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Der Heidenfürst (Die Uhtred-Saga, Band 7) Taschenbuch – 2. Juni 2014

4.5 von 5 Sternen 120 Kundenrezensionen

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Produktinformation

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dreckig, gewalttätig und randvoll mit Action. Hervorragend recherchiert und sehr gut erzählt. (The Times)

Eine packende Geschichte, die das angelsächsische England zum Leben erweckt. (Daily Mail)

Wie «Game of Thrones». Nur echt. (Observer)

Cornwell hat sein Material immer fest im Griff. Wie viele seiner Figuren ist er König auf dem Land, das er als seines in Besitz genommen hat. (Sunday Times)

Über den Autor und weitere Mitwirkende


Bernard Cornwell, geboren 1944, machte nach dem Studium Karriere bei der BBC. Nach Übersiedlung in die USA entschloss er sich, einem langgehegten Wunsch nachzugehen, dem Schreiben. Im englischen Sprachraum gilt er als unangefochtener König des historischen Abenteuerromans. Bernard Cornwells Werke wurden in über 20 Sprachen übersetzt, die Gesamtauflage liegt bei mehr als 20 Millionen Exemplaren.


Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Von BuSchu am 20. August 2014
Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Als Fan von Cornwell, der nahezu alle bereits auf deutsch erschienenen Bücher der Uthred-Saga, Sharpes, Arthus-Saga und Starbuck gelesen hat, konnte ich den 7. Band der Uthred-Saga kaum erwarten. Die ersten 6 Bände haben mir als Liebhaber Historischer Romane wirklich gut gefallen, spannend, authentisch und gut recherchiert. Beim 7. Band hatte ich über weite Teile das Gefühl, dass Cornwell hier etwas der Stoff ausgegangen ist, aber die Geschichte irgendwie weitergehen musste. Natürlich muss man nach 6 gelesenen Bänden auch den 7. zut Hand nehmen, aber vielleicht nicht zuviel erwarten! Nicht schlecht, aber erreicht nicht seine Vorgängerbücher!
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Format: Kindle Edition Verifizierter Kauf
Nachdem ich auch die voran gegangenen Bücher um Uhtred gerne gelesen habe, konnte ich auch bei dieser Fortsetzung nicht widerstehen. Insgesamt ist das Buch auch spannend und ich habe es gern und zügig gelesen. Allerdings zeigen sich bezüglich des Grundmusters nun doch leichte Ermüdungserscheinungen. Der Aufbau ist immer gleich: Dänen bedrohen Sachsen in England. Uhtred von Bebbanburg kämpft letztlich für die Sachsen, auch wenn sein Verhältnis zu ihnen nicht ungetrübt ist. Am Ende folgt eine große Schlacht mit reichlich Gemetzel, bei der die Sachsen deutlich in Unterzahl sind. Und über allem schwebt der Wunsch von Uhtred seine Stammburg Bebbanburg vom verräterischen Onkel zurück zu erobern. Zumindest hierbei gibt es diesmal konkrete Aktionen und Fortschritte, ohne zu viel verraten zu wollen. Ansonsten würde man sich allerdings wünschen, dass Cornwell sein Grundmuster mal variiert oder die Reihe zu Ende bringt. Zumal die "Entscheidungsschlachten" auch historisch (so meine Einschätzung) immer zweitklassiger werden. Ich werde mir wahrscheinlich als treuer Serienleser auch Band 8 kaufen, aber so langsam ist ein natürlicher Endpunkt erreicht. Ich hoffe, dass Cornwell den dann auch setzt.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Man schreibt das Jahr 910 und die Abenteuer des Uhtred von Bebbanburg gehen mit dem Roman "Der Heidenfürst" in die siebte Runde. Nach wie vor versucht der Protagonist das angelsächsische England vor der vollständigen Eroberung durch dänische Wikinger zu bewahren. Mittlerweile ist er über 50 Jahte alt und kleine Zipperlein machen sich bemerkbar. Dass der northumbrische Kriegsherr aber noch lange nicht altersmilde ist, beweist er gleich zu Beginn der Geschichte, indem er (wieder einmal) im Affekt einen Geistlichen erschlägt. Aufgrund dieser Tat wird er geächtet und sieht sich im Angesicht eines aufgebrachten Pöbels genötigt seine Besitzungen in Mercien zu verlassen. Mit wenigen Getreuen flüchtet er in den Norden, um dort endlich die vor vielen Jahren von seinem hinterhältigen Onkel geraubte Bebbanburg zurückzuerobern...

Irgendwie kommt dem Kenner der Reihe das alles sehr bekannt vor, oder? Und in der Tat fragt man sich, ob dem Autor Bernard Cornwell langsam die Ideen ausgehen. Dass er außerdem den Tod der beiden langjährigen Freunde Uhtreds - Pater Beocca und Graf Ragnar - mit lediglich zwei, drei lapidaren Sätzen abhandelte, fand ich geradezu unwürdig. Sollten hier vielleicht ein paar alte Zöpfe kurz und schmerzlos abgeschnitten werden? Wenn ja, dann hätte ich eine etwas weniger plumpe Art bevorzugt.
Dass mir "Der Heidenfürst" trotzt dieser (kleinen) Mängel große Freude bereitet hat, liegt vor allem am Schreibstil, der packend und kurzweilig ist. Der Autor bedient sich dabei häufig einer drastischen, aber vermutlich relativ authentischen Wortwahl, die man bei den strahlenden Protagonisten deutscher Historienromane in der Regel vergeblich sucht.
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Format: Taschenbuch
Man nehme:
- viele Reisekilometer durch das vormittelalterliche England
- einen Uhtred, der es sich mal wieder mit den Christen verscherzt
- viele alte Bekannte aus den ersten Bänden, die Uhtred zur Seite gestanden haben
- viele böse Dänen, die Uhtred gar nicht so unähnlich sind
- zwischendurch ein kurzer Trip in einem Drachenboot
- die ewige Sehnsucht Uhtreds nach Bebbanburg
- die Beschreibung der Höhen und Tiefen des Kampfes (inklusive eines Schildwalls)
- Schlachten, in denen sich das Glück immer mindestens zweimal wendet (aussichtslos, siegreich, wieder aussichtslos, doch wieder siegreich,...)
- kurze Sätze am Ende eines Abschnitts oder eines Kapitels, die auf den Leser herabprasseln, wie das unerbittlich zuschlagende Schwert Uhtreds , z.B.: And I was going north; Because the Middelniht was going hunting; And so I went home; And so we went south; Gone to make history; What fools we are; And we rode on south; Because the Saxons had come to Ceaster; Cnut was coming..."
und schon hat man: einen neuen Band der Warrior Chronicles. Kurz: nichts Neues gibt es von der Uhtred-Front. Es ist so, als könne man einfach mit der richtigen Mischung ein neues Cornwell-Buch schreiben, das sich wiederum millionenfach verkaufen wird.
Und dennoch: ich genieße jede Seite. Man muss ihn natürlich mögen, diesen teils unsympathischen, harten Hund, der so gefühlskalt ist, dass er sogar seinen eigenen Sohn verstößt, nur weil dieser zum christlichen Priester geweiht wird. Kurioserweise gibt es dadurch im ersten Teil des Buches ganze 5 Uhtreds von Bebbanburg.
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