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Haus ohne Hüter Sondereinband – 1. März 1981

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Produktinformation

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Bölls Haus ohne Hüter gehört zweifellos zum Kanon der Nachkriegsliteratur, die man gelesen haben sollte.« (100-beste-buecher.de 2014-07-02)

»Böll gehört zu den wenigen Schriftstellern, die hinter dem vordergründigen Lächeln dieser Epoche von Unruhe um den Menschen bewegt sind.« (Deutsche Zeitung) -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe.

Über den Autor und weitere Mitwirkende

Heinrich Böll, geboren am 21. Dezember 1917 in Köln, nahm nach dem Abitur eine Lehre im Buchhandel auf, die er bald abbrach. Nach einem gerade begonnenen Studium der Germanistik und klassischen Philosophie wurde Böll 1939 zur Wehrmacht eingezogen.1945 kehrte er aus amerikanischer Kriegsgefangenschaft nach Köln zurück, wo er sein Studium wieder aufnahm und in der Schreinerei seines Bruders arbeitete. Ab 1947 publizierte er in Zeitschriften und wurde 1951 für die Satire ›Die schwarzen Schafe‹ mit dem Preis der Gruppe 47 ausgezeichnet. Fortan war er als freier Schriftsteller tätig und veröffentlichte Romane, Erzählungen, Hör- und Fernsehspiele sowie Theaterstücke. Außerdem übersetzte er, gemeinsam mit seiner Frau Annemarie, englische und amerikanische Literatur (u. a. George Bernard Shaw und Jerome D. Salinger).

Als Publizist und Autor führte Heinrich Böll Klage gegen die Grauen des Krieges und seine Folgen, polemisierte gegen die Restauration der Nachkriegszeit und wandte sich gegen den Klerikalismus der katholischen Kirche, aus der er 1976 austrat. In den sechziger und siebziger Jahren unterstützte er die Außerparlamentarische Opposition. 1983 protestierte er gegen die atomare Nachrüstung. Insbesondere engagierte sich Böll für verfolgte Schriftsteller im Ostblock. Der 1974 aus der UdSSR ausgewiesene Alexander Solschenizyn war zunächst Bölls Gast. Ab 1976 gab er, gemeinsam mit Günter Grass und Carola Stern, die Zeitschrift ›L’76. Demokratie und Sozialismus‹ heraus. Der Verband deutscher Schriftsteller wurde 1969 von ihm mitbegründet, und er war Präsident des Internationalen PEN-Clubs (1971 bis 1974).

Böll erhielt zahlreiche Auszeichnungen, unter anderem den Georg-Büchner-Preis (1967), den Nobelpreis für Literatur (1972) und die Carl-von-Ossietzky-Medaille (1974).

Heinrich Böll starb am 16. Juli 1985 in Langenbroich/Eifel. Sein gesamtes Werk liegt im Taschenbuch bei dtv vor.


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Top-Kundenrezensionen

Von Ein Kunde am 29. November 2003
Format: Sondereinband
Wer sich mit den Folgen des Krieges auch über die Statistiken hinaus befassen möchte bekommt durch dieses Buch einen kleinen Ausschnitt über die Zeit danach. Die Verarbeitung des menschlichen Verlustes, die Wut, Hilflosigkeit und der Schmerz - aber auch das Nichtverstehen und nicht nachvollziehen können der nachfolgenden Generationen ist durch einfache Worte verständlich gemacht. Der Umgang mit der Nachkriegszeit und eine Kindheit ohne Vater ist aus der perspektive zweier Jungen mit unterschiedlicher finanzieller Lage beschrieben: Hunger aus Geldnot und Hunger wegen Vernachlässigung - im "Reichtum". Zwei Schicksale in einer Zeit, wo Schwarzmarkt und alte Gesellschaftsvorstellungen das Leben der Zurückgebliebenen bestimmen....
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Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
Kennen Sie das? In irgendeiner Lebenssituation geht einem plötzlich ein Buch- oder Liedtitel durch den Kopf und man beschließt, das würde ich mal gerne (wieder) lesen bzw. hören. So ging es mir mit dem vorliegenden Titel. Also flugs die neue Hardcoverausgabe bei amazon bestellt.

Heinrich Böll gehört zwar zu den von mir respektierten, aber seit Schulzeiten kaum wahr genommenen Schriftstellern. Vielleicht war sein Thema, die geistig/geistlich-politisch/kulturelle Situation am linken Niederrhein nicht meins. Vielleicht war es seine schmucklose Prosa, die literarisch das karge Nachkriegsdeutschland widerspiegelt? In diesem frühen Roman Heinrich Bölls aus dem Jahre 1954 erkennt man in seinen literarischen Mitteln deutlich den Stil der Zeit: So fand ich viel Gemeinsames mit dem damals ebenfalls jungen Siegfried Lenz.

Doch auch wenn Böll in seiner Zeit (der Adenauerära) verankert war, ist das Thema dieses Buches m. E. durchaus auch heute noch aktuell. In diesem Buch geht es in parallelen Handlungssträngen um das Leben von - in diesem Falle - durch den Krieg zerrissenen Familien. Die "Onkel-Ehe" lässt sich ja durchaus auf die heutige Zeit der "Patchwork-Familien" zeitgemäß verlängern. Das Buch beschreibt traditionelle Bindungen, deren Verfall nicht aufzuhalten ist. Es beschreibt den Zusammenhang von materieller Abhängigkeit und der Sehnsucht nach Liebe, Zugehörigkeit und Zuhause. Gibt es ein zeitloseres Thema?
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Format: Sondereinband Verifizierter Kauf
Die Erzählung schildert die Erfahrungen zweier Freunde, welche im Krieg ihre Vater verloren haben. Auf der einen Seite ist es Heinrich, welcher in ärmeren Verhältnissen lebt, dessen Mutter immer wieder neue "Onkel" anschleppt. Heinrich lernt so früh für die Familie mitzudenken, insbesondere entwickelt er rechnerische Fähigkeiten, um die Familie über Wasser zu halten. Auf der anderen Seite ist es Martin, welcher ebenfalls einen beigefügten Onkel hat, welcher allerdings als ehemaliger Vatersfreund sich für den Jungen verantwortlich fühlt. Obwohl Martins Familie finanziell ohne Sorgen ist, bleiben doch die Erinnerungen und ein zielloses Dahinleben. Der Krieg lebt insgesamt in der Erinnerung weiter, die Orientierungslosigkeit der Älteren überträgt sich auf die jüngere Generation. Ein Roman welcher nach seiner Erscheinung mit Sicherheit aktueller war, trotzdem eine gewisse Zeitlosigkeit beinhaltet.
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Von Code am 8. August 2007
Format: Sondereinband
Wie überlebt man einen solchen Krieg, diese immense Verblendung und den abscheulichen Völkermord? Man lebt weiter. Zwar ist es nicht leicht, so zu tun, als habe man von all dem nichts gewußt, doch die Hoffnung liegt auf der nachfolgenden Generation, die mit Fug und Recht behaupten kann, zur Zeit der Nazis noch nicht gelebt zu haben.

Nur spült sich das Verbrechen bleischwer ins aufkeimende Wirtschaftswunder und dem Gefühl: Wir sind wieder wer. Heinrich Böll beschreibt in seinem Roman die Welt zweier Schulfreunde, läßt ihre Probleme wie Freuden dem Leser erscheinen, als handele es sich um ganz normale Jungs, die sich halt mit solchen Problemen in dem Alter herumschlagen.

Doch zeichnet er auch ein Bild einer Nachkriegsgesellschaft, die schwer traumatisiert, deren Verdrängen nicht beizukommen ist und zieht die Linie zwischen arm und reich, die die Freunde prägt. Heinrich Bölls erzählerischer Ton klagt an und versöhnt seine Figuren zugleich mit sich, indem er sie nie bloßstellt, sondern als das nimmt, was sie sind: Losgelöst, entwurzelt, auf Suche nach dem, was ihnen Halt verspricht.
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Format: Sondereinband
Unter den wenigen Lichtgestalten der deutschen Nachkriegsliteratur ist Heinrich Böll, Nobelpreisträger von 1972 und damit erster Deutscher, dem diese Ehrung nach dem Zweiten Weltkrieg zuteil wurde, zweifellos der bedeutendste. Zu seinem Frühwerk zählt der 1954 erschienene Roman «Haus ohne Hüter», einer seiner Gegenwartsromane, in denen er die «Gesellschaft von Besitzlosen und potenziellen Dieben», wie er das Deutschland des Wirtschaftswunders nannte, literarisch an den Pranger stellte. Ein unbeirrbar der Moral verpflichteter Schriftsteller, der sich auch politisch vehement einmischte und damit über seine Rolle als Chronist weit hinauswuchs.

In einer Stadt am Rhein leben Anfang der 1950er Jahre zwei Kriegerwitwen mit ihren elfjährigen Söhnen, die als Klassenkameraden eng miteinander befreundet sind. Während Martin im Wohlstand aufwächst im Hause seiner Großmutter, Inhaberin einer Marmeladenfabrik, erlebt Heinrich bitterste Armut und wird schon früh gezwungen, durch Schwarzmarktgeschäfte zum Lebensunterhalt beizutragen. Albert, ein Freund von Martins Vater Rai und Augenzeuge seines Todes, lebt ebenfalls in der Fabrikantenvilla. Rai hatte in Russland, als ein nassforscher junger Leutnant ihn duzte, zurückgefragt: «Haben wir Brüderschaft getrunken»? Er wurde von Leutnant Gäseler daraufhin zu einem Patrouillengang eingeteilt, ein unsinniges Himmelfahrtskommando, bei dem er seinen voraussehbaren Tod fand. Nella, Martins traumatisierte Mutter, führt ein unstetes Leben mit wechselnden Liebhabern, ist unglücklich, will nie mehr heiraten und flüchtet sich in Tagträume von einem Leben mit Rai, wie es hätte sein können.
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