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Henning flieht vor dem Vergessen Gebundene Ausgabe – 7. Juli 2013

4.9 von 5 Sternen 38 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"… ein wichtiges Buch zu dem brisanten Thema Demenz und Lebensende." (DEUTSCHE ALZHEIMER GESELLSCHAFT e.V.)

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hilda Röder, in Amsterdam geboren, lebt in Weil der Stadt im Kreis Böblingen. Sie gründete dort 1990 einen ambulanten Hospizdienst und war 1996 Mitbegründerin der LAG Hospiz B/W. Da sie den ärztlich assistierten Freitod mehrmals in der eigenen Familie in Holland erlebte, schrieb sie dieses Buch. Sie schildert die vielschichtige und hochemotionale Problematik bei einer Legalisierung von Sterbehilfe aus Sicht der Betroffenen und deren Angehörigen.

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Top-Kundenrezensionen

Format: Gebundene Ausgabe
Hilda Röder lässt in ihrem 1. Romanwerk in anschaulicher Sprache vor dem inneren Auge des Lesers einen Film ablaufen, den ich in ähnlichen Variationen jeden Tag im Dienst erlebe.
Als Krankenschwester in einem Pflegeheim arbeitend, habe ich in den letzten Jahren so viele ähnliche dementielle Entwicklungen miterlebt, dass ich ein tiefes Mitgefühl für die Hauptfigur Henning Landes empfinde.
In lebendig erzählten Sequenzen zeigt uns die Autorin, warum sich Henning vor dem Verlust von Selbstbestimmung und Würde fürchtet. Er hat als Jugendlicher in seiner Familie einen an Demenz erkrankten Verwandten gepflegt und weiß, was auf ihn zukommt.
Als Bürger der Niederlande bleibt ihm eine Option, die für Menschen in unserem Lande unmöglich ist:
Er entschließt sich, rechtzeitig vor dem "unerträglichen Leiden" des Verlustes seiner persönlichen Freiheit eine begleitete Sterbehilfe für sich durchzusetzen. Während der Zeit des Wartens auf die Entscheidung der Euthanasie-Kontroll-Kommission, erinnert er sich an die vielen wichtigen Stationen seines Lebens.
Es werden die verschiedenen Ansichten seiner Ehefrau, seiner Kinder und Enkel geschildert, die lernen müssen, mit dem Verlust des geliebten Menschen fertig zu werden, ohne ihn dahinsiechen zu sehen, und noch bevor sie geneigt sind, ihm die "Erlösung" durch einen gnädigen Tod zu gönnen. Welch eine Herausforderung!
Ob sich Henning nach all seinem Ringen schlussendlich für den Freitod entscheidet, bleibt bis zu den letzten Seiten des Buches eine spannende Frage.
Ich finde diesen Roman so beeindruckend, dass ich ihn allen Pflegenden (Angehörige wie Professionelle) wärmstens empfehlen kann, denn die Lektüre bereichert die Herzensbildung und lehrt, wie kostbar das Leben ist, in guten wie in schlechten Zeiten.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Ich habe dieses Buch sehr gern und entsprechend schnell gelesen. Ich finde die Roman-Form wunderbar gewählt, auch mit den Rückblenden, die auf diese Weise andere Optionen vermitteln von Sterbe-Erfahrungen - was das Bild zum Abwägen rundet. Die Spannung, die durch die Vorraussetzung der geistigen Zurechnungsfähigkeit zur Durchführung entsteht und dem naturgemäßen Wunsch, erst zu sterben, wenn man diese Vorraussetzung eigentlich nicht mehr erfüllt - wird auf sehr reale,unterhaltsame Art und Weise gefüllt. Ich kann das Buch nur jedem empfehlen.
Die überwiegende Meinung von Ärzten ist ja heutzutage, dass mit den Möglichkeiten der Palliativ-Medizin fast alle körperlichen Greuel des Sterbens so eliminiert werden können, dass keiner mehr einen assistierten Suizid braucht - unsere bisherigen Gesetze zur Sedierung bieten da ausreichend Möglichkeiten. Aber die langfristigen Belastungen von Alzheimer in der Pflege sind doch noch eine "andere Nummer", wenn nicht der überwiegende Hauptteil der jüngeren Generation Altenpfleger werden will, auf die das kranke, wirre Denken und Funktionieren Tag-ein-Tag-aus einwirkt und abfärbt. Da ist eine tolerante Definition der Würde schon ein wesentlicher Punkt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wenn wir nicht krank oder alt sind, scheuen wir Bücher, die uns davon berichten. Krankheit und Tod sind sicher nicht zu Unrecht ein Tabu-Thema unter jungen und gesunden Menschen. Damit beschäftigen wir uns, wenn es soweit ist. Und das hat für die meisten von uns gute Gründe.

Dieses Buch erzählt die letzten Tage von Henning Landes, den seine Familie zum Arzt schickt, weil er durch merkwürdige Verhaltensänderungen auffällt. Die sichere Diagnose heißt Alzheimer und erklärt so auch, was man an Henning in letzter Zeit beobachtete. Für Henning kommt sie völlig unerwartet, und er reagiert zunächst ungläubig und ablehnend. Später akzeptiert er das Urteil, das besonderen Schrecken in ihm auslöste, weil sein Opa dasselbe Schicksal ereilte. Henning hat das würdelose Sterben seines Vorfahren nun immer vor sich, und er beschließt, es soweit bei sich nicht kommen zu lassen.

In den Niederlanden ist Sterbehilfe unter gewissen Bedingungen erlaubt. Eine der unumstößlichen Bedingungen lautet, dass man im vollen Besitz seiner geistigen Kräfte sein muss, wenn dies passiert. Damit kann Henning so nur sterben, wenn die Krankheit noch nicht voll ausgebrochen ist.

Hilda Röder erzählt uns die letzten Tage in Hennings Leben, seine fortschreitenden Verhaltensänderungen, seine Rückschau auf sein Leben und die Reaktionen seiner Familie. Das Buch ist eher ein Bericht als ein Roman. Niemand wird beim Lesen kühl bleiben können. Mich haben diese Schilderungen ziemlich mitgenommen.

Ob man es nun will oder nicht, man denkt sich in Hennings Lage und fragt sich, was man selbst an seiner Stelle tun würde, wenn man tatsächlich seine Wahl hätte. Die Autorin hat ein bewegendes und sehr ehrliches Buch über ein Thema geschrieben, das viele betrifft oder betreffen wird, über das aber kaum gesprochen wird.
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Format: Gebundene Ausgabe
Mit Ihrem ersten Roman lässt die Autorin HILDA RÖDER. aufhorchen,
War sie bisher eher aufgefallen durch launige Reime, in denen sie offensichtlicht die Kunst des Fabulierens ausgiebig üben konnte, so wagt sie sich nun diesmal in ihrem ersten größeren literarischen Werk an ein Thema von Schwergewicht:
eine unheilbare Krankheit und die in Holland nicht ausgeschlossenen „Lösung“ durch den ärztlich begleiteten Freitod, die Euthanasie.
Durch eine kurze, knappe Sprachen, mit der sie nicht nur die dramatische Entwicklung des „Helden“ HENNIG LANDES von einer ersten Verdachtsdiagnose bis hin zum Entschluss, seinen Hausarzt um Euthanasie zu bitten, beschreibt, sondern auch durch die präzise Beobachtung sowohl der inneren Gefühlswelt als auch der äußeren Umgebung, wird dieser Roman gut lesbar, ja sogar spannend bis kurzweilig.
Dazu tragen auch die verschiedenen Ebenen der Erzählung bei, die die Autorin geschickt mit den Rückblicken und Erinnerungen aus der Anfangsphase der beginnenden Erkrankung mischt. So lernt der Leser gleichzeitig die Situation in unserem Nachbarland der Niederlande kennen seit der deutschen Besatzung im II. Weltkrieg- sowie Ausschnitte danach.

Man spürt schon auf den ersten Seiten: hier spricht jemand vom Fach. Es ist keine Geschichte, die sich eine Autorin ausgedacht hat, um eine eigenen Botschaft zu verpacken und zu transportieren, sondern hier wird in knappen Bildern die Dramatik des wirklichen Lebens angedeutet, wie es jeden von uns treffen kann - und sich tagtäglich auch irgendwo tatsächlich ereignet.
Umso wohltuender ist es, dass HILDA RÖDER es dem Leser erspart, sich mit der persönlichen Ansicht der Autorin auseinander setzen zu müssen.
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