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Hans Globke (1898-1973): Beamter im Dritten Reich und Staatssekretär Adenauers Gebundene Ausgabe – 14. September 2009

4,5 4,5 von 5 Sternen 6 Sternebewertungen

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Als Konrad Adenauer 1953 Hans Globke zu seinem Staatssekretär bestellte, wusste er um dessen umstrittene Vergangenheit. Globke war im Dritten Reich Ministerialbeamter und hatte den ersten Kommentar zu den Nürnberger Gesetzen verfasst. Gleichzeitig konnte er nachweisen, dass er sich als Informant oppositioneller Kreise betätigt und für Verfolgte eingesetzt hatte. Anhand des lange unzugänglichen Nachlasses Globkes sowie von Dokumenten aus zahlreichen in- und ausländischen Archiven zeichnet Erik Lommatzsch den Werdegang Globkes von der Weimarer Republik über den Nationalsozialismus bis zum Vertrauten des ersten Bundeskanzlers nach. Er war weder die geheimnisumwitterte »graue Eminenz «, als die ihn die Medien bis heute gern darstellen, noch war er der NS-Verbrecher, als der er in einem Schauprozess der DDR in Abwesenheit verurteilt wurde. Ebenso wenig jedoch war er der Widerstandskämpfer, als der er sich mitunter darzustellen versuchte. Jenseits seiner individuellen Geschichte steht er für viele Beamte im Nationalsozialismus und in der späteren Bundesrepublik: ein konservativer Staatsdiener, dessen Handlungsspielraum begrenzter war, als viele wahrhaben wollen.
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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Symbolfigur der frühen Bundesrepublik
"Lommatzsch untersucht in seinem Buch vor allem die reale Tätigkeit des Beamten. Ihm geht es darum, die 'Handlungsspielräume' auszuloten, die sich für Globke in seiner jeweiligen Tätigkeit ergaben - und wie er damit umging. Dieser Ansatz ist die Stärke der Studie." (Die Welt, 01.10.2009)

Der Schattenmann
"Globkes Doppelbild wird von Erik Lommatzsch eindrucksvoll und ausdrucksstark gezeichnet." (Die Welt, 10.10.2009)

Werbetext

Neue Erkenntnisse über Adenauers Staatssekretär

Produktinformation

  • Herausgeber ‏ : ‎ Campus Verlag; 1. Edition (14. September 2009)
  • Sprache ‏ : ‎ Deutsch
  • Gebundene Ausgabe ‏ : ‎ 445 Seiten
  • ISBN-10 ‏ : ‎ 3593390353
  • ISBN-13 ‏ : ‎ 978-3593390352
  • Abmessungen ‏ : ‎ 15.4 x 3.3 x 21.8 cm
  • Kundenrezensionen:
    4,5 4,5 von 5 Sternen 6 Sternebewertungen

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Erik Lommatzsch
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Kundenrezensionen

4,5 von 5 Sternen
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6 weltweite Bewertungen

Spitzenbewertungen aus Deutschland

Rezension aus Deutschland vom 25. Mai 2011
Endlich liegt hier die erste Biographie vor, die sich ausgewogen mit dem Wirken Hans Globkes beschäftigt. Als Staatsdiener im Dritten Reich war er einerseits in die nationalsozialistische Judengesetzgebung eingebunden, hielt als Informant andererseits aber auch Kontakte zu maßgeblichen Persönlichkeiten des Widerstandes. So etwa zum Gewerkschaftsführer Jakob Kaiser und zum Berliner Bischof Preysing. Beide gehörten unbestrittenermaßen zum Widerstand gegen Hitler und nahmen Globke später immer wieder gegen Angriffe in Schutz. All das ist hier nachzulesen. Belege liefert Erik Lommatzsch reichlich. So ist es einerseits eine wissenschaftliche Arbeit auf breiter Quellengrundlage, andererseits ein anschauliches, spannend lesbares Stück Zeitgeschichte.
Besonders hervorzuheben ist, dass die Widersprüche in Globkes Handeln in dem Buch gut dargestellt werden, ohne vorschnell zu urteilen. Laut dieser Biographie war Globke zwar kein Nationalsozialist, aber auch kein Widerstandskämpfer, auch wenn er später oft versuchte, sich so präsentieren.
Beschrieben wird zudem Globkes Tätigkeit als Ratgeber Adenauers. Hier erfährt man, wie weit sich der Einfluss Globkes erstreckte, aber auch, wie begrenzt sein persönlicher Ehrgeiz war.
Nach der Lektüre des Buches kann man viele Propagandalegenden, die über die graue Eminenz" Globke im Laufe der Zeit entstanden sind, getrost als erledigt betrachten!
6 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 17. Mai 2011
Diese Biografie ist die für den Druck überarbeitete Fassung der Dissertation Erik Lommatzschs, die durch ein Stipendium der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung gefördert wurde. Wen wundert es da, dass Lommatzsch versucht, Globke als Widerständler darzustellen? Dafür erklärt er jedoch Einzelfälle und lockere Verbindungen, die es gegeben haben mag, für exemplarisch. Zudem stützt er sich ausgerechnet auf die Aussagen, die im Rahmen der Verfahren und Kampagnen gegen Globke gesammelt wurden, um ihn zu entlasten. Immer wieder folgt Lommatzsch einfach den eigenen Aussagen Globkes in dem von ihm oft zitierten "Entwurf einer Aufzeichnung Globkes als Reaktion auf die während der Pressekonferenz des 'Ausschusses für Deutsche Einheit' vom 28.7.1960". Lommatzsch hinterfragt auch nicht, weshalb die angeführten Widerständler (wie Theanolte Bähnisch) selbst keine entlastenden Aussagen für Globke machten, sondern in erster Linie Personen, die Globke politisch nahe standen, oder warum unter den Entlastungszeugen nur wenige Juden waren.
Ich schenke dem Autor jedoch in einigen seiner Ausführungen Glauben. So belegt er nach meiner Ansicht glaubhaft die Versuche Globkes, juristische Ratschläge zu geben oder mildernd auf die NS-Gesetzgebung einzuwirken und so Verfolgungen zu verhindern oder wenigstens zu verzögern. Auch entlarvt er die Kampagnen der DDR und der deutschen Linken gegen Globke als haltlos und lediglich politisch motiviert. Dennoch stand Globke als Referent des Innenministeriums im Dienste des NS-Regimes und war mittelbar an Verfolgungen beteiligt. Vereinzelte Ratschläge an Verfolgte oder lockere Kontakte zu Widerständlern ändern daran nichts, zumal Globkes geringes Engagement wohl eher auf christliche als auf politische Überzeugungen zurückzuführen ist. Es wäre selbstgerecht, Globke daraus einen Vorwurf zu machen, nur sollte man ihn nicht in einer durchschaubaren politischen Absicht zum Widerstandshelden verklären.
Indes ist das Buch des politischen Journalisten Jürgen Bevers nach meiner Ansicht nicht besser. So bleibt eine objektive Biografie über den umstrittenen Sekretär Adenauers weiterhin ein Desiderat.
12 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 21. August 2011
Wäre Globke nicht zum Staatssekretär Adenauers aufgestiegen, hätte sich die Öffentlichkeit kaum für ihn interessiert. Insofern ist es besonders hervorzuheben, dass diese wissenschaftliche Biographie einen deutlichen Schwerpunkt im Wirken Globkes in der Bundesrepublik setzt und danach fragt, wie er Adenauer unterstützte. Er selbst blieb stets bescheiden im Hintergrund. Einfluss nahm er beispielsweise auf Regierungsbildungen, bei konfessionellen Streitigkeiten zwischen Katholiken und Protestanten wirkte er oft als Vermittler. All dies tat er jedoch, ohne eine "eigene" Politik zu betreiben. Erik Lommatzsch stellt dieses Wirken erstmals materialreich auf umfassender Quellenbasis dar.

Unaufgeregtheit, kritisches Hinterfragen und Fairness kennzeichnen die Abschnitte über das "Dritte Reich" und die Nachkriegszeit, in der Globkes eigentlicher Aufstieg begann.

Oft wurde über Globke auf dürftiger Wissensgrundlage geredet, spekuliert und geurteilt - hier findet man nun Fakten, die Maßstab jeder künftigen Bewertung sein sollten.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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Rezension aus Deutschland vom 2. August 2011
Der Name Globke geistert immer wieder durch die Medien. Fast immer als Negativ-Schlagwort, genauere Hintergründe und Informationen sind Fehlanzeige.
In dieser Biographie erfährt nun auch der allgemein an Politik und Zeitgeschichte Interessierte, was es mit diesem widersprüchlichen Mann auf sich hat ' einem Beamten, der einerseits einen Kommentar zu den antisemitischen Nürnberger Gesetzen verfasste, sich andererseits persönlich einsetzte, wenn es galt, Verfolgten des NS-Regimes zu helfen.
In der Bundesrepublik war Globke für Adenauer immens wichtig, heute würde man sagen ein idealer Manager im Hintergrund. Über Missliebige Politiker, selbst CDU-Parteifreude, trug Globke allerlei Informationen zusammen ' was anekdotenhaften Charakter hat und sich zuweilen sehr amüsant liest.
3 Personen fanden diese Informationen hilfreich
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