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Heeresbericht Taschenbuch – 9. November 2005

4.9 von 5 Sternen 34 Kundenrezensionen

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Edlef Köppen, geboren 1893, als Kriegsfreiwilliger im 1. Weltkrieg schwer verwundet, arbeitete als Verlagslektor und ab 1925 beim Berliner Rundfunk. Nach der Machtübernahme der Nazis wurde er fristlos entlassen, sein Roman Heeresbericht verboten. Köppen starb 1939 an den Folgen seiner Kriegsverletzung.


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Top-Kundenrezensionen

Format: Taschenbuch Verifizierter Kauf
Es gibt einige wichtige Bücher über den 1. Weltkrieg. Ernst Jüngers "In Stahlgewittern" Ernst Jüngers "Kriegstagebuch 1914-1918" Remarques "Im Westen nichts Neues" und das zu Unrecht weniger bekannte Werk Köppens "Heeresbericht". Alle sind auf ihre Art lesenswert. Der "Heeresbericht" wie auch "Stahlgewitter" schildern den Krieg aus der Sicht des Frontsoldaten und stehen sich m.E. in Authentizität und erzählerischer Wucht in nicht nach. Köppens Werk erscheint mir etwas "reifer" als Jüngers doch weitgehend von Kriegsbegeisterung getragenes Werk. Jünger ist der geborene Krieger, was sich in der höchsten Auszeichnung den Pour le Merite, den er als niedriegstrangiger und jüngster Frontoffizier erhalten hat, zeigt.
Köppens Meisterwerk zeigt den Krieg in seiner unbegreiflichen "Ungeheuerlichkeit". Er zeigt aber auch wie der Krieg den Menschen formt. Beiden Werken Heeresbericht und auch Stahlgewittern gleichen sich darin, dass sie die Verformung des Menschen von zunächst durchaus Kriegsbegeisterten zu Fatalisten zeigt. Köppen gelingt es kritische Stimmen zu Wort kommen zu lassen, indem er immer wieder zensierte Kriegsberichte einstreut, die allein dazu dienen keine Kriegsmüdigkeit aufkommen zu lassen. Der Fatalismus Köppens zeigt sich in der fast gleichgültigen Akzeptanz des allgegenwärtigen, auch des eigenen, Todes.
Ich möchte kein Ranking aufstellen. Beide Werke sind unbedingt lesenswert.
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Format: Taschenbuch
Die Batterie wird zur Maschine. Auf das Kommando "Schnellfeuer" stellen an sechs Geschützen sechs Mann sechs Geschosse mit den Zündern auf die Entfernung sechsundzwanzighundert.
Auf das Kommando "Schnellfeuer" richten an sechs Geschützen sechs Richtkanoniere auf die Entfernung: sechsundzwanzighundert.
Das Kommando "Schnellfeuer" bewirkt, dass in einer Batterie von sechs Geschützen mit der Präzision von sechs Maschinenhebeln die Arme von sechs Kanonieren sechsmal in sechzig Sekunden die Verschlüsse aufreißen, dass sechs andere Kanoniere sechsmal sechs Geschosse in sechs Rohre stecken, dass zur gleichen Sekunde sechs Verschlüsse zugeworfen werden, dass sechs rechte Hände sechsmal die Detonation von sechs Schuss auf sechsundzwanzighundert vollziehen. Sechs Rohre schießen dann sechsmal in sechzig Sekunden nach rückwärts, dass die Geschütze wie geschlagene Tiere sich aufbäumen.
Es wird geladen, es wird gerichtet, es wird abgeschossen.
"Schnellfeuer", das heißt: nach zehn Minuten ist der Pulsschlag des Menschen verdoppelt. Das Herz schlägt nicht mehr in der Brust, sondern im Hals. Erst hat der Puls die Glieder zittern lassen. Dann stemmen sie sich gegen ein Kommando, werden wie Eisen und werden Teil der großen Maschine: Sechs Geschütze: Eine Batterie.
"Schnellfeuer", das heißt, dass nach einer halben Stunde die Mannschaften der Batterie Blässe des Todes in den Gesichtern haben, über die Ruß und Pulverschleim ein dickes Schwarz schmieren.
"Schnellfeuer"; Die Wut der Menschen überträgt sich auf die Geschütze. Sechs metallene kalte Rohre geben mit Sachlichkeit sechsmal in sechzig Sekunden den Tod von sich.
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Format: Taschenbuch
Viel kennt und hört man über "Im Westen nichts Neues" und anderer Anti-Kriegsliteratur, nichts jedoch über Edlef Köppens "Heeresbericht". So bin auch ich rein zufällig drüber gestoßen und hab mir das Buch aufgrund der sehr positiven Rezensionen zugelegt - und ich muss sagen, ich hab es kein bisschen bereut.

Es geht um den Studenten Adolf Reisiger, der sich 1914 bei Ausbruch des Krieges als Freiwilliger meldet, um die Kameradschaft an der Front kennenzulernen, aber auch das Soldatentum, das für ihn stets von einem Schleier des Heroischen umgeben ist. Schnell merkt er, das Soldat sein ein "Knochenjob" ist und nach und nach wandelt sich seine Einstellung zum Krieg, zum Soldatsein, zum Töten. Während ein kriegsbegeisterter Reisiger am Amfang noch detailliert schildert, wie man sich fühlt, wenn seine Batterie durch ein unter Artilleriefeuer stehendes Dorf marschieren muss, Einschläge links und rechts, fast nur dem Glück überlassen, so heißt es später nur noch lapidar: "Da muss man durch". Während die Zeit vergeht und an ein schnelles Kriegsende nicht mehr zu denken ist, erfährt Resiger, was die Schrecken des Krieges sind. Aber trotz all der Toten, trotz der Kameraden, die kommen und fallen, trotz aller Entbehrungen und allen Blutvergießens bleibt doch nur die Erkenntnis: "Befehl ist Befehl" - aushalten, durchhalten, weitermachen...

Köppens Buch lässt sich in sehr kurzer Zeit durchlesen, was daran liegt, dass es ungemein fesselt.
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Format: Taschenbuch
"Heeresbericht" steht in der ersten Reihe der Hauptwerke über den einfachen Soldaten im Ersten Weltkrieg und gleicht in seiner Wucht den "Stahlgewittern" Ernst Jüngers, in seiner kritischen Haltung Remarques "Im Westen nichts Neues" und in seiner Detailtreue "Krieg" von Ludwig Renn. Köppens Meisterwerk gebe ich unter den genannten Titeln den Vorzug. Man sollte es immer wieder lesen - auch, oder gerade, heute.
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