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Kundenrezensionen

4,3 von 5 Sternen
9
4,3 von 5 Sternen
Format: Taschenbuch|Ändern
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Seit gefühlten endlosen Zeiten halten uns die Griechen auf Trab. Runde für Runde halten sie erneut die Hand auf und wollen immer höhere Geldsummen vom restlichen Euro-Europa. Klar bekommt es da so manch einer mit der Angst zu tun und fragt sich, wie lang hält der ganze Laden noch.

Der Althistoriker und klassische Philologe Karl-Wilhelm Weeber versucht mit seinem Buch gegen die derzeitige Anti-Griechenland-Stimmung anzugehen. Auf kurzweilige manchmal sogar humorvolle Art beschreibt er, was wir den Griechen alles zu verdanken haben. Dazu muss er viele Jahrhunderte in die Geschichte zurückgehen, aber seine Bilanz ist schon ziemlich eindrucksvoll.

Er frischt unseren Geschichtsunterricht gehörig auf und erinnert uns daran, wo das Experiment Demokratie einst begann. In genau 14 erfrischenden Kapiteln erzählt Weeber im leicht verständlichen Plauderton von verschiedensten Gebieten, zum Beispiel Medizin, Sport, Dichtkunst, Rhetorik und Philosophie. Deutlich wird dabei, dass vieles in Griechenland erst begann und von dort aus seinen Siegeszug durch Europa begann.

So fällt die Abrechnung mit Griechenland ziemlich unzeitgemäß aus. Aber sie zeigt eindrucksvoll wie eng wir selbst mit Griechenland seit Jahrtausenden verbunden sind und wie nah Griechenland uns eigentlich sein sollte.

Dieses Buch kann uns dazu verhelfen, Griechenland nicht allzu schnell aufzugeben, denn Weeber zeigt nur allzu deutlich was wir von ihm bekamen!
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Kein Lebensbereich, den der Autor nicht berührt: und damit vermag er die enge Verbundenheit der heutigen europäischen Kultur(en) mit dem antiken Griechenland ebenso aufzuzeigen wie die bezaubernde Eigenwilligkeit der altgriechischen Denkweise(n), den Charme des griechischen Weltbildes. Weeber präsentiert die Unterschiede zu heutigen Auffassungen ebenso wie die erstaunlich zahlreichen Überschneidungen, die Zeitlosigkeit vieler von Griechen der Antike entwickelten Gedankengebäude und, wenn man so will, theologischen, philosophischen, kulturellen und ideologischen Sackgassen – etwa die Päderastie ("Knabenliebe") und das antik-griechische Frauenbild, mit denen auseinanderzusetzen er sich nicht scheut. Auch der ein oder andere Komödiendichter und Philosoph böte heute durchaus so explosive Inhalte wie vor über zweitausend Jahren, wenn "man" sie beziehungsweise ihr Werk denn kennte.
Entwicklungen in den Natur- und Geisteswissenschaften, der Medizin und nicht zuletzt in der Politik beeinflussen unsere Gesellschaft auch heute intensiv, wie die verschiedenen Kapitel zeigen. Gewiss, manchmal waren sich die Griechen selbst im Weg, etwa in Bezug auf ihre ewige Kleinstaaterei, aber wir finden unglaublich viel Hellas in unserem gesamten Umfeld, die Sprache eingeschlossen.
Weeber schreibt anschaulich, erläutert die Sachverhalte auch und gerade für den Laien sehr gut nachvollziehbar, dabei immer wieder voller Humor und Wortwitz. Altphilologie und Geschichte der Antike müssen nicht trocken sein, beweist dieses spannende und unterhaltsame Buch aufs Beste. Es bietet so manches Mosaiksteinchen für eine umfassende Allgemeinbildung und an vielen Stellen tief gehende Erkenntnis von Zusammenhängen. Dass der Autor den deutschsprachigen Leser auf unsere Verpflichtung Hellas gegenüber hinweist, kann dieser nach der so gehaltvollen wie eingängigen Lektüre nachvollziehen und wird das neue Griechenland mit etwas anderen Augen betrachten – und das gesamte Europa dazu. Hierfür sei wiederum Karl-Wilhelm Weeber aufrichtig gedankt und eine ausdrückliche Empfehlung für dieses vortreffliche Buch ausgesprochen.
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am 18. Mai 2015
Jeder der noch nicht resigniert hat ob der fortschreitenden allgemeinen Verdummung und immer noch hoffnungsvoll auf Bildung und Wissen als Gegenmittel setzt, wird dieses Buch zu schätzen wissen.
Der Autor weiß die Kulturdefinition der UNESCO konkret umzusetzen:
"Die Kultur kann in ihrem weitesten Sinne als die Gesamtheit der einzigartigen geistigen, materiellen, intellektuellen und emotionalen Aspekte angesehen werden, die eine Gesellschaft oder eine soziale Gruppe kennzeichnen. Dies schliesst nicht nur Kunst und Literatur ein, sondern auch Lebensformen, die Grundrechte des Menschen, Wertsysteme, Traditionen und Glaubensrichtungen.“

Ich habe viel Neues gelernt! - Danke, Prof. Dr. Karl-Wilhelm Weeber!
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am 26. November 2014
Es ist erstaunlich wie wir alles in Europa vergessen was uns die Vergangenheit gegeben hat. Aufs neue weiter so Europa...
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am 13. Mai 2014
Das Buch war ein Geschenk an meine Griechenland-begeisterte "Leseratte".

Er gibt das Buch nicht mehr aus der Hand - wenn das kein Zeichen ist, dass das ein gutes Buche ist ;-)
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am 8. September 2016
Neben dem Preis ist ein Vorteil dieser Brille, dass sie recht einfach zusammen zu bauen ist. Ich selbst bin mit dem Teil aber nicht zufrieden. Es funktioniert nicht wirklich gut.
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am 5. November 2015
Das Thema Hellas und sein Beitrag zur europäischen Kultur ist zusammenfassend bearbeitet. Leider stellenweise etwas trocken geschrieben.
Trotzdem mit Gewinn gelesen.
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am 13. Juli 2015
Langatmig, leider. Diese 350 Seiten ließen sich problemlos auf 150 (oder weniger) kürzen, dann wäre der Lesegenuß wesentlich größer und man würde sich Zeit ersparen, die man anderen Büchern widmen kann.
Die Liste griechischer Vokabel am Ende des Buches ist hingegen eine sehr gute Idee.
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am 16. Dezember 2015
alles bestens - gerne wieder - Top wie immer - werde wieder bestellen sobald ich welche brauche und das war es schon
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