer mehr und immer aggressiver werdende Zombies ankämpfen müssen.

Nun, viel mehr an Inhalt auf der primären Ebene der Handlung hätte ich mir gar nicht erwartet. Doch leider strotzt es vor gar argen Logikfehlern. Milliarden Menschen sterben gleichzeitig. Und was vermutet Protagonistin Emma? Einen Virus. Als ansonsten nicht minderbemittelt wirkende Medizinstudentin - sollte sie da nicht wissen, dass sich Viren viral verbreiten? Doch nicht nur die Menschen sind tot, auch die Stromversorgung funktioniert ab dem Katastrophen-Initialmoment nicht mehr. Ein Stromvirus?

Aber sei's drum. Logikfeher sind ja in Wahrheit nachrangig, solange die Geschichte gut ist (naja), die Figuren glaubhaft sind (einigermaßen) und es einen interessanten Subtext gibt. Einen Subtext gibt es hier freilich nicht, daher führt jeder Vergleich mit Romeros Zombie-Filme extrem in die Irre.

Bei Romero spiegeln Zombies bzw. das Verhältnis der Überlebenden zu ihnen immer eine Metapher wider: mal handelt es sich um eine Satire auf die Konsumgesellschaft, mal um eine Metapher für die Unmenschlichkeit des Militärs und der Wissenschaft, die sich ihm andient, mal stehen die Zombies gar für die Ausgestoßenen der spätkapitalistischen Gesellschaft, deren Eliten, verschanzt in ihren Bürotürmen, die wahren Unmenschen sind.

Nichts Vergleichbares findet sich in diesem Buch. Umso schmerzlicher ist es lesen zu müssen, dass bereits eine Woche nach Ende der Menschheit die Straßenschilder mit Moos bewachsen sind und Medizinstudentin Emma nach Kontakt mit verwesenden Leichen keine Gedanken an Desinfektion verschwendet.
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am 27. Februar 2014
Ein muss für jeden, der gerne Zombieromane liest. habe mir zuerst mal n paar Rezessionen durchgelesen, und dann alle Bände geholt. Muss sagen, wurde nicht enttäuscht. Hat alles, was eine gute Romanreihe haben muss. Nur zu empfehlen.
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