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Helmut Schmidt Spielt Mozart

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Produktinformation

  • Komponist: Wolfgang Amadeus Mozart
  • Audio CD (30. Oktober 2015)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Warner Classics (Warner)
  • ASIN: B001PN2FR2
  • Weitere Ausgaben: Audio CD
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen 4 Kundenrezensionen
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Titelverzeichnis

Disk: 1

  1. 1. Allegro
  2. 2. Adagio
  3. 3. Rondo: Tempo di minuetto
  4. 1. Allegro
  5. 2. Andante
  6. 3. Rondo: Allegro

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Das Beste, was Helmut Schmidt 1981 passiert ist, hatte gar nichts mit Politik zu tun. Für den Bundeskanzler sind es stürmische Zeiten: Hunderttausende demonstrieren für Frieden und gegen Nachrüstung, die Zustimmung seiner eigenen SPD zum NATODoppelbeschluss kann sich der Kanzler nur mittels Rücktrittsdrohung erzwingen. Die sozialliberale Koalition gerät in schweres Fahrwasser, weil Haushaltskürzungen in Höhe von 15,2 Millionen DM unumgänglich werden. Ein Treffen mit Erich Honecker am Werbellin- See bringt nicht die erhofften Fortschritte in den Beziehungen zwischen beiden deutschen Staaten. Israels Ministerpräsident M. Begin tadelt Schmidt scharf, weil dieser sich für ein Heimatrecht der Palästinenser ausgesprochen hat.

Und zu allem Überfluss muss sich der Politiker im Herbst auch noch einen Herzschrittmacher einsetzen lassen. Trotzdem fliegt er im Dezember nach London, um in den Tonstudios an der Abbey Road gemeinsam mit Justus Frantz und Christoph Eschenbach Mozarts Konzert für drei Klaviere und Orchester KV 242 aufzunehmen. Als die fertige Schallplatte ein Jahr später der Presse präsentiert wird, ist das Ende der Koalition bereits besiegelt: Am 1. Oktober 1982 bringt Helmut Kohl durch ein konstruktives Misstrauensvotum die Schmidt-Regierung zu Fall. Eine Ära endet. Die Mozart- Aufnahme aber entwickelt sich zum echten Verkaufsknüller - und wird Teil des kollektiven Gedächtnisses. Eine Ikone der jüngeren Musikgeschichte.

Er ist der erste amtierende deutsche Regierungschef, der auch als ausführender Musiker hervortritt. Wie lässig Helmut Schmidt auf den Fotos von der Aufnahmesession in die Kamera schaut: den Arm auf den Flügel gelehnt, ein nobler Herr in den besten Jahren. So sieht ein Repräsentant traditioneller bürgerlicher Werte aus, ein musisch gebildeter Macher, für den Hausmusik ganz selbstverständlich zur Freizeitgestaltung dazugehört.

In der Finca „Casa de los musicos“ auf Gran Canaria, die Justus Frantz sich 1971 nach seinen ersten Karriereerfolgen gekauft hat, gehört Schmidt zu den Stammgästen. Und immer setzt er sich hier nicht nur an den Schreibtisch, sondern eben auch ans Klavier. Der Politiker und der Musiker haben bereits zusammen vierhändig gespielt, als Frantz noch an der Hamburger Musikhochschule studiert. In der Meisterklasse von Eliza Hansen wiederum begegnet er dem vier Jahre älteren Christoph Eschenbach, und beide finden sich recht erfolgreich zum Klavier-Duo zusammen, bringen mehrere Aufnahmen heraus.

Aus der Amazon.de-Redaktion

Gerade schaffte er es mal wieder auf den “Spiegel”-Titel und dies ein Vierteljahrhundert nach seinem spektakulären Rücktritt, als er von Helmuth Kohl mit einem konstruktivem Misstrauensvotum gestürzt wurde: Altbundeskanzler Helmuth Schmidt, die Ikone der Deutschen und laut jüngsten Umfragen der „weiseste Deutsche“ und „coolste Kerl“ der Republik. 90 Jahre wird er alt. Doch eines schmerzt ihn zutiefst: auf einem Ohr ist er praktisch taub, schlimmer noch: er kann Musik nicht mehr vollständig wahrnehmen, hört nur noch vereinzelte Töne.

Dies ist schlimm für einen Mann, dem – frei nach Nietzsche - ein Leben ohne Musik, ein Irrtum erschienen wäre. Zum Glück gibt es diese Aufnahme mit Mozarts „Konzert für drei Klaviere KV 242, die 1982, im Jahr seines Rücktritts, entstand. An seiner Seite Justus Frantz und Christoph Eschenbach. Zugegeben: die Schwierigkeiten des dritten Soloparts, den Schmidt hier übernimmt, sind mehr als überschaubar und eigentlich von jedem Klavierschüler zu schaffen. Mozart hatte den Part für die elfjährige Gräfin Giusepina Lodron komponiert. Überschaubar ist auch Schmidts Klavierkunst, und es heißt, dass der Produzent an zwei oder drei Stellen ein bisschen nachgeholfen habe. Aber das tut nichts zur Sache. Schmidt selbst wäre der letzte, der sich anmaßen würde, ein großer Künstler zu sein. Wichtiger ist: hier hört man einen Menschen, der um die wirklich wesentlichen Dinge des Lebens weiß. Und das kann man von den wenigsten Machtpolitikern heutzutage behaupten. - Teresa Pieschacón Raphael -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.


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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Helmut Schmidt war nicht nur ein großer Kanzler der in der schwierigsten Zeit unserer Republik diese mutig regiert hat. Er ist auch ein genialer Pianist , was aus dieser Aufnahme (wie auch weitere bachaufnahmen mit Frantz, Opitz und Eschenbach) herauszuhören ist!
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Von BoBi am 21. Dezember 2015
Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Ein Mann der unserer Gesellschaft jetzt schon fehlt. Ein Perfektionist auch am Klavier.
Somit nicht nur als Staatsmann sondern auch als Musiker wirklich hörenswert.
Er fehlt jetzt schon.
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Weihnachtsgeschenke für Schmidt-Fans. Da ich die CD's verschenken will, habe ich sie natürlich nicht geöffnet und konnte natürlich aus diesem Grunde auch nicht hineinhören.
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Format: Audio CD
Mozart hat dies Konzert für sich und seine Schwester geschrieben. Es wurde als show piece bezeichnet und fordert veritable Pianisten(innen).

Es gibt einige, sehr gelungene Aufnahmen, Haskil/Anda war die klassische,Gulda/Chorea eine sehr muntere und-meine liebste- Hinrichs/Zacharias.

In dieser Spitzengruppe können Eschenbach/ Frantz so gerade mitspielen. Ich würde zu dieser Aufnahme nicht greifen, wenn ich eine andere habe, aber Eschenbach/Frantz haben einiges zusammen eingespielt und sie sind als Duo überzeugender, denn als Einzelpianisten, sei es nun Schubert oder eben Mozart. Sie entwickeln eine bemerkenswerte Anschlagskultur.

Ach ja, da ist ja noch das Konzert für drei Klaviere.
"Den Auftrag erteilte Gräfin Antonia Lodron, die Schwester von Mozarts Salzburger Arbeitgeber Fürsterzbischof Colloredo. Gemeinsam mit ihren Töchtern will sie vor dem adligen Publikum brillieren. Die Schwierigkeit für den 20-jährigen Mozart besteht nun darin, für die jüngste Tochter, Giuseppina, die erst seit kurzem Unterricht hat, einen Part zu konzipieren, der einfach aber nicht eintönig ist. Er meistert die Aufgabenstellung souverän, schreibt den drei Damen ein hübsches Divertissement ganz nach dem Geschmack des Rokoko in die Finger".
Dieser dritte Part wird teilweise in einer Fassung für zwei Klavier eingearbeitet und ansonsten.."Mozarts Tripelkonzert KV 242 schien dafür wie geschaffen, ist dessen dritter Part doch explizit für Laienmusiker geschaffen worden."

Da spielt ein damals aktiver Bundeskanzler mit, auch wenn dies nicht weiter auffällt, sicher aber als Werbegag natürlich geeignet ist.
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