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Hejira Import

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Hejira
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Produktinformation

  • Audio CD (11. September 1987)
  • Erscheinungsdatum: 11. September 1987
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Format: Import
  • Label: Elektra (Warner)
  • ASIN: B0000262TE
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen 18 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

.Label: Asylum.Published: 2002/(Reissue) Recorded at AM Studios in .Hollywood.CD mastered at Atlantic Studio

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Nach ihrer ausgedehnten instrumentalen und klanglichen Experimentierphase auf Court And Spark und The Hissing of Summer Lawns [EJM2], machte Joni Mitchell mit Hejira eine Kehrtwendung hin zum Inneren und zu einer intimeren Musik. Die Arrangements beschränken sich auf Mitchells unverwechselbare Akustikgitarre und ihr Piano, und auf die absolut brillianten und lyrischen Baßphantasien von Jaco Pastorius, dem Wunderkind des Fretless-Basses. Pastorius war schon bei Weather Report für seine wilden, dann wieder fast rokokohaften Baßfiguren bekannt. Auf Mitchells kühlen und besonnenen Balladen wirkte er gezähmter. Das Meditative ihrer Musik forderte von Pastorius ein sehr viel sanfteres, lyrischeres Spiel. Sein komplizierter, kontrapunktischer Baß bildet das Gegenstück zu Mitchells kühlem und eleganten Gesang. Speziell zu hören ist dies in dem erhabenen Lied "Amelia", in welchem das Rätsel um Amelia Earheart in eine Parabel aus Feminismus und romantischer Selbsterfahrung umgedeutet wird. Hier erleben wir keine offensichtlich vor Ehrgeiz brennende Joni Mitchell; und doch machen ihr tiefes Empfinden, ihre Poesie und ihre musikalische Sicherheit diese Platte zu einem ihrer schönsten Werke in einem ohnehin schon herrlichen Gesamtwerk. --Sam Sutherland


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Top-Kundenrezensionen

Von GH am 14. September 2003
Format: Audio CD
Joni Mitchell hatte Anfang der 70er einige kleinere Hits, am bekanntesten wurde wohl das Crosby, Stills, Nash & Young -Cover ihres Songs "Woodstock". Ohrwürmer waren aber wohl das letzte, was sie mit ihrem 76er-Album "Hejira" im Sinn hatte.
Neun spärlich instrumentierte Songperlen warten darauf, entdeckt zu werden. Und machen es dem Hörer dabei gar nicht leicht: Zu eigenwillig sind Mitchells Melodiebögen, um schon beim ersten Mal durchschaut zu werden. Im Verein mit den tollen Texten und den sphärischen Gitarrenklängen kommt dabei eine Stimmung auf, die dieses Album einzigartig macht. "Coyote", "Amelia" und "Hejira" sind dafür die schönsten Beispiele. Als besonderes Extra ist die Mitwirkung von Jaco Pastorius am Bass hervorzuheben. Dieser Ausnahmebassist verleiht etwa der Hälfte der Songs mit seinem außergewöhnlichen Spiel einen unnachahmlichen Zauber (z.B. "Refuge of the Roads"). Weniger originell, aber ebenfalls gut sind die bluesigeren Stücke auf dem Album, eine schwache Nummer sucht man jedenfalls vergeblich.
Wem kann man "Hejira" also empfehlen? Wer auf eingängige und leicht mitsingbare Melodien Wert legt, wird mit "Hejira" sicher keine Freude haben. Wer aber offen für Ungewöhnliches ist und ein wirklich außergewöhnliches Album kennenlernen will, das sich erst nach mehrmaligem Hören erschließt, sollte hier unbedingt zugreifen.
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Format: Audio CD
In einem von Männern gesteuerten Business wie der Musikindustrie sind starke Frauen, die ihre Karrieren selber steuern, immer noch ein Fremdkörper - in den Siebzigern noch mehr als heute. So kommt es, dass Amerika als zweiten Gott Bob Dylan bestimmt hat und nicht Joni Mitchell, auch wenn sie einen ähnlich großen Einfluss hatte. Das ist vor allem bei "Hejira" zu hören, einem Geniestreich, den ich ohne zu zögern als eine der besten Platte des letzten Jahrtausend benennen würde.
Den versponnenen Folk der frühen Siebziger hat sie endgültig hinter sich gelassen, statt dessen dominieren freie, fast jazzige Strukturen. Die Stücke sind brüchiger, atmosphärischer, und dehnen sich zum Teil auf über fünf Minuten, um für die faszinierenden Geschichten Platz zu schaffen. Selten waren Songtexte so literarisch, so treffend, so anrührend und gleichzeitig messerscharf wie auf diesem Album; Geschichten von Sehnsucht, Freiheit, Liebe und Schmerz.
Die neue Reife ist auch ihrem Timbre anzuhören: tiefer, gebrochener - unruhiger, zwischen Sprechen und Singen wechselnd.
Die Arrangements sind kunstvoll und verzwickt - getragen vom charakteristischen perkussiven Gitarrenspiel der Künstlerin und dem Basspiel von Jaco Pastorius als Kontrapunkt. Die Musik ist insgesamt weniger zugänglich, hat mehr Ecken und schroffe Kanten, und wirkt um so nachhaltiger.

Dies ist einer der seltenen Momente, wo sich das Talent eines Künstlers wie durch ein Brennglas bündelt, bei dem jede einzelne Note ihren Platz findet, um ein Album auf allerhöchstem Niveau zu schaffen.
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Format: Audio CD
Es gibt Alben, die ein unverwechselbares Feeling erzeugen. Joni Mitchells HEJIRA (1976) zählt zu den raren Gesamtkunstwerken in der Popmusik, jenen Alben, wo alles passt - von den Texten bis zum Artwork. Das wohl melancholischste Album Mitchells gibt in seinen neun karg instrumentierten, äußerst introvertierten Songs exakt jene Stimmung wieder, zu der das Cover auf der Vorderseite anregt: die endlose Weite eines einsamen Highways, die winterliche Kälte eines verschneiten Feldes. Der Albumtitel - "Hidschra" nach der historischen Flucht des Propheten Mohammed von Mekka nach Medina 622 n.Chr. - steht für Rückzug, innere Einkehr, Sinnsuche.

HEJIRA ist eine Art musikalisches Roadmovie, entstanden während Mitchells längere Fahrt quer durch die Staaten, von Maine an der Ostküste zurück nach Kalifornien. Joni Mitchell erzählt vom Absteigen in Motels und flüchtigen Bekanntschaften ("Coyote", "Blue Motel Room", "Furry Sings The Blues", "A Strange Boy"), sinniert über Seelenverwandte wie die tragisch verunglückte Pilotin Amelia Earhart ("Amelia"), philosophiert über den inneren Zwiespalt zwischen Freiheitsdrang und Verwurzelung ("Song For Sharon", "Refuge Of The Roads") bis hin zur beinahe narzisstischen Selbstsuche ("Hejira"). Und irgendwie fängt HEJIRA wohl auch den Geist der ausklingenden Flower-Power-Ära ein, just als mit dem Punk die Desillusionierung in der Popmusik Einzug hielt. Mit dem verspielten Folk von Joni Mitchells frühen Alben hat das spartanisch instrumentierte HEJIRA nur wenig zu tun.

Denn HEJIRA klingt existentialistisch, bisweilen depressiv. "There's comfort in melancholy, when there's no need to explain" ("Hejira").
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Von Schulthe, Hendrik VINE-PRODUKTTESTER am 29. April 2004
Format: Audio CD
Dieses Album von 1976 ist definitiv einer der großen Klassiker unter den vielen Alben Mitchells. Nicht nur wegen des zum Klassiker gereiften "Coyote" (das Mitchell u.a. auf dem Abschiedskonzert von "The Band" präsentierte), sondern ausnahmslos wg. aller Stücke darauf. Der Sound ist perfekt, kühl, sehr elegant und erhaben, dabei keineswegs überfrachtet, sondern mit schlichten Mitteln wohlgesetzt. Im Unterschied zu den beiden anderen Alben aus dieser Zeit ("The Hissing of Summer Lawns" und "Don Juan's Reckless Daughter") unternimmt Mitchell hier keine Soundexperimente, sondern unterlegt ihre elegisch-poetischen Sprechgesänge mit einem sanften halbakustischen Sound, der bei aller Schlichtheit sehr großes Können (vor allem des Bassisten!) erkennen läßt.
Es ist ein weitestgehend ruhiges Album, das aber dennoch Dynamik verströmt. Meine persönlichen Favoriten sind "Coyote" und "Black Crow", die Mitchell nicht nur kompositorisch, sondern auch stimmlich in Hochform zeigen.
Wer Mitchells experimentellere Phasen mag, wird "Hejiras" ruhige Eleganz evtl. uninteressant finden, wer mit Mitchells assoziativen, literarischen Texten nichts anfangen kann, ebenfalls nicht so sehr. Wer jedoch ein anspruchsvolles, elegantes Songwriting zu schätzen weiß, bei dem auch der kleinste Ton von unaufdringlichen absoluten Könnern ihres Faches kommt, kann mit Hejira nur richtig liegen. Der Sound ist im Übrigen schon auf der LP cd-reif gewesen.
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