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Helmut Schmidt: Die Biographie Taschenbuch – 1. März 2010

4.2 von 5 Sternen 25 Kundenrezensionen

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Zunächst wundert man sich – gelinde gesagt. Helmut Schmidts Leben, abgehandelt auf mageren 300 Seiten, während sein schwergewichtiger Nachfolger aus der Pfalz bereits am vierten Erinnerungsband werkelt? Wie geht so etwas? Nun ja, auch hier zeigt sich eben der gewaltige Unterschied. Dort die ausufernde Selbstbetrachtung- und beweihräucherung, das Festklammern an jedem noch so bedeutungslosen Fitzelchen im politischen Wirken. Hier hingegen ein gestandener Journalist und Schmidt-Vertrauter wie Hans-Joachim Noack, der – in dieser Hinsicht dem Altkanzler nicht unähnlich - auf schmückendes Beiwerk verzichtet und die Eckpfeiler eines politischen Lebens einrammt. Ohne dabei unscharf zu werden. Eine Verknappung, die an Größe gewinnen lässt.

Klar, ein Fast-Jahrhundert an Lebenszeit derart einzudampfen, fordert Abstriche. Allein die Ereignisse des Deutschen Herbstes 1977 und das Dramenfeld Mogadischu – Schleyer – Stammheim. Über diesen Strudel, der den damaligen Kanzler fast an den Rand des moralischen und politischen Kollapses brachte, hätte man gerne mehr gelesen. Zu diesem Zeitpunkt hat Noack bereits eine beträchtliche Wegstrecke hinter sich gebracht. Die „Jugend und Soldatenzeit“ des 1918 Geborenen. Der preußisch zugeknöpfte Vater. Mitschülerin Lokis unterprivilegiertes Elternhaus, das erste Gerechtigkeitsfragen in Schmidt aufkeimen lässt. Hamburg im Zeitkolorit der Weimarer Republik, ein Bild, das Noack meisterlich skizziert. Schließlich der Zweite Weltkrieg und die frühe Erkenntnis einer unschlagbaren „Weltkoalition“, die sich dem Machtrausch der Nazis in den Weg stellen würde. Gedanken eines (noch) Unpolitischen.

Erste Weihen dann, als ein Hamburger Innensenator sich während der großen Sturmflut 1962 zum Krisenmanager emporschwang. Fortan genießt der Allerweltsname Schmidt bundesweit Gültigkeit. Die Troika Wehner-Brandt-Schmidt. Der Rücktritt Brandts, Lichtgestalt der Ostpolitik und (deswegen?) ewiger Dorn im Auge Schmidts, der sich im eigenen Lande stets unterbewertet fühlte. Die moralisch kaum fassbare Entscheidung des Kanzlers Schmidt, Schleyer zu opfern. Der NATO-Doppelbeschluss, der ihn in den eigenen Reihen am Ende fast zur Unperson werden ließ. Noack liefert das Porträt eines Workaholics, der in seiner aktiven Laufbahn als arroganter Besserwisser verschrieen war. Doch trotz besten Willens und Kenntnisreichtums will es auch ihm nicht gelingen, zum innersten Kern dieses notorisch Verschlossenen vorzudringen. Eines Menschen, Politikers und gesegneten Rauchers namens Schmidt, den Partei und Volk erst relativ spät verstehen und lieben lernten – und die ihn heute schmerzlich vermissen. –Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Hans-Joachim Noack, geboren 1940 in Berlin, war Reporter der «Süddeutschen Zeitung» und der «Frankfurter Rundschau» und arbeitete lange Jahre für den «Spiegel», zuletzt als Leiter des Politikressorts. Für seine journalistische Arbeit erhielt er zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Egon-Erwin-Kisch-Preis und den Theodor-Wolff-Preis. 2008 erschien die Biographie «Helmut Schmidt», die zum Bestseller wurde.


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Format: Gebundene Ausgabe
Der von der Amazon-Redaktion beschriebene erste Eindruck ist der richtige: ein mageres Buch. Für den politisch Interessierten, der sich mit der Geschichte der Bundesrepublik recht gut auskennt, bietet die Biographie nichts Neues. Er wird das Buch als eine Zusammenfassung dessen ansehen, was oft schon in den Medien über Helmut Schmidt zu erfahren war. Was man sich dagegen eigentlich von einer Biographie erhofft - den Blick hinter die Kulissen und unter die Oberfläche - liefert Noack nicht. Insofern muss man das Buch, das sich allzu großtuerisch "Die Biographie" nennt, leider als oberflächlich bezeichnen.

Nützlich ist das Werk dagegen für die mit der deutschen Nachkriegspolitik wenig vertrauten Leser. Wer von Helmut Schmidt noch nicht viel gehört hat, findet hier eine gute Einführung in sein Leben. Allerdings sollte er dieser Schmidt-Biographie dann bald Politiker-Biographien anderer Parteien folgen lassen, da Noack über Schmidt mit wenig kritischer Distanz schreibt.
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Format: Gebundene Ausgabe
Eine Biografie soll ein Leben dokumentieren. Helmut Schmidt ist eine der schillerndsten deutschen Figuren der letzten 100 Jahre, so dass man viel erwartet von einer Biografie über ihn. Hans-Joachim Noacks vollkommen unangemessen als "Die Biografie" - tituliertes Buch erreicht diesen Anspruch bei weitem nicht.

Auf etwas mehr als 300 Seiten wird von dem Weggefährten Schmidts zumeist nur Altbekanntes präsentiert. Es beschäftigt sich fast ausschließlich mit der politischen Seite des Alt-Kanzlers und hier vor allem mit der Zeit an der SPD-Spitze zwischen 1965 und 1982. Basis dieser Biografie sind zumeist nur dokumentierte Medienberichte, Reden oder Biografien von Weggefährten, die der Autor zumeist im Konjunktiv zu interpretieren versucht. Eigene Interviews mit Zeitgenossen, Freunden oder Bekannten hat der Autor anscheinend nicht geführt. So entsteht zwar ein stark zusammengefasstes Abbild von Helmut Schmidts Schaffen, aber ein Einblick in die Person Helmut Schmidt erreicht man so nicht. Die Beschreibungen bleiben insgesamt grobkörnig und oberflächlich. Dazu kommt ein Schreibstil, der zu altbackenen Fremdwörtern neigt.

Das private Leben von Helmut Schmidt bleibt fast vollkommen außen vor. Seine Frau Loki beispielsweise wird nur in Nebensätzen erwähnt, seine Tochter Susanne in einem Bild und sonst so gut wie gar nicht. Erst im letzten der 10 Kapitel will der Autor "Zur Person" kommen und sich vor allem mit Fragen, die sich mit dem Seelenleben Schmidts beschäftigen, befassen.
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Format: Gebundene Ausgabe
Wer sich noch nicht näher mit der Helmut Schmidt beschäftigt hat, für den ist Hans-Joachim Noacks vorgelegte Biografie ein idealer Einstieg.
So werden in zehn kurzen Kapiteln alle Lebensstationen Schmidts beleuchtet: Seine Zeit als Offizier während des dritten Reiches, die ersten Parlamentarierjahre, die Jahre als Finanz- bzw. Verteidigungsminister und schließlich die Kanzlerjahre und das darauffolgende Vierteljahrhundert. Dabei beleuchtet der Autor auch immer wieder Schmidts Charakter und dies nicht nur unkritisch.

Die Krux bei Noacks Biografie ist die Länge. So kann ein nunmehr 90jähriges Leben teilweise nur sehr rudimentär betrachtet werden. So wären ein paar Seiten mehr zum Nato-Doppelbeschluss oder Deutschen Herbst sicherlich wünschenswert gewesen.
Trotzdem bleibt das Buch ein guter Einstieg in ein Stück deutscher Geschichte.
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Von Fuchs Werner Dr #1 HALL OF FAME REZENSENTTOP 100 REZENSENT am 14. September 2008
Format: Gebundene Ausgabe
Die Lektüre dieser Biografie weckte in mir das unangenehme Kindheitserlebnis, im schön eingepackten Weihnachtsgeschenk ein neues Pyjama statt der gewünschten Lokomotive für meine Modelleisenbahn vorzufinden. Sieht man von den letzten zwanzig Seiten ab, so hat man das Gefühl, Hans-Joachim Noack präsentiere einfach nochmals die politischen Ränkespiele der Ära Schmidt. Die zur Garnitur servierten Fragen und kleinen Exkurse können nicht verhindern, dass man unruhig vor einem faden Neungänger sitzt und sehnsüchtig auf die Nachspeise wartet. Doch die kommt viel zu spät und ist schliesslich auch keine echte Überraschung. Sie erklärt allenfalls, warum es in der Küche an kreativen Köchen mangelt. Mit den Worten von Siegfried Lenz gesprochen: "Je öfter sich einer an seiner Seite aufgehalten hat, desto schwerer fällt es ihm den Altkanzler zu charakterisieren." Das trifft auf den Autor dieser Biografie leider ebenso zu wie auf andere Weggefährten.

An falsch verpackte Weihnachtsgeschenkte erinnerte mich diese Biografie, weil es unglaublich spannend wäre, den Eigenheiten eines Charakters auf die Spur zu kommen, der für das Nachkriegsdeutschland nicht untypisch ist. Helmut Schmidt, dessen Heiligenschein mit jedem Jahrring noch wächst, wird inzwischen als der weise Deutsche schlechthin gehandelt. Und der geringste Zweifel an diesem Mythos wird als Gotteslästerung verstanden. Er habe nie etwas aus dem Bauch heraus getan, behauptet Helmuth Schmidt selbst im neunzigsten Altersjahr noch. Daran darf und muss er glauben, um sein Selbstbild aufrecht zu erhalten. Doch mit der viel beschworenen Rationalität des Altkanzlers hat ein solcher Glaube im 21. Jahrhundert definitiv nichts zu tun.
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