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Heinrich Heine Lyrik und Jazz

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Produktinformation

  • Audio CD (28. Juli 2006)
  • Anzahl Disks/Tonträger: 1
  • Label: Philips (Universal Music)
  • ASIN: B000GH3DVK
  • Weitere Ausgaben: Audio CD  |  Hörkassette  |  Vinyl  |  MP3-Download
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.7 von 5 Sternen 17 Kundenrezensionen
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Gert Westphal liest auf dieser CD die bekanntesten Gedichte von Heinrich Heine, begleitet vom Attila-Zoller-Jazz-Quartett. Die Heine-Texte selbst haben eine große Intensität und die Improvisationen von Attlila Zoller (Gitarre), Emil Mangelsdorff (Flöte, Klarinette und Altsaxophon), Peter Trunk (Bass) und Klaus Weiss (Schlagzeug), machen die Kombination von Text und Musik zu einem umwerfenden Erlebnis

Die Heine-Platte übt eine besondere Faszination auf den Hörer aus: Das liegt nicht nur an der brennenden Aktualität der Texte oder an dem jungen Gert Westphal, der mit Leidenschaft und Frische rezitiert. Das Album platzt förmlich vor Emotionen. Fällt Westphal bei Track 1 mit Heines "Rückschau" (Ich habe gerochen alle Gerüche) lärmend mit der Tür ins Haus, so hält man bei "Denk ich an Deutschland in der Nacht" unweigerlich den Atem an. Hier scheint Heines deutsches Trauma akustisch greifbar, man spürt seine tiefe Wehmut, die sich hinter dieser oft zitierten Überschrift verbirgt. Aber schon im folgenden Gedicht "Wie sehnt' ich mich oft" lässt Heine sein ironisches Wesen aufblitzen. Der Hörer bekommt alle Facetten von Heines Zerrissenheit in seinem Verhältnis zu Deutschland zu spüren. Bei Versen wie "Ein Jüngling liebt ein Mädchen" oder "Meinen schönsten Liebesantrag" spannt Heine den Bogen von der Tragik zur Komik.

Es ist nicht nur der Farbreichtum im Ausdruck, die Achterbahnfahrt der Gefühle, die diese Platte besonders macht. Bei dieser Produktion wirken Sprache und Musik wie aus einem Guss. Bei den Aufnahmen zu Heinrich Heine Lyrik und Jazz spielten Sprecher und Musiker, nur durch eine Glasscheibe getrennt, im Studio zusammen, viele Tracks wurden nur einmal eingespielt und sofort zur Produktion verwendet. Dies fördert eine Unmittelbarkeit, die sich schon nach den ersten Minuten auf den Hörer überträgt und ihn mitreißt.

Die CD-Veröffentlichung ist eine 1:1 Wiederveröffentlichung der Erstausgabe der Schallplatte von 1966, mit dem Cover und Rückentext der damaligen LP, ergänzt durch einen Booklettext von Götz Alsmann, Musikwissenschaftler und mehrfach ausgezeichneter Jazzmusiker und TV Moderator, und einen einführenden Kommentar von Manfred Scheffner, Herausgeber des Bielefelder Jazz-Katalogs.

Rezension

Dieses Hörbuch ist eine Kostbarkeit aus einer Zeit, in der es noch keine Hörbücher gab, aber immerhin Sprechplatten: Ich kenne keine einzige vergleichbare Produktion, die an diese aus dem Jahre 1966 heranreichte. [...] Doch was heißt "alt" - die Aufnahme wirkt so frisch und aggressiv, so unmittelbar elegisch und ironisch wie am ersten Tag. Gert Westphal, bei der Aufnahme gerade Mitte 40, schöpft aus dem Vollen seiner ungewöhnlich reichhaltigen, differenzierten Stimme - so streitbar, angriffslustig und lakonisch kennen wir ihn später nicht mehr. Doch der wirkliche Glücksfall [...] ist das vollkommene Zusammenspiel von Musik und Dichtung, und das meint nicht bloß Untermalung oder Begleitung, wie es heute im Hörbuch oft Unsitte geworden ist, sondern Dialog zwischen Gedicht und Jazz-Stück. [...] Diese ornamentale Verflechtung aus Stimme und Musik [...]lässt sich nicht beschreiben. Wenn das Hörbuch eine eigene Kunstform ist, mit diesem Exemplar hat es seine Höchstform erreicht - avant la lettre. Gert Ueding -- Die Welt, 12. August 2006

Heine jazzt wieder. Mal mit kämpferischer Wortgewalt und einheizendem Swing, mal fast tonlos flüsternd, nur von einer einsamen Flöte begleitet: So zeichnet die Sprecherlegende Gert Westphal zusammen mit Attila Zollers Jazzquartett ein eindringliches Bild des facettenreichen Dichters Heinrich Heine. Bereits Mitte der sechziger Jahre aufgenommen, wurde "Heinrich Heine Lyrik und Jazz" (Philips) im 150. Todesjahr des Poeten mit "Taubenherz und Geierschnabel" endlich wieder als CD aufgelegt. Den Reiz dieser in 40 Jahren nicht gealterten Einspielung macht die natürlich wirkende Interaktion von Musik und Wort aus. Zum verjazzten Choral "Vom Himmel hoch" rezitiert Westphal, der 2002 verstorben ist: " Dabei muss ich Ihnen auch gestehen, Herr Doktor, dass mir die katholische Religion nicht einmal Vergnügen macht." Heines Spitzen und Pointen verbinden sich mit Zollers musikalischen Zitaten wie "alle Gerüche in dieser holden Erdenküche" zu einem anregenden akustischen Erlebnis. -- Der Spiegel, 24. Juli 2006

Wenn Schauspieler Gert Westphal Heinrich Heine liest - was hat das in einer CD-Tipp-Rubrik zu suchen? Bei der CD "Heinrich Heine. Lyrik und Jazz" handelt es sich aber mitnichten um ein Hörbuch. Bei dieser experimentellen Produktion aus dem Jahr 1966 kommt es tatsächlich zu einer Interaktion zwischen Musik, Dichtung und sprachlichem Vortrag. Der junge Gert Westphal liest hier klassische Heine-Gedichte (u.a. die "Nachtgedanken", "Wie sehnt' ich mich oft", "Verheißung") - mit einer großen Verve und Wildheit, wie es den Texten des politisch denkenden Romantikers hervorragend passt. Dazu improvisiert das Attila-Zoller-Quartett, aber so, dass keine Untermalung, sondern vielmehr ein erstaunliches Gespräch zwischen Jazz und Text entsteht. Kein Wunder, dass die vor vierzig Jahren erschienene Platte schon lange vergriffen ist - und dass Universal Classics & Jazz sie jetzt von den Original-Magnetbändern aus dem Jahr 1966 auf CD gezogen und wiederveröffentlicht hat. Simone Rafael -- Brigitte.de, 3. August 2006

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Format: Audio CD
Die LP mit diesen Aufnahmen besitze ich seit Dezember 1964. Es handelt sich hier - ich übertreibe gewiss nicht - um ein einzigartiges Meisterstück, das in der PHILIPS-twen-Serie erschienen war. Der Sprecher Gert Westphal (1920 - 2002), der "König der Vorleser", und die Musiker des Attila-Zoller-Quartetts (Attila Zoller, Gitarre; Emil Mangelsdorff, Flöte, Klarinette, Altsaxophon; Peter Trunk, Bass; Klaus Weiss, Schlagzeug) korrespondieren auf eine wunderbare Weise miteinander. »Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, / und küsse die Marketenderin! / Das ist die ganze Wissenschaft, / das ist der Bücher tiefster Sinn.« skandiert Westphal und Klaus Weiss trommelt dazu die passenden Figuren. Und wenn Westphal »Doch horch! ein schollernd schnöder Klang / Ertönt unfern der öden Bühne ...« rezitiert, liefert der famose Trunk (1936 - 1973) ein dazu passendes Solo auf seinem sonoren Bass. Zoller und seine Mitmusiker erzeugen eine Flamenco-Jazz-Stimmung in der Art von Miles Davis/Gil Evans (»Sketches of Spain«) und John Coltrane (»Olé Coltrane«) zu Heines »Donna Clara«: »In der Laube wird es stiller, / Und man hört nur, wie verstohlen, / Das Geflüster kluger Myrten / Und der Blumen Atemholen. / Aber Pauken und Trommeten / Schallen plötzlich aus dem Schlosse, / Und erwachend hat sich Clara / Aus des Ritters Arm gezogen.« Lob muss nicht nur dem Sprecher und den Musikern, sondern auch dem Regisseur Joachim-Ernst Berendt gespendet werden. Berendt, der später leider in esoterisches Geraune abgedriftet ist, hat hier eine sehr glückliche Hand bewiesen. Es ist sehr schön, dass diese kleinen Kostbarkeiten nun wieder auf CD erschienen sind. Und es ist sehr erfreulich, dass das Original-Cover, wenn auch verkleinert, wieder zu sehen ist. Mein dringender Rat: Sofort kaufen, bevor dieses Stück wieder verschwindet!
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Format: Audio CD
1987 hörte ich diese Aufnahme auf Schallplatte, habe sie jahrelang gesucht und vor kurzem endlich hier gefunden. Als Joachim-Ernst Berendt als Regisseur und Produzent mit dem genialen Rezitator Gert Westphal und dem Attila-Zoller Quartett sich im Jahre 1963 dem Werk Heinrich Heines annahmen, kam eine Inszenierung heraus, welche ich beeindruckender nicht kenne.
Die CD enthält eine sehr gute Auswahl von Heines Schaffen, sie ist sehr politisch und sehr menschlich - und nach wie vor sehr aktuell. Gert Westphals Stimme klagt an, wird sentimental, bäumt sich auf und wird wieder besinnlich. Das Attila-Zoller-Quartett unterstreicht dies durch vielfältige verswingte Zitate aus der deutschen und internationalen Musikgeschichte, zeigt ein großes Gespür für Heines Texte und tritt in einen lebendigen Dialog mit den Rezitationen von Gert Westphal.
Es ist ein beeindruckendes Werk für die Lebendigkeit des Jazzes und der Lebendigkeit von Heines Werk.
Einziger Kritikpunkt: Das Booklet zu der CD gibt nur spärlich Auskunft über die Texte von Heine, so dass man etwas Mühe hat, die Texte den Veröffentlichungen Heines zuzuordnen. Dieser Mangel reicht aber bei weitem nicht, von meiner positiven Bewertung abzuweichen.
... und außerdem ist die CD viel zu kurz!
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Format: Audio CD Verifizierter Kauf
Die Leidenschaft, mit der Gert Westphal spricht, die unglaubliche Harmonie von Text und Musik machen diese CD (ich habe sie bereits als LP) zu einem wahren Jahrhundertwerk. Alle Neueinspielungen, auch diejenigen, die von populären Schauspieler/innen gesprochen werden, verblassen dagegen.

Für mich ist das die einzige Vertonung, bei der Geist und Leidenschaft von Heine wirklich herauskommen. Man muss einfach hören, wie Westphal die Strophen aus dem Wintermärchen spricht, seien es anklagende ("verschlemmen soll nicht der faule Bauch") oder aufrüttelnde ("ein neues Lied, ein besseres Lied"). Und die Donna Clara - von Flamenco-Gitarre begleitet - ist ein wahres Meisterstück der Kunst der Steigerung von Intonation und Musik.
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Format: Audio CD
Die LP mit diesen Aufnahmen besitze ich seit Dezember 1964. (Ich war damals kaum mehr als 17 Jahre alt.) Es handelt sich hier - ich übertreibe gewiss nicht - um ein einzigartiges Meisterstück. Der Sprecher Gert Westphal (1920 - 2002) und die Musiker des Attila-Zoller-Quartetts (Attila Zoller, Gitarre; Emil Mangelsdorff, Flöte, Klarinette, Altsaxophon; Peter Trunk, Bass; Klaus Weiss, Schlagzeug) korrespondieren auf eine wunderbare Weise miteinander. »Schlage die Trommel und fürchte dich nicht, / und küsse die Marketenderin! / Das ist die ganze Wissenschaft, / das ist der Bücher tiefster Sinn.« skandiert Westphal und Klaus Weiss trommelt dazu die passenden Figuren. Und wenn Westphal »Doch horch! ein schollernd schnöder Klang / Ertönt unfern der öden Bühne ...« rezitiert, liefert der famose Trunk (1936 - 1973) ein dazu passendes Solo auf seinem sonoren Bass. Zoller und seine Mitmusiker erzeugen eine Flamenco-Jazz-Stimmung in der Art von Miles Davis/Gil Evans (»Sketches of Spain«) und John Coltrane (»Olé Coltrane«) zu Heines »Donna Clara«: »In der Laube wird es stiller, / Und man hört nur, wie verstohlen, / Das Geflüster kluger Myrten / Und der Blumen Atemholen. / Aber Pauken und Trommeten / Schallen plötzlich aus dem Schlosse, / Und erwachend hat sich Clara / Aus des Ritters Arm gezogen.« Es ist sehr schön, dass diese kleinen Kostbarkeiten auch auf CD erschienen sind. Und es ist jammerschade, dass diese CD schon wieder vergriffen ist. Ich erflehe eine Neuauflage.
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