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Heidelberger Spieleverlag HEI0VA11 - Descent: Reisen ins Dunkle, deutsche Ausgabe

4.5 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen

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  • Sprache Spielanleitung: DE;
  • Spieldauer: 2 - 4 Std.
  • Autor: Kevin Wilson

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Produktinformationen

Technische Details
Artikelgewicht4,2 Kg
Produktabmessungen58,8 x 29,6 x 10,6 cm
Von Amazon.de empfohlenes Alter:Ab 14 Jahren
Vom Hersteller empfohlenes Alter:Ab 12 Jahren
ModellnummerHE101
Sprache(n)Deutsch translation, Deutsch
ModellHE101
Anzahl Spieler2 bis 5 Spieler
Zusammenbau nötigNein
Batterien notwendig Nein
Batterien inbegriffen Nein
ZielgruppeUnisex
  
Zusätzliche Produktinformationen
ASINB000HVCC1C
Durchschnittliche Kundenbewertung 4.5 von 5 Sternen 55 Kundenrezensionen
Amazon Bestseller-Rang Nr. 133.394 in Spielzeug (Siehe Top 100)
Produktgewicht inkl. Verpackung4,2 Kg
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Produktbeschreibungen

Produktbeschreibungen

Ausgepackt aber ungespielt

Amazon.de Produktbeschreibung

Produktbeschreibung des Herstellers

Descent vereint Elemente eines taktischen Figuren-Brettspiels auf neue Weise mit klassischem Fantasy-Rollenspiel. Ein Spieler verkörpert den Overlord. Sein Ziel ist es, die Helden aufzuhalten, und am erfüllen ihrer Mission zu hindern. Um dies zu erreichen lenkt er die Monsterhorden und ist zudem noch mit mächtigen Ereigniskarten ausgerüstet. Die anderen Spieler übernehmen die Rollen von bis zu vier Helden, und können nur durch äußerst raffiniertes Vorgehen und Kooperation ihr Abenteuer bestehen.



Kunden Fragen und Antworten

Kundenrezensionen

Top-Kundenrezensionen

Wendet man sich dem Spiel "Descent" zu, benutzt man zuerst den Vergleich zu anderen Fantasyspielen. Da es in diesem Spiel mit Räumen, plastischen Figuren und Co zu geht, liegt der Vergleich mit "Klassikern wie Hero Quest", "Das Schwarze Auge Brettspiel" oder "Herr des Schwertes" nah.

Wenn man nun die sehr schwere Box aufmacht, erlebt man Überraschungen:

Die Box hat fast keine Luft, sondern der Raum wird optimal mit vielen vielen Markern Plättchen und Figuren ausgefüllt.

Worum geht es:

Ein Spieler schlüpft in die Rolle des "Overlords". Diese ist nicht zu vergleichen mit einem klassischen Spielleiter. Der Spielleiter in einem RPG (Roleplay Game) versucht "Das Auge des Helden" zu sein.
Der "Overlord" hingegen versucht, die Augen der Helden möglichst schnell zu schließen und ist also der/das Böse.

Die Anderen Spieler (man kann das Spiel auch zu zweit spielen), übernehmen jeweils einen Helden. Es gibt vorgefertigte Helden, die in Ihrer Art und Weise mit verschiedenen Kampftechniken, Bewegungswerten, Lebensenerien oder Ausdauerpunkten aufawarten. Hier liegen dem Spiel 20 vorgefertigte Helden bei und je nach Wunsch der Gruppe, können sich die Spieler Helden auswählen oder verdeckt ziehen (das erhöhr den Schwierigkeitsgrad und die Taktik der Gruppe).
Nach weiteren Ausrüstungs- und fertigkeitsverbesserungen, gehen die Helden in einen Dungeon (oder spielen die komplette Kampagne).

Bei diesem Spiel ist es nicht wichtig, dass der Overlord, die Helden umbringt und nach dem letzten Mord gewonnen hat. Nein. Man kann sich dass so ähnlich wie bei Computerspielen vorstellen. Jeder Held hat quasi mehrere Leben.
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Wenn man einmal den Draht zu den meist überwältigenden Fantasyspielen von dem amerikanischem Brettspielriesen Fantasy Flight Games entwickelt hat, kann die Kaufsucht gewaltige Ausmaße annehmen, die auch mein eigenes Spielportfolio gehörig ansteigen ließ. Jeder Kauf ist dabei mit besonders hohen Erwartungen verknüpft. Gerade, nachdem das DOOM-Brettspiel an die großen Dungeoncrawler der 90er (HeroQuest, StarQuest) anknüpfen und diese sogar meiner Ansicht nach in allen Belangen übertrumpfen konnte, waren die Erwartungen an Descent besonders hoch. Ein Spiel mit den DOOM-Mechanismen in ein ansprechendes Fantasy-Setting gekleidet, bei dem es unzählige andauernde Effekte (Verbrennen, Gift etc.), massenweise zu plündernde Schätze gibt und dazu ohnehin schon grundverschiedene Helden gibt - was soll da bitte schiefgehen?

Die Erwartungen an Descent waren riesig. Es müsste sich um den perfekten Dungeoncrawler handeln. Soviel vorweg: Das Hauptproblem bei Descent liegt in der Balance - im Grundspiel gibt es keine Partie, die von Anfang bis Ende spannend ist. Entweder sterben die Helden zu Beginn einer Mission aufgrund der dort noch zähen Gegnerhorden oder sie gewinnen mit Leichtigkeit, weil gefundene Schätze die Helden derart stark werden lassen, dass es normale Monster kaum noch Wert sind, sie auf das Spielbrett zu stellen. Trotzdem soll im folgenden auf die einzelnen Spielkomponenten eingegangen werden. Weil sich der Vergleich zum Vorgänger DOOM - Das Brettspiel anbietet, werden entsprechende Bezüge immer mal wieder hergestellt.

Zum Spiel selbst:
Descent ist ein Dungeoncrawler.
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Verifizierter Kauf
Da hier sehr viel zu dem Spiel bereits ausführlich beschrieben ist, versuche ich meinen Eindruck aus anderer Perspektive hier weiterzugeben.
Zunächst:
es stimmt, ich habe - glaube ich - nie ein hochwertigeres Brettspielmaterial in den Händen gehabt. Vor allen Dingen bei den Karten und diversen Chips ist die Qualität buchstäblich fühlbar. Nichts verknickt, keine abgestoßenen Ecken und so bald wird auch nichts "abgegriffen" aussehen.
Wir haben die - leider - komplett unbemalten Figuren in einer ein ganzes Wochenende dauernden Aktion handbemalt. Damit sieht das alles natürlich noch besser aus und für mich persönlich erhöht sich damit auch der Spielspaß. Wir spielen normalerweise zu Dritt: 2 Erwachsene und ein Jugendlicher bzw. beinahe Jugendlicher.
Descent macht definitv Spaß.
Ein großer Minuspunkt ist für mich der fehlende Kampagnenmodus. Das demotiviert die Helden, die sich tapfer (und durchaus sehr gefordert, oftmals ist etwas Nachsicht des Overlords nötig) durch einen Dungeon gekämpft haben. Weiter sind die Regeln unglaublich vielfältig bzw. sehr viele eben. Durch diverse Karten, Boni (Ausrüstungsgegenständen) müssen die Helden sich auch sehr viel merken bzw. parat haben, wenn es an ihren nächsten Zug geht um alle (Treffer)Punkte richtig zu kummulieren und Boni und Mali zu verteilen. Das ist eher negativ, denn es hemmt den Spielfluß doch sehr, wenn man Descent nicht allzu häufig spielt.
Weiter finde ich die Überlänge einer einzelnen Runde etwas störend. Als Familie möchten wir durchaus auch noch etwas anderes machen, als Descent zu spielen an einem Tag / Abend. 4 Stunden - das absolute Minimum bei uns.
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