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Heißester Sommer (DAISY Edition) Audio-CD – MP3 Audio, 22. Oktober 2008

4.1 von 5 Sternen 7 Kundenrezensionen

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Für ihren Debütroman Der Schwimmer hat Zsuzsa Bank viel Beifall bekommen, gelobt wurde vor allem die Atmosphäre, der Rhythmus und dieser melancholische Ton, der einen in Bann zieht. All das findet sich auch in den 12 Erzählungen ihres zweiten Buches. Und natürlich auch diese langen, geschwungenen Zsuzsa Bank-Sätze, wie dieser erste aus der Kurzgeschichte "Unter Hunden", für die sie den angesehenen Bettina-von-Arnim-Preis erhielt: "In einem Haus lebten wir, einem Haus mit roter Fassade, mit fünf oder sechs Stockwerken, Familien über uns, unter uns, übers Haus verteilt, mit ihren Kindern, hinter jeder Tür drei oder vier, mit ihren Großeltern, die an den Fenstern standen, um hinauszusehen auf die Autobahn, auf Strommasten und die wenigen Wege, die hinaus aus dieser Siedlung führten."

"Unter Hunden" ist eine der wenigen Geschichten, in der die Figuren nicht unterwegs sind. Bei Zsuzsa Bank wird viel gereist, London, Italien, Australien, Nordamerika, manchmal auch in die alte Heimat wie in "Weihnachtswald", wo sich zwei Freundinnen treffen, wie jedes Jahr, mehr aus Gewohnheit, eigentlich ist die Freundschaft nur noch ein Ritual. Ob und wie es weitergeht, bleibt in der Schwebe. Auch das ist typisch für die in Frankfurt am Main geborene, ungarischstämmige Autorin und erinnert wie noch so einiges an dieser Prosa an Judith Hermann, die mit ihren Erzählungen in den letzten Jahren ein so großes Publikum fand.

Ob Zsuzsa Bank den Erfolg des Romans mit ihren Erzählungen wiederholen wird können, bleibt allerdings fraglich. Einerseits könnte diese gepflegte Melancholie à la Judith Hermann schon wieder etwas aus der Mode sein. Anderseits ist dieses In-der-Schwebe-lassen in einigen Geschichten so intensiv, dass unklar bleibt, wovon hier eigentlich erzählt wird. Was für eine großartige Erzählerin Zsuzsa Bank sein kann, beweist sie aber auch in einigen Texten. Insofern bleibt sie eine der interessanten neuen Stimmen der deutschsprachigen Literatur, von der man noch hören wird. --Christian Stahl -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Zsuzsa Bánk, geboren 1965, arbeitete als Buchhändlerin und studierte anschließend in Mainz und Washington Publizistik, Politikwissenschaft und Literatur. Heute lebt sie als Autorin in Frankfurt am Main.

Karoline Eichhorn, geboren 1965 in Stuttgart, begann ihre Karriere an der Schaubühne in Berlin und spielt neben Engagements an deutschen Bühnen seit 1995 in vielen Kino- und Fernsehfilmen. Sie erhielt für ihre Arbeit zwei Mal den Bayerischen Filmpreis, zwei Mal den Adolf-Grimme-Preis sowie den Goldenen und Silbernen Löwen.

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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Zsuzsa Bank schafft mit ihrer ganz besonderen Art diese Geschichten zu schreiben so viel Neugierde. Sie gibt immer nur kurze Einblicke in das Leben der Protagonisten und oft muss man sich die Zusammenhänge selbst zusammenreimen. Das lässt Zeit für die eigene Fantasie. Nicht jede Geschichte gefällt mir gleich gut, aber das muss ja auch nicht sein. Aber am Ende einer jeden Geschichte bleibt noch ein Fragezeichen und ich konnte nicht gleich mit der nächsten anfangen, sondern habe immer noch über die alte nachgedacht. Schön, wenn es ein Autor noch schafft, dass man nicht gleich wieder in der Realität ankommt, sondern sich auch nach dem Lesen einer Geschichte noch mit ihr beschäftigt.
Sehr lesenswert!
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
In jeder der Erzählungen dieses Bandes geht etwas verloren, eine Illusion, eine Liebe, eine Hoffnung. Es stehen Löcher in Biografien, die nahestehende Menschen zu füllen versuchen. Beziehungen gehen zuende und hinterlassen Leerräume oder sie entstehen gar nicht erst und schaffen Räume für Illusionen.

Die großen Leerstellen in den Biografien sind in den Erzählungen stets spürbar. Laufend fragt man sich: Welche Art von Beziehung war das, die zuende gegangen ist? Was wollen diese Menschen voneinander? Was ist geschehen, dass eine Freundschaft oder Liebe nicht mehr funktioniert. All das wird offen gelassen. Für den Leser sind diese Lücken größer als sie für die Figuren je sein könnten. Stets bleibt man am Ende der Geschichte mit einer großen Ratslosigkeit zurück. Diese Ratlosigkeit - ganz sicher von der Autorin so gewollt - muss man mögen. Ich hab sie in diesen Geschichten nicht immer gemocht.
Dass fast alle Charaktere in der Künstlersubkultur angesiedelt sind, trinken, Drogen nehmen, mit sich selbst beschäftigt sind, trägt nicht unbedingt dazu bei, dass die Erzählungen plastischer werden.

Obwohl grunsätzlich gut lesbar, sind die Erzählungen auf Dauer sprachlich recht eintönig. So stolpert man dann von Konstellation zu Konstellation, alles in derselben knappen Sprache und bleibt am Ende jeder dieser Erzählungen mit dieser Ratlosigkeit zurück, eine Ratlosigkeit, die allerdings nicht dazu einlädt, nach der Lektüre zu den Geschichten zurückzukehren, sondern den Leser mit einem etwas hilflosem "So what?" zurücklässt. Und spätestens nach der dritten oder vierten Geschichte weiß man dann auch, dass die nächste in eben dieselbe Ratlosigkeit münden wird.
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Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
großes Kino, das fiel mir spontan ein als ich die 3. Geschichte in diesem faszinierendem Buch gelesen hatte. Kann man ein Buch mit Geschichten als großes Kino bezeichnen? Dieses Buch m.E. auf jeden Fall, denn die Autorin beschreibt manche Situation und Umgebung brilliant und detailliert,lässt aber genug Raum zum nachsinnen und weiterspinnen der Gedankenfäden und stimuliert damit das Kino im Kopf des Lesers! Sehr gelungen
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Format: Gebundene Ausgabe
Blätter segeln herab; dicke bunte Herbstblätter. Es ist ein sonniger Herbsttag. Der Park, in dem die Beiden spazieren gehen, ist menschenleer. Man könnte sie für ein Liebespaar halten. Früher hat sie es genossen, dass man glaubte, Lydia könne sich in eine Person wie sie verlieben. Sie war richtiggehend stolz darauf und hat Gerüchte und Lügen verbreitet, um andere in ihrer Vermutung zu bestärken. Doch jetzt will sie nicht mehr, dass dieser Verdacht aufkommt. Denn Lydias Anblick stößt sie ab: „Lydia sieht aus, wie sie aussieht, weil sie nicht isst.“
Doch fand die Liebesgeschichte ohnehin nur im Kopf statt. Was also, so fragt man sich als Hörer, hat die Protagonistin verloren? Hat sie nicht vielmehr etwas gewonnen? Die Freiheit, nicht mehr den Zwängen einer frei erfundenen Illusion zu unterliegen? Die Antwort auf diese Frage gibt Zsuzsa Bank in ihrem 12 Geschichten umfassenden Buch „Heißester Sommer“ nicht.
Statt sich mit solch banalen Dingen wie Fragen und Antworten abzugeben, tut sie das was sie kann: Geschichten erzählen, die Nebensächlichkeiten detailliert beschreiben, ohne bei den vordergründig wichtigen Dingen konkret zu werden. Einzig die Stimmung der Geschichte gibt sie vor. Doch auch hier ist Vorsicht angebracht, denn sie spielt geschickt mit der Erwartungshaltung der Hörer. Beispielsweise in der Geschichte „Letzter Sonntag“. Die Protagonistin Anna reist ab und hängt melancholischen Gedanken nach. Doch als sie ins Freie tritt, ist ihr erster Gedanke „…jetzt wo du gehst, kommt der Frühling“. In diesem Satz liegt zweifellos Melancholie. Aber auch ein Hauch von heidnischen Ritualen und Opferbereitschaft.
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