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Der Hass auf den Westen: Wie sich die armen Völker gegen den wirtschaftlichen Weltkrieg wehren Taschenbuch – 14. März 2011

4.5 von 5 Sternen 32 Kundenrezensionen

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„Wir erleben eine Zeit der Wiederkehr der Erinnerungen. Plötzlich besinnen sich die Völker auf die Demütigungen, die Schrecken, die sie in der Vergangenheit erlitten haben. Sie haben sich entschlossen, vom Westen Rechenschaft zu fordern.“ Jean Zieglers Buch ist eine gnadenlose Abrechnung mit der Unsensibilität, Gleichgültigkeit und Blindheit des Westens im Umgang mit den Ländern „des Südens“, womit hier in erster Linie die Staaten Afrikas und Lateinamerikas gemeint sind.

„Das verwundete Gedächtnis der einstigen Kolonialvölker ist zu einer geschichtsmächtigen Kraft geworden“, konstatiert der Schweizer Soziologe und Sozialdemokrat, der jahrelang für die UN-Menschenrechtskommission als Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung gearbeitet hat. Aus eigener Anschauung wissend wovon er spricht, prangert Ziegler leidenschaftlich die verheerenden Auswirkungen einer „kannibalistischen Weltordnung des globalisierten Finanzkapitals“ an und zeigt viel Verständnis für den Hass, der dem Westen entgegenschlägt. Nicht für den pathologischen Hass von al-Qaida und Co. wohlgemerkt, sondern den von ihm so bezeichneten vernunftgeleiteten Hass, dem er auch positive Seiten abgewinnen kann. Denn er sei dazu geeignet, Identität zu schaffen und könne eine „Kraft von beachtlicher Effizienz“ werden, wie er am Beispiel Boliviens unter der Führung des im Westen überwiegend als Kommunist verpönten Indio-Präsidenten Evo Morales demonstriert, für den der renommierte Menschenrechtsaktivist ganz unverhohlen eine Menge Sympathie zeigt.

Ein provokantes und unbequemes Buch, für das Jean Ziegler nicht von ungefähr mit dem Literaturpreis für Menschrechte ausgezeichnet wurde. – Arnold Abstreiter -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Pressestimmen

„Das aufrüttelnde Plädoyer des Globalisierungskritikers.“ (SAT 3) -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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Format: Gebundene Ausgabe
wofür ich Herrn Prof. Ziegler, Träger des Literaturpreises für Menschenrechte, sehr dankbar bin. Der Inhalt des Buches wurde hier bereits umfassend in den übrigen Rezensionen beschrieben, aber aus meiner Sicht verdient ein in dieser Zeit so wichtiges Werk so viele gute Rezensionen wie möglich, um noch mehr darauf aufmerksam zu machen.

Der Autor blickt auf eine lange persönliche Erfahrung als Sonderberichterstatter bei den Vereinten Nationen für das Recht auf Nahrung, sowie als Mitglied des beratenden Ausschusses des UNO - Menschenrechtsrates zurück.
Er schildert aus diesen Erlebnissen die Praktiken, wie die Kapital besitzenden Staaten, Großspekulanten und Moloch-Riesenfirmen, die potentiell auszubeutenden Länder, die über nicht genügendes Kapital verfügen, um sich dagegen wehren zu können, durch die verschiedensten, teils hoch raffinierten Druckmittel beim Zaum halten, um ein weiteres Abschröpfen der dort vorkommenden Ressourcen in Form von wertvollen Bodenschätzen, Ernten und billigsten Arbeitskräften zu gewährleisten.
Wenn man bei diesem Buch anfängt, anläßlich der geschilderten kriminellen Energie den Kopf zu schütteln, tut einem sehr schnell der Nacken weh. Ich selbst war vor allen Dingen überrascht, wie wenig ich von dem Geschilderten vorher durch die Medien erfahren hatte. Da wird anscheinend doch eine Menge Unangenehmes totgeschwiegen.

Ein Beispiel, das mich persönlich besonders berührte, war die Art des geschilderten Selbstmords eines von 125.000 (!
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Format: Gebundene Ausgabe
Jean Ziegler lädt uns ein zu einer Expedition in die Düsternisse der Geschichte und vielleicht auch in die Abgründe der menschlichen Natur. An mehreren Stellen gibt es geschichtliche Rückblenden, um aktuelle Ereignisse (wie beispielsweise eine salbungsvolle Ansprache von Papst Benedikt XVI) ins rechte Licht zu rücken. Ziegler verfolgt die Linie westlicher Verbrechen, angefangen beim Genozid der Konquistadoren an den Eingeborenen Süd- und Mittelamerikas bis hin zu der auch heute noch auf Hochtouren laufenden Ausbeutung Nigerias durch westliche Konzerne.
Auf meiner persönlichen Erschütterungs-Skala lässt sich dieser Band nur noch mit "Der Archipel GULAG" von Alexander Solschenizyn vergleichen. Es geht um Erinnerung, genauer, um das kollektive Gedächtnis der Entrechteten, Gefolterten, Hungernden und Ausgebeuteten. Folgende kurze Passage ist für das Buch programmatisch:

"Das kollektive Gedächtnis folgt Rythmen, die kein analytischer Verstand vollständig erklären kann. Von allen sozialen Strukturen ist es wahrscheinlich am rätselhaftesten." [27]

Nichts von den alten Greueln ist vergessen, moderne Schandtaten kommen Tag für Tag hinzu. Das Beunruhigende, das uns Ziegler vermitteln will, ist, dass ausserhalb jeder Berechenbarkeit liegt, wann und wie sich dieser aufgestaute Hass Bann brechen wird. Ein Ausdruck dieser abwartenden Haltung zeigt Ziegler durch ein Zitat Aimé Césaires (Autor von "Discours sur le colonialisme"):

"Ich bewohne eine heilige Wunde ... Ich bewohne einen dunklen Willen ... Ich bewohne ein langes Schweigen.
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Format: Gebundene Ausgabe Verifizierter Kauf
Der Autor analysiert den Gegensatz zwischen dem reichen, kapitalistischen Westen (EU,USA,...) und den armen Drittweltländern. In letzteren entwickelt sich immer mehr eine Hasssituation gegen die westlichen Länder. Diese erklärt sich daraus, dass die armen Länder seit Jahrhunderten vom Westen unterdrückt und ausgebeutet wurden und dass diese Machart auch noch weiterhin besteht.

Bestand die Ausbeutung anfangs in Sklavenhandel und kolonialer Eroberung, so schröpfen die globalisierten Unternehmen die Dritte Welt heute weiterhin ökonomisch aus. Diese Völker erinnern sich nun ihrer Demütigungen und fordern vom Westen Rechenschaft. Die Forderungen werden erst in der jetzigen Zeit gestellt, da die traumatischen Erlebnisse erst im Gedächtnis vergraben wurden, um nach einer Reifungszeit wieder emporzukommen. Der Westen weist jedoch jeden Gedanken an eine finanzielle Entschädigung oder an eine Entschuldigung von sich. Schlimmer, die PRaktiken der Ausbeutung haben noch immer Bestand, die Sklaverei ist lediglich « humaner » geworden. Die globalen, kapitalistischen Uunternehmen dirigieren die Preise, deren Dupingpolitik ruiniert die Landwirtschaft der Drittweltländer, diese Staaten verschulden sich alsdann bei dem IWF und müssen darauf ihre staatliche Kontrolle aufgeben, der Westen schafft die Einfuhrzölle dieser Länder ab und führt deren Produzenten in den Ruin. Mit Entwicklungshilfe hilft man diesen Staaten dann über die Runden und garantiert ebenfalls die Kontrolle über deren politische Regimes. Korrupte Marionettenregimes agieren dann im Sinne der westlichen Staaten und Oligarchien. Der Teufelskreis ist so komplett organisiert.

Ziegler illustriert diese Praktik am Beispiel von Nigeria.
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