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am 12. November 2007
...ist der Originaltitel dieses Films, der der Handlung gerechter wird, als die etwas unglückliche deutsche Übersetzung.
Cary Grant und Deborah Kerr haben hier Gelegenheit, ihr Image als romantisches Traumpaar zu persiflieren. Wenn der Gipfel der "perfekten Ehe" im gemeinsamen Lesen der Sonntagsausgabe der "Times" besteht und das Familieneinkommen durch Touristenführungen im eigenen Haus und Champignonzucht im Keller aufgebessert werden muß, ist es irgendwie kein Wunder, wenn Robert Mitchum als amerikanischer Millionär nur zur Tür reinkommen muß, um die Dame des Hauses zu verführen.
Amüsant wird es dann, wenn der angegraute Ehemann (Grant war seit "Bringing up Baby" nicht mehr so schusselig) versucht, die Gattin zurück zu gewinnen - fröhlich sabotiert von seiner alten Flamme, die brilliant von Jean Simmons als überkandidelte High Society Schönheit verkörpert wird. Das Ganze gipfelt in einem Duell um die Hand Kerrs - ausgetragen im Flur (schlechtes Wetter) von zwei nicht mehr ganz frischen Helden (mit Lesebrille).
"Vor Hausfreunden wird gewarnt" ist albern und heute sicherlich auch etwas angestaubt. Andererseits bietet dieser Film vier großartige Schauspieler in Bestlaune, die sichtlich Spass daran haben, das klassische Hollywood Glamour-Kino zu parodieren.
(Abgesehen davon ist es für Fans auch ganz nett, Deborah Kerr und Jean Simmons fast zwanzig Jahre nach "Black Narcissus" wieder gemeinsam in einem Film zu sehen.)
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am 20. November 2009
Für mich DIE beste Komödie aller Zeiten. Gerade weil der Witz nicht (!) mit dem Holzhammer daherkommt. Es gibt keine vordergründigen Zoten, dafür jede Menge subtile Zweideutigkeiten und scharfzüngige Sätze, die sich die brillanten Hauptdarsteller (alle vier, aber noch brillanter als die anderen ist -natürlich- Jean Simmons)wie Bälle zuwerfen. Sicher kein Film für Leute, die einen Film lustig finden, der derbe Zoten, viel hysterisches Geschrei und ach-so-lustige Verfolgungsjagden zeigt. 'Vor Hausfreunden wird gewarnt' ist eine für heutige Verhältnisse sicherlich gemächliche Komödie, dafür eine, die bei mehrmaligen Sehen immer noch dazugewinnt. Ich habe den Film (ja, ich traue es mich, das zu schreiben), bestimmt vierzig Mal gesehen - und er wird nie langweilig. Gerade weil es Dialoge gibt (vor allem zwischen Cary Grant und Jean Simmons), die mir ein Dauergrinsen ins Gesicht zaubern.
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VINE-PRODUKTTESTERam 12. Dezember 2009
"Vor Hausfreunden wird gewarnt" ist ein Glücksgriff sondergleichen. Es handelt sich um eine gewitzte, erkennbar auf einem Theaterstück basierende Komödie mit ein bißchen Ehebruchdrama am Rande, die unter im wesentlichen zwei distinguierten Herren, einer ebensolchen Dame und einem etwas flippigeren, extravaganten weiblichen Sidekick spielt. "Dialogfilm" ist hier definitiv kein Schimpfwort, es wird viel geredet - aber mit Aplomb! Cary Grant und Deborah Kerr geben ein Ehepaar in einer Eigentlich-nicht-Krise, Robert Mitchum ist der Nebenbuhler, Jean Simmons eine in ziemlich extravagante und farbensprühende Dior-Roben gehüllte Freundin. Ein blendend aufgelegtes Quartett, Simmons und Mitchum gegen den Strich, die beiden anderen entsprechend den Erwartungen besetzt, und alle vier gehen in ihren Rollen auf, spielen sie aber dennoch erstaunlich nuanciert (außer die hochverehrte Simmons vielleicht, aber das liegt nicht an ihr, sie ist ein Kontrast und darin perfekt, bis hin zur fein modellierten, diesmal offensichtlich bewusst ein bißchen höheren, schrilleren Stimme, aber kombiniert mit diesem Rest von britisch distinguierter Aussprache). Es gibt ein exzellentes Drehbuch, an dem man sieht, was eine glänzende gehobene Boulevardkomödie ausmacht. Ein bißchen ist das mit geistreichen, witzig-distinguierten Wortkünstlern wie Noel Coward, Billy Wilder und Joseph L. Mankiewicz zu vergleichen. Es gibt Anspielungen, Wortspiele, Doppeldeutigkeiten, gegenseitiges Abtasten auf höchstem Niveau, Sottisen, Wortverdrehungen, Anspielungen auf Klassiker (z.B. Shakespeare) und "klassische" Lebensweise (Mitchum und Grant wollen um die Kerr im Pistolenduell kämpfen), fein modellierte Sätze und Wörter im britisch-amerikanischen Gekabbel (allein diese Diskussionen um Unterschiede zwischen Haus und Heim und um verschiedene Bezeichnungen für Dinge rund um Drinks, köstlich). Hinzu kommen ein ausdrucksstarkes Minenspiel und eine kongeniale Einbeziehung der Örtlichkeiten, zu denen die Personen in Bezug gesetzt werden. Dies sieht man insbesondere am Anfang - nicht dass es danach schwächer wird, aber am Anfang ist es am Wichtigsten: Cary Grant und Deborah Kerr sind ein Ehepaar, das in einem unglaublich prunkvollen Schloss lebt (Regisseur Donen frönt seiner Neigung zu luxuriöser Eleganz und einem tiefen Griff in den Farbtopf). Aber - ein ironisch-süffisantes Lied von Noel Coward hat es bereits gesagt - der Glanz der alten englischen Königsschlösser ist passé. Die beiden verwalten das Haus für die Krone, lassen Touristen hindurchspazieren und benötigen den Butler nur des schönen Scheins willen. Kerr verdient sich ein bißchen was durch die als eher dröge dargestellte Arbeit des Züchtens und Verpackens von Pilzen. Wie die beiden in diesem Luxus leben, von dem sie doch so wenig haben, spiegelt den Zustand ihrer Ehe wider: Sie behandeln sich gut und lieben sich definitiv noch, aber sie wissen letzteres vielleicht nicht mehr so genau, denn sie sind einander genauso selbstverständliche Ausstattungsstücke geworden wie alles in dem Schloss - also Fassade! Man muss nur einmal darauf achten, wie gelangweilt Cary Grant guckt, wenn die Kerr ein Frühlingsgedicht (Achtung, Frühlingserwachen!!!) rezitiert, dann ist alles klar. Und genau das ist der Grund, weswegen ich in einem Punkte einem anderen Rezensenten widersprechen möchte. Er hat es dem Plot nicht abgenommen, dass sich die Kerr in dreißig Minuten in einen US-Ölmillionär verliebt, den sie noch nie zuvor gesehen hat. Man darf gerne verschiedener Ansicht sein, aber ich habe es dem Film jede Sekunde geglaubt und bewundere ihn dafür, wie geschickt er den Boden bereitet hat für diese sicherlich ungewöhnliche Entwicklung.

Es wird dann zu einem Ehebruch kommen, der hübsch ironisch gezeigt wird: Man beschließt, sich besser NICHT mehr zusammen zu zeigen, und eine Montage zeigt, was Mitchum und Kerr den lieben langen Tag NICHT machen, und dass sie am Ende NICHT in dem Schlafzimmer sind, dessen Tür sich sanft schließt. Ziemlich schnell wissen alle alles, und was echte Gentlemen sind, die machen das unter sich aus, und zwar nicht mit Fäusten, Wut und Verzweiflung, sondern sehr distinguiert, oftmals zur schieren Freude des Zuschauers, aber auch mit großer Würde und echten Gefühlen hinter den ganzen Dialogkunststückchen. Sogar eine gewisse Freizügigkeit in den damals möglichen Maßen gönnt er sich: Der Ami Mitchum meint, die Engländer hätten ihre eigene Statue of Liberty verdient, und Grant entgegnet, Mitchum meine vielleicht eher eine Statue of Libertine. Wenn das 08/15 der Eheberatung herausgekramt wird und es heißt, die Zuneigung lasse nach, wenn das sexuelle Feuer abgeklungen sei, machen Grant und Kerr klar, dass Letzteres bei ihnen definitiv nicht der Fall sei. Dieser Film ist durch die Bank sowas von witty, dass es eine Freude ist. Geistreiche Komik, geschliffene Texte, elegante Settings, ebensolche (und noch dazu hervorragend spielende) Darsteller. Und obwohl das nicht gerade eine Slapstickklamotte ist, gibt es einige wirklich saukomische Highlights. Vor diesem Film wird nicht gewarnt. Nur davor, ihn sich entgehen zu lassen.
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am 27. September 2017
Schwiegermutter hatte die Wiederholung in der Nacht geschaut und erzählte davon. .... Also rasch bestellt und genossen! Was für ein skurriler, gut gemachter Hollywood Schinken! So gingen damals Gentlemen mit Affären um. Und sowohl Hülle als auch DVD waren in sehr gutem Zustand. Da gab es nichts zu meckern - vielmehr Grund zur Freude!
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am 4. April 2005
Lange habe ich vergeblich gewartet, diesen Film einmal wieder im Fernsehn sehen zu können. Umso mehr habe ich mich gefreut, dass er nun endlich auf DVD zu haben ist.
Cary Grant als englischen Lord zu sehen ist wirklich ein Vergnügen, und die Kombination Grant / Kerr ist wie in "An affair to remember" einfach perfekt. Robert Mitchum ist vielleicht nicht der klassische Typ eines Nebenbuhlers, kommt aber trotzdem als amerikanischer Ölmillionär, der die Dame des Hauses völlig aus der Bahn ihres geregelten Lebens wirft, gut rüber.
Die Qualität der DVD läßt nichts zu wünschen übrig, auch wenn die Extras nicht zu üppig ausfallen.
Der Film ist für Cary-Grant-Fans ein Muß, aber auch für alle anderen sehr zu empfehlen.
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am 18. September 2017
R. Mitchum und Carry Grant -ich liebte den Film schon als ich Kind war . Ein Film mit Witz und Charme beider Darsteller.
Die gute alte Zeit
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am 14. Februar 2013
Ich habe viel Cary Grant Filme und bin ein Fan, wenn auch ein kritischer. Die Filme in denen er so überdreht und seinem natürlich wirkenden Charme und Witz einen drauf zu setzen versucht (oder ist es vllt die Übersetzung???) die gefallen mir weniger. Wie das so ist, zwischen Humor und Albernheit liegen Welten und leider kann Cary Grant beides.

Und: leider ist dies auch ein Film in dem übertriebens Agieren den Film stört, Ich hatte auf eine Art Screwball, wie z.B. den mit Doris Day "ein Hauch von Nerz" gehofft. Davon ist er leider um einiges entfernt, obwohl Doris Day keine so gute Schauspielerin ist, wie Kathrin Hepburn, wie ich finde. Aber manchmal paßt es 100%, manchmal nur 80%.
So sehe ich den Unterschied.

Die Qualität des Filmes ist einwandfrei, das Bild und der Ton läßt- wenn man an das Alter denkt- keinen Anlass zum Meckern.

Für Leute, die Cary Grant lieben ein Muss, für die, die nnur die Highlights suchen vllt eine wackelige Angelegenheit, ich würde ihn selbst dennoch wieder kaufen, schaue ihn halt nur nicht so häufig wie andere Klassiker.
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am 14. Februar 2016
Eine Komödie, die versucht erwachsen zu wirken, aber tatsächlich recht kindisch ist. Die Geschichte um Eifersucht und Seitensprung soll progressiv wirken, der Humor kommt jedoch eher albern daher, wenn er Cary Grant's Portrait des verarmten Adligen bis ins Detail auswalzt. Allerdings durchaus verständlich, denn mehr als seinen Hauptdarsteller und ein paar flaue Witzchen hat der Film nicht zu bieten; für Fans vielleicht einen Blick wert, für alle anderen eher nicht.
Ebenfalls nicht überzeugen können das unscharfe Bild und die ausgebleichten Farben.
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am 30. März 2013
Dieses Stück habe ich im Theater gesehen (Kleine Komödie im Bayerischen Hof) und es war herrlich erfrischend. Die DVD ist auch nicht schlecht, an manchen Stellen sogar wesentlich besser. Insgesamt aber erkennt man klar den manchmal sogar aufgezwungenen Stempel von Hollywood. Im Vergleich zur DVD war der Butler im Bayerischen Hof um Längen besser. Sowas von steif und korrekt habe ich weder im Theater noch im realen Leben bis jetzt gesehen.., einfach genial.
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am 13. Februar 2016
Ehemann hat Frau, fremder Mann bekommt Frau. Bekommt Ehemann Frau zurück? Mit leichter Hand inszenierter Liebesreigen mit tollen Schauspielerinnen, Deborah Kerr, Jean Simmons, und zwei Männer die eigentlich keine Schauspieler sondern nur Männer sind, Cary Grant, Robert Mitchum. Ein witziger Dialogfilm. Sehr empfehlenswert!
Leider ist die Kopie nicht "farbbeständig" ein leichter Gelbstich pulsiert durch den ganzen Film.
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