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Heimat 3 - Chronik einer Zeitwende [3 DVDs]

3.4 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen

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Produktinformation

  • Darsteller: Julia Prochnow, Salome Kammer, Michael Kausch, Henry Arnold
  • Regisseur(e): Edgar Reitz
  • Komponist: Nikos Mamangakis, Michael Riessler
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1)
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 3
  • FSK: Freigegeben ab 6 Jahren
  • Studio: STUDIOCANAL
  • Erscheinungstermin: 1. Dezember 2004
  • Produktionsjahr: 2003
  • Spieldauer: 657 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen 12 Kundenrezensionen
  • ASIN: B0006B7KJW
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 76.473 in DVD & Blu-ray (Siehe Top 100 in DVD & Blu-ray)
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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Erfolgsregisseur Edgar Reitz rückt mit "Heimat 3" das Jahrzehnt der politischen Wende in den Mittelpunkt: Nach 17 Jahren trifft Hermann Simon am Abend des Mauerfalls in einem Westberliner Hotel seine Jugendliebe Clarissa Lichtblau wieder. Im Taumel der Ereignisse machen sich die beiden auf den Weg in ihre alte Heimat Hunsrück, um sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Nicht nur für das Liebespaar Hermann und Clarissa beginnt mit der Wende eine neue Zeit, ein neues Lebensgefühl!

Episoden:
DVD 1:
01 Das glücklichste Volk der Welt (1989)
02 Die Weltmeister (1990)

DVD 2:
03 Die Russen kommen (1992-1993)
04 Allen geht's gut (1995)

DVD 3:
05 Die Erben (1997
06 Abschied von Schabbach (1999)

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Fernsehchronist Edgar Reitz vollendet seine Heimat-Trilogie mit einem letzten Zyklus vom Mauerfall bis zur Jahrtausendwende.

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Format: DVD Verifizierter Kauf
Zwanzig Jahre, nachdem Edgar Reitz 1984 mit "Heimat" das vielleicht beste Werk der Fernsehgeschichte zumindest für den deutschsprachigen Raum vorstellte, folgt nun mit "Heimat 3" die eigentliche Fortsetzung dieses gewaltigen Werks. Das wird klar, wenn man die Zeiträume ansieht, in denen die Werke spielen:
Teil 1, "Eine deutsche Chronik", spielt von 1919 bis 1982
Teil 3, Chronik einer Wende", behandelt die Jahre 1989 bis 1999;
Der zweite Teil ("Chronik einer Jugend") fällt etwas aus dem Rahmen. Heimat 2 ist mit 25 Std. fast so lange wie Teil 1 und 3 zusammen und widmet sich der Geschichte der 68er-Generation von 1960 bis 1971, der Geschichte von Hermännchen und Co. Gewissermaßen ist Teil 2 ein autobiographisch angehauchtes Unterkapitel von Teil 1, welches Reitz besonders am Herzen lag.
Die unterschiedliche Erzählweise in Teil 1 und 3 kommt in der Filmlänge zum Ausdruck: Teil 1 widmet sich in 16 Stunden mehr als 6 Jahrzehnten Deutscher Geschichte; der 3. Teil ist zwar nur ca. 11 Stunden lang, die allerdings einem einzigen Jahrzehnt gewidmet sind. Der 3. Teil ist kinohafter, aber auch etwas weitschweifiger. Indem Nebencharaktere breiter, aber nicht unbedingt tiefer dargestellt werden geht etwas von der Stringenz des ersten Teils verloren. Manches, wie der "Untergang des Nibelungenhorts" wirkt spektakulär, aber etwas gewollt. Damit kein Missverständnis aufkommt: "Heimat 3" ist 5 Sterne vollkommen wert; nur im Vergleich dazu müsste der erste Teil als einzigartiges Kunstwerk 7 Sterne erhalten.
Eine echte Fortsetzung der ersten Heimat ist Teil 3, soweit das Leben von Anton, Ernst und Herrmann weitererzählt wird.
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Von Ein Kunde am 7. Januar 2005
Format: DVD
Die letzte Reise des Edgar Reitz nach Schabbach im Hunsrück; der Abschluss der legendären HEIMAT-Trilogie, in 6 ungekürzten Folgen. Nun hat HEIMAT 3 mich als beinharten Fan von HEIMAT 1 (1982-84) und DIE ZWEITE HEIMAT (1993) nicht mehr soooo glücklich gemacht hat wie die Vorgänger-Reihen, ist aber dennoch (trotz mäßigem Zuschauerzuspruch der ARD-Erstausstrahlungen zu Weihnachten 2004) so abenteuerlich, sinnlich und besonders wie Schabbach selbst.
Im Gegensatz zu den ersten zwei HEIMAT-Serien ist HEIMAT 3 im "Fast-Jetzt" (1989 bis 2000) angesiedelt, vielleicht ist mir diese Epoche einfach noch zu nah und weniger exotisch anmutend als die anderen HEIMAT-Zeitreisen 1919 bis 1982. Und wieder ist der Simon-Familienclan, dessen Leben das gesamte TV-Epos beschreibt, vollständig beisammen und mit Henry Arnold, Salome Kammer, Michael Kausch usw. genauso gut besetzt wie in den Vorgänger-Serien. Dazu gesellt sich als schicksalsgeprüfter Leipziger Gunnar hier Uwe Steimle, dessen Vorstellung mit dem Wort Meisterhaft nicht annähernd gehuldigt wird. Er macht die Serie sobald er auftaucht zu seinem Werk und das verträgt sie gut, zumal die Hauptfiguren Hermann und Clarissa (Arnold/Kammer) hier leider etwas konturloser agieren als in ihrer Paradeserie DIE ZWEITE HEIMAT.
Doch wer dem HEIMAT-Rausch einmal verfallen ist, übersieht in Liebe so manche dramaturgische Länge, ein DVD-Regal in einem Supermarkt des Jahres 1995 oder die etwas schwachbrüstigen Masken-Tricks, die uns den Alterungsprozess der Akteure erkennbar machen sollen. Denn HEIMAT heißt Fernsehen Atmen, nicht nur Gucken.
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Format: DVD Verifizierter Kauf
Die vier Sterne hat dieses Filmprojekt verdient, weil es im Vergleich zu dem, was man sonst in Kino und TV geboten bekommt, etwas Besonderes ist. Im Vergleich zu "Heimat" und vor allem zur "Zweiten Heimat" fällt "Heimat 3" aber doch etwas ab. Sie ist deutlich kürzer als die anderen beiden Serien, und man hat den Eindruck, Reitz fehlt die Zeit, seine Geschichten in gewohnter Weise ausführlich zu erzählen. Das fängt schon ganz am Anfang an: aus dem Wiedersehen von Hermann und Clarissa ausgerechnet am 9.11.89 hätte man eine ganze Folge machen können. Im Laufe der Serie muß man sich vieles ergänzen, anderes wird nur erzählt, nicht dargestellt, Hauptfiguren wie Gunnar verschwinden und tauchen etliche Folgen später erst wieder auf... Kann es sein, daß man Reitz nicht so viel Sendezeit zubilligen wollte und er deshalb gezwungen war zu streichen?
Positiv hervorheben möchte ich, wie die verschiedenen Charaktere dargestellt sind. Dem Regisseur und den Schauspielern (viele Gesichter, die man noch wenig kennt) gelingt es, etliche absolut glaubhafte und interessante Typen zu präsentieren. Ich denke etwa an die Lulu, aber auch an Nebenfiguren wie Toby; auch Salome Kammer verkörpert die ältere Clarissa überzeugender als die junge in "Die Zweite Heimat".
Nur würde man von diesen allen gerne mehr erfahren. Vielleicht gibt es ja einmal einen "director`s cut"...
Übrigens: schöne Musik gibt es im Film auch.
Noch ein Übrigens: es gibt weder Bonusmaterial noch Untertitel. Eine recht kärgliche DVD.
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Format: DVD
Fast allem, was hier geäußert wurde, kann ich zustimmen.

Mir aller Bezüge zur ersten (und zur zweiten) Serie, die ich nur einmal ungefähr im Alter von 12 (bzw. 22) Jahren gesehn und in Bezug auf manche Szenen selbst in Details nie vergessen habe, nicht bewusst, hätte ich mir auch "mehr" Zusatzmaterial gewünscht (u.a. mit Stellungnahmen zu problematisch scheinenden faktischen Bezügen, wie z.B. der geographischen, denn es ist ärgerlich, wenn man sich jede Zurechtbiegung kommentarlos vorsetzen lassen muss).

So blieb mir nichts anderes übrig, als mir auch die ersten beiden Serien noch einmal anzusehen; was ich allerdings nicht im Geringsten bedauere.

Mein Erinnerungsvermögen hat mich nicht getrogen: die beiden ersten Serien sind tatsächlich organischer, fast urwüchsiger geraten als Heimat 3; hier scheint manches gewollt -- oder sich gegönnt? -- spektakulär, wie Ernstens Ende; erstmals erscheinen Figuren karrikaturhaft, wie der Kapitalist oder der Detektiv.

Ich frage mich aber, ob das wirklich eine filmische Schwäche ist... oder ob sich nicht mit der Geschichte auch der Blick auf sie verändert hat.

Wie kann der Schabbach-Hunsrück noch Heimat sein, könnte man Fragen, für zugezogene Alternative (aus der Großstadt?), für weltläufige Künstler (die solcher Heimat einst entflohen sind), für Menschen in Zeiten von Globalisierung und erhöhter beruflicher Mobilität, von Imigration statt Emigration? Die DDR löste sich auf, das Millenium löste sich auf...und die Erinnerung an das, was war. Das Fest der lebenden Toten?
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