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Heimatroman: oder Wie mein Vater ein Deutscher wurde Gebundene Ausgabe – 7. März 2006

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Der Grizzly von Zraèna Luka! Eine Brust wie ein Berggorilla. Ein Händedruck, der Knochen bersten ließ. Riesige Koteletten zierten den quadratischen Schädel (die Legende raunt, dass auch sein Sohn bereits diese Koteletten besaß, als er das Licht der Welt erblickte). Mitglied der korsischen Fußballnationalelf! Persönlicher Freund Fernandels! Schlawiner! Drago Ljubiæ, der gutmütige Flugzeugmechaniker aus Zagreb hatte in halb Europa Spuren hinterlassen, bevor er sich nach seiner Krankheit in Bremen niederließ. Dass ausgerechnet eine winzige Stechmücke den Hünen in Kamerun, wo Drago als Techniker für die Lufthansa arbeitete, in die Knie zwang, zählt zu den ironischen Tiefschlägen, die das Leben bisweilen austeilt.

Es war für den Journalisten Nicol Ljubiæ, Dragos Sohn, gleichermaßen Selbstfindung wie auch Herzensangelegenheit, nach beinahe fünfzig Jahren zusammen mit dem Vater die Stationen einer Emigration noch einmal reisend zu erkunden. Zuweilen im trocken lakonischen Stil eines Wladimir Kaminer hagelt es Anekdoten um einen Motorrad fahrenden, ungeheure Mahlzeiten vertilgenden Übervater, ein wahres Wunder an Unzerstörbarkeit, der einst sein abgerissenes Ohr vom Chirurgen flugs wieder annähen ließ, um bei seiner Frau pünktlich zum Mittagessen zu erscheinen, als wäre nichts geschehen. Apropos Essen! Im heimatlichen Zagreb, dem Beginn der Reise, wundert es Nicola kaum, dass kein Mitglied der Ljubiæ-Sippe weniger als 100 Kilo auf die Waage bringt. Wo hierzulande ein Schälchen Nüsse gereicht wird, dampft auf Tante Ivanas Tisch gleich ein Berg panierter Schnitzel.

Vom politisch zerklüfteten und fragilen Staatengebilde, das einst Jugoslawien hieß und dem Sohn tiefe Einblicke ins fremde familiäre Wurzelwerk eröffnet, verläuft die teils wehmütige Erinnerungstour quer durch Südeuropa gen Norden. Frauengeschichten kommen auf den Tisch, Lügengeschichten fallen darunter, die Jagdgründe des Grizzly waren zahlreich. In einer Bremer Doppelhaushälfte, wo der Vater gesinnungsmäßig deutscher als die Deutschen lebt, wie der Sohn augenzwinkernd mahnend herausstellt, endet die Zeitreise durch ein Europa, das längst Vergangenheit geworden ist. Obwohl nach der Gehirnoperation nur noch ein Schatten ehemaliger Kampfeslust, richtet sich der Grizzly in den Schilderungen des Sohnes noch einmal zu voller Größe auf. Ein anrührendes Erinnerungswerk! --Ravi Unger

Pressestimmen

"Das Buch ist zweierlei geworden: eine anrührende Vater-Sohn-Geschichte, […] und die bereits im Titel angezeigte Geschichte von einer glückenden Mehrfachintegration, die laut Ljubic junior keinen Einbürgerungstest, keine Leitkultur und keine Goethe-Zwangslektüre voraussetzt." (DIE WELT / LITERARISCHE WELT)

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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Großartige, spannungsvoll, anrührend und mit feinem Humor erzählte Familien-Hintergrundgeschichte. Unbedingt lesenswert für alle, die irgendwie mit der ersten Generation der sogenannten Gastarbeiter zu tun hatten oder selbst als solcher hier oder im Ausland waren.
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